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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Királyudvar</title>
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		<title>Uragya Furmint 2002, Kiralyudvar, Tokaj</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bleibt einem nur das Standardgesülz von Klasse, statt Masse. Denn bei dem reinsortigen Furmint aus der Lage Urágya von Királyudvar trifft das dann auch in der Tat zu. Nicht nur, weil er sich in wirklich schöner Form zeigte, sondern auch zusätzlich noch aus den Anfangsjahren der trockenen Weine Tokajs stammt, aus 2002. Dafür ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9332" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/12/uragya-furmint-2002-kiralyudvar-tokaj/kiralyudvar_uragya-furmint_2002/" rel="attachment wp-att-9332"><img class="size-medium wp-image-9332" title="kiralyudvar_uragya-furmint_2002" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/kiralyudvar_uragya-furmint_2002-300x279.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Királyudvar - Urágya Furmint 2002</p></div>
<p>Da bleibt einem nur das Standardgesülz von Klasse, statt Masse. Denn bei dem reinsortigen Furmint aus der Lage Urágya von Királyudvar trifft das dann auch in der Tat zu. Nicht nur, weil er sich in wirklich schöner Form zeigte, sondern auch zusätzlich noch aus den Anfangsjahren der trockenen Weine Tokajs stammt, aus 2002.</p>
<p>Dafür ist er bemerkenswert gut gelungen, verweist sowohl einmal mehr auf das ganz große Potential, das da in Tokaj und der lokal bedeutendsten Rebsorte Furmint schlummert. Und zeigt gleichzeitig das große Talent seines Machers auf, das von Zoltán Demeter, der damals noch für die Weine von Királyudvar stand.</p>
<p>Lechtend Strohgelb im Glas. In der Nase mit Ananastönen, gelben Äpfeln, Bisquit, Zitrus und Feuerstein. Am Gaumen fest und filigran zugleich, schlichtweg elegant, ja. Mit einer reifen Frucht von gelbem Steinobst (wie Wein Plus zu sagen pflegt), Äpfel, Birnen und vor allem Quitten, so fest, fast plastisch, dass man auf dem stets leicht körnig-widerständigem Quittenfruchtfleisch förmlich kauen kann. Mit fein-würziger und doch direkter und durchweg anhaltender Mineralität, die dem Ende mit den herrlich eingebundenen, alles andere als unfrisch daher kommenden Säuren in einem apfelschalengrünen herb-bitteren Etwas so richtig lange ausläuft. Schöner, wirklich schöner Wein!</p>
<p>Wein: Urágya Furmint 2002<br />
Weingut, Ort: Királyudvar, Tarcal<br />
Rebsorte/n: Furmint<br />
Alkoholgehlat: 13,5% Vol.<br />
Preis: keine Ahnung mehr, seit langem vergriffen<br />
Internet: <a href="http://www.kiralyudvar.com/" target="_parent">kiralyudvar.com</a></p>
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		<title>Tokaj, ein Ende im Guten &#8211; und erst der Anfang</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fangen wir nochmals von vorne an, um mit leichter Zeitverzögerung zu einem vorläufigen Ende zu kommen. Ich rede in der Überschrift die ganze Zeit von &#8220;Tokaj&#8221;, was doch etwas unangemessen verkürzend ist. Schließlich beschränken sich die Beobachtungen des vorletzten Wochenendes auf die Weingüter der Tokaji Bormívelők Társasága (TBT), der Tokaj Wine Artisans’ Society. Und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fangen wir nochmals von vorne an, um mit leichter Zeitverzögerung zu einem vorläufigen Ende zu kommen. Ich rede in der Überschrift die ganze Zeit von &#8220;Tokaj&#8221;, was doch etwas unangemessen verkürzend ist. Schließlich beschränken sich die Beobachtungen des vorletzten Wochenendes auf die Weingüter der Tokaji Bormívelők Társasága (TBT), der Tokaj Wine Artisans’ Society. Und auch von denen waren bei der Blindverkostung nur ein Bruchteil anwesend. Der Einstieg ins Thema.</p>
<p>Es scheint ein wenig wie im klassischen Vereinsleben zuzugehen. Man streitet sich bisweilen über die Statuten, ändert diese. Manche treten aus, weil das Konzept ihnen ungenügen oder falsch erscheint. Bisweilen mag es um wichtige Dinge gehen, bisweilen um Nichtigkeiten. Andere treten bei, was immer mit einer Vorlaufphase, einem Kandidaten-Status von zwei Jahren einhergeht. Wesentlicher aber erscheint die Tatsache, dass das Engagement von einem kleinen, hartern Kern ausgeht. Ohne den ginge gar nichts und möglicherweise ist das auf Dauer auch zu wenig. In jedem Fall wundert sich der Außenstehende, dass die aktive Teilnahme an einem derartigen Event doch recht gering ausfiel. Entweder &#8211; oder.</p>
<p>Denn andererseits ist der Grundansatz mehr als lobenswert: gemeinsam ein Appellationen-System zu schaffen, wiederzubeleben, auf die Geschichte sich zu besinnen und einen Rahmen für wechselseitigem Austausch im inneren, Transparenz nach außen und vor allem Qualität in Form eines Gütesiegels zu schaffen. Er ist weder neu (auf Parallelen zum VDP habe ich ananderer Setelle bereits hingewiesen), noch besonderrs originell, aber eben doch etwas Besonderes. Weil in Ungarn Kooperation unter Winzern in jedweder Form eher die Ausnahme, die große Ausnahme darstellt. Und weil hier auf eine (zumindest nach außen hin so anmutenden) bemerkenswerte Weise etwas von Groß und Klein basisdemokratisch vorangetrieben wird, ein gemeinsamer Auftrag Hintergund zu stehen scheint, der die Region im gesamten und Erzeuger im einzelnen in der Tat nachhaltig voranbringen kann.</p>
<p>Was im Glas landete, war einmal mehr eine enorm breit gefächerte Leistungsschau des besten Weinbaugebietes Ungarns. Unterschiede in der Qualität gabe es und wird es auch immer geben. Die Frage ist meines Erachtens bis auf Weiteres auch nicht so sehr, wie groß die Unterschiede ausfallen. Das wird die Zukunft zeigen und dann muss auch dies zum Thema gemacht werden. Wichtiger ist vielmehr, dass der Einstieg mehrheitlich schon viel weiter oben beginnt, als in anderen Gebieten. Zweifel am Potential des Terroirs werden schnell zerstreut. Teils geht es bereits nurmher um persönliche Vorlieben. Über Stilistiken kann man, darf man, soll man streiten. Der allgemeine Weg ist klar vorgegeben. Man steht noch sehr am Anfang. Und doch gibt es schon jetzt Erzeuger, die ihren Ansatz, ihren Weg, ihre Philosophie scheinbar gefunden haben. Hier bildet sich nicht nur eine Tendenz, sondern Konstanz ab, eine wichtige Grundvoraussetzung für Zuverlässigkeit, für Vertrauen.</p>
