Szeleshát – Kékfrankos Pinot Noir Rosé 2012

Für mich war das der erste 2012er Wein. Und gleichzeitig ist es auch der letzte Rosé für dieses Jahr. Genug gehabt, genug gesehen. Zu kalt ist’s draußen, zu viele schöne Rote und erst recht Weiße gibt es als bessere Alternative. Nein, ich bin bekanntlich nicht wirklich ein Rosé-Fan und wenn, dann muss für mich die Grundstimmung passen, die Rahmenbedingungen, sprich: Sommer, Sonne, Wärme, der Ruf nach einem erfrischenden, kühlen fruchtig-spritzig-feinsäuerlichen Schluck.

Dann darf Rosé. Der hier durfte auch, jetzt, hier, im November. Und – nichts gegen ihn grundsätzlich einzuwenden. Der schlägt sich gut als erste leichte Einstimmung auf den kommenden Jahrgang. In der Nase klassisch himbeerig, daneben sieht man vor dem inneren Auge knallrote Früchte aufziehen. Am Gaumen mit einer ganz leicht süßlichen Frucht, die aber etwas matt, gedämpft sich zeigt und von  einer metallischen Gaze überlagert wird. Daher kommt sie vergleichsweise karg daher, gefrostete Erdbeeren sind es. Zudem Erde und Stein neben kühlen, unaufdringlichen Säuren. Das bringt summa summaru einen eigenen Stil für einen einfachen, absolut alltagstauglichen Rosé. Akzeptabler Auftakt zu einer kurzen Reihe von Primeur-Weinen…

Wein: Kékfrankos Pinot Noir Rosé 2012
Weingut, Ort: Szeleshát Szőlőbirtok, Várdomb
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch), Pinot Noir
Alkoholgehalt: 13,0% vol.
Preis: 5,30 EUR (1.490 HUF)
Internet: szeleshat.hu

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