10. April 2011
Möcsenyi Kastelyborok - Mőcsényi Cuvée Reserve 2006
Piero Antinori, großer Name, bekannte italienische Familiendynastie, hatte es Anfang der 1990er Jahre auf einer Reise auch ins mehr als überschaubare ungarische Örtchen Mőcsény verschlagen. Behauptet wird, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Jedenfalls begann - es muss wohl eher “ließ” heißen – Antinori einige Jahre später...
05. April 2011
Dobogó - Pinot Noir "Izabella utca" 2008
Der erste Rotwein aus Tokaj! Zumindest für mich und soviel ich weiß ist das auch in der Tat seit längerem wieder der allererste, der auf den Markt gekommen ist. Dass hier und da mit roten Reben getestet wird hat man immer mal wieder hören können. Dass vor der Reblausplage in der Region Tokaj auch rote Rebsorten in den Weinbergen zu finden waren, wusste...
28. März 2011
Németh János - Kadarka 2009
Seit faktisch einiger und gefühlt vielleicht sogar noch längerer Zeit mal wieder ein Kadarka, selbstredend aus Szekszárd. Und, wie als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, einen bewusst wieder ins Thema zurückzuführen, ist es ein klassischer, standardmäßiger Vertreter der Rebsorte.
Mit recht hellem bis mittlerem Rubinrot. In der Nase neben der fast obligatorischen Würze...
25. März 2011
Heimann - Syrah 2008
Es klingt auch für mich sofort übertrieben wenn ich sage, dass ich vom letzten Syrah so angetan war, dass ich umgehend einen weiteren aus Szekszárd besorgen musste. Nein, so nachhaltig, so einprägsam und gut war der Wein nicht. Aber er hat Spaß gemacht und mit Syrahs die zumindest Spaß machen ist die ungarische Weinwelt nicht gerade gesegnet. Da freut man sich über jeden positiven...
22. März 2011
Chateau Kajmád - Syrah 2005
Der Korken ist der Verräter. Wer nicht darauf achtet, liest nur “Szekszárd Zrt.” als Erzeuger auf dem Rücketikett und kommt nicht auf die Produktlinie von Chateau Kajmád, die zum großen Erzeuger Twickel gehört. Doch dort, auf dem Korken, steht es immerhin drauf. Mal abgesehen davon, dass auch das Design gänzlich anders als das heutige ist, hat man also etwas Unbekanntes...
21. März 2011
Nach meiner gestrigen Schelte zur Hintergrund-Organisation der VinCE 2011, der direkte Sprung nachVillány, wo ich mich einem kleinen aber interessanten Cabernet Franc-Vergleich hingab:
Die Cabernet Franc-Reihe begann und – für einen Direktvergleich – endete mit dem 2008er von Heumann. In der Nase mit einer noch sehr gedeckten, dunkelroten Frucht und röstigen, ja fast rauchigen Noten. Am Gaumen...
19. März 2011
Takler - Kékfrankos 2008
Nicht wirklich ein “Chakaterwein”, wie der Erzeuger – eines der großen alteingesessenen Szekszarder Weingüter – auf dem Rücketikett und der Webseite verlauten lässt. Harmonisch, ja, leicht, ja. In Nase und Mund mit vielen Früchten, vor allem Kirschen, ja, kann man so sehen, wobei: ganz so viele sind es dann auch nicht wirklich. Unerwähnt bleiben die leichten...
12. März 2011
Mayer Márton - Cabernet Franc 2007
Glitschig. So erscheint dieser reinsortige Cabernet Franc beim ersten Treffen auf dem Gaumen. Das gibt sich dann recht schnell, beim zweiten und dritten Schluck ist die Wahrnehmung allmählich weg. Und ich bin maximal von jedweden Unterstellungen entfernt, die da hießen: Glyzerin oder was auch immer wäre im Spiel. Wirklich nicht. Nur war die Wahrnehmung so eindruckvoll und...