<p>Der Ausflug nach Tokaj, zur TBT, musste fast zwangsläufig im Guten enden und  tat dies dann auch. Es bleibt zu hoffen, dass der Verbund stark genug ist, um erst vor fünf Jahren begonnenen Weg fortzuführen. Mit dem hierfür notwendigen und jedes Mal anders zu bewertenden Maß an Offenheit, Kritikfähigkeit und Willen. Genug der verallgemeinernden Worte, genug des pathethisch-perspektivischen Geschriebsels. Ich jedenfals freue mich auf die Zukunft.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Als Nachtrag noch einige Namen. Manch einer davon wird &#8211; wenn nicht ohnehin schon der Fall &#8211; in einigen Jahren zu den ganz großen Namen Tokajs gehören. Das kann man auch ohne Hellseherische Fähigkeiten problemlos niederschreiben.</p>
<p><strong>Die aktuellen Mitglieder</strong>: AZ Nektár Pince, Árpád-hegy Pince, Balassa István, Bott Pince, Breitenbach Pince, Disznókő Szőlőbirtok, Dobogó Pincészet, Dorogi István, Gajdócsi Szabolcs, Gróf Degenfeld Szőlőbirtok, Erzsébet Pince, Homonna Attila, Királyudvar, Patricius Borház, Tokaj Pendits, Sauska Tokaj, Kikelet Pince, Tokaj Nobilis, Varga Sándor, Hétszőlő</p>
<p><strong>Kandidatenstatus inne haben derzeit</strong>: Vissy László, Kovács Gabriella</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Links zu allen anderen Artikeln um das Wochenende bei der TBT:</p>
<p><a href="../2011/05/30/appellation-fur-weinberglagen-in-tokaj-die-tokaj-wine-artisans%E2%80%99-society/">Einstiegsartikel</a> über die &#8220;TBT&#8221;<br />
<a href="../2011/05/30/blindverkostung-neue-weine-der-tokaj-wine-artisans%E2%80%99-society/">Blindverkostung mit acht Weinen</a><br />
<a href="../2011/05/31/tokaj-und-kein-ende-weitere-weine-der-tokaj-artisans-society-von-patricius-disznoko-und-h-bardon/">Patricius, Disznókő, H. Bardon</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2011/06/01/tokaj-und-kein-ende-weitere-weine-der-tokaj-artisans-society-von-dorogi-testverek-vissy-laszlo-und-az-nektar/">Dorogi Testvérek, Vissy László, AZ Nektár</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2011/06/02/tokaj-und-kein-ende-weitere-weine-der-tokaj-artisans-society-von-csite-der-bott-pince-und-kikelet/">Csite, Bott Pince, Kikelet</a></p>
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		<title>Matt Kramer (Wine Spectator) in Ungarn über Ungarn</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 06:03:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Weinkritiker Matt Kramer (u.a. Wine Spectator) gab dem diesjährigen ungarischen Wein-Verkostungswettbewerb Pannon Bormustra die Ehre. Als Mitglied der Jury konnte er sich einen recht guten Eindruck über den aktuellen Stand der ungarischen Weinwelt machen. Den Blogger-Kollegen von Művelt Alkoholista, ihres Zeichens große Fans von Kramer &#8211; gerne drehen sich bei ihnen immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Weinkritiker Matt Kramer (u.a. Wine Spectator) gab dem diesjährigen ungarischen Wein-Verkostungswettbewerb <a href="http://www.pannonbor.hu/koszonto/">Pannon Bormustra</a> die Ehre. Als Mitglied der Jury konnte er sich einen recht guten Eindruck über den aktuellen Stand der ungarischen Weinwelt machen. Den Blogger-Kollegen von <a href="http://alkoholista.blog.hu/">Művelt Alkoholista</a>, ihres Zeichens große Fans von Kramer &#8211; gerne drehen sich bei ihnen immer mal wieder Einträge um von ihm gemachte Äußerungen &#8211; gelang es, Kramer für ein Interview zu gewinnen.</p>
<p>Ich möchte den wesentlichen Inhalt des Interviews verkürzt und letztlich unkommentiert widergeben. Vorweg sei aber zumindest die Anmerkung gestattet, dass die Hauptbotschaften Kramers mit von mir bereits mehrfach in den vergangenen Jahren in Kurzeinträgen und Reportagen gemachten Thesen praktisch deckungsgleich sind. Das muss nichts heißen. Ich selbst lese den Wine Sepctator und kenne daher Kramers Vorlieben nicht. Im Zusammenhang mit dem Interview wird erwähnt, dass Kramer der Bezug zum Terroir, die Authentizität und biodynamische Ansätze wichtig sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Kramer äußert sich sehr kritisch gegenüber ungarischen Rotweinen. Er hält sie für &#8220;zu rustikal, zu wenig verfeinert, unstrukturiert&#8221;. Seiner Meinung nach müssten ungarische Winzer verstehen, dass sie mehr auf die Textur, den Feinschliff der Weine achten müssen. Es gäbe einfach zu viele Weine mit einer groben Textur, überreifer Frucht, mit störenden Tanninen &#8211; entweder wegen zu massivem Holzeinsatz oder zu starker Extraktion &#8211; oder es ist teils auf die Rebsorten zurückzuführen, mit denen die Winzer offensichtlich noch nicht gelernt haben richtig umzugehen. Dabei geht es ihm nicht um das Nacheifern eines internationalen Stils: denn wenn internationaler Stil saubere, schön geschliffene Weine meint, sei er voll dafür. Aber die Rotweine, die er verkosten konnte, seien zumeist unnötig rustikal daher gekommen.</em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em><strong>„You cannot go past your culture.”</strong></em></span><strong> </strong></p>
<p><em>Nach Kramer ist diese häufig anzutreffende Stilistik bei ungarischen Rotweinen aber auch auf die Erwartungshaltung der Verbraucher zurückzuführen: in keinem Land können Winzer die Weinkultur der Verbraucher überholen. Die Ansprüche der Weinliebhaber seien wohl schlichtweg nicht hoch genug. </em></p>
<p><em>Der Besuch von mehreren Weingütern und die Tätigkeit als Jury-Mitglied erinnerten Kramer nochmals daran, wie vielfältig das ungarische Weinangebot ist. Manche kultivierten Rebsorten sollten seiner Meinung nach jedoch neu bewertet werden. Er kann nicht nachvollziehen, warum sich jemand mit Olaszrizling (Welschriesling) beschäftigt, außer dass es billig ist und viel Ertrag bringt. Gleichzeitig zeigt er sich von Juhfark begeistert. </em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Das trockene Tokaj: phänomenal </em></strong></span></p>
<p><em>So sehr er die Notwendigkeit zur Arbeit an den Roten sieht, so sehr hat Kramer wieder entdecken müssen, wie einzigartig die süßen und trocken ausgebauten Weine aus Tokaj sind. Seiner Meinung nach sind die besten trockenen Weißen aus Tokaj phänomenal. Wer Beispiele von Zoltán Demeter oder Királyudvar kosten durfte, könne den Wert und die Zukunft der trockenen Weißweine Tokaj&#8217;s nicht in Frage stellen.</em></p>
