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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Kékfrankos</title>
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		<title>Szekszardi Kekfrankos Roze 2011, Ipacs Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:26:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist&#8217;s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen Alltagswein die anstehen, passen auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9449" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/04/szekszardi-kekfrankos-roze-2011-ipacs-pince-szekszard/ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011/" rel="attachment wp-att-9449"><img class="size-medium wp-image-9449" title="ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Ipacs Pince - Szekszárdi Kékfrankos Rozé 2011</p></div>
<p>Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist&#8217;s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen Alltagswein die anstehen, passen auch in die derzeit sehr kurz getaktete Lebensphase bestens rein. Zumindest halte ich es für mich selbst so, für anspruchsvolle Weine auch die nötige Zeit und Ruhe zu haben. Das kann man und muss man sich gewiss auch ab und an einfach nehmen. Aber jetzt gerade nicht.</p>
<p>Und &#8211; der reduktiv erstellte Blaufränkisch von Zsolt Ipacs von der Ipacs Pince ist richtig gut! OK, zum Sommer würde er mit seiner Frische vielleicht noch besser passen. Aber auch jetzt macht er, so einfach er auch gestrickt sein mag, Spaß. Viele Himbeeren in der Nase, viele Erdbeeren am Gaumen. Dazu dann frische Säuren, so richtig knackig, so richtig frisch. Noch mit etwas metallischem Einschlag, nicht viel Tiefe, nicht viel Länge, bedarf es auch gar nicht, läuft einfach so unbekümmert runter. Danke dafür.</p>
<p>Wein: Szekszárdi kékfrankos Rozé 2011<br />
Weingut, Ort: Ipacs Zsolt, Budaörs (!)<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 6,30 EUR, 1.790 Ft<br />
Internet: <a href="http://www.ipacszsolt.hu/">ipacszsolt.hu</a></p>
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		<title>Trio 2008, Takler Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9378" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/takler_trio_2008/" rel="attachment wp-att-9378"><img class="size-medium wp-image-9378" title="takler_trio_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/takler_trio_2008-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Takler - Trió 2008</p></div>
<p>Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker.</p>
<p>Mit leicht trübem, mittlerem Rubin im Glas. Mit einer recht warmen, verhalten würzig und mit Holz ausgestatteten Nase mit dunkelroter Frucht aus roten und schwarezn Johannisbeeren. Am Gaumen ist es dann in der Tat einer dieser Standardrotweine mit denen man nicht falsch, aber auch nie wirklich richtig liegen kann. Uniform. Auch im vierten Lebensjahr nach wie vor mit frischer Frucht aus Kirschen, roten und schwarzen, Johannisbeeren, hier nur den schwarzen, Brombeeren, etwas Holz, ganz vorsichtig zugreifenden Gerbstoffen und gut eingebetteten Säuren. In sich rund, schlank, ok eben. Getrunken, für gut befunden und eben auch durch seine Beliebigkeit wieder schnell vergessen. Solche Typen muss es aber schließlich auch geben.</p>
<p>Wein: Trió 2008<br />
Weingut, Ort: Takler Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Merlot, Cabernet<br />
Alkoholgehalt:<br />
Preis: 6,70 EUR, 1.990 HUF<br />
Internet: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.takler.com']);" href="http://www.takler.com/">takler.com</a></p>
