Szent György-hegyi Szürkebarát 2010, Szaszi Endre, Badacsony

Szászi Endre - Szent György-hegyi Szürkebarát 2010 Das ist, zeitlich und inhaltlich nicht so geplant, wenn man so will das genaue Gegenstück zum letzten Eintrag hier auf BorWerk, zum Wein von Miklós Csabi aus Mór, zum Ezerjó mit dem Namen Csakazizéer. Warum? Weil er einfach “nur” ein netter, gut trinkabrer Wein ist, nicht mehr sein möchte und voller Understatement daherkommt. Mit einem...

Pinot Grigio 2010, Orban Pince, Badacsony

Szt. Orbán - Pinot Grigio 2010 Gerade in Ungarn kommt es eher selten vor, dass man sich bei der Namensgebung vom Ungarischen löst. Hier geschah es bewusst. Wer sich im Sommer am Nordufer des Balatons auf Sicht des Sees bewegt, benötigt gar nicht allzu viel Vorstellungskraft, um sich im Geiste auch in Italien zu wägen. Das gilt vor allem für die Gegend um Badacsony, eben jenen Berg und seine direkten Nachbarn,...

Szürkebarat 2008, Bussay Laszlo, Zala

Bussay - Szürkebarát 2008 Und auch ne Möglichkeit, Szürkebarát, also Graumönch bzw. Grauburgunder zu interpretieren. Und nicht die schlechteste, ganz im Gegenteil. Vielmehr einer der Schönsten seiner Art aus Ungarn. Und dass er von dort stammt, genauer: von der ganz im Süden, nur einen Steinwurf zur kroatisch-slowenischen Grenze liegenden Weinregion Zala, merkt man beim Blick auf die Alkoholanzeige:...

Sieh, das Gute…: Notizen zu den Weinen von Tamas Szecskö und Balint Losonci

Gereg, Gereg, immer wieder Gereg, die Großlage bei Gyöngyöspata. Von hier stammen fast alle beschriebenen Rotweine. Wie gestern angekündigt, die kompletten Verkostungsnotizen: Zum Einstieg ein blutjunger Zöld Veltelini 2010, Grüner Veltliner, von Tamás Szecskő im Ganzen gepresst, sehr frisch und ungebändigt, mit warmer, grünlich-gelber Frucht, durch schön klar wirkenden Säuren animierend, nicht sehr...

Virtuoso Terroir 2009, Haraszthy Valleo Pinceszet, Etyek-Buda

Haraszthy Valleo Pincészet - Virtuoso Terroir 2009 Drauf ist: “A Wine of Note” steht da geschrieben, Virtuoso als eigentlicher Name darunter, noch eine Etage tiefer “terroir”, bewusst klein, Musiknoten im Hintergrund, na wenn das nichts ist… Drin ist: 30% Chardonnay, 30% Szürkebarát  (Grauburgunder), 30% Királyleányka, 10% Zenit. In der Nase landet: Bananenschalen von überreifen...

Szürke 2008, Sipos Borhaz, Badacsony

Sipos - Szürkebarát 2008 Grauburgunder vom platten See. Genauer vom Badacsony, dem markanten Vulkanberg am Nordwestufer. Da brennt die Sonne im Sommer ohne Gnade auf den dunklen Basalt. Was häufig zu hohen Alkoholgraden führt. Auch bei Weißweinen, die dort vorwiegend angebaut werden. Die 13,5% dieses Szürkebarát, Grauburgunders, sind da schon fast die untere Grenze. Obwohl gerade Grauburgunder zu höheren...

Etyeki White 2009, Etyeki Kúria, Etyek-Buda

Etyeki Kúria - Etyeki White 2009 Fast transparent wirkend, ausgesprochen helles Zitronengelb. Fruchtige Nase mit einer Mischung aus Zitrus- und anderen süßen Tropenfrüchten, Bananen und Ananas – den 80% Királyleányka sei es verdankt. Am Gaumen ist der reduktive Ausbau in Edelstahltanks spürbar, sehr klare, reine Fruchttöne, wiederum stößt man auf Zitronen und Bananen,daneben noch recht spritzige...

Orban 01 und 02: Kötenger Chardonnay und Kerekesdomb Szürkebarat 2009, Orban Pince, Balaton-Oberland

In Ungarn politisiert man lieber nicht, das führt fast immer zu bösem Blut. Ein ganz klein wenig sei mir das an dieser Stelle aber doch erlaubt, nachdem ich zwei Weine von Orbán verkostet habe – dem Namensvetter des seit kurzem amtierenden rechtskonservativ-nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.  Die Assoziation kommt bei dem Namen unweigerlich, ein Schmunzeln treibt es einem ins...
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