<p><em>Das drängendste Problem für die den ungarischen Wein im nächsten Jahrzehnt sei genau genommen kein Problem, sondern eher eine Herausforderung. Es ist zudem für jede Weinnation ein und dieselbe: die Vermeidung von Provinzialismus. Im 21. Jahrhundert habe Wein keine Grenzen und der Provinzialismus und die Selbstzufriedenheit sei überall eine stetige Gefahr. </em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Offenheit vs. Provinzialismus</em></strong></span></p>
<p><em>Winzer könnten letztlich nur davon profitieren, wenn sie ausländische Weine kosten. Die ungarischen Weine, so Kramer, würden sich in dem Maße verbessern, indem das Wissen über ausländische Weine zunähme. Die gewachsene Offenheit sei beispielsweise auch in Italien für die Steigerung der eigenen Qualitäten wichtig gewesen. </em></p>
<p><em>Schließlich könne man nicht erfolgreich exportieren, wenn man nicht weiß, welche Konkurrenz einen auf den Regalen des Zielmarktes erwartet. Ungarn müsse in diesen Wettbewerb einsteigen, wenn es würdigen Platz unter den großen Weinnationen der Welt einnehmen möchte. Die Grundlagen, die Fähigkeiten dazu seien gegeben. Grenzen gäbe es nicht mehr und wenn doch. dann nur in den Köpfen.</em></p>
<p>Das Interview im Original ist <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/05/20/interju_matt_kramerrel">hier lesbar</a>.</p>
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		<title>&#8220;Abwechslungsreicher&#8221; Jahresabschluss&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 19:17:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[bei befreundeten Winzern an der Nahe, mit diversen Erzeugnissen aus Ungarn. In ungewöhnlich kurzer, oder anders gesagt angemessen kompakter Form der ungarische &#8220;Wein-Verlauf&#8221; des Abends: Királyudvar &#8211; Sec 2008 (ordentlich, netter Warm-up) Bott Pince &#8211; Csontos Furmint 2009 (schöner als zuletzt, noch besser entwickelt, wirklich gut gelungen) Zoltán Demeter &#8211; Kakas Furmint 2008 (direkt nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6208" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a rel="attachment wp-att-6208" href="http://borwerk.de/2011/01/02/abwechslungsreicher-jahresabschluss/for_whom/"><img class="size-full wp-image-6208" title="for_whom" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/01/for_whom.jpg" alt="" width="636" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">For whom the bell tolls... </p></div>
<p>bei befreundeten Winzern an der Nahe, mit diversen Erzeugnissen aus Ungarn. In ungewöhnlich kurzer, oder anders gesagt angemessen kompakter Form der ungarische &#8220;Wein-Verlauf&#8221; des Abends:</p>
<p><span style="color: #008000;">Királyudvar &#8211; Sec 2008</span> (ordentlich, netter Warm-up)<span style="color: #008000;"><br />
Bott Pince &#8211; Csontos Furmint 2009</span> (schöner<a href="http://borwerk.de/2010/12/03/klischee-ade-tokaj-reloaded-teil-ii-bott-pince/"> als zuletzt</a>, noch besser entwickelt, wirklich gut gelungen)<span style="color: #008000;"><br />
Zoltán Demeter &#8211; Kakas Furmint 2008</span> (direkt nach dem Csontos durch zu starke Säuren <a href="http://borwerk.de/2010/12/30/klischee-ade-tokaj-reloaded-teil-iv-zoltan-demeter/">diesmal</a> enttäuschend, mangelte an Komplexität, Rafinesse)<span style="color: #008000;"><br />
Homonna &#8211; Édes Hármas 2003</span> (für mich der Ungar des Abends, nicht allzu komplex und tiefgründig, aber noch absolut da und wunderbar zu trinken)<span style="color: #008000;"><br />
Hollóvár (Lajos Takács) </span>- Nagy Somlói Furmint 2009 (eigenständig und gut (wennglich gerade nicht <a href="http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo/">so beeindruckend</a>), hier erschienen die Säuren etwas angegriffen, leicht verbrannt)<span style="color: #008000;"><br />
Hollóvár (Lajos Takács) </span>- Hárslevelű 2009 (ganz in Ordnung, mir gefiel er an diesem Abend nicht, zu wenig Säure und Halt)<span style="text-decoration: line-through;"><span style="color: #008000;"><br />
István Balassa </span></span><span style="color: #008000;"><span style="text-decoration: line-through;">- Mézes-mály Hárslevelű 2006</span> </span>(gefiel mir einmal sehr gut, jetzt <strong>tot</strong>, schade)<br />
<span style="text-decoration: line-through;"><span style="color: #008000;">Bálint Losonci &#8211; Magyar Frankos 2008 </span></span>(tot)<br />
<span style="text-decoration: line-through;"><span style="color: #008000;">Ráspi &#8211; Kékfrankos 2007 </span></span>(mal wieder ein fehlerhafter Ráspi, untrinkbar)<br />
<span style="color: #008000;">Orsolya &#8211; Tehéntánc 2007</span> (ordentlich, in direkter Umgebung der toten Roten nicht zum Helden auserkoren)<br />
<span style="text-decoration: line-through;"><span style="color: #008000;">Szecskő &#8211; Turán 2007</span> </span>(eindimensional, kaum mehr Frucht, wohl überm Berg)</p>
<p>Zugegeben, der Abend war v.a. im roten Bereich experimentell angelegt. Aber dennoch war der Verlauf dem Ende zu dann natürlich etwas fatal.</p>
<p>Dazu gesellten sich noch ein paar andere Enttäuschungen (korkig, schon zu alt etc.), allerdings stammten diese nicht aus Ungarn. Als Retter kam dann überaus erfolgreich eine Scheurebe zum Zug, die 2008er Spätlese Haardter Herrenletten von Weegmüller aus der Pfalz- ein wahrer Segen. Und sei damit in diesem Blog ausnahmsweise auch genannt.</p>
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		<title>Verkostung im Festetics Palota &#8211; Teil IV: Kiralyudvar (Tokaj) und Frigyes Bott (Slowakei)</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/11/21/verkostung-im-festetics-palota-teil-iv-kiralyudvar-tokaj-und-frigyes-bott-slowakei/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verkostung-im-festetics-palota-teil-iv-kiralyudvar-tokaj-und-frigyes-bott-slowakei</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 15:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Teil I über Dénes Hegybirtok und Imre Györgykovács (Somló) Zum Teil II über Szt. Ilona Borház und Kreinbacher Birtok (Somló) Zum Teil III über Laposa und Lajos Takács / Hollóvár (Somló) Királyudvár &#8211; Tokaj Ja, das macht durchweg Spaß. Und nicht nur an der Oberfläche. Und doch hat der Spaßfaktor viel damit zu tun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../2010/11/19/verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo/">Zum Teil I über Dénes Hegybirtok und Imre Györgykovács (Somló)</a><br />