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		<title>Szekszardi Kekfrankos 2009, Vida Peter, Szekszard</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vida Péter]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum ungarischen Winzer des Jahres 2011 gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag zu einem seiner Weine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9379" class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/22/szekszardi-kekfrankos-2009-vida-peter-szekszard/vida_kekfrankos_2009/" rel="attachment wp-att-9379"><img class="size-medium wp-image-9379" title="vida_kekfrankos_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/vida_kekfrankos_2009-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vida - Szekszárdi Kékfrankos 2009 (hatte leider keine echte Kamera bei der Hand...)</p></div>
<p>Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum <a href="http://borwerk.de/2011/12/04/ungarns-winzer-des-jahres-2011-peter-vida-szekszard/">ungarischen Winzer des Jahres 2011</a> gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag zu einem seiner Weine verfasst hatte, nur <a href="http://borwerk.de/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">bei einer Kadarka-Paarung war er mit dabei</a>. Und da er zu dem Kreis alteingesessener Szekszárder Winzergrößen gehört, macht einen das selbst schon ein wenig stutzig. Bewusst hatte ich jedenfalls keinen Bogen um ihn gemacht.</p>
<p>Der Kékfrankos ist also der erste Vida-Wein. Schließlich muss ich meine Blaufränkisch-Reihe endlich fortsetzen. Und er zeigt sich massgeschneidert (sic!), nämlich massentauglich. Hat all das, was einen Alltagswein für den Durchschnittskonsumenten leicht zugänglich macht. Meinereins mag ihn nicht. Auch genau deshalb. Es fehlt ihm gänzlich an Charakter, nicht eine Haarbreite Eigenständigkeit steckt da in der Flasche. Im Glas recht dunkles, trübes Purpur. In der Nase zerkochte rote Früchte, vor allem Sauerkirschen und deutliche Holztöne. Am Gaumen dann einer dieser marmeladeartigen Säfte, die Frucht ohne Frische im Überschuss bringen. Und das auch noch ganz leicht süßlich, das ist dann nicht süffig, nicht reizvoll, sondern sehr schnell verbraucht und lästig. Dass alles schmiegel-schmirgelrund daher kommt, dafür sorgt dann noch das auch am Gaumen spürbare, sehr gezielt zur Abrundung eingesetzte Holz. Die Säuren sind schön integriert in der Rote-Grütze-Masse. Das wars dann auch schon. Trinkt sich, leicht untertemperiert, fast wie ein etwas zu dicklich geratener Waldbeer-Kirsch-Sirup. Das ist extrazugänglich, damit muss man sich nicht weiter auseinandersetzen. Und ward nach dem letzten Schluck dank seiner Beliebigkeit auch schon vergessen.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kékfrankos 2009<br />
Weingut, Ort: Vida Péter, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 1.690 Ft, d.h. derzeit rund 5,40 EUR<br />
Internet: <a href="http://vidaborbirtok.hu/">vidaborbirtok.hu</a></p>
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		<title>Eged-hegy Kekfrankos 2009, Havas &amp; Timar Pinceszet, Eger</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 18:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der Pelzberg. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive. Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, &#8230; ja, elegant. Kühl, unaufdringlich und doch sofort präsent und geradlinig einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9260" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/23/eged-hegy-kekfrankos-2009-havas-es-timar-pinceszet-eger/havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009/" rel="attachment wp-att-9260"><img class="size-medium wp-image-9260" title="havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009-254x300.jpg" alt="" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Havas &amp; Timar - Eged-hegy Kékfrankos 2009</p></div>
<p>Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der <a href="http://borwerk.de/2011/11/25/pelzberg-2009-gral-borhaz-mucsi-zalan-tolna/">Pelzberg</a>. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive.</p>
