Ungarn und Wein und überhaupt… II – Der Währungsunterschied

Die einen haben ihn schon und kämpfen darum. Andere haben ihn auch und wollen ihn nicht mehr. Die Ungarn wiederum haben ihn noch nicht – und manche wollen ihn auch gar nicht erst. Dabei hat ausgerechnet sie bei gar nicht wenigen von ihnen ziemliches Magengrimmen verursacht. Er, der Euro. Sie, die eigene nationale Währung. Die ist dann am Ende doch wieder männlich: der Forint, der ungarische. Der bewegt sich, ml mehr, mal weniger. Was viel mit der Wirtschaft, einiges mit den internationalen Finanzen und bisweilen ganz ganz viel mit der ungarischen Politik zu tun hat.

Doch am Ende tut all das hier auf dieser Seite erst einmal nichts zur Sache. Am Ende kauft meinereins die Mehrzahl der verkosteten Weine im Ungarnlande ein, zahlt in Forint – und wechselt folgerichtig vorher seine Euro in eben jene Landeswährung. Was raus kommt, ist ein Unterschied. Wechselkursschwankungen gibt es. Meine Käufe sind, so wie meine Notizen, Momentaufnahmen. Ich nehme jedenfalls, etwas verkürzend, stets den Euromittelkurs zum Veröffentlichungstag um zum Flaschenpreis in Euro zu kommen. Wenn also einmal Abweichungen festgestellt werden sollten, weiß man, woher’s kommt.