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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Kadarka</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Kadarissimo 2008, Szent Gaal Pinceszet, Szekszard</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 13:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht komme nur ich auf so was. Andererseits scheint die Assoziation naheliegend, die Namensgebung entsprechend dämlich. &#8220;Kadarissimo&#8221;, ein Superlativ, für den besten Kádár, den besten ungarischen Kommunisten-Oberschädel aller Zeiten? Wenn da nicht der kleine aber feine Unterschied wäre, der im Ungarischen gar einen anderen Buchstaben bedeutet: der Weinname schreibt sich mit &#8220;a&#8221;, der verstorbene Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5861" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://borwerk.de/2011/07/16/kadarissimo-2008-szent-gaal-pinceszet-szekszard/szent-gaal-pinceszet_kadarissimo_2008/" rel="attachment wp-att-5861"><img class="size-medium wp-image-5861" title="szent-gaal-pinceszet_kadarissimo_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/11/szent-gaal-pinceszet_kadarissimo_2008-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Szent Gaál Pincészet - Kadarissimo 2008</p></div>
<p>Vielleicht komme nur ich auf so was. Andererseits scheint die Assoziation naheliegend, die Namensgebung entsprechend dämlich. &#8220;Kadarissimo&#8221;, ein Superlativ, für den besten Kádár, den besten ungarischen Kommunisten-Oberschädel aller Zeiten? Wenn da nicht der kleine aber feine Unterschied wäre, der im Ungarischen gar einen anderen Buchstaben bedeutet: der Weinname schreibt sich mit &#8220;a&#8221;, der verstorbene Chef der ungarischen Sozialisten mit dem offenen &#8220;á&#8221;. Dämlich bleibt&#8217;s, einfallslos allemal.</p>
<p>Dem Wein und damit dem eigentlichen endlich zugewandt: ein reinsortiger Kadarka, aus Szekszárd. Den <a href="http://borwerk.de/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">2006er</a> hatte ich in der damaligen Duellserie, nun geht es um den 2008er. In der Nase verhalten, wenig, eher hell rote Frucht und wie Nuckeln an lauwarmem, metallenen Laternenpfahl. Am Gaumen sofort zum Thema kommend mit seiner ausgeprägten Würze, zupackend. Insofern stimmt auch mal der einleitend auf dem Rücketikett, der von einem temperamentvollen Ungarn spricht, der auch deftiges ungarisches essen mitmacht. Tut dieser Kadarissimo sicher. Da sorgen auch die 14% Vol. Alkohol dafür, die ihren Teil zum Würzfaktor beitragen. Parallel, auf etwas untergeordneter Ebene findet dann noch Frucht statt, in Form von eingelegten Sauerkirschen, noch ein paar Zwetschgen daneben, in jedem Falle hellere rote Früchte, fast rumtopfartig eingelegt und von einer recht ausgeprägten Säure ummantelt. Im mittleren Abgang mit leicht vertrockneten Cocktailkirschen leicht adstringierend. Kräftig, fast deftig, hat Temperament, Ausdruckskraft, die aber leider auch trivialerweise recht viel mit dem Alkohol zu tun hat. Für den Preis aber wirklich gut.</p>
<p>Wein: Kadarissimo Szekszárdi Kadarka 2008<br />
Weingut, Ort: Szt. Gaál Pincészet, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 8,20 EUR (2.250 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.szentgaal.hu/" target="_parent">sztgaal.hu </a></p>