<p>Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, &#8230; ja, elegant. Kühl, unaufdringlich und doch sofort präsent und geradlinig einen führend. Mit einer leicht angedämpften, leicht angekochten Kompott-Frucht, die etwas frischer sein könnte. Zwetschgen, Moltebeeren, Brombeeren, auch schwaze Kirschen und Holunder. Aber sonst mit einer kompakten Dichte einen erfreut, die viel Kraft hat, ohne aufdringlich oder überbordend oder ungebändigt zu wirken. Die Säuren leicht bräunlich-grünlich, weil etwas von Gerbstoffen überlagert, die mild und doch bestimmt rüberkommen. Bitterschokolade, Walnuss. Alles sehr kompakt gefahren, nachhaltig. Schön!</p>
<p>Und davon gibt&#8217;s nur 300 Flaschen und der Erzeuger ist klein, unbekannt, alles Handarbeit versteht sich.</p>
<p>Wein: Eged-hegy Kékfrankos 2009<br />
Weingut, Ort: Havas &amp; Timar Pincészet, Eger<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: keine Ahnung, vermute mal bis max. 10 EUR</p>
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		<title>Kopar 2009, Raspi, Sopron</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 06:56:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche? Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9258" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/20/kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron/raspi_kopar-2009/" rel="attachment wp-att-9258"><img class="size-medium wp-image-9258" title="raspi_kopar-2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/raspi_kopar-2009-159x300.jpg" alt="" width="159" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ráspi - Kopár 2009</p></div>
<p>Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche?</p>
<p>Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er am interessantesten, verfiel in eine angemessen vorweihnachtliche Stimmung, mit entsprechenden Gewürznoten neben einer sanft ausgeprägten roten Johannisbeer-Frucht, roten Kirschen, nicht allzu starken Säuren und doch recht deutlichem, alles etwas zu stark begleitendem, wenn auch nicht wirklich kräftigem Holz. Das wiederum ist in der sonst recht zurückhaltenden, feinwürzig-hellrotfruchtigen Nase doch etwas zu dominant. Ja, alles eben zurückhalten und schwach, ein Körper kaum vorhanden, keine Spannung, keine echte Linie, kaum Struktur.</p>
<p>Und dennoch: nachdem mir der Pelzberg, die Überraschung des frühen Winters, so gut gefallen hat, wird es eine kleine, unregelmäßige Kékfrankos, also blaufränkisch-Reihe geben. Mit reinsortigen Weinen. Mal wieder &#8211; und beizeiten auch mit mehr Substanz, mit Informationen zur Rebsorten unterfüttert. Schließlich ist sie doch überaus bedeutend hier in Ungarn, sehr viele Erzeuger in fast allen Weinregionen beschäftigen sich mit ihr. Und allein der große Gegensatz zwischen dem Pelzberg und dem Kopár macht Lust, bewusst mehr Interpretationen zu erleben.</p>
<p>Wein: Kopár 2009<br />
Weingut, Ort: Ráspi (Horváth József), Fertőrákos<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch), Zweigelt, Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 12,5%<br />
Preis: 8,20 EUR (2.500 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.raspi.hu/" target="_parent">raspi.hu </a></p>
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		<title>Janoshegyi Kekfrankos 2009, Konyari Janos, Süd-Balaton</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 06:22:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Süd-Balaton]]></category>

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		<description><![CDATA[Jungfräuliche, erste Ernte aus einer Neupflanzung am Jánoshegy (hegy = Berg). Ein reinsortiger Blaufränkisch. Aber ein fetter. Junges Lila-Purpur im Glas. In der Nase vor allem viel Johannisbeeren und auch deutliches, aber doch gut gedämpftes Holz. Am Gaumen dicke Marmelade, nicht einmal so sehr was die Textur angeht. Sondern was die sich aufdrängende, aufdringliche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8842" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/04/janoshegyi-kekfrankos-2009-konyari-janos-sud-balaton/konyari_janoshegyi-kekfrankos_2009/" rel="attachment wp-att-8842"><img class="size-medium wp-image-8842" title="konyari_janoshegyi-kekfrankos_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/konyari_janoshegyi-kekfrankos_2009-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Konyári - Jánoshegyi Kékfrankos 2009</p></div>
