Bott Pince – Habozóbor 2011

Und auf der Suche nach Blubberstoff von Villány über den Balaton weiter nach Tokaj. Und ausgerechnet zu den Bodós, von denen ich vielleicht am wenigsten erwartet hätte, dass sie sich auf einen mit CO2 begatteten Spaßmacher einlasen werden. Und dann kreuzt dann auf dem Etikett zwischen Blümchen, ner Sonne und einigen Blasen auch noch ein schräger Vogel die Aufschrift… Da bleibt einem nix anderes übrig, das als sehr freie, ironisch gemeinte Brechung der sonstigen Etiketten der Bott Pince zu sehen und sich beschleunigt dem Inhalt zu widmen. Immerhin: Distanz zu den anderen, wirklich ernst gemeinten Produkten ist damit geschaffen.

Die Basis für den Hab(o)zóbor der Bodós ist Traubenmaterial von Hárslevelű. Das bringt ein wenig Fülle, Substanz und nicht zuletzt ordentlich Frucht. Auch und vor allem unterstützt durch die Tatsache, dass er halbsüß ausgebaut wurde. Damit ist dann eigentlich auch schon fast alles gesagt zum Wein, der mit seiner leicht süßlichen Frucht, schön unterstützenden Säuren und feinen Bitterkeit und Perlage so was von schnell sich wegtrinkt, dass man froh sein kann, dass er mit 12% Vol. angenehm leicht in der Magengrube landet. Auch hier gilt: ein reiner Spaßwein. Nichts mehr und nichts weniger.

Kostenpunkt? Keine Ahnung. Gibt es, wenn überhaupt noch, soviel ich weiß nur ab Weingut.

Teil I: Nagyon Nyár 2011, Bortársaság, Villány-Siklos

Teil II: Habzó Rosé 2011 und Habzó Feher 2011, Homola Pinceszet, Balatonfüred-Csopak

Anmerkung: der Wein wurde mir von der Bott Pince zur Verfügung gestellt.

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