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		<title>Kadarka 2009, Orsolya Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 19:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgesprochen helles Rubinrot &#8211; Kadarka eben &#8211; mit andeutungsweise bräunlichen Rändern. In der Nase ganz anfangs: in einiger Ferne auf einem hölzernen Fensterbrett abgelegte, vom Regen leicht aufgeplatze reife Zwetschgenfrucht. Dann, auch etwas teerige Noten. Am Folgetag: eine kleine hölzerne Gewürkiste, sehr kühl gelagert, von Weihrauch eingehüllt. Spannend. Am Gaumen findet dann aber nicht wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7431" class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a rel="attachment wp-att-7431" href="http://borwerk.de/2011/06/13/kadarka-2009-orsolya-pince-eger/orsolya_kadarka_2009/"><img class="size-medium wp-image-7431" title="orsolya_kadarka_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/orsolya_kadarka_2009-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hier ne Welle, da ein wenig Gekrakel - und Schwupps! Schon ein weiteres Etikett fertig... Orsolya - Kadarka 2009</p></div>
<p>Ausgesprochen helles Rubinrot &#8211; Kadarka eben &#8211; mit andeutungsweise bräunlichen Rändern. In der Nase ganz anfangs: in einiger Ferne auf einem hölzernen Fensterbrett abgelegte, vom Regen leicht aufgeplatze reife Zwetschgenfrucht. Dann, auch etwas teerige Noten. Am Folgetag: eine kleine hölzerne Gewürkiste, sehr kühl gelagert, von Weihrauch eingehüllt. Spannend.</p>
<p>Am Gaumen findet dann aber nicht wirklich die Verlängerung des Außergewöhnlichen statt. Leider. Wobei, ganz so stimmt das dann auch nicht. Leicht und durch eine recht süßlich ausfallende Frucht auch anfangs zart, fast schmeichelnd daher kommend. Erdbeeren und Himbeeren, fast gar so, als wären künstliche Aromen mit im Einsatz. Die Süße stört ein wenig, nervt mit der Zeit gar. Die Kadarka-typische Würze bleibt aus, zeigt sich nur gegen Ende, zusammen mit ordentlichen Säuren und nur verhalten. Etwas unterbelichtet, fast verspielt und daher ohne die eben doch nötige Ernsthaftigkeit, ohne eine feste Struktur. Und ausreichende Länge. Doch all das wäre bei 4.000 Forint, sprich rund 15 EUR doch zu erwarten. Kein schlechter Wein, nicht uninteressant, vor allem die Nase kann es einem antun. Aber überteuert. Und darauf sollte Orsolya, das kleine Familienweingut mit den vermeintlich eigenständigsten Weinen Eger, künftig schon auch mal überdenken.</p>
<p>Wein: Kadarka 2009<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince,  Ostoros<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,5%<br />
Preis: 15,00 EUR (4.000 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.orsolyapince.hu/" target="_blank">orsolyapince.hu</a></p>
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		<title>Kadarka 2009, Bodri Pinceszet, Szekszard</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 07:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kadarka, geschaffen für den ungarischen Markt. Für welchen auch sonst? Nur ist der Wein noch ein wenig höher gehängt worden. Er wurde zu einer Gruppe von Weinen auserkoren, die der ungarische Staatspräsident Pál Schmitt für repräsentative Zwecke im eigenen Hause ein Jahr lang einsetzt. Das ist an sich kaum eine Meldung nach außen wert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7421" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a rel="attachment wp-att-7421" href="http://borwerk.de/2011/05/27/kadarka-2009-bodri-pinceszet-szekszard/bodri_kadarka_2009/"><img class="size-medium wp-image-7421" title="bodri_kadarka_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/bodri_kadarka_2009-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodri - Kadarka 2009</p></div>
<p>Ein Kadarka, geschaffen für den ungarischen Markt. Für welchen auch sonst? Nur ist der Wein noch ein wenig höher gehängt worden. Er wurde zu einer Gruppe von Weinen auserkoren, die der ungarische Staatspräsident Pál Schmitt für repräsentative Zwecke im eigenen Hause ein Jahr lang einsetzt. Das ist an sich kaum eine Meldung nach außen wert, steigert aber das Ansehen und Interesse <em>im</em> Lande gewiss um ein gutes Stück.</p>
