20. Dezember 2008
Thummerer Vilmos, Eger, und Takler Ferenc, Szekszárd. Zwei große Namen des jeweiligen Anbaugebietes. Beide sind schon lange aktiv und inzwischen breit aufgestellt, was ihr Angebot anbelangt. Beide bieten inzwischen rote Flaggschiffe an, die auf international getrimmt sind und auch als Kampfansage gegen die heimische Konkurrenz aus Villány zu verstehen ist. Der eine, Thummerer, mit dem Vili Papa Cuvée schon...
06. Dezember 2008
Schon wieder ein Mészáros, diesmal aber Pál und nicht József und der bekanntere der beiden. Überhaupt geht es langsam aber sich ans Eingemachte. Bislang hatte man es mit netten, teils recht inspirierten Rotwein-Cuvées zu tun. Vom Hocker gehauen hat mich keines so richtig. Aber nun kommt amn auch preislich langsam in die Region, wo automatisch auch eine gewisse Erwartungshaltung inbegriffen ist. Und mit...
28. November 2008
Bősz Adrián, Báta Cuvée 2006
Dunkles Purpur, leicht trüb, recht dünn. Der kleine Rote ist sofort präsent: Schokoladenkekse dominieren, etwas Frucht, Erdbeeren und Trockenpflaumen, im Hintergrund stets mineralische Noten in Gestalt von Gummi. Erstaunlich versiert und recht komplex am Gaumen, fleischig, dunkle Beeren, Minze, auch hier etwas gummi-teerartiges, leichte Bitterkeit, mittlere Tannine in Gestalt...
28. November 2008
Kürzlich schickte mich der Weinhändler meines Vertrauens mit zwei Weinen von Bősz Adrián nach Hause. Der junge Winzer zeichnet verantwortlich für das, was unter dem Namen Bodri auf den Markt kommt. Inzwischen hat er seine ersten eigenen Weine produziert. Für den einen, ein trockener Riesling, habe ich endlich die nötige Ruhe gehabt.
Und es ist wenn man so will ein schöner QbA, der sich einem da präsentiert....
24. November 2008
Ajajaj, nicht gut. Gar nicht gut. Musste leider altersmäßig mächtig weit auseinander liegende Kontrahenten gegeneinander verkosten. Aber beide gibt es so im normalen Weinfachhandel, der 2006er von Sebestyén, logisch, aber eben auch den 2003er von Vincze, dem ungarischen Winzer des Jahres 2005 (was meiner Meinung nach allerdings wenig bis nichts zu sagen hat). Dumm gelaufen, Asche auf mein Haupt, und...
15. November 2008
Ich bin ja nicht so leicht für Kadarka zu gewinnen. Aber ich lass mich da gerne eines besseren belehren und ganz langsam scheint sich das auch tatsächlch zu ändern. Ist schon in sich interessant, was für unterschieldiche Interpretationen reinsortiger Kadarka es inzwischen gibt. Zwangsläufig gibts da was für jeden, also auch für mich. Ich hatte spontan die Möglichkeit, zwei Kadarka aus zwei Anbaugebieten...
14. November 2008
Beide sind ein Muss bei jeder Bikavér-Probe: Gál Tibor aus Eger und Vesztergombi Ferenc aus Szekszárd. Den einen trieb es hinaus in die weite Welt, ehe er in Südafrika bei einem Autounfall ums Leben kam. Der andere blieb zu Hause und lebt noch heute die Familientradition fort. Der eine war bis zuletzt umtriebig und kämpfte auf vielen Schauplätzen für die eine Reniassance und damit verbundene zwangsläufige...
06. November 2008
Das zweite Duellpaar. Gegensätze treffen aufeinander. Auf der einen Seite der von Blaublütigen vorangetriebene Großbetrieb, wenn man so will die Fortführung der Familientradition in modernem Gewande: Domaine Gróf Zichy. Auf der anderen, der aufstrebende Jungwinzer, Bolyki János, Eger. Daraus ergeben sich fast zwangsläufig und unabhängig vom Anbaugebiet unterschiedliche Interpretationen der Weinbereitung...