Taposó Kút 2006, Szt. Ilona Borház (Kreinbacher), Somló

Szent Ilona Borház, Taposó Kút 2006 Seinen Namen hat er von der besten Lage am Somló, die wiederum ist nach dem alten Brunnen benannt, der noch heute dort zu finden ist und von Menschenbeinen mittels eines (Hamster-) Laufrades angetrieben wird, bzw. wurde. Ein Cuvée, das hauptsächlich aus Olaszrizling besteht, dem noch ein recht wilder Mix aus einer alten Anbaufläche hinzugefügt wird. Der Ausbau erfolgte...

Somló IV: Takács Lajos und die Renaissance der Postmoderne? – Hollóvár Pincészet, Somlóvásárhely

Postmodern? Da war doch was? Postmodern? Ein viel zu lange überstrapazierter Begriff, den man noch benutzte, obwohl er schon längst nicht mehr zutraf. Den man benutzte, ohne genau zu wissen, was er bedeutete. Einfach weil es gut klang und schick war. Umso mehr klingelten bei mir alle Alarmglocken, als ich in einem ungarischen Weinmagazin las, dass mit Takács Lajos ein neuer Winzer am Somló aus dem Nichts...

Somló III: Onkel Béla – Fekete Béla, Somlóvásárhely

Aus eigener Kraft kann man bis zu 8 Hektar bewirtschaften, danach kommt es zu Qualitätsproblemen. Zurzeit haben wir nur vier, leben kann man als Familie von sechs bis sieben – sagt Fekete Béla, oder auch Béla bácsi (Onkel Béla), wie er in ungarischen Weinkreisen gerne liebevoll genannt wird, mit seinen 82 Jahren. Und meint das Ernst, steht im Weinberg, arbeitet, schaut nach dem Rechten. Dieses Jahr...

Somló II: Spiegelberg Stephan – der Robin Hood vom Großen Somló, Somlójenő

Stephan ist ein schwieriger Kerl. Nicht unsympathisch, aber nicht einfach zu haben. Ein Trotzkopf, der gerne viel redet, sehr viel, bisweilen ein wenig zu viel. Und sich als Robin Hood des Somló gebiert, in dem Sinne, als dass er sich und die anderen kleinen Qualitätswinzer bedroht sieht durch die Expansionsbestrebungen der Kreinbacher Kellerei und gegen sie politisiert. Ganz unbegründet ist dies nicht,...

Borúton, auf Weinwegen: Somló I

Es war mein zweiter Besuch am Somló, aber im Grunde der erste richtige. Zuletzt war ich vor drei Jahren im Winter da, auf einen Tageausflug, unvorbereitet, kaum jemand war anzutreffen. Wir schauten beim Csordás-Fodor Borház vorbei, tranken ein paar Weine, die gut waren aber nicht wirklich überzeugen konnten. Nun kam ich besser vorbereitet. Drückend schwüle Luft, nahende Gewitterwolken, fast unerträglich...

Borúton, auf Weinwegen: Badacsony / Szt. György-hegy (Balaton) II

Die wirklich guten, auf Qualität setzenden Erzeuger sind auch am Balaton dünn gesät. Viel zu viele genügen sich damit, schlichte, teils nicht mal als angenehm trinkbare Alltagsweine zu bezeichnende alkoholhaltige Erzeugnisse anzubieten. Den Markt dafür gibt es, die Touristen, darunter ein großer Anteil Deutscher, quälen sich dafür gerne in der sommerlichen Hitze die steilen Straßen hinauf. Am und um...

Öreg Tőkék Bora, 2006, Kreinbacher Birtok, Somló

Der Nagy Somló, der Große Somló, ist ein alleinstehender markanter, von weitem sichtbarer Vulkankegel. Gemeinhin ist er bekannt für die nur dort angebaute Rebsorte mit dem merkwürdigen Namen „Juhfark“ (dt. Lämmerschwanz) Und auch die Flasche vor mir enthält Juhfark, daneben jedoch noch Olaszrizling (bekannter als Welschriesling), Hárslevelű (dt. Lindenblättriger), Furmint und Tramini. Ein wildes...
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