<p>Geschaffen für den ungarischen Markt&#8230; Und im Stil jedenfalls so sicher auf Wohlgefallen ausgerichtet, dass er anfänglich gar seine (Trauben-)Herkunft schier zu verleugnen scheint. Denn die klassische Würze kommt er später mit der Luft. Dafür ist die Frucht nicht so frisch mit Hang zu allzu viel Leichtigkeit, sondern wirkt eher etwas verkrampft, dunkler, fester, mit klarer Tendenz zur Überreife. Es sind vor allem Zwetschgen, die da leicht süßlich zum Vorschein kommen. Recht geschmeidig und füllig am Gaumen, ehe der Wein dann auch wieder schnell wegbricht. Gut trinkbar, korrekt.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kadarka 2009<br />
Weingut, Ort: Bodri Pincészet, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 8,15 EUR (2.190 HUF)<br />
Internet: <a href="http://www.bodribor.hu/" target="_blank">bodribor.hu</a></p>
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		<title>Quasi-Liveblogging II: Verkostung der Weine von Tokaj Nobilis (Tokaj) und Pastor (Szekszard)</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/04/21/quasi-liveblogging-ii-verkostung-der-weine-von-tokaj-nobilis-tokaj-und-pastor-szekszard/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=quasi-liveblogging-ii-verkostung-der-weine-von-tokaj-nobilis-tokaj-und-pastor-szekszard</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 15:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Forsetzung von gestrigem Eintrag. Tokaj Nobilis, Sarolta Bárdos, Tokaj Hier mal ausnahmsweise keine Einleitung, kein stilistischer Wegweiser. Einleitend der Gutswein, der Birtokbor 2009 von Sarolta, mit 13,0% Vol. aus 90% Furmint und 10% Hárslevelű, welche schon vor dem Pressen zueinander fanden. Kühle, etwas entrückt wirkende gelbe Traubennase. Auch am Gaumen tritt die Frucht eher verhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forsetzung von <a href="http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/">gestrigem Eintrag</a>.</p>
<h4><strong>Tokaj Nobilis, Sarolta Bárdos, Tokaj</strong></h4>
<p>Hier mal ausnahmsweise keine Einleitung, kein stilistischer Wegweiser.</p>
<p>Einleitend der Gutswein, der <strong>Birtokbor 2009</strong> von Sarolta, mit 13,0% Vol. aus 90% Furmint und 10% Hárslevelű, welche schon vor dem Pressen zueinander fanden. Kühle, etwas entrückt wirkende gelbe Traubennase. Auch am Gaumen tritt die Frucht eher verhalten zum Vorschein, klare feine Säuren, gegen Ende schöne, etwas zumindest etwas zupackende mineralische Würze. Insgesamt etwas schlapp. Dann der Lagenwein, der <strong>Barakonyi Furmint 2009</strong>, der mir <a href="../../../../../2011/02/12/grose-furmint-februar-verkostung-teil-i-majoros-dobogo-szent-benedek-tokaj-nobilis/">bereits im Februar auf der großen Furmint-Verkostung</a> sehr gut gefallen hatte. Acht Monate Gärung im Holz, welche die 14,5% Vol. Alkohol sich haben schön rund einbinden lassen. Jetzt wirkte der</p>
<div id="attachment_7060" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><a rel="attachment wp-att-7060" href="http://borwerk.de/2011/04/21/quasi-liveblogging-ii-verkostung-der-weine-von-tokaj-nobilis-tokaj-und-pastor-szekszard/tokaj-nobilis_barakonyi-furmint_2009/"><img class="size-medium wp-image-7060" title="tokaj-nobilis_barakonyi-furmint_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/tokaj-nobilis_barakonyi-furmint_2009-283x300.jpg" alt="" width="283" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tokaj Nobilis - Barakonyi Furmint 2009</p></div>
