Somlói Apátsági Pincészet - Juhfark 2009

Und auf den Olaszrizing der Somlóer „Mönche“ (der Name des Weingutes bedeutet „Weingut der Somlóer Abtei“) folgt postwendend auch noch der Juhfark. Und wer sich rechtzeitig die Domain juhfark.hu sichern konnte, sollte gerade beim Umgang mit eben jener lokalen, autochthonen Rebsortengröße die nötige Sorgfalt und also Können zeigen. Dabei ist es vom Weingut auch erst der dritte Reinsortige seiner Art und fällt ein Stück weit offener, freundlicher aus. Dennoch: auch der hat es auf seine Weise in sich. Im Glas mit sattem, dunklem Strohgelb und deutlich schlierend. In der Nase anfangs Feuerstein an Meeresstrand, nach längerem Luftschnappen wie ein gleichzeitiger Spaziergang durch eine Mineraliengrube und Fallobstwiese. Die 24 g/l Restzucker sind am Gaumen deutlich spürbar, im Glas, die fast etwas überreif wirkende Fruchta us Orangen, Aprikosen und Pfirsichen ist sofort da, Wachs, im Hintergrund sanft abgepuffert kühl kräuterige Noten, dann zunehmend mineralischer werdend. Saftiger, ja fetter Schmelz. Der Alkohol ist noch etwas deutlicher wahrnehmbar als beim Olaszrizling, gerade noch unter der Schmerzgrenze. Lang. Und noch mehr als der Olaszrizling auch Tage nach dem Öffnen noch bemerkenswert. Ein außergewöhnlicher Juhfark, gewiss auch nicht jedermanns Fall, aber schön.

Wein: Olaszrizling 2009
Weingut, Ort: Somlói Apátsági Pincészet, Somlóvásáráhely
Rebsorte/n: Juhfark
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.
Preis: 10,20 EUR (2.800 Ft)
Internet: juhfark.hu

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