15. Februar 2011
Auch zum letzten Teil keine weitere, ausführlichere Einleitung aus Zeitmangel. Nur etwas zur Preisentwicklung: bei den bekannten Qualitätsgüter sind die Preise in den letzten 2-3 Jahren wenn überhaupt nur noch unwesentlich mehr gestiegen. Das Gros liegt dann zwischen 5.000 und 6.000 Forint, also grob 18 bis 23 EUR. Wir reden hier von trockenen Furminten. Das ist nicht wenig und nicht immer angemessen. Geradezu...
14. Februar 2011
Aus Zeitgründen heute und hier einleitend leider so viel, dass die Qualitätsdichte, v.a. genährt durch eine zweite Welle kleiner Betriebe, allmählich spürbar zunimmt.
Ferdinánd Pincészet, Mád – Tokaj
Bihari Ákos Ferdinánd ist wirklich noch jung, vielleicht erst um die 20. Er hat bei Demtervin gearbeitet und nun auch sein eigenes kleines Weingut in Mád. Nie von ihm gehört, zum ersten Mal getroffen...
13. Februar 2011
Die “Großen” mussten von den “Kleinen” lernen, dass man neben Aszús und Varianten und Spielarten wie Szamorodni oder Fordítás in Tokaj auch trockene Weine erzeugen kann. Inzwischen muss man es schlichtweg. An ihnen führt in einem ganzheitlichen Portfolio kein Weg mehr vorbei. Teils werden sie nach wie vor etwas stiefmütterlich behandelt. Das könnte sich früher oder später rächen....
12. Februar 2011
Fortsetzung der Notizen zur großen Furmint Február Verkostung 2011 – in anderer Form. Ich habe mich entschieden, zu den einzelnen Weingütern in zusammenhängendem Fließtext über die Weine zu schreiben. Das macht eine Bezugnahme zueinander einfacher. Für mich- und hoffentlich auch für die Leser.
Der Aufgang am Eingang an sich war schon vielversprechend...
Mehrheitlich wurden dieses Mal der 2009er...
12. Februar 2011
Ein Logo für den zweiten Furmint Február! Violett! Der Gang zur großen Furmint-Verkostung wie der Gang zur Kirche? Violett, das ist doch Advent und Fastenzeit, Besinnung, Einkehr, Buße. Und heutzutage ja auch alternativen Frauenpower, Emanzipation, bisweilen gar Männerxxxx…
Fasten war an diesem Donnerstag nicht angesagt, im Stadtwäldchen von Budapest. Ganz und gar nicht. Buße tun mussten allenfalls...
07. Februar 2011
Scheller - Aldozói Kereklevelű Chardonnay 2003
Kereklevelű heißt er, aus Chardonnay ist er. Doch so eigen, dass man ihm das gar nicht anmerkt. So eigen, dass er, obwohl im Niedrigpreissegment, ob seiner besonderen Qualität auch im neunten Lebensjahr noch schön zu trinken ist. Das ist es, was die Weine von Dr. Tóth Sándor ausmacht. Er nimmt sich, nein gibt ihnen, seinen Weinen, die Zeit im Fass, ehe sie...
03. Februar 2011
Fast jeden Abend Live-Musik in der WineBar in Budapest, nahe der Basilika. Was wichtig ist, denn die Weinauswahl selbst könnte besser sein.
To be continued… die Suche nach einem wirklich vernünftigen grünen Veltliner aus Ungarn. Denn der 2008er Jahrgang des Zöld Veltelini, wie die Rebsorte auf Ungarisch heißt, von Villa Tolnay kann alles andere als überzeugen und steht deutlich hinter dem 2007er....
29. Januar 2011
Sipos - Szürkebarát 2008
Grauburgunder vom platten See. Genauer vom Badacsony, dem markanten Vulkanberg am Nordwestufer. Da brennt die Sonne im Sommer ohne Gnade auf den dunklen Basalt. Was häufig zu hohen Alkoholgraden führt. Auch bei Weißweinen, die dort vorwiegend angebaut werden. Die 13,5% dieses Szürkebarát, Grauburgunders, sind da schon fast die untere Grenze. Obwohl gerade Grauburgunder zu höheren...