<a href="../2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-ii-szt-ilona-kreinbacher-birtok-somlo/">Zum Teil II über Szt. Ilona Borház und Kreinbacher Birtok (Somló)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo/">Zum Teil III über Laposa und Lajos Takács / Hollóvár (Somló)</a></p>
<h3><span style="color: #008080;">Királyudvár &#8211; Tokaj</span></h3>
<p><em>Ja, das macht durchweg Spaß. Und nicht nur an der Oberfläche. Und doch hat der Spaßfaktor viel damit zu tun, dass Királyudvár letztlich die Formel für zugängliche Weine unter Beibehaltung des Lokalkolorit gefunden hat. Die brauchen anfangs etwas Zeit zur Ruhe und Entwicklung, v.a. der Sec und Demi Sec, aber dann, so ab dem zweiten Jahr&#8230;</em></p>
<h4>Sec 2008</h4>
<p>Reinsortiger, wie schon der Name verrät trocken ausgebauter Furmint aus den Lagen Percze, Becsek und Henye. Aprikosen und Whiskey ohne klassische Holznote in der Nase. Am Gaumen sehr, sehr kompakt, ein einziges konzentriertes Aromenbündel, reife Pfirsiche und Aprikosen. Dicht und ziemlich druckvoll, dabei nicht breit, sich im Hintergrund haltende Säuren, ausgewogen, stimmig. Schön!</p>
<h4>Demi Sec 2008</h4>
<p>Die halbtrockene Variante aus der Lage Betsek. Wärmer und runder in der Nase, Aprikosen, Birnen, leicht tropenfruchtig anmutend. Wieder sehr kompakt, zentriert, dort punktuell kraftvoll, mit feinem Schmelz, zart getakteter Süße und gedeckten Säuren, frischer Frucht aus Aprikosen und roten Äpfeln. Auch wirklich gelungen. Beide &#8220;Sec&#8221; noch sehr jung wirkend.</p>
<h4>Lapis Furmint 2008</h4>
<p>Eine süße Spätlese aus der Lage Lapis. Nicht sogleich ansprechend, grüne Äpfel, tropische Früchte, alles glasklar wirkend. Am Gaumen mit herrlich öligem Schmelz werbend, deutlich mineralischen Zügen, fast spritzig wirkenden Säuren, breiter Frucht aus Granny Smith, Kiwi und Litschi. Reich und lang.</p>
<h4>Ilona Cuvée 2003</h4>
<p>Die moderne Aszú-Interpretation. Warme, etwas würzige Botrytisnase, sehr einnehmend, breit. Am Gaumen zupackende Frucht aus kandierten Äpfeln, Feigen, Datteln und alles mit einer Honigsüße überzogen, daneben sich noch wacker schlagende, feine Säuren. Jetzt schön gereift wirkend, ohne jegliche Anzeichen von Altersschwäche.</p>
<h4>6 puttonyos Aszú 2000</h4>
<p>Bitterorangennase. Am Gaumen ein Tremolo aus Früchten, mehrheitlich tropischen: vor allem Banane, Ananas, gelbe Äpfel, alles gnadenlos überreif, dicht schmelzend, wunderbar ausgewogen, weil nicht zu süß und gegen Ende mit erfrischenden, feinen Säuren überraschend. Breit, voll, lang. Voll da, jetzt &#8211; und sicher auch noch in zig-Jahren begeisternd.</p>
<h3><span style="color: #008080;">Frigyes Bott &#8211; Felvidék (Süd-Slowakei)</span></h3>
<h4>Hárslevelű 2009</h4>
<p>Unausgereift wirkend, grüne Birnen und Blätter. Am Gaumen moosig-steinige Mineralität, gedeckte gelbe Frucht, gelackte Säuren. Weiß nicht.</p>
<h4>Olaszrizling 2009</h4>
<p>Geschmeidiger, runder, ansprechbar &#8211; also erst einmal Aufatmen nach dem Hárs. Eine schöne Projektionsfläche bietend, grün-gelbe Früchte, u.a. Äpfel und Birnen, Quitten und dezent auch Zitrusfrüchte, feine Säuren, recht schmal geschnitten, leicht diffus wirkend, gegen Ende recht würzig.</p>
<h4>Rajnai Rizling 2009</h4>
<p>Florale Grasnase, gedeckte Zitrusfrüchte, unreife Aprikosen. Am Gaumen bestenfalls zurückhaltend, gelbe Birnen und Aprikosen, etwas heftige Mineralität, beißend würzig, leicht unausgeglichen wirkender Körper, dafür recht schön eingebundene Säuren, Moos. Ich weiß nicht so recht, konnte den Riesling nicht wirklich einordnen.</p>
<h4>Vinculum 2009</h4>
<p>Ein Cuvée aus Juhfark und Alkohol, mit 15% Vol. Erdige Nase, grüne Traubenschalen. Am Gaumen halbreife Pfirsichfrucht ummantelt von stumpfen Säuren, weswegen es sowohl an Spritzigkeit und Substanz als auch an Linie und Druck fehlt. Ziemlich ausgebrannt, nicht gut.</p>
<p><em>Ich bin mal wieder unzufrieden mit den Weinen von Frigyes Bott, da aber wohl häufig allein. Zumindest wird der Mann ja sonst hochgehalten, hoch gehandelt. So muss es wohl eher an meinen subjektiven Präferenzen liegen. Sorry.</em></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Morgen dann zu den Rotweinen von Tamás Pók (Eger), Pósta Borház (Szekszárd) und dem Syrah von Kreinbacher&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wine Spectator: einige Tokajer Aszu mit hohe Punktewertungen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bruce Sanderson von Wine Spectator hat einigen ihm vorliegenden Aszús ordentliche bis hohe Punktzahlen gegeben. Zur insgesamt wohl sehr eingeschränkten Verkostung standen auch trockene Furmint, u.a. von királyudvar, die jedoch allesamt unter der &#8220;magischen&#8221; 90 Punkte-Marke blieben. Schade, denn genau dort spielt jetzt schon die mindestens so schöne und spannende Musik. Aber vielleicht darf man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bruce Sanderson von Wine Spectator hat einigen ihm vorliegenden Aszús ordentliche bis hohe Punktzahlen gegeben. Zur insgesamt wohl sehr eingeschränkten Verkostung standen auch trockene Furmint, u.a. von királyudvar, die jedoch allesamt unter der &#8220;magischen&#8221; 90 Punkte-Marke blieben. Schade, denn genau dort spielt jetzt schon die mindestens so schöne und spannende Musik. Aber vielleicht darf man nicht allzu viel Offenheit erwarten, wenn die Wahrnehmung ungarischer Weine vermeintlich (nach wie vor) zwingend die von Edelsüßen Tokajer Aszús ist. Und danach dann nichts mehr kommen darf, weil in der eigenen, jahrelangen Logik einfach nichts kommen kann.</p>
<p><em>Oremus Tokaji Eszencia 2000</em> &#8211; 98 Punkte<br />
<em> Királyudvar Tokaji Aszú 6 Puttonyos Lapis 2003</em> &#8211; 95 Punkte<br />
<em> Hétszőlő Tokaji Aszú 5 Puttonyos 2000</em> &#8211;  94 Punkte | $47/500ml<br />
<em> Royal Tokaji Tokaji Aszú 5 Puttonyos Red Label  2006</em> &#8211; 94 Punkte | $39/500ml<br />
<em> Hétszőlő Tokaji Aszú 5  Puttonyos 2004</em> &#8211; 93 Punkte | $47/500ml<br />
<em> Hétszőlő Tokaji  Aszú 6 Puttonyos 2001</em> &#8211; 93 Punkte | $57/500ml<br />
<em> Hétszőlő  Tokaji Aszú 6 Puttonyos 2000</em> &#8211; 93 Punkte | $57/500ml<br />
<em> Hétszőlő Tokaji Aszú 5 Puttonyos 2001</em> &#8211; 92 Punkte | $47/500ml<br />
<em> Királyudvar Tokaji Ilona Cuvée 2003</em> &#8211; 92 Punkte | $50/500ml<br />
<em> Tokaj Kereskedőház Tokaji Aszú 4 Puttonyos 2001</em> &#8211; 92 Punkte |  $30/500ml<br />
<em> Oremus Tokaji Late Harvest 2006</em> &#8211; 91 Punkte |  $26/375ml<br />
