Ein paar Zeilen zur aktuellen Bewertung des Jahrgangs 2012, Stück für Stück in den kommenden Tagen veröffentlicht und dabei logischerweise unterteilt in die Anbaugebiete. Erste Quelle ist diesmal das Online Weinmagazin „Borászportál“, das mehrheitlich offiziellen Stimmen der regionalen Weinbauverbände wiedergibt. Entsprechend nüchtern fallen die Kommentare aus. Noch möchte ich diese nicht selber kommentiere (soweit überhaupt möglich), jedoch in den Folgewochen ggf. anreichern mit anderen Stimmen und eigenen Eindrücken.

Mór
Quantitativ weniger, qualitativ so gut wie letztes Jahr: das ist die Kurzformel für den Jahrgang 2012 in Mór. Die Lese begann aufgrund des heißen und trockenen Spätsommers bereits Mitte September und ist weitesgehend abgeschlossen.

Inzwischen finden sich nur noch die für Spätlesen, Aszús und Eisweine vorgesehenen Trauben an den Rebstöcken. Die Frösten des Winters und Frühjahres haben keine nennenswerten Schäden verursacht. Im Vergleich zu 2011 liegt die Ausbeute bei rund 85 Prozent.

Etyek
In Etyek wird der Jahrgang 2012 vergleichbar gut ausfallen, wie der 2011er. Aufgrund der großen Trockenheit und langanhaltenden Hitze des Sommers, begann die Ernte bereits Anfang August und ist längst abgeschlossen.

Die frühreifen Sorten haben etwas mehr Menge gebracht als im Vorjahr, die spät reifenden etwas weniger. Die gehaltvollen Weine werden vermutlich qualitativ etwas schlechter ausfallen. Die leichten, fruchtigen und aromatischen Sorten werden vermutlich schöne Ergebnisse bringen.

Im Durchschnitt für die gesamte Region konnten pro Hektar 8-9 Tonnen Trauben geerntet werden. Die Zuckerwerte liegen etwas unter dem Durchschnitt.

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