Csernyik Pince - Nyitány 2012Nyitány. Was für eine Ouvertüre! Klasse Saufwein! Und gar ein bisschen mehr.

Denn da haben sich drei gefunden. Traminer, Hárslevelű – also Lindenblättriger – und Olaszrizling, meint Welschriesling. Die ersten beiden in Holz, der letzte in Edelstahl ausgebaut. Zusammen jedenfalls ergeben sie ein wahrhaft süffiges Tröpfchen, mit etwas mehr Substanz, als man für schlappe EUR 5,70 erwartet.

Der Traimer macht die Nase schön. Aber eben nicht so, dass einem schlecht im Kopf wird. er spricht auch blumige Bände am Gaumen. Aber nicht so, dass der gesamte Kerl schwülstig von würde. Der Hárs gibt Futter, der Hárs gibt Substanz. und der Welsche Riesling Säuren, die knacken. Gemeinsam kracht das so saftig rein, dass einem ums Leberlein gar bang wird. Der fein schmelzende Saft rinnt wonnig den Rachen hinab. Zitrusfrüchte, ein kleines Pfirsichbad aus vollreifen Früchten, Gummibären, selbstredend die saftigen. Ein leicht herber Einschlag noch dazu, trockener Stein, Lutschen – aber nur lutschen! – an Pfefferkörnern. Alles zusammen in einen mittleren Body gepackt und fertig. Gar nicht mal so unlang hinten raus. Und: Flasche leer. Ouvertüre? Danach geht’s allenfalls nur noch langsam weiter.

Wein: Nyitány 2012
Weingut, Ort: Csernyik Pince, Gyöngyöstarján
Rebsorte/n: Traminer, Olaszrizling, Hárslevelű
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.
Preis: 5,70 EUR (1.700 Ft)
Internet: csernyikpince.hu

Kommentieren? Hier entlang... ▼

Connect with Facebook


Verwandte Artikel