Quasi-Liveblogging II: Verkostung der Weine von Tokaj Nobilis (Tokaj) und Pastor (Szekszard)

Forsetzung von gestrigem Eintrag. Tokaj Nobilis, Sarolta Bárdos, Tokaj Hier mal ausnahmsweise keine Einleitung, kein stilistischer Wegweiser. Einleitend der Gutswein, der Birtokbor 2009 von Sarolta, mit 13,0% Vol. aus 90% Furmint und 10% Hárslevelű, welche schon vor dem Pressen zueinander fanden. Kühle, etwas entrückt wirkende gelbe Traubennase. Auch am Gaumen tritt die Frucht eher verhalten zum Vorschein,...

Ördöngös 2005, Bolyki Pinceszet, Eger

Bolyki - Ördöngös 2005 Da war doch was, eine denkbar schlechte Erinnerung. Und eben doch noch eine Flasche eben jenes Weines, der sich vor einem halben Jahr oxidiert gezeigt hatte. Eine längere Wartezeit schien folglich unangemessen. Der letzte 2005er Ördöngös verließ gestern die Flasche und landete als erstaunlich schöner, wenngleich mit etwas zu starken Säuren belasteter Blend aus Cabernet Franc,...

Mőcsényi Cuvée Reserve 2006, Möcsenyi Kastelyborok, Tolna

Möcsenyi Kastelyborok - Mőcsényi Cuvée Reserve 2006 Piero Antinori, großer Name, bekannte italienische Familiendynastie, hatte es Anfang der 1990er Jahre auf einer Reise auch ins mehr als überschaubare ungarische Örtchen Mőcsény verschlagen.  Behauptet wird, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Jedenfalls begann - es muss wohl eher “ließ” heißen – Antinori einige Jahre später...

Kekfrankos 2008, Takler Pince, Szekszard

Takler - Kékfrankos 2008 Nicht wirklich ein “Chakaterwein”, wie der Erzeuger – eines der großen alteingesessenen Szekszarder Weingüter – auf dem Rücketikett und der Webseite verlauten lässt. Harmonisch, ja, leicht, ja. In Nase und Mund mit vielen Früchten, vor allem Kirschen, ja, kann man so sehen, wobei: ganz so viele sind es dann auch nicht wirklich. Unerwähnt bleiben die leichten...

Villany heute, Teil III: Mannen der unterschiedlichsten Art. Die Weine von Wassmann und Heumann.

Über Ökoweine und Punkteweine. Deutsche in Ungarn und Schweizer in Ungarn. Winzer mit Migrationshintergrund also. Alles im ungarischen Villány – und doch so verschieden. Psst! Etwas Ruhe, bitte! Das hier sind leise Weine. Nur, es fehlt ein Manual, eine Verpackungsbeilage mit entsprechendem Warnhinweis. Denn so bekommt man, was man nicht erwartet. Etwas anderes jedenfalls, als die gängigen Schreihälse....

Kekfrankos Rosé 2010, Kvassay Pinceszet, Villany-Siklos

Kvassay - Kékfrankos Rosé 2010 Lieber etwas wärmer genießen als den Durchschnitts-Rosé. Dann zeigt sich der im Glas hell lachsfarbene und in der Nase – wie soll es anders sein – am ehesten an Himbeeren erinnernde Rosé aus Blaufränkisch von seine besten Seite. eben jene besteht in der klaren Erdbeerfrucht, die nicht allzu ausgeprägt ist und gerade deshalb zum Reinbeißen animiert. Die Säuren...

Villany heute, Teil II: Gimme a Kiss!

Teil II einer Artikelserie zu Villány-Siklos. Der Einstieg zur Serie “” findet sich hier. Und Teil I über den Jungwinzer Ákos Ruppert findet sich hier. Märchenhaft? Nein. Hier hat jemand sein eigenes Talent wachgeküsst. Ohne zuvor als Frosch daher zu kommen. Und dennoch: der Jungwinzer Gábor Kiss aus Villány hat allmählich Prinzenstatus. Auf den ersten Blick wirkt er unbedarft, schüchtern....

‘Illatos’ Villanyi Vörös 2008, Malatinszky Kuria, Villany

Malatinszky - Illatos 2008 Und weiter geht es mit den einfachen Roten. Nun das Einstiegscuvée von Malatinszky Kúria. Illatos meint “duftend”. Die Botenstoffe sind Kadarka, Turán, Portugieser und Kékfrankos. Im Direktvergleich zu manchem einfachen Roten aus Eger, wie etwa der “2008″ von Orsolya oder der “Négy kezes” von Pók verfängt der Name nicht wirklich. Auch sonst...
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