© Gróf Buttler, bearbeitet durch BorWerk

Forsetzung, Teil I zu Villány hier.

Gróf Buttler (Ágnes Herczeg)

2011 ist ein besonderer Jahrgang. Das Wetter war perfekt. Wir konnten erstmals alles im eigenen Keller verarbeiten (wobei Herczeg selbst erst dieses Jahr zu Gróf Buttler kam). Mit dem Zuckergehalt gab es bei den blauen Sorten kein Problem, wir mussten jedoch mit den Tanninen warten und darauf achten, dass die Säuren wegen der lang anhaltenden Wärme nicht verbrennen.

Wir haben ständig Kontrollgänge gemacht, am 12. September schließlich mit den weißen Sorten (Chardonnay, Pinot Blanc, Viognier) mit der Ernte begonnen. Dann kam Rosé, Merlot, Pinot, Kékfrankos (Blaufränkisch) und Cabernet Sauvignon. Bei den Roten stand Portugieser am Anfang, dann Pinot Noir aus der (Anm. bekannten, bedeutendsten) Lage Eged. Der Pinot ist sehr vielversprechend, war in perfektem Reifezustand, hieraus sollte ein herausragender Wein entstehen. Syrah, Merlot, Kékfrankos waren dann noch dran, am Ende kamen dann noch Kadarka und Cabernet Sauvignon. Wir benutzen 10 Hektoliterwannen zum Vergären, das Mazerieren wird dann von Hand gemacht.

Quelle: A Művelt Alkoholista

Kovács Nimród Winery

Das ist ein sehr schönes Jahr gewesen. Im Weinberg war die größte Herausforderung, dass man den Anzeichen von Stress von Trockenheit mit der richtigen Laubarbeit und Nährstoffversorgung entgegenwirken musste. In der Lage Nagy-Eged haben wir angefangen auf biologischen Weinbau umzustellen, was dort künftig überall sein soll. Die Trauben sind schnell und einheitlich gereift, die Ernte ging schnell vonstatten.

Unabhängig von Sorte und Lage haben wir recht hohe Mostgrade (21-25 ung. Mostgrade), wir haben auf das richtige Säure-Zucker-Verhältnis und den richtigen pH-Wert geachtet. Die Säuren lagen zwischen 6 und 7 g/l. Die mineralische Säure und die Töne der Kalkböden setzen sich wohl auch diesmal wieder in der Lage Nagy Eged durch und können die Sortencharakteristik überlagern.

Wir haben am 10. September die Lese mit Chardonnay begonnen und am 26. mit Kékfrankos (Blaufränkisch) abgeschlossen. Insgesamt sind es, Stand jetzt, sehr schöne Weine und man darf hoffen, dass jetzt auch noch der richtige Abfüllzeitpunkt gelingt.

Quelle: A Művelt Alkoholista

Orsolya Pince (Tarnóczi Zoltán)

Wir haben noch nie so schöne, vollgesunde Trauben geerntet wie in diesem Jahr. Das Wetter hat es uns leicht gemacht. Der Pflanzenschutz war kein größeres Problem. Einzig auf den richtigen Erntezeitpunkt musste man sehr genau achten. Wegen der Hitzewelle in der zweiten Augusthälfte, als auch die Nächte sehr warm waren, musste man in der ersten Septemberwoche bereits alle weiße Sorten Ernten, wer noch schöne, frische Säuren haben wollte.

Die Leányka-Sorten waren bereits am 30. August dran, am 1. September der Furmint, am 6./7. Olaszrizling (Welschriesling). Bei den später reifenden blauen Sorten mussten wir uns entscheiden, ob wir volle oder schon etwas eingeschrumpfte Beeren ernten sollten. Letztlich wollten wir lieber volle Beeren haben und haben bei den ersten Anzeichen von Einschrumpfen mit der Ernte begonnen. Am vielversprechendsten scheinen dieses Jahr Olaszrizling und Cabernet Franc zu sein.

Quelle: A Művelt Alkoholista

St. Andrea (Dr. György Lőrincz)

Wirklich etwas sagen kann man erst, wenn die Weine durchgegoren sind. Ich denke, dass man doch spüren wird, dass das Wetter zu trocken war. Keine Ahnung, ob die Konzentration der Trauben vom normalen Reifeprozess stammt oder davon kommt, dass die Beeren im trockenen, warmen Wetter etwas eingetrocknet sind. Bei einigen Weinen ist der Säuregehalt in jedem Fall niedriger als üblich, aber erstaunlicherweise ist bei den bereits vergorenen Weinen das Säuregefühl doch besser als erwartet.

Wir haben Mitte September mit der Ernte begonnen. Das ist nicht früher als normal, obwohl viele andere Weingüter früher begannen. Zuerst war Pinot Noir mit einer schönen reifen Frucht an der Reihe.

Quelle: Vinoport

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