<p>Jungfräuliche, erste Ernte aus einer Neupflanzung am Jánoshegy (hegy = Berg). Ein reinsortiger Blaufränkisch. Aber ein fetter.</p>
<p>Junges Lila-Purpur im Glas. In der Nase vor allem viel Johannisbeeren und auch deutliches, aber doch gut gedämpftes Holz. Am Gaumen dicke Marmelade, nicht einmal so sehr was die Textur angeht. Sondern was die sich aufdrängende, aufdringliche und leicht süßliche Frucht aus Johannisbeeren und Brombeeren aus ihm macht. Das hat was, macht kurz Druck, kommt sofort zu Wort und imponiert gar ein wenig, ist aber doch zu einseitig, zu wenig. Sonst ist er nämlich weich gebaut, mit feiner Kräuteraromatik unterlegt, macht sich breit aber ist eben alles andere als komplex, ausstrukturiert, vielschichtig. Mittel im Abgang. Man reibt sich am Stil und verzeiht (noch), da es doch der allererste Jahrgang ist.</p>
<p>Wein: Jánoshegyi Kékfrankos 2009<br />
Weingut, Ort: Konyári Pincészet, Balatonlelle<br />
Rebsorte/n: Pinot Noir, Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 13,50 EUR (3.950 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.konyari.hu/">konyari.hu</a></p>
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		<title>Jahrgang 2011 in Ungarn. Winzer im O-Ton III: Matra &#8211; Gabor Karner und Balint Losonci.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 11:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karner Gábor Noch nie konnte so früh geerntet werden wie dieses Jahr. Der Olaszrizling (Welschriesling) am 7. und Kékfrankos (Blaufränkisch) am 20. September. Man konnte zufrieden sein mit der Traubenqualität. Bei der Bestimmung des Erntezeitpunktes musste dieses Jahr vor allem auf die Säuren geachtet werden und dass der Alkoholgehalt nicht zu hoch ausfällt. Der Kékfrankos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borwerk.de/2011/10/27/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-iii-matra-gabor-karner-und-balint-losonci/gereg_redone/" rel="attachment wp-att-8966"><img class="alignleft size-full wp-image-8966" title="gereg_redone" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/gereg_redone.jpg" alt="" width="636" height="290" /></a><strong><span style="font-size: medium;">Karner Gábor</span></strong></p>
<p>Noch nie konnte so früh geerntet werden wie dieses Jahr. Der Olaszrizling (Welschriesling) am 7. und Kékfrankos (Blaufränkisch) am 20. September. Man konnte zufrieden sein mit der Traubenqualität. Bei der Bestimmung des Erntezeitpunktes musste dieses Jahr vor allem auf die Säuren geachtet werden und dass der Alkoholgehalt nicht zu hoch ausfällt. Der Kékfrankos von Vitézföld hatte eine perfekte Reife, die Phenole waren in Harmonie mit dem Zuckergehalt. Die Stängel waren matt grün und die Kerne braun &#8211; das sind die wichtigen Indizien für Reife Tannine, was bei den blauen Sorten bekanntlich besonders wichtig ist, denn es reicht nicht, auf den Zuckergehalt zu achten.</p>
<p>Die Welschriesling-Pflanzungen sind noch sehr jung, von 2007 und 2009 war der erste Probejahrgang. Letztes Jahr wurde aufgrund der überaus problematischen Qualität gar nicht erst abgefüllt. 2011 wird demnach der erste richtige Jahrgang sein. Die begrenzten Erfahrungen machen es umso spannender. Der Olaszrizling wird in Tanks bleiben, der Kékfrankos nach der malolaktischen Gärung in Holzfässer kommen.</p>