<p>Wein gar etwas verschlossener als vor zwei Monaten. Kühle, leicht  metallisch-würzige Kräuternase, gelbe Birnen. Am Gaumen mit leicht süßlicher Frucht, Äpfel, Birnen, Quitten, zunehmende Mineralität, sehr fest und elegant. Schön! Es folgte der <strong>Sárga Muskotály 2009</strong>, der Gelbe Muskateller, mit 12% Vol. halbtrocken, wunderbar leicht und offen, alles andere als einer dieser schwerlastig-schwülstigen Muskateller, die sich einem unwidersetzbar aufzwängen, aufdrängen. Gepflegtes Bouquet, am Gaumen fein gezeichnete Muskateller-Frucht, sanft, feinste Säuren, spielerisch leicht cremig, tänzelnd. Nett. Hier ist es fast zwingend notwendig zu schreiben, dass diesen Stil wohl nur einen Frau zustande bringt… <strong>Kövérszőlő 2009</strong>, jener alten autochthonen Rebsorte, die erst ganz allmählich wieder in den Fokus von einigen wenigen Erzeugern in Tokaj kommt.<strong> </strong>Sarolta Bárdos ist somit eine der ersten, die sich zudem seit längerem mit Kövérszőlő beschäftigt. Dieser hier kommt mit 65 g/l Restzucker und 11,5% Vol. Alkohol und in der Nase mit weißen und orangenen Gummibärchen. Am Gaumen mit einer wunderbar frischen, unbelasteten, fruchtigen Süße, nach Sarolta vermutlich ist der Restzucker zu großen Teilen als Fructose bestehen geblieben. Zart schmelzend, sanfte transparente Säuren, gelbe Quitten-Birnen-Frucht. Schön.</p>
<h4><strong>Pastor, Tibor Juhász, Szekszárd</strong></h4>
<p>Witziger Weise hatte ich gerade im ersten, gedanklich halb abwesenden Angang „Prantner“ anstelle von Pastor geschrieben. Der Grund: ich war einmal bei einer Jahrgangspräsentation der Prantner-Weine (darüber <a href="../../../../../2009/12/11/verkostung-der-weine-der-prantner-pince-szekszard-teil-i/">hier</a> und <a href="../../../../../2009/12/12/verkostung-der-weine-der-prantner-pince-szekszard-teil-ii/">hier</a>), durch die Tibor Juhász gekonnt führte. Inzwischen hat er sich losgelöst von Prantner, bearbeitet seine eigenen paar Hektar in direkter Nachbarschaft, bekommt nach wie vor Unterstützung der Familie aber macht eben seine eigenen weine unter dem Pastor-Label (<em>Juhász</em>, sein Familienname, meint ebenso wie <em>Pastor</em> „Schäfer“ auf Ungarisch und da der Name Juhász im ungarischen Erzeugerumfeld schon (mehr)fach belegt war…).</p>
<p>Am Stil und somit am Grundansatz hat sich nicht wirklich etwas geändert: Tibor erzeugt durchweg spontan vergorene, in 500 Liter-Holzfässern ausgebaute, bewusst fruchtbetonte und damit leicht zugängliche, trinkfreundliche Weine, die es dann zu einem absolut fairen Preis (mehrheitlich zwischen 5 und 8 EUR die Flasche) zu haben gibt. Das ist gut und wichtig. Vieles hat das Zeug, mehr als nur ein normaler Alltagswein zu sein. Andererseits fehlt es gezwungenermaßen an Raffinesse und Eigenständigkeit. Alles geht eben nicht. Aber in diesem Preissegment (bis 2000 HUF, also rund 7,50 EUR) würde ich persönlich quasi jeden Pastor-Wein erst einmal den Basisweinen lokaler Größen vorziehen.</p>
<div id="attachment_7065" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-7065" href="http://borwerk.de/2011/04/21/quasi-liveblogging-ii-verkostung-der-weine-von-tokaj-nobilis-tokaj-und-pastor-szekszard/pastor_cabernet-franc_2008/"><img class="size-medium wp-image-7065" title="pastor_cabernet-franc_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/pastor_cabernet-franc_2008-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pastor - Cabernet Franc 2008</p></div>
