27. April 2012
Szeleshát - Pinot Noir 2009
So richtig “klüger” war man am Ende dann leider auch nicht. Intelligenzzuwachs durch Rotweinzufuhr wird freilich nicht erwartet. Jedoch, dass man nach eingehender Verkostung ein irgendwie geartetes, vor allem aber in eine Richtung weisendes Bild von einem Wein hat.
Sicher, hier war zu Beginn auch viel Verschlossenheit im Spiel. Der im Glas hell bis mittel Purpurfarbene...
10. April 2012
Pastor - Merlot 2009
Die Weine von Pastor, eigentlich ausnahmslos alle, die ich bislang hier und da verkosten durfte, sind der Kategorie “sofort zugänglicher, ausgesprochen fruchtbetonter, trinkfreudiger Alltagsweine” zuzuordnen. So werden sie erschaffen, so werden sie getrunken. Und das ist gut so. da weiß man wenigstens, was man kriegt und dann auch hat. Mit dem Merlot hier aus 2009 ist es ganz...
05. April 2012
Németh János - Fidibusz Szekszárdi Zweigelt 2009
Ganz ehrlich ist der vermeintlich vollständige Name nicht. Denn neben dem Zweigelt ist auch noch Kadarka drin, in diesem Roten aus Szekszárd. Und, apropos Name: Fidibusz, also Fidibus in deutscher Schreibweise? “Ein Fidibus ist ein harzreicher Holzspan oder ein gefalteter Papierstreifen und dient als Hilfe zum Anzünden von Feuer.” (Wikipedia)...
19. März 2012
Vesztergombi - Cabernet Franc 2008
Ich habe mich dann umgehend vergewissert. Zur Sicherheit, dem eigenen, grob-siebartigen Kopf misstrauend. Doch in der Tat, száraz minőségi bor, Qualitätswein trocken, steht auf der Flasche. Dabei spricht der Inhalt eine ganz andere Sprache. Ich würde ihn als halbsüß einstufen, keine Frage. Die Frage ist nur, wo die Süße herkommt. Zum Teil vom Alkohol, 14% Vol., mag...
17. März 2012
Németh János - Szekszárdi Bikavér "Sygno" 2009
Wer sagt’s denn: ein gelungener Bikavér, ein klassischer, sehr schön trinkbarer. Hier könnte ja unter dem einen oder anderen der irgendwo da draußen vielleicht vorhandenen Stammleser der Eindruck aufkommen, dass meinereins seine schwäbischen Wurzeln zuletzt allzu sehr Lauf gelassen hat. Zugegeben, schlechtes Bild. Wie soll man Wurzeln den...
04. Februar 2012
Ipacs Pince - Szekszárdi Kékfrankos Rozé 2011
Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist’s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen...
26. Januar 2012
Takler - Trió 2008
Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann “Trió” nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche – und an beim Weintrinker.
Mit leicht...
22. Januar 2012
Vida - Szekszárdi Kékfrankos 2009 (hatte leider keine echte Kamera bei der Hand...)
Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum ungarischen Winzer des Jahres 2011 gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag...
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