logo_tokaj-renaissanceÉdes Furmint 2007, Pendits

Vor den Aszú noch ein „einfacher“ edelsüßer, reinsortiger Furmint. 11,5% Vol. Florales Bouquet, daneben frische Säuren und Tabak-Noten. Am Gaumen recht konzentriert, zarter Schmelz, Orangen und Pfirsich, angenehm leichte Bitterkeit mit medizinischem Unterton im Nachklang. Mehr als nur gefällig, interessant.

6 Puttonyos Aszú „Szent Tamás“ 2005, Royal Tokaji

Fassprobe. Getoastetes Holz, warme Kräuter, Honigwaben. Enorm dick am Gaumen, fruchtig, Quittengelée, Orangenkonfitüre, auch etwas Apfel und Birne, zarter Schmelz, langer Abgang. Schon jetzt sehr schön, sicher mit viel Potential.

5 Puttonyos Aszú 2005, Samuel Tinon

Rauchig würziges, für einen Aszú fast wildes Bouquet, Dörrobst und grünes, trockenes Moos. Am Gaumen erstaunlich kräftiges, aber angenehmes Säuregerüst, daher auch die Süße schön ausbalanciert, Bitterschokolade und Orangenschalen. Etwas außergewöhnlich aber genau deshalb spannend und absolut gelungen.

“Vitis Tokajensis” 6 Puttonyos Aszú 2005, Béres Szőlőbirtok

Frisches, florales Bouquet, daneben Spuren von Honig, Wachs und nach einiger Zeit verstärkt auch medizinischen Kräutern. Am Gaumen dominiert eine fruchtige Süße, Ananas und Banane, auch Honig. Für meinen Geschmack etwas zu einseitig süß.

6 puttonyos Aszú 2005, Patricius

Feine Botrytis-Nase. Ziemlich süß geraten, es dominieren Honigaromen, daneben Dörrobst, insbesondere Aprikosen. Wenig konzentriert, fast ein wenig flüssig wirkend, letztlich enttäuschend.

In Kürze Teil IV und Ende mit Notizen zu fünf weiteren Aszú des Jahrgangs 2005

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