<p>Die Menge wird niedrig sein. Die jungen Olaszrizling-Reben haben zu viel Grün ausgetrieben und man musste drei Mal grün ernten. Beim Kékfrankos gab es Probleme in der Blütezeit, die dazu führten, dass die Rispen sehr locker wurden. Ansonsten war der Jahrgang sehr angenehm zum arbeiten. Man musste nur vier Mal spritzen. Der Regen in der zweiten Junihälfte hat letztlich den Jahrgang gerettet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/14/szuret_2032">A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Losonci Bálint</strong></span></p>
<p>Im Vergleich zum letzten Jahr wurden mehrere Sorten fast genau einen Monat früher geerntet. Die am frühesten geernteten Sorten, der Pinot Noir und Chardonnay, sind schon längst vergoren. Am meisten Angst bestand um die Säuren, die Gefahr war groß, dass diese in der großen Hitze zu stark abbauen. Letztlich wird aber zum Beispiel der Chardonnay doch ein säurereicher Wein mit fester Struktur.</p>
<p>Die größte Herausforderung bestand dieses Jahr darin, den richtigen Erntezeitpunkt zu finden. Die Qualität war sehr gut. Vor der Ernte musste kaum etwas aussortiert werden. Die Farbintensität bei Kékfrankos ist extrem hoch. Die meisten Sorten sind auch reich an Aromen, bei den Roten fand der biologische Säureabbau bereits mehrheitlich am Stock statt. Am meisten Potential ist von Hárslevelű und Cabernet Sauvignon zu erwarten. Aber allgemein scheint die Qualität hoch zu sein. Bei vier weißen Sorten wird ein Teil in Tanks und ein Teil in Holz vergoren. Mal sehen, was für Erfahrungen das ergibt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.vinoport.hu/?node=3824">Vinoport.hu</a></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><a href="http://borwerk.de/2011/10/12/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-i-villany-siklos-heumann-hummel-wassmann/">Jahrgang 2011. <strong>Villány-Siklós</strong> &#8211; Heumann, Hummel, Wassmann</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2011/10/16/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-ii-eger-grof-buttler-kovacs-nimrod-winery-orsolya-st-andrea/">Jahrgang 2011. <strong>Eger</strong> &#8211; Gróf Buttler, Kovács Nimrod Winery, Orsolya Pince, St. Andrea</a></p>
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		<title>Kurucver 2005, Beöthy Pince / Toth Pince, Badacsony</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurucvér. Kuruzenblut. Da schwingt etwas Aufrührerisches mit. Da wird auf die Kuruzen verwiesen, die immer wieder und unter verschiedener Führung für Aufstände gut waren. Begonnen hat alles unter Leistung des Bauernführers György Dózsa (1604), und dann ging es mit mal längeren, mal weniger langen Unterbrechungen weiter bis Anfang des 18. Jahrhunderts, meist gegen Habsburg. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8765" class="wp-caption alignleft" style="width: 251px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/17/kurucver-2005-beothy-pince-toth-pince-badacsony/von-beothy_kurucver_2005/" rel="attachment wp-att-8765"><img class="size-medium wp-image-8765" title="von-beothy_kurucver_2005" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/von-beothy_kurucver_2005-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Von Beöthy - Kurucvér 2005</p></div>
<p>Kurucvér. Kuruzenblut. Da schwingt etwas Aufrührerisches mit. Da wird auf die Kuruzen verwiesen, die immer wieder und unter verschiedener Führung für Aufstände gut waren. Begonnen hat alles unter Leistung des Bauernführers György Dózsa (1604), und dann ging es mit mal längeren, mal weniger langen Unterbrechungen weiter bis Anfang des 18. Jahrhunderts, meist gegen Habsburg.</p>