<p>Der <strong>Rosé 2010</strong> basiert auf Kékfrankos, also Blaufränkisch und erinnert mit seiner von Frühlingssonne verwöhnten Haut-Farbe stark an den von 2009er Prantner. Untypisch, weckt allein daher schon Interesse. Am Gaumen halbreife Erdbeeren und Himbeeren, nicht allzu ausgeprägte und leicht gesetzte, süßliche Frucht (bewusst finden sich ausnahmsweise noch 1,5 g/l Restzucker drin), griffig, leicht metallische Säuren. Schön. Der <strong>Siller 2010</strong> (12,5% Vol.) hingegen, auf Kadarka-Basis und dennoch so dunkel  wie ein normaler Trollinger, wirkte etwas kraftlos, lief so durch, die Brombeer-Erdbeer-Frucht flutsch förmlich weg, auch die herbe Säuren zum Ende hin helfen da nicht. Beim <strong>Kadarka 2009</strong>, dem echten, roten, mit 13,5% Vol. typisch würzig und doch etwas weicher, Moos- und Brombeeren, hinten floral. Trinkt sich so gut, könnte noch etwas resoluter, druckvoller sein. Der <strong>Medito 2008</strong> ist ein für die Gastronomie, genauer ein Restaurant erstelltes Rundum-Sorglos-Paket mit nun schon 14% Vol. und aus 50% Kékfrankos, 25% Cabernet Sauvignon und 25% Franc. Dass der Blaufränkisch die Hälfte beiträgt, würde man nicht vermuten. Die Cabernets drängen sehr stark nach vorne und tragen zu einem kräftigen, in sich sehr stimmig Alltags-Cuvée bei, das klassischerweise mit Schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren kommt, etwas Gerbstoffe aufweist und nur etwas zu harte Säuren in der zweiten Hälfte.</p>
<p>Der <strong>Merlot 2008</strong> mit 14% Vol. ist vielleicht der derzeit schönste Wein von Pastor. Mit ungemein warmer, weicher Kräuternase mit eingekochten dunkelroten Früchten und feinem Holz. Am Gaumen samtig, kreisrunder Trinkspaß mit erstaunlich viel Dichte, wenn auch auf wenig Raum. Fette schwarze Kirschfrucht und Marzipan, feine Gerbstoffe, gut integrierte Säuren. Wirklich gelungen! Mit den beiden reinsortigen Cabernets tat ich  mir dann wiederum etwas schwerer. Insbesondere der <strong>‘08er Sauvignon</strong> (14,5% Vol.) kommt zwar mit leicht rauchiger Brombeer-Frucht fein würzig und gesetzt daher, gegrillte Paprika spielen auch mit rein, etwas einfältig und kraft- oder führungslos erscheint er aber doch. Da ist der <strong>Cabernet Franc 2008 </strong>mit 14% Vol. noch interessanter, weist neben einer getrockneten dunkelroten Frucht die klassischen  grünen Paprikaaromen auf. Alles drängt sich ein wenig auf engem Platz, ist eher von Würze als Frucht getrieben. Wie gesagt, etwas mehr Eigenständigkeit und Zugkraft wäre hier und da vielleicht schön. Andererseits verdirbt mein Wunsch auch gleich wieder die Zugänglichkeit und den unverkrampften Trinkspaß, für den die Weine entwickelt bauen und zu Recht.</p>
<p>Als Nachschlag wird es bald noch Anmerkungen zu den drei edelsüßen Anwesend des Abends geben&#8230;</p>
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		<title>Kadarka 2009, Nemeth Janos, Szekszard</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 13:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Németh János]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit faktisch einiger und gefühlt vielleicht sogar noch längerer Zeit mal wieder ein Kadarka, selbstredend aus Szekszárd. Und, wie als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, einen bewusst wieder ins Thema zurückzuführen, ist es ein klassischer, standardmäßiger Vertreter der Rebsorte. Mit recht hellem bis mittlerem Rubinrot. In der Nase neben der fast obligatorischen Würze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6802" class="wp-caption alignleft" style="width: 157px"><a rel="attachment wp-att-6802" href="http://borwerk.de/2011/03/28/kadarka-2009-nemeth-janos-szekszard/nemeth-janos_kadarka-2009/"><img class="size-medium wp-image-6802" title="nemeth-janos_kadarka-2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/03/nemeth-janos_kadarka-2009-147x300.jpg" alt="" width="147" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Németh János - Kadarka 2009</p></div>
