Kissvörös 2006, Kiss Gábor, Villány

Kiss Gábor, Kissvörös 2006 Kiss ist klein, der kleine Rote ist dementsprechend auch das Einstiegscuvée des Jungwinzers Kiss Gábor aus Villány. Purpurrot. Kräftiges Bukett: Röstaromen, Laub, Pfeffer in der Nase, ohne zu kitzeln. Grüne Kräuter, Eukalyptusaromen, nicht allzu dicht, leicht adstringierend, im Abgang ein Hauch Nougat. Schön ausgewogener, gut gelungener Rotwein für unter der Woche, vielleicht...

Pinot Noir 2004, Jekl Pincészet, Villány

Jekl, Pinot Noir 2004 Eine Pinot Noir Verkostung quer durchs ganze Ungarnland würde sich schon seit längerem lohnen. Die Rebe hat sich im Portfolio vieler Winzer fest etabliert und liefert zunehmend gute, teils erstaunlich gute Ergebnisse. Den Jekl Pinot Noir aus der vom Fekete hegy, Lage „Dobogó dűlő“, hatte ich vor seit einiger Zeit geschenkt bekommen. Ein eher durch Supermarkt-Besuche bekanntes,...

Gere Attila eröffnet 4-Sterne Wellness-Hotel in Villány

Einer der berühmtesten und erfolgreichsten Winzer Ungarns, Gere Attila aus Villány, folgt konsequent dem Trend der Zeit und erweitert seine wirtschaftlichen Aktivitäten. Anlässlich des Villányer Rotweinfestivals (3.-5. Oktober) wird er das 4-Sterne „Crocus Wine Spa“ eröffnen, als Wellness- und Wein-Hotel. Besucher des kleinen Städtchens Villány suchten bislang vergeblich nach modernen Unterkunftsmöglichkeiten...

Nachtrag zum Besuch beim Budapester Weinfestival

Bock, K.O. Cuvée 2004 Über Geschmack kann man sich bekanntlich streiten, der ist ab einem gewissen Punkt eine weitestgehend subjektive Angelegenheit. Und am Ende zählt, was in der Flasche ist, klar. Aber man sagt auch nicht ganz ohne Grund, das Auge isst mit. Genug Sprüche fürs Phrasen-Schwein, ich weiß. Aber unerträglich und daher erwähnenswert erscheint mir, dass einer der bekanntesten Winzer aus...

Besuch beim 17. Budapester Internationalen Wein- und Sektfestival – Teil 3, Luka Pincészet, Malatinszky Kúria, Gere Attila

Nunmehr also Rotweine. Dabei Konzentration auf drei Winzer, Luka Enikő aus Sopron und aus Villány Malatinszky und Gere Attila. Und auch da nur Stichproben, vor allem bei den besten Villányer sehe ich zunehmend das Problem, dass sie schlichtweg überteuert sind. Oder soll man es inzwischen als selbstverständlich hinnehmen, dass man zwischen 40 und 60 Euro hinblättern muss, um eine Flasche „Super-Villányer“...

Villány: Große Erwartungen an Jahrgang 2008

In Villány, Ungarns südlichstem und bedeutendsten Rotweingebiet, beginnt in diesen Tagen die Ernte der frühreifenden Rebsorten wie Oportó. Generell zeichnet sich was Qualität anbelangt ab, dass 2008 dem bisherigen Spitzenjahrgang 2000 nahe kommen wird. Entsprechend groß sind die Erwartungen der Winzer, die auf einige weitere heiße, sonnige und vor allem trockene Tage hoffen, wie sie in diesen Tagen und...

Cabernet, 2006, Günzer Zoltán, Villány

Sehr dicht im Glas, schier undurchsichtig, dunkles Braunrot. Duftet wunderbar Cabernet Sauvignon-klassisch nach Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren, aber auch nach frischen Sauerkirschen, Lakritz und einem Hauch Zimt. Hält sich noch ziemlich verschlossen, vielleicht braucht er einfach noch ein wenig mehr Zeit. Auch nach einer Stunde lüften ändert sich daran nur wenig. Schokolade, grüne Kräuter, Tabak...

Portugieser, 2007, Tiffán Imre és Fia, Villány

Es gibt ja so Rebsorten, die man einfach nicht mag oder, um es etwas diplomatischer auszudrücken, denen man wenig bis nichts abgewinnen kann. In meinem Fall sind das bei den Roten Trollinger, Zweigelt und Portugieser. Diesen hier habe ich erst gestern, bei einem geschäftlich bedingten Aufenthalt in Pécs, geschenkt bekommen. Gekauft hätte ich ihn aus eben diesem Grunde wahrscheinlich nicht. Aber wenn er schon...
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