<p>Was sich da in der Flasche findet, könnte optisch auch gut und gerne als Blut durchgehen. In der Nase erweist es sich dann zum Glück doch als eine schon etwas gereift wirkende Rotwein-Cuvée aus Pinot Noir und Kékfrankos (Blaufränkisch), mit kühlem Holz, leicht gerösteten Gewürzen, rauchigen Noten und einer reifen, zerkochten, knallroten, leicht süßlichen Frucht. Am gaumen dann weicher als erwartet, weniger würzig als man annehmen konnte. Demenstprechend rund, Dörrobst aus dunklen Früchten, Zwetschgen, schwarzen und roten Kirschen. Auch etwas Marzipan und Pilznoten. Fest und direkt, mit feinem Gerbstoff-Rückgrad, jedoch erstaunlich gering ausgestalteter Säurestruktur. Bemerkenswetr gutes Standing auch nach einigen Tagen an der Luft, was für sein Potential spricht. Leider jedoch zusehens reduziert auf eine rote, etwas süßliche und sehr weiche Frucht. Eher Marmelade als Blut. Nicht aufständisch aber eigen. Kann auch noch einige Zeit vertragen.</p>
<p><em>Anmerkung: Dieser Wein wurde mir vom Erzeuger zum Verkosten zur Verfügung gestellt.</em></p>
<p>Wein: Kurucvér 2005<br />
Weingut, Ort: Csobánc Cooperation (von Beöthy Pince, Tóth Pince), Diszel<br />
Rebsorte/n: Pinot Noir, Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: nicht mehr erhältlich, aktuel ist der 2008er im Verkauf für rund 15 EUR<br />
Internet: <a href="http://www.csobanccooperation.eu/index_de.html">csobanccooperation.hu</a></p>
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		<title>Mundia Cuvee 2008, Wassmann Pince, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 06:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
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		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Wassmann Pincészet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch das kein lauter Wein, aber auch nicht wirklich ein leiser. Kommt, wenn man so will, mit einem deutlich wahrnehmbaren, sonoren Brummen daher. Durchweg recht tief, warm, positiv klingend. Denn sie ist schön. Eigentlich ist sie ja weiblich, die Cuvée, Mundia. Aus Blaufränkisch und Merlot. Grüne Paprika und pfeffrige Würze in der Nase, daneben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8398" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://borwerk.de/2011/09/07/mundia-cuvee-2008-wassmann-pince-villany-siklos/wassmann_mundia-cuvee_2008-2/" rel="attachment wp-att-8398"><img class="size-medium wp-image-8398" title="wassmann_mundia-cuvee_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/wassmann_mundia-cuvee_20081-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wassmann - Mundia Cuvée 2008</p></div>
<p>Auch das kein lauter Wein, aber auch nicht wirklich ein <a href="http://borwerk.de/2011/03/06/villany-heute-teil-iii-mannen-der-unterschiedlichsten-art-die-weine-von-wassmann-und-heumann/">leiser</a>. Kommt, wenn man so will, mit einem deutlich wahrnehmbaren, sonoren Brummen daher. Durchweg recht tief, warm, positiv klingend. Denn sie ist schön. Eigentlich ist sie ja weiblich, die Cuvée, Mundia. Aus Blaufränkisch und Merlot.</p>
<p>Grüne Paprika und pfeffrige Würze in der Nase, daneben die für Blaufränkisch typischen Grafit-Töne, dunkles, eingemachtes Fruchtkompott aus Waldbeeren und Zwetschgen und, der &#8220;Weichmacher&#8221;, Holz, dezent und warm im Hintergund. Das findet man dann auch am Gaumen, den &#8220;Weichmacher&#8221;, der dem &#8220;weichmachenden&#8221; Merlot hilft, gegen den stets kräftiger Auftretenden Blaufränkisch anzusteuern. Recht satte, reife und dann noch eingekochte Sauerkirschen-Frucht, später auch schwarze Kirschen und Zwetschgen. Satt, aber nicht fett, neben nicht zu starken Säuren, Tannenzapfen, leicht erdig. Das geht sich alles sehr gut an, gefällt, wirkt ausgewogen, dicht, recht komplex, wohl auufeinander abgestimmt. Mittlerer Abgang.</p>
<p>Nach langer Zeit an der Luft geht dann lediglich ein wenig die innere Spannung weg, verliert die Frucht etwas an Kraft, verzeichnen die Säuren einen Raumgewinn. Doch das ist im Grunde nur normal. Schöner Wein also, sonorer Brummer.</p>
<p><em>Anmerkung: Dieser Wein wurde vom Erzeuger zum Verkosten zur Verfügung gestellt.</em></p>
<p>Wein: Mundia Cuvée 2008<br />
Weingut, Ort: Wassmann Pincészet, Pécsdevecser<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch), Merlot<br />
