BorWerk News

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Nach dieser Veröffentlichung wurde Matt Kramer, Wein-Journalist beim Wine Spectator, in einem hiesigen Weinblog als vorgelagerte Bastion des ungarischen Weines bezeichnet. Und so schlecht ist das Bild nicht. Wann kommt es schon mal vor, dass ungarische Weine im Rampenlicht stehen. Viel zu selten, erst recht wenn es um trockene Weißweine geht. Und da freut es auch einen selbst umso mehr, wenn man in der eigenen Meinung bestärkt wird, dass nämlich gerade in den trockenen Furmint und Hárslevelű ein großes Potential steckt, das bislang nur die wenigstens wahrgenommen haben oder wahrnehmen wollen.

Doch schnell noch zu Kramer und der eigentlichen Meldung.

Kramer hatte am Jahresende seine ganz persönliche retrospektive in Form einer allseits bewährten und Kramerbeliebten Topliste erstellt. Darunter befanden sich fünf Rotweine – und ein Weißwein: der Lagenwein Sec (das ist der Name der Lage, es handelt sich hier nicht um einen Schaumwein!), Jahrgang 2006, von Királyudvár, 70% Furmint, 30% Hárslevelű. Ich freue mich auch für Demeter Zoltán, der als Winzer für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet und dessen eigene Lagenweine ich glücklicherweise schon mehrmals (hier, hier und hier) verkosten konnte.

Die anderen Weine von Kramers Topliste:

Rhys Vineyards Pinot Noir Swann Terrace 2006 (Kalifornien)
Clau de Nell Anjou Rouge a Norbert (Loire)
Catherine et Pierre Breton Bourgueil Clos Sénéchal 2005 (Loire)
Colomé Estate Malbec 2006 (Argentinien)

PyramidValley Vineyards „Earth Smoke“ & „Angel Flower“ 2006 (Neuseeland)

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