Miklóscsabi, Nirvana 2007

Miklóscsabi, Nirvana 2007

Kommt selten genug vor, dass ich mal einen Süßwein koste. Schlimm. Und bis dato habe ich hier auch noch keinen Ezerjó, zu Deutsch Tausendgut beschrieben. Eine weiße Rebsorte, die vor allem mit dem kleinen Weingebiet Mór in Verbindung gebracht wird.  Dort kann man die vernünftigen Winzer auch mit zwei-drei Fingern abzählen. Einer davon ist Miklós Csaba.

Man schenk ein und, hoppla, es sprudelt sauber, sprudelt frisch im Glas!? Blick auf die Flasche, ja, doch, ist ein Süßwein. Schönes Goldgelb im Glas. Typischer Dessertwein-Geruch, feine Botrytis-Nase, aber vor allem Backäpfel, Karamell, Honig und Zimt. Einerseits leicht, fast beschwingt im Mund, so der erste Eindruck. Aromen von Mandeln und Quittengelee, getrocknete Aprikosen, nicht sehr süß. Dann aber deutlich, ein wenig zu deutlich drängt sich auch der Alkoholgehalt von 13,5% Vol. auf, verstärkt durch die Kohlensäure. Cidre-artig, nur wie zu stark vergärt. Interessante Süßweininterpretation.

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Kapsel in leuchtendfrohem Frühlingsgrün

Wein: Nirvana 2006Mikloscsabi_nirvana07
Weingut, Ort: Miklóscsabi, Mór
Rebsorte/n: Ezerjó
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.
Sonstige Angaben: 0,375l Flasche, Restzucker: 90 g/l
Preis: 8,95 EUR (2.490 Ft)
Internet: www.mikloscsabi.com

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