Für Anhämger von Toprankings und Punktewertung bei Weinen hier mit einiger Zeitverzögerung die Tops des ungarischen Weinmagazins Borigo (Ausgabe Dezember 2010), allerdings nur die Top 10, mehr geben meine Tipptop-Finger nicht her:

01. Takler Pince (Szekszárd) – Bartina Cuvée 2007
02. Frittmann Testvérek (Kunság) – Kunsági Kékfrankos Rosé 2009
03. Gere Attila (Villány) – Kopár 2007
04. Törley/Szent István Korona (Etyek Buda) – Etyeki Budai sauvignon Blanc 2009
05. Ferenczi Szőlőbirtok (Szekszárd) – Ferenczi Cuvée 2007
06. Légli Ottó (Süd-Balaton) – Chardonnay Landord 2009
07. Eszterbauer Borászat (Szekszárd) – Tivald Cabernet Sauvignon 2007
08. Jásdi Pince (Balatonfüred-Csopak) – Siralomvágó Olaszrizling 2008
09. Font Pincészet (Kunság) – Cserszegi Fűszeres 2008
10. Patricius Borház (Tokaj) – Tokaji Furmint 2008

Eine kunterbunte Mischung – und ein Glück, dass das unbedeutendste Anbaugebiet Ungarns, Tokaj, es mit einem Furmint mal gerade noch so rein geschafft. hat. Umso besser, dass gleich zwei Mal die in Sachen Terroir glänzende Tiefebene (Kunság) vertreten ist. Hüstel. Wieder ernst: hat was damit zu tun, dass kaum mehr Weine von Tokaj vertreten sind (eben nur dieser eine Furmint von Patricius, kein Süßwein, vor zwei Jahren stammten noch 49 Weine der Top100 aus Tokaj). Wieviele eingesendet wurden, weiß ich nicht. Darauf kommt es im Kern ja auch bei jedem Weinwettbewerb an.

Ach ja, Erzeuger des Jahres aus Borigó Sicht ist Frittmann János von Frittmann Testvérek (Kunság). Hihi, bitte zu entschuldigen, wenn ich albern oder gar ausfällig werde. Und als Überraschung des Jahres wird Eszterbauer Borászat aus Szekszárd gefeiert – jener Winzer, dessen Weine ich dank des Weinhändlers meines Vertrauens schon vor über zwei Jahren hier mit guten Alltagsweinen im unteren Preissegment positiv hervorgehoben habe.  Als sie noch wenig bekannt waren. Womit nicht gesagt sein soll, dass es nicht veilleicht auch andere hätte treffen können sollen müssen. Ist ja immer so. So, genug Eigenlob und Kritik. Und genug Tops und Punkte.

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