Pók Tamás – Négykezes 2008

Direkt nach dem Indián Nyár noch einer aus Eger. Ich hatten den einfachen Roten von Tamás Pók aus Eger vor nicht allzu langer Zeit auf einer Verkostung probieren können. Da hatte er mir gut gefallen und ich wollte ihm etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Zum Entstehen des Cuvées aus Kékfrankos, Cabernet Franc und Pinot Noir trugen „vier Händen“ bei, die von Tamás Pók und seiner Tochter. 18 Monate verbrachte der Wein noch in Eiche, eher er auf Flasche gezogen wurde. Recht lange für einen „einfachen“ Roten.

Mittleres, leicht trübes Rubinrot. Wald, Harz, Holz, Tannen, schwarze Kirschen in der insgesamt recht kühlen Nase. Würzige, leicht süßliche (tendenziell eher hell-)rote und trübe Frucht, rote Kirschen, Sauerkirschen und Zwetschgen, Waldboden, Laub, rauchig-salzig, teerig, mit nicht zu ausgeprägten Säuren und schwachen Gerbstoffen, wie schon damals nicht der sofort ansprechende Typ. Daher etwas fordernder als der normale Alltagsrote, v.a. auch im Direktvergleich mit dem Indián Nyár von Bolyki aus Eger, spannender, sich reibender, männlicher, schön.

Wein: Négykezes 2008
Weingut, Ort: Pók Tamás Pinceje, Eger
Rebsorte/n: Kékfrankos, Cabernet Franc, Pinot Noir
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.
Preis: 6,30 EUR (1.750 Ft)
Internet: poktamas.hu

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