23. Mai 2012
Bakonyi - Villányi Cabernet Franc 2010
Vom irgendwann halt auch nicht mehr wirklich jungen Winzer, Biowinzer, mit dem infantilen Hubschrauber auf den Etiketten, von Péter Bakony, steht da ein feiner Cabernet Franc auf dem Tisch. Ein Franc, der am Gaumen fast eher wie ein Pinot daher kommt. Zumindest anfangs, am ersten Tag nach dem Öffnen. Zumindest jetzt, in seinem jungen Alter, denn er stammt aus 2010....
20. Mai 2012
Jackfall - Pillangó 2006
Eisheilige, Kältewelle gerade hinter sich gebracht, noch ein schneller Griff zu einem fetten Roten aus dem Süden, aus Villány, ehe es gar zu heiß dafür wird. Doch: Halt! Fett ist der eigentlich nicht. Anfänglich sogar derart behäbig, dass man beim ersten Eindruck nach dem Weight Watchers Logo auf dem Etikett sucht. Fündig wird man natürlich nicht, stößt aber doch auf die...
19. Mai 2012
Ein weiterer Kékfrankos, Blaufränkisch. Lemberger, ganz wie man will. Wieder mal einer aus dem Süden Ungarns, aus Villány. Und für mich der erste Wein von Tamás Riczu. Inzwischen hat dieser sich mit einem anderen Winzer zusammen getan und 2009 gemeinsame Weingut Riczu & Stier gegründet.
Aber zum Wein, der sich ein wenig ambivalent zeigt, anfangs nämlich schwächer – und später doch recht interessant...
30. April 2012
Ruppert - Villányi Rosé 2011
Der junge Ruppert kanns. Zur einsetzenden Frühsommerhitze ein schöner Rosé mit knallroter Frucht pur. Zarter Lachston im Glas. In der Nase gaaanz viele Himbeeren, doch auch gedeckt, erdig wirkend, kalt steinig-Schneckenhausartig. Schön leicht, tänzelnd und dann doch ernst werdend. Anfangs mit zart-munterer Säure betörend, dann wird die Frucht-Karte gezogen, Hier ist es Erdbeere,...
16. April 2012
Mayer - Villányi Portugieser 2011
Brrrrr. Ach herrje. Das ist jetzt doch mal wieder so einer. Ein Portugieser, der klassich so rüberkommt, wie ich ihn kennen und seit jeher problematisch finden musste. Das ist sehr subjektiv, ich kann mit den typischen Aromaausprägungen der Sorte, wenn sie so eindeutig und so dominant rüberkommen, einfach wenig bis nichts anfangen. Das geht in der Nase in diesen metallisch-dumpfen...
01. März 2012
Bodor - Kékfrankos 2009
Humpa, humpa, humpa, täteräää! Da hält einer nicht lange bei sich, stellt sich breit und (vermeintlich) unwiderstehlich auf. Bumm! Here I am, Rock you Like a Hurricane! Schlimm genug, dass einem die Scorpions in den Kopf schießen – ehe es der Alkohol ein wenig später dann unwiderstehlich tut. Mit satten 14,5% Vol. kommt er daher, der Blaufränkisch von Bodor aus dem tiefen...
28. Februar 2012
Recht verkünsteltes Etikett... Eberhardt Pincészet - Cabernet Franc 2008
Ein Cabernet Franc aus Mohács. Und damit rund 30 Autokilometer entfernt von Villány, in nordwestliche Richtung. Nicht wirklich bekannt für Wein, dafür aber umso mehr für die Schlacht bei Mohács, bei der die Ungarn eine ihrer verheerenden, bis heute im (nationalen Geschichts- ) Bewusstsein fest verankerten Niederlagen hinnehmen mussten....
22. Februar 2012
Malatinszky - Noblesse Siklósi Chardonnay 2006 (sorry für die schlechte Bildqualität - dunkler Raum, nur das Smartphone bei der Hand...)
Das ist ein handwerklich mustergültig gemachter Chardonnay. Das soll ihn keineswegs unter Wert verkaufen, denn er ist schön, jetzt, im fünften Jahr wunderbar zu trinken. Zeigt sich geradlinig, nicht zu breit und erst recht – trotz seiner 14% – nicht alkoholisch....
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