Der Nagy Somló, der Große Somló, ist ein alleinstehender markanter, von weitem sichtbarer Vulkankegel. Gemeinhin ist er bekannt für die nur dort angebaute Rebsorte mit dem merkwürdigen Namen „Juhfark“ (dt. Lämmerschwanz) Und auch die Flasche vor mir enthält Juhfark, daneben jedoch noch Olaszrizling (bekannter als Welschriesling), Hárslevelű (dt. Lindenblättriger), Furmint und Tramini. Ein wildes Cuvée von, wie der Name verrät, den ältesten Rebstöcken des Landstrichs. Dass er in Holzfässern ausgebaut wurde, merkt man ihm gar nicht an. Dafür umso mehr, dass seine Reben in vulkanischem Gestein wurzeln. Im Glas zitronengelb, frische Nase, mächtiger, fast brachial wirkender Körper. Er kommt extrem mineralisch daher, mir sind die Säuren zu wenig eingebunden, aber das gibt sich mit der Zeit sicher. Potential hat der Kerl, abwarten. Werde mir noch ein paar Flaschen kaufen und ab und an gespannt eine trinken. Melde mich dann wieder…

Wein: Öreg Tőkék Bora, 2006, Kreinbacher Birtok
Rebsorte/n: Juhfark, Olaszrizling, Hárslevelű, Furmint, Tramini
Alkoholgehalt: 13,5% vol.
Anbaugebiet: Somló
Preis: 15,00 EUR (3.750 HUF)

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