<em> Disznókő Tokaji Late Harvest Késői Szüretelésú 2008</em> &#8211; 90 Punkte | $25/500ml<br />
<em> Hétszőlő Tokaji Aszú 6 Puttonyos 2004</em> &#8211; 90 Punkte | $57<br />
<em> Tokaj Kereskedőház Tokaji Aszú 3 Puttonyos  2001</em> &#8211; 90 Punkte | $20/500ml<br />
<em> Hétszőlő Tokaji Aszú 5  Puttonyos 2003</em> &#8211; 89 Punkte | $47/500ml<br />
<em> Királyudvar Furmint  Tokaji Demi-Sec 2008</em> &#8211; 89 Punkte | $33/500ml<br />
<em> Királyudvar Furmint  Tokaji Sec 2008</em> &#8211; 88 Punkte | $23/500ml<br />
<em> Oremus Tokaji Dry  Mandolás 2006</em> &#8211; 88 Punkte | $23/500ml<br />
<em> Chateau Pajzos Furmint  Tokaji 2008</em> &#8211; 87 Punkte | $10/500ml</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>20von50 &#8211; Große Furmint-Verkostung, Teil III: Kikelet, Szepsy, Kiralyudvar, Lenkey, Orosz Gabor, Demter Zoltan</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/02/28/20von50-grose-furmint-verkostung-teil-iii-kikelet-szepsy-kiralyudvar-lenkey-orosz-gabor-demter-zoltan/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=20von50-grose-furmint-verkostung-teil-iii-kikelet-szepsy-kiralyudvar-lenkey-orosz-gabor-demter-zoltan</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die verbliebenen sieben Notizen von der großen Furmint-Verkostung&#8230; Furmint Birtok 2008, Tokaj Kikelet, Tarcal Kühle grün-gelbe Frucht, steinig mineralische Töne, aber sehr im Hintergrund. Am Gaumen wider allem bislang von Kikelet bekanntem ausgesprochen markant, mit kräftig gestrickten, von klarer, mineralischer Struktur geprägten Säuren und eher zurückhaltenden, zurückgehaltenen Fruchtaromen. Angreifen, jung, ungebändigt. Braucht unbedingt noch Ruhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verbliebenen sieben Notizen von der großen Furmint-Verkostung&#8230;</p>
<h4>Furmint Birtok 2008, Tokaj Kikelet, Tarcal</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Kühle grün-gelbe Frucht,   steinig mineralische Töne, aber sehr im Hintergrund. Am Gaumen wider allem   bislang von Kikelet bekanntem ausgesprochen markant, mit kräftig gestrickten,   von klarer, mineralischer Struktur geprägten Säuren und eher zurückhaltenden,   zurückgehaltenen Fruchtaromen. Angreifen, jung, ungebändigt. Braucht   unbedingt noch Ruhe in der Flasche.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 4,8 g/l<br />
Säure: 7,1 g/l<br />
Alkohol: 13,0 % Vol.<br />
Von 35 und 20 Jahre alten Reben, 40 hl/ha, Mitte Oktober geerntet, mit   heimischen Hefen in Holzfässern vergoren, danach sieben Monate lang in Holz   ausgebaut.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Szepsy Furmint Urbán dűlő 2007, Szepsy István, Mád</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Jung. Glasklare, kühle, ganz   leicht stählern-würzig mineralische Nase. Auch am Gaumen stahlig-elegant,   sehr kompakt und extraktreich, dabei kühl und ungemein geradlinig. Anklänge   von unreifen Äpfeln, Mandarinen und Mandeln, definiert sich derzeit jedoch vorwiegend   über seine durchweg präsente Mineralität. Langer Abgang. Bemerkenswert. Aber   noch sehr jung.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 4,0 g/l<br />
Säure: 5,2 g/l<br />
Alkohol: 14,5% Vol.<br />
Von 55 Jahre alten Rebstöcken,   am 12. Oktober geerntet, in Holz vergoren mit heimischen Hefen, dann in   400l-Fässern über acht Monate ausgebaut.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Tokaj Furmint Sec 2007, Királyudvar Pincészet, Tarcal</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Kühle, helle Frucht,   kristallklar. So auch am Gaumen, elegant, sehr schön fein aufeinander   abgestimmte filigrane Säuren, angenehm leichte Frucht aus grünen Äpfeln und   gelben Birnen und subtile, steinerne Mineralität. Unkapriziös, geradlinig, klar.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 9,0 g/l<br />
Säure: 6,8 g/l<br />
Alkohol: 12,5% Vol.<br />
Von 35 Jahre alten Rebstöcken, 20 hl/ha, 25. September geerntet, im Holzfass   vergoren und danach im Holz über sechs Monate ausgebaut.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Tokaj Furmint Demi Sec 2007, Királyudvar Pincészet, Tarcal</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Deutlich wärmere Nase als   der trocken ausgebaute Bruder. Türkischer Honig, unreife Zwetschgen und ein   Hauch Feuerstein in der Nase. Am Gaumen traubig, reife grüne Frucht, mit   feinstem, zartem Schmelz betörend, sanft in klare Säuren und ebensolche   Mineralität gebettet. Gute Länge.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">k.A.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Korposd Furmint 2007, Lenkey Család Szőlészete és Pincészete, Mád</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Gedeckt kühl in der Nase,   halbreife Äpfel und Honig. Am Gaumen mit frischen, leichten, geradezu   beschwingten Säuren. Süße, überreife Frucht, vorwiegend aus grünen Äpfeln,   leicht matte, etwas vom Holz abgefederte Säuren, daneben recht spannende vegetabile   Noten, u.a. Gurke. Gute Spannung aufbauend, gegen Ende dann etwas abflachend.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 2,7 g/l<br />
Säure: 7,5 g/l<br />
Alkohol: 12,5% Vol.<br />
Von 20 Jahre alten Rebstöcken,   am 26. September geerntet, mit heimischen Hefen in Holz vergoren, dann über   12 Monate in Holz gereift.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Tokaii Furmint Betsek 2007, Orosz Gábor, Mád</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Weich und warm in der Nase, Gummibärchenaromen,   Mango und Kräuter. Am Gaumen mit schmelziger Textur, sehr vom Holz dominiert,   Vanillearomen, so sie die Frucht nicht gänzlich überdecken, verfälschen sie   zumindest deren Charakter. Nicht genug, der Alkohol drückt gewaltig, zerstört   jeden restlichen Eindruck. Nein danke, nachsitzen.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 7,0 g/l<br />
Säure: 5,9 g/l<br />
Alkohol: 15,5% Vol.<br />
Von 20 Jahre alten Rebstöcken, 30 hl/ha, am 22. September geerntet, mit   heimischen Hefen in Holz vergoren, danach in 225l-Holzfässern ein Jahr lang   gereift.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Tokaji Furmint Lapis 2008, Demter Zoltán, Tokaj</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top">Wunderbar elegante, leicht   warme Nase, mit Mandarinen, reifen Birnen, roten Äpfeln und türkischem Honig.   Am Gaumen mit ganz zartem Schmelz, grüne Äpfel, kühle, ganz klar   strukturierte Säuren, wunderbar ausbalanciert, elegant, geradlinig. Lang.   Sehr schön.</td>
