23. Juni 2009
Szecskő, Turán 2007 (Copyright radovin)
Der Dampfhammer und zwar in jeglicher Hinsicht. So etwas habe ich meiner Lebtag noch nicht getrunken. Am ehesten erinnert es im Geschmack noch an Amarone. Aber schon die Farbe ist gänzlich anders: Tiefdunkles, trübes Purpur. In der Nase reich, grüner Pfeffer, Holunderbeeren, leichte alkoholische Süße in Gestalt von Milchschokolade und Nelken, feuchter Waldboden....
17. Mai 2009
Ludányi, Excellent Rosé 2008
Volle, schöne Lachsfarbe. Schöne Fruchtnase aus Erd- und vor allem Himbeeren mit leicht lieblichen Noten. Auch am Gaumen zeigt sich eine angenehme Frucht vor feinen Säuren, Himbeere und Wassermelone. Angenehm leicht, unkompliziert, frisch, wobei nicht zu spritzig. Ein absolut „weiblicher“ Rosé, der sich sehr gut trinken lässt.
Weingut, Ort: Ludányi Pince, Gyöngyöstarján
Rebsorte/n:...
15. Mai 2009
Losonci, Siller 2008
Helles kräftig leuchtendes Purpur. In der Nase wie eine Himbeerbowle, fruchtig und alkoholisch. Am Gaumen sehr alkoholisch, unerträglich, die Frucht kaum erkennbar in den Hintergrund gedrängt. Rudimentär lassen sich unreife Erdbeeren und bitter-saure Orangen erahnen. Mehr als enttäuschend, angesichts der tatsache, dass der Wein von einem jungen Winzer stammt, dem man Potential nachsagt....
12. Mai 2009
Maurer Oszkár, Fodor Olaszrizling 2006
Nach den drei Weißweinen standen noch drei Rotweine von zwei Winzern bereit, die ich bis dato gar nicht kannte. Mein kleines Resümee zu dieser Verkostung möchte ich schon vorwegnehmen. Der Pajdos und insbesondere der Vitézföld wussten zu gefallen. Parallel konnte man aber u.a. auch von der Domaine des Escaravailles den “Cotes du Rhone Villages Rasteau La Ponce...
16. Januar 2009
Mark'O, Kékfrankos 2005
Dunkles, leicht trübes Purpurrot. In der Nase dominiert kühles, grünes Holz, daneben etwas Minze, Andeutung von roten Beeren. Im Mund drängen sich wieder das kühle Holz und feuchtes, grünes Moos in den Vordergrund. Daneben leichte Würzigkeit und wenig, schwer definierbare Frucht. Unausgewogen und flach. Für den Preis ganz anständig, aber auch nicht mehr. Warum ausgerechnet...
05. Juni 2008
OKOKOK, ich geb’s ja zu… Vor kurzem habe ich mich noch deutlich von Rosés distanziert – und schon wieder schreibe ich über einen. Aber diesen hier, den “Concubina Rosé” hatte ich auf Wunsch meiner Frau beim Besuch des vaters von Németh Attila Gábor im Sommer vergangenen Jahres gekauft. Nicht nur waren die Umstände damals besondere (ich erzähle demnächst darüber), auch dieser...