21. April 2011
Forsetzung von gestrigem Eintrag.
Tokaj Nobilis, Sarolta Bárdos, Tokaj
Hier mal ausnahmsweise keine Einleitung, kein stilistischer Wegweiser.
Einleitend der Gutswein, der Birtokbor 2009 von Sarolta, mit 13,0% Vol. aus 90% Furmint und 10% Hárslevelű, welche schon vor dem Pressen zueinander fanden. Kühle, etwas entrückt wirkende gelbe Traubennase. Auch am Gaumen tritt die Frucht eher verhalten zum Vorschein,...
17. April 2011
Bolyki - Ördöngös 2005
Da war doch was, eine denkbar schlechte Erinnerung. Und eben doch noch eine Flasche eben jenes Weines, der sich vor einem halben Jahr oxidiert gezeigt hatte. Eine längere Wartezeit schien folglich unangemessen. Der letzte 2005er Ördöngös verließ gestern die Flasche und landete als erstaunlich schöner, wenngleich mit etwas zu starken Säuren belasteter Blend aus Cabernet Franc,...
10. April 2011
Möcsenyi Kastelyborok - Mőcsényi Cuvée Reserve 2006
Piero Antinori, großer Name, bekannte italienische Familiendynastie, hatte es Anfang der 1990er Jahre auf einer Reise auch ins mehr als überschaubare ungarische Örtchen Mőcsény verschlagen. Behauptet wird, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Jedenfalls begann - es muss wohl eher “ließ” heißen – Antinori einige Jahre später...
19. März 2011
Takler - Kékfrankos 2008
Nicht wirklich ein “Chakaterwein”, wie der Erzeuger – eines der großen alteingesessenen Szekszarder Weingüter – auf dem Rücketikett und der Webseite verlauten lässt. Harmonisch, ja, leicht, ja. In Nase und Mund mit vielen Früchten, vor allem Kirschen, ja, kann man so sehen, wobei: ganz so viele sind es dann auch nicht wirklich. Unerwähnt bleiben die leichten...
06. März 2011
Über Ökoweine und Punkteweine. Deutsche in Ungarn und Schweizer in Ungarn. Winzer mit Migrationshintergrund also. Alles im ungarischen Villány – und doch so verschieden.
Psst! Etwas Ruhe, bitte! Das hier sind leise Weine. Nur, es fehlt ein Manual, eine Verpackungsbeilage mit entsprechendem Warnhinweis. Denn so bekommt man, was man nicht erwartet. Etwas anderes jedenfalls, als die gängigen Schreihälse....
02. März 2011
Kvassay - Kékfrankos Rosé 2010
Lieber etwas wärmer genießen als den Durchschnitts-Rosé. Dann zeigt sich der im Glas hell lachsfarbene und in der Nase – wie soll es anders sein – am ehesten an Himbeeren erinnernde Rosé aus Blaufränkisch von seine besten Seite. eben jene besteht in der klaren Erdbeerfrucht, die nicht allzu ausgeprägt ist und gerade deshalb zum Reinbeißen animiert. Die Säuren...
20. Januar 2011
Teil II einer Artikelserie zu Villány-Siklos. Der Einstieg zur Serie “” findet sich hier.
Und Teil I über den Jungwinzer Ákos Ruppert findet sich hier.
Märchenhaft? Nein. Hier hat jemand sein eigenes Talent wachgeküsst. Ohne zuvor als Frosch daher zu kommen. Und dennoch: der Jungwinzer Gábor Kiss aus Villány hat allmählich Prinzenstatus.
Auf den ersten Blick wirkt er unbedarft, schüchtern....
12. Januar 2011
Malatinszky - Illatos 2008
Und weiter geht es mit den einfachen Roten. Nun das Einstiegscuvée von Malatinszky Kúria. Illatos meint “duftend”. Die Botenstoffe sind Kadarka, Turán, Portugieser und Kékfrankos. Im Direktvergleich zu manchem einfachen Roten aus Eger, wie etwa der “2008″ von Orsolya oder der “Négy kezes” von Pók verfängt der Name nicht wirklich.
Auch sonst...