newsDer jahrelang dauernde Streit darum, was als Tokajer auf den Markt gelangen darf, dauert nach wie vor an, obwohl er eigentlich schon beigelegt sein sollte. Im November 2007 hatte die Europäische Kommission beschlossen, dass „Tokaji aszú“ allein aus Ungarn und damit aus dem Anbaugebiet Tokaj-Hegyalja kommen darf.

Nachdem in der Slowakei aber nach wie vor minderwertige Weine mit der Bezeichnung „tokajské“ über die Ladentische gehen und sich die Italiener aus dem Friaul über die seit Jahresbeginn geltende Vorschrift hinwegsetzen, der zufolge Weine als „Tocai“ nicht mehr in den Handel gelangen dürfen, reicht es den Ungarn endgültig. Sie streben eine definitive Klärung der Thematik an und haben Schritte gegen die Slowaken und Italiener eingeleitet, Brüssel soll Stellung zur Lage nehmen. Sowohl aus Sicht der Verbraucher als auch der des Weinliebhabers kann man nur hoffen, dass es Ungarn gelingt sich durchzusetzen und seine Marke zu schützen.

Quelle: index.hu

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