<td width="307" valign="top"><span style="color: #888888;">Restzucker: 3,5 g/l<br />
Säure: 6,6 g/l<br />
Alkohol: 14,0 % Vol.<br />
Von 30 Jahre alten Rebstöcken, 20 hl/ha, am 4. November geerntet, in   400l-Holzfässern vergoren und in denselben fünf Monate lang gereift</span>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Népszabadság Top 100 in 2009</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/11/24/nepszabadsag-top-100-in-2009/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nepszabadsag-top-100-in-2009</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Gróf Degenfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Heumann]]></category>
		<category><![CDATA[Királyudvar]]></category>
		<category><![CDATA[Népszabadság Top 100]]></category>
		<category><![CDATA[Royal Tokaji]]></category>
		<category><![CDATA[Sauska]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wenn wir gerade beim Schreiben von Einträgen zu Toplisten sind, gleich noch die der &#8220;Népszabadság&#8221;, einer der großen überregionalen Tageszeitungen Ungarns als Nachschlag hinterher. Diese Veröffentlich nicht nur Gastro-Führer und daz gehördene Top-Listen zu Restaurants, sondern wildert seit längerem auch im Wein-Feld. Ich gebe hier bis auf weiteres die Top 10, denn die Nennung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borwerk.de/?attachment_id=3504"><img class="alignleft size-full wp-image-3504" title="népszabadság" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/11/népszabadság.jpg" alt="népszabadság" width="271" height="47" /></a>Und wenn wir gerade beim Schreiben von Einträgen zu Toplisten sind, gleich noch die der &#8220;Népszabadság&#8221;, einer der großen überregionalen Tageszeitungen Ungarns als Nachschlag hinterher. Diese Veröffentlich nicht nur Gastro-Führer und daz gehördene Top-Listen zu Restaurants, sondern wildert seit längerem auch im Wein-Feld.</p>
<p>Ich gebe hier bis auf weiteres die Top 10, denn die Nennung aller 100 wäre schon zu viel des Guten. Wer einen Blick auf die ganze Liste werfen möchte, soll sich bitte an mich wenden.</p>
<table border="1" cellspacing="5" cellpadding="5" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>01</td>
<td>Royal Tokaji Borászat</td>
<td>Betsek 6 puttonyos Tokaji Aszú 2003</td>
</tr>
<tr>
<td>02</td>
<td>Pannon Tokaj Szőlőbirtok és Pincészet</td>
<td>Tokaj Muskotályos Aszúesencia 2005</td>
</tr>
<tr>
<td>03</td>
<td>Gróf Degenfeld Szőlőbirtok</td>
<td>Tokaji Aszú 6 puttonyos 2003</td>
</tr>
<tr>
<td>04</td>
<td>Királyudvár Borászat</td>
<td>Tokaji Cuvée Ilona 2007</td>
</tr>
<tr>
<td>05</td>
<td>Royal Tokaji Borászat</td>
<td>Tokaji Furmint 2007</td>
</tr>
<tr>
<td>06</td>
<td>Cezar Pincészet</td>
<td>Cezar Merlot Extraordinarii 2006</td>
</tr>
<tr>
<td>07</td>
<td>Gróf Degenfeld Szőlőbirtok</td>
<td>Andante 2007</td>
</tr>
<tr>
<td>08</td>
<td>Sauska Pincészet</td>
<td>Cuvée Siklós 2006</td>
</tr>
<tr>
<td>09</td>
<td>Heumann Pincészet</td>
<td>Villányi Cabernet Franc 2007</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Monyók Pincészet</td>
<td>Tokaji aszú 4 puttonyos 2000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verkostung im Terroir Club: Királyudvar Vertikale der neuesten Jahrgänge &#8211; Teil II: Lapis Furmint, Ilona Cuvée, Lapis 6 puttonyos Aszú</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/06/06/kiralyudvar-lapis-furmint-ilona-cuvee-lapis-6-puttonyos-aszu/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kiralyudvar-lapis-furmint-ilona-cuvee-lapis-6-puttonyos-aszu</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 08:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Süßweine]]></category>
		<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Aszú]]></category>
		<category><![CDATA[Cuvée Ilona]]></category>
		<category><![CDATA[Királyudvar]]></category>
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		<category><![CDATA[Süßwein]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil I der Verkostung mit Einstiegsartikel und Notizen zum ersten Tokajer Pezsgő und zu Sec und Demi Sec hier Lapis Furmint 2008 Rebsorte/n: 90% Furmint, 10% Hárslevelű Lagen: 100% Lapis Alkoholgehalt: 11,5% Vol. Sonstige Angaben: 60 g/l Restzucker, 7,5 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über fünf Monate Den Lapis Furmint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2202" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/06/kiralyudvar_ilona_cuvee07.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2192];player=img;"><img class="size-full wp-image-2202" title="kiralyudvar_ilona_cuvee07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/06/kiralyudvar_ilona_cuvee07.jpg" alt="  " width="234" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p>Teil I der Verkostung mit Einstiegsartikel und Notizen zum ersten Tokajer Pezsgő und zu Sec und Demi Sec <a href="http://borwerk.de/2009/06/05/kiralyudvar-sec-demi-sec-lapis-furmint-ilona-cuvee-und-6-puttonyos-lapis-aszu/">hier</a></p>
<h6>Lapis Furmint 2008</h6>
<p>Rebsorte/n: 90% Furmint, 10% Hárslevelű<br />
Lagen: 100% Lapis<br />
Alkoholgehalt: 11,5% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 60 g/l Restzucker, 7,5 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über fünf Monate</p>
<p>Den Lapis Furmint möchte Anthony Hwang als moderne Interpretation des Szamorodni verstanden wissen. Über den 2008er Jahrgang zeigt er sich glücklich, nennt ihn überaus gelungen. Er stammt vom höher gelegenen Abschnitt der Lage Lapis. Er ist schon jetzt schön präsent, fast schon gesetzt, obwohl er erst vor kurzem in der abgefüllt wurde. Mit leuchtend hellem Strohgelb im Glas, Duft nach Honig und überreifen Äpfeln. Wunderbar ausgewogen am Gaumen, schöne Frucht, feine, glasklar strukturierte, durchweg präsente Mineralität. Eine Spur von Kohelnsäure findet sich noch, die aber gewiss verschwinden wird. Mittlerer bis langer Abgang. Sehr schön.</p>
<h6>Lapis Furmint 2007</h6>
<p>Rebsorte/n: 80% Furmint, 20% Hárslevelű<br />
Lagen: 100% Lapis<br />
Alkoholgehalt: 11% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 52 g/l Restzucker, 6,7 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über fünf Monate</p>