Alkoholgehalt: 1xxx% Vol.<br />
Preis: 12,10 EUR<br />
Internet: <a href="http://www.weingut-wassmann.de/">weingut-wassmann.de</a></p>
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		<title>Kettöezerkilenc 2009, Orsolya Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 18:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Orsolya Pince]]></category>
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		<category><![CDATA[Zweigelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kadarka musste dem Pinot Noir weichen. Die anderen Mitspieler in der Einstiegs-Rotweincuvée von Orsolya aus Eger sind sonst dieselben geblieben: Kékfrankos, also Blaufränkisch, und Zweigelt. Was sich sonst noch geändert hat im Vergleich zum Vorjahr, als dieser Ansatz einer Basis-Rotweinversion zum ersten Mal auf den Markt kam? Klar, das Etikett, augenfällig, das ist bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8392" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://borwerk.de/2011/09/04/kettoezerkilenc-2009-orsolya-pince-eger/orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009/" rel="attachment wp-att-8392"><img class="size-medium wp-image-8392" title="orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009-275x300.jpg" alt="" width="275" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Orsolya Pince - Kettőezerkilenc 2009</p></div>
<p>Der Kadarka musste dem Pinot Noir weichen. Die anderen Mitspieler in der Einstiegs-Rotweincuvée von Orsolya aus Eger sind sonst dieselben geblieben: Kékfrankos, also Blaufränkisch, und Zweigelt. Was sich sonst noch geändert hat<a href="http://borwerk.de/2010/10/03/kettoezernyolc-hazasitas-2008-orsolya-pince-eger/"> im Vergleich zum Vorjahr</a>, als dieser Ansatz einer Basis-Rotweinversion zum ersten Mal auf den Markt kam? Klar, das Etikett, augenfällig, das ist bei Orsolya bei jedem Wein immer so. Und der Preis, fast ist man geneigt, das als nachhaltigste, tiefgreifendste Änderung wahrzunehmen. Von 7 EUR bis 7,40 kommend ist man bei 9,10 EUR gelandet. Ein satter Anstieg.</p>
<p>Der Wein ist schön. Der 2008er war es jedoch auch. Der qualitative Sprung ist ausgeblieben. So dass man aus Konsumentensicht nicht hinter der Preissteigerung stehen kann. Und auch wenn man von den Orsolya eine recht teure,<a href="http://borwerk.de/2011/06/13/kadarka-2009-orsolya-pince-eger/"> immer mal wieder klar zu teuere Einpreisung</a> kennt, rechtfertigt das den Sprug eben auch nicht. Schade, denn vom Ansatz des Alltagsrotweins mit eigenständigem Charakter hat man sich damit verabschiedet. Nicht was den Eindruck, den Auftritt des Weines anbelangt. Sondern rein unter Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Das ist ein Grundproblem in Ungarn und es bleibt einem nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen und es nicht gut heißen zu können.</p>
<p>Dunkles, recht dichtes Rubinrot. Die Nase ungemein warm und feinwürzig, erdig, Tannenwald, fette, überreife Schwarze und Sauerkirschen, später dann auch luftgetrocknete Tomaten, Feuerstein. Am Gaumen anfangs eher kühl, mit einer metallisch-hölzern wirkenden Frucht, an ihrer Fundstelle verbuddelte Waldbeeren, dank Holz und reifer Frucht recht füllig wirkend, ohne anzuecken oder überbordend zu wirken. Gut strukturiertes Säuregerüst neben würzigen Kräutern. Vielleicht mit etwas mehr Reifepotentail ausgestattet als der Vorgänger. Mittel im Abgang. Wie gesagt: an sich schon schön.</p>
<p>Wein: Kettőezerkilenc Házasítás 2009<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince, Ostoros<br />
Rebsorte/n: Pinot Noir, Kékfrankos, Zweigelt<br />
Alkoholgehalt: 13,5%<br />
Preis: 9,10 EUR (2.490 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.orsolyapince.hu/" target="_blank">orsolyapince.hu</a></p>
<p>P.S.: Kettőezerkilenc bedeutet 2009 auf Ungarisch.</p>
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