St. Andrea - 'A kutya fáját' Egri Fehér 2009

Der Names des Weins ist ein ungarischer Fluch, eine abgeschwächte Form von „Verdammt“. Aber so milde, dass er im ungarischen Alltag und der nach oben offenen ungarische Flücheskala eigentlich gar nicht vorkommt. Höchstens gegenüber Kindern, freundlich mahnend.

Im ungarischen Weinleben ist es das Einstiegscuvée von St. Andrea aus Eger. Etwas besser ist die rote Version bekannt. Aber jetzt geht es um die weiße, trocken, im Holz vergoren und ein Jahr lang gereift, preiswert und in der Tat zugänglich. Helles Strohgelb. In der Nase vor allem an den klassischen Mineralwasser-Geruch erinnernd, daneben noch gelbe Birnen und etwas Heu. Die Birnen begrüßen auch den Gaumen, stärker zeigen sich aber grüne Trauben(schalen) und damit einhergehend auch leicht bittere Töne, aber angenehm. Denn das bringt etwas Spannung zu dem sonst recht braven, in sich ausgeglichenen Cuvée, mit schönen Säuren und einem ordentlichen, mittleren Körper. Durchaus gewinnend, Aufgabe bestanden.

Wein: ‚A kutja fáját‘ Egri fehér 2009
Weingut, Ort: St. Andrea, Egerszalóker
Rebsorte/n: Weißer Burgunder, Olaszrizling, Hárslevelű
Alkoholgehalt: 13,5%
Preis:  6,00 EUR (1.650 Ft.)
Internet: standrea.hu

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