<p>Etwas dunkler als der 2007er, klassische furmint-Nase aus reifen grünen Äpfeln, daneben deutliche Botrytis-Töne, Karamell und Butter. Im Mund voller, runder und weicher wirkend als der 2008er. Zarter, geschmeidiger, den Mundraum einnehmender Schmelz. Schöne Aromen von Honig und Quittengelée, gegen Ende allmählich aufbauende, angenehm kühle, steinige Mineralität. Mittlerer bis langer Abgang. Auch sehr schön.</p>
<h6>Ilona Cuvée 2008</h6>
<p>Rebsorte/n: 75% Furmint, 25% Hárslevelű<br />
Lagen: Lapis, Becsek, Nyúlaszo<br />
Alkoholgehalt: 11% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 195 g/l Restzucker, 7,3 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über sechs Monate</p>
<p>Das Ilona Cuvée hat Anthony Hwang nach seiner Frau benannt. Auch bei diesem Vertreter des 2008er Jahgangs zeigt sich die mineralische Note als durchgehende Konstante. In der Nase frische, unreife, leicht gewöhnungsbedüftige grüne Botrytis-Töne, die sich aber mit der Zeit auflösen und von Walnuss-, Bittermandel- und Feigenaromen abgelöst werden. Strohgelb im Glas. Pure Frucht von Orangengelée und Pfirsich, vibrierende, kräftige, feingliedrig und zugleich komplexe Säuren, die herrlich gegen die Süße anspielen. Warm, rund, gegen Ende zeigen sich auch Anklänge von Tabak und trockenem Laub. Langer Abgang. Das säurereichste Ilona Cuvée des Abends und daher für mich persönlich ein wahrer Genuß.</p>
<h6>Ilona Cuvée 2007</h6>
<p>Rebsorte/n: 70% Furmint, 30% Hárslevelű<br />
Lagen: 100% Lapis<br />
Alkoholgehalt: 10% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 162 g/l Restzucker, 7,3 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 2,25 Hektoliter Eichenfässern über fünf Monate</p>
<p>Dunkles Strohgelb. Stark und elegant zugleich. Feine Frucht aus Zitronenschalen, Ananas und Pfirsich, dezente Botrytis. Im Mund ist trotz identischem Säuregehalt durch den geringeren Restzucker die Säure deutlich weniger ausgebildet, steht begleitend im Hintergund, dadurch noch sanfter, weicher wirkend. Quitten und vor allem florale Töne. Langer Abgang. Das süßeste der drei vorgestellten Ilona Cuvées.</p>
<h6>Ilona Cuvée 2003</h6>
<p>Rebsorte/n: 70% Furmint, 30% Hárslevelű<br />
Lagen: Becsek, Lapis<br />
Alkoholgehalt: 11,5% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 190g/l Restzucker, 7,2 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über fünf Monate</p>
<p>Saftig, verführerisch. Helle Trockenfrüchte, Bortrytis-Nase, leicht alkoholisch, dennoch kühl und frisch wirkend. Am Gaumen schon jetzt schön gereift, sehr kremige, buttrige, fast ölige Textur, ein Früchtemix aus Apfelmus, überreifen Pfirsichen, daneben Zimt und Nelken, die Säuren fein im Hintergund, dezente Mineralik, langer Abgang. Das fruchtigste Ilona Cuvée des Abends.</p>
<h6>6 Puttonyos Aszú &#8220;Lapis&#8221; 2005</h6>
<p>Rebsorte/n: 78% Furmint, 22% Hárslevelű<br />
Lagen: 100% Lapis<br />
Alkoholgehalt: 10% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 219 g/l Restzucker, 11 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 225l Eichenfässern über 28 Monate</p>
<p>Ausgerechnet der 6 puttige Aszú weist den höchsten Säuregehalt aller Weine des Abends auf: 11 g/l! Dagegen laufen aber auch 219 g/l Restzucker und die Integration beider in eine wunderschön ausgewogene Gesamtkomposition. Das Aszú-Flaggschiff von Királyudvar kam im April 2008 auf die Flasche und ist auch noch nicht erhältlich. Dunkles Strohgelb. In der Nase noch zurückhaltend, Aprikosen, Quitten, grüne Minze. Am Gaumen ist sie dann sofort präsent, die Säure, sehr schön, frisch und kräftig. Daneben deutliche, fein-rauchige steinerne Mineralität, Äpfel, süßer Ingwer, abermals Quitten und getrocknete Aprikosen, herrlicher Schmelz. Langer Abang. Schon jetzt ein reines Trinkvergnügen und gewiss mit viel Potential. Ein absolut außergewöhnlicher Aszú, auch aber nicht nur wegen seiner Säuren. Mal sehen, wie der eingepreist werden wird.</p>
<p>Weitere Notizen zu Aszús aus dem Jahgrang 2005 gibt es <a href="http://borwerk.de/2009/04/28/tokaj-renaissance-2005-premier-teil-iii-edelsuser-furmint-von-pendits-aszus-von-royal-tokaji-samuel-tinon-beres-patricius/">hier</a>, und <a href="http://borwerk.de/2009/04/28/tokaj-renaissance-2005-premier-dereszla-pajzos-bodvin-fuleki-isznoko/">hier</a>.</p>
<p>Fazit: beeindruckend, was Királyudvar für Qualitäten liefert, durchweg. Es macht einfach Spaß, die Weine zu trinken. Für mich schon jetzt eine Marke, der man quasi blind vertrauen kann und ggf. nur leicht enttäuscht wird, wenn der persönliche Geschmack nicht getroffen wird oder in einem schlechteren Jahr die Preise doch zu hoch erscheinen.</p>
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		<title>Verkostung im Terroir Club: Királyudvar Vertikale der neuesten Jahrgänge &#8211; Teil I: Pezsgő, Sec, Demi Sec</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 14:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
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		<category><![CDATA[Királyudvar Sec]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Terroir Club hatte zu einer Királyudvar Vertikalen der jüngsten Jahrgänge geladen und entsprechend voll war der Verkostungsraum. Anthony Hwang selbst, geschäftsführender Eigentümer von Királyudvar, führte durch die Verkostungsreihe und wartete mit einigen Neuigkeiten und einer Premiere auf. Erstmals überhaupt in der Öffentlichkeit wurden aus dem 2008er Jahrgang die Weine Sec, Demi Sec, Lapis Furmint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2162" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-2162" href="http://borwerk.de/2009/06/05/kiralyudvar-sec-demi-sec-lapis-furmint-ilona-cuvee-und-6-puttonyos-lapis-aszu/kiralyudvar_sec07/"><img class="size-medium wp-image-2162" title="kiralyudvar_sec07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/06/kiralyudvar_sec07-224x300.jpg" alt=" " width="224" height="300" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Terroir Club hatte zu einer Királyudvar Vertikalen der jüngsten Jahrgänge geladen und entsprechend voll war der Verkostungsraum. Anthony Hwang selbst, geschäftsführender Eigentümer von Királyudvar, führte durch die Verkostungsreihe und wartete mit einigen Neuigkeiten und einer Premiere auf. Erstmals überhaupt in der Öffentlichkeit wurden aus dem 2008er Jahrgang die Weine Sec, Demi Sec, Lapis Furmint und das Ilona Cuvée verkostet. Überraschung und Premiere zugleich war die Vorstellung des ersten Sekt-Jahrgangs aus Tokaj. All diese Weine werden erst in den kommenden zwei bis drei Monaten, der Sekt gar erst Ende des Jahres auf den Markt kommen.</p>
<p>Der Abend begann mit einer Meldung, die nicht ganz unerwartet kam. Demeter Zoltán, lange Jahre verantwortlich für die Weine von Királyudvar und zuletzt technischer Direktor, wird künftig dem berühmten Tokajer Weingut nur noch als Berater zur Verfügung stehen. Demeter hatte in den vergangenen vier Jahren stetig an der Entwicklung der eigenen Weine gearbeitet, dass daraus irgendwann Konsequenzen folgen würden, war nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>Eine gewiss noch entscheidendere, richtungsweisende Nachricht für die Zukunft der Weine von Királyudvar war jedoch, dass man 2008 begonnen hatte, auf biodynamischen Anbau umzustellen und die ersten Ergebnisse das Team um Anthony Hwang darin bestärkt haben, die Umstellung fortzuführen und bis 2012 abzuschließen. Unabhängig davon sei nach wie vor das Ziel, Királyudvar zu einer Marke zu machen, hinter der das Versprechen steht, bezahlbare Weine in zuverlässig hohen Qualitäten zu produzieren, die zu den besten der Welt gehören sollen. Dazu würden auch 2009 neue Investitionen im Keller und in den Weinbergen getätigt.</p>
<p>Mit der Entwicklung der Weinstile von Sec, Lapis Furmint und Ilona Cuvée zeigte sich Anthony Hwang überaus zufrieden. Die Tatsache, dass auch aus dem recht schwierigen 2008er Jahrgang ein Ilona Cuvée hervorgehen konnte (in schlechteren Jahrgängen kommt sonst lediglich ein Cuvée unter dem Namen Patrícia auf den Markt), sei in sich bemerkenswert und für ihn eine Bestätigung dessen, dass man seit dem 2006er Jahrgang endlich zu einem grundlegenden Verständnis der Lagen und Rebpflanzungen und damit zu einer eigenen Philosophie gekommen sei, die es nun voranzutreiben und zu verfeinern gelte.</p>
<p>Hwang sieht ein riesiges Potential im Tokajer Terroir und der Rebsorte Furmint. Der Weg sei noch lang, viel Arbeit sei zu tun aber perspektivisch sieht er den Furmint als ernst zu nehmenden Gegner der deutschen Rieslinge im Kampf um die „Weißwein-Krone“. Schon zeigt sich, dass die Klaviatur, die die Furmint-Rebe bereithält, über alle erdenklichen Oktaven führt: von filigranen und körperreichen, trocken ausgebauten Weinen, über Weine mit Restsüße und halbtrockene Gewächse bis hin zu edelsüßen Aszú. Der Weg sei lang und beschwerlich und könne nur gemeinsam und nicht gegeneinander gemeistert werden, verdeutlichte Hwang und versetzte damit so manchem ungarischen Weingut und Winzer einen Seitenhieb.</p>
<h6>Pezsgő 2007</h6>
<p>Rebsorte/n: 55% Furmint, 45% Hárslevelű<br />
Lage: Henye<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 3,5 g/l Restzucker, 7,5 g/l Säure, erste Gärung in ungarischen Eichenfässern, danach 7 Monate Reife in Stahltanks, zwei Gärung in der Flasche mit Hefen aus der Champagne</p>
<p>Sekte, ganz vereinzelt auch Winzersekte, gibt es durchaus in Ungarn. Wiewohl die Qualitäten zumeist alles andere als berauschend sind und die Perlen häufig auch einem Schaumbad gut zu Gesichte stünden. nach Meinung von Anthony Hwang sind Furmint und Hárslevelű kräftig genug, um dem Sekt ausreichend Körper zu verleihen, so dass es keiner roten Rebsorte bedarf.<br />
Das erste Ergbnis von Királyudvar ist ein echter Brut: Helles Strohgelb, fein perlend. Noch leichte Hefespuren in der Nase, daneben Banane, Mandarine. Schöne markante Säuren, feine Frucht, nicht zu trocken, wunderbar anregend, ordentlicher Körper. Mittlerer bis langer Abgang. Mir, der nicht gerade ein Sekt-Freund ist, gefiel er gut. Noch mindestens sechs Monate Reifung auf der Flasche wird ihm sicher gut tun.</p>
<h6>Sec 2008</h6>
<p>Rebsorte/n: 82% Furmint, 18% Hárslevelű<br />
Lagen: Percze, Henye, Becsek<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 11 g/l Restzucker, 7,5 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 500l Eichenfässern über sechs Monate</p>
<p>Der 2008er ist der vierte Jahrgang dieses trocken ausgebauten Cuvées aus unterschiedlichen Lagen, diesmal dominiert der Furmint sehr. Helles Strohgelb. In der Nase etwas verhaltene Anklänge von trockenen Blättern und Zitrone. Am Gaumen leicht cremige Textur, bereits angenehm entwickelte Frucht &#8211; erst aus Äpfeln und Mandarinen, später dominieren dann schöne, klare, kräftige Säuren in gestalt von Grapefruit- und Limettenaromen. Durchweg klar strukturierte Mineralität. Mittlerer bis langer Abgang. Interessanterweise erscheint der 2008er trotz höherem Restzuckergehalt trockener als der 2007er</p>
<h6>Sec 2007</h6>
<p>Rebsorte/n: 70% Furmint, 30% Hárslevelű<br />
Lagen: Percze, Henye, Becsek<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 9 g/l Restzucker, 6,8 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 500l Eichenfässern über sechs Monate.</p>
<p>Helles, glänzendes Strohgelb mit sehr schönen Brechungen. In der Nase Nougat und Nussaromen, daneben getrocknete Äpfel und Birnen. Im Mund cremiger und körperreicher, gleichzeitig filigraner als der 2008er, reife Fruchtaromen von Birnen, die steinige Mineralität ist weniger stark ausgeprägt und kommt erst gegen Ende. Mittlerer bis langer Abgang.</p>
<h6>Demi Sec 2008</h6>
<p>Rebsorte/n: 70% Furmint, 30% Hárslevelű<br />
Lagen: 100% Becsek<br />
Alkoholgehalt: 12,0% Vol.<br />
Sonstige Angaben: 26 g/l Restzucker, 7 g/l Säure, Gärung in ungarischen Eichefässern, Reife in 500l Eichenfässern über fünf Monate.</p>
<p>Ein Problem der alten Tokajer Weinberge ist, dass sie nie sortenrein, sondern zumeist mehr oder weniger bunt gemischt beflanzt sind. Insofern kommt es nur selten vor, dass zu 100% sortenreine Weine entstehen, ausgenommen sind natürlich Neupflanzungen. Der Demi Sec aus der Lage Becsek kommt auch deshalb als Cuvée daher, dessen Anteile wenn man so will vom Weinberg diktiert wurden.<br />
Leuchtendes Zitronengelb. In der Nase Vanille und Nougat, reife Birnen und Quitten. Am Gaumen elegante feingliedrige Säuren, die harmonisch gegen den deutlich wahrnehmbaren Restzucker laufen. Bereits reife, leicht buttrige Textur, Spuren von Butterkeksen, Pfirsich, Birnen und Äpfel-Aromen. Erstaunlich kurzer bis mittlerer Abgang.</p>
<p>Morgen dann Teil II: Lapis Furmint 2008 und 2007, Ilona Cuvée 2008, 2007 und 2003 udn der 6 puttige Aszú aus der Lage Lapis von 2005</p>
<p><span style="color: #ffffff;">&lt;a href=&#8221;http://technorati.com/claim/vsupin9vx4&#8243; rel=&#8221;me&#8221;&gt;Technorati Profile&lt;/a&gt;</span></p>
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