<p>Seit faktisch einiger und gefühlt vielleicht sogar noch längerer Zeit mal wieder ein Kadarka, selbstredend aus Szekszárd. Und, wie als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, einen bewusst wieder ins Thema zurückzuführen, ist es ein klassischer, standardmäßiger Vertreter der Rebsorte.</p>
<p>Mit recht hellem bis mittlerem Rubinrot. In der Nase neben der fast obligatorischen Würze der mindestens so integrale Grundbestandteil, die hellrote Frucht, u.a. aus Erdbeeren, im Hintergrund dann noch, kaum wahrnehmbar, warmes Holz. Am Gaumen dann wie normal gewohnt eher schlank daherkommend, mit klaren, fast spritzigen Säuren, die die rote Frucht aus Erd-/ Himbeeren und Sauerkirschen begleiten und, wie kann es anders sein: ordentliche, griffige Würze. Gut zu trinken, trotz der mangelnden Substanz fast schon süffig ausgefallen. Nur am Tag 2 war er schon bei weitem nicht mehr so auf dem Posten. Kein Freund von Luft und Altern.</p>
<p>Wein: Kadarka 2009<br />
Weingut, Ort: Németh János , Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 8,80 EUR (2.400 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.njp.hu">njp.hu</a></p>
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		<item>
		<title>Sex sells? Wir werden sehen. Der G. von Grof Buttler</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 13:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[G.]]></category>
		<category><![CDATA[Gróf Buttler]]></category>
		<category><![CDATA[Kadarka]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen November hatte ich auf einer Verkostung eine halbsüße Kadarka Spätlese probieren können. Die war nicht nur wegen ihrer deutlich wahrnehmbaren Süße sehr eigen, gefiel mir aber auch sonst ausgesprochen gut. Halbsüße Qualitätsrotweine die zu überzeugen wissen gibt es schließlich nicht wie Sand am Meer.In der Zwischenzeit suchte ich mehrmals nach auf der Verkostung noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6355" title="g.grof_buttler" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/01/g.grof_buttler.jpg" alt="" width="636" height="465" /></p>
<p>Vergangenen November hatte ich auf einer Verkostung eine <a href="http://borwerk.de/2010/11/11/verkostung-kislaki-bormanufaktura-sud-balaton-grof-buttler-eger/">halbsüße Kadarka Spätlese</a> probieren können. Die war nicht nur wegen ihrer deutlich wahrnehmbaren Süße sehr eigen, gefiel mir aber auch sonst ausgesprochen gut. Halbsüße Qualitätsrotweine die zu überzeugen wissen gibt es schließlich nicht wie Sand am Meer.In der Zwischenzeit suchte ich mehrmals nach auf der Verkostung noch ohne Etikett präsentierten Tropfen &#8211; vergeblich.</p>
<p>Jetzt ist der Wein auf dem Markt. Dass er was Besonderes geschaffen hat, dachte sich der Erzeuger, Gróf Buttler aus Eger, wohl auch. Und füllte die Rarität in 0,5-er Flaschen, nennt den Wein &#8220;G.&#8221;, lässt das Ganze anders als seine sonstigen Weine aussehen: Etikett und Kapsel in Schweinchenrosa/Hautfarbe. Und, damit noch nicht genug, nur hierfür eine eigene <a href="http://www.g-pontbor.hu/nyito.html">Homepage </a>erstellen, wo eine sich lasziv auf dem Bett räkelnde Brünette mit vermeintlich leergetrunkenem Glas und entspannt-(lüstern) dreinblickendem Mann im Hintergund den Wein (und/oder sich) auf doch recht ausgefallene Art feil bietet. Das ist an sich marketingtechnisch bemerkenswert, vor allem aber für Ungarn. Da traut sich jemand etwas &#8211; und mir gefällts, denn der Wein an sich hat wirklich ja auch was. Nur der Preis von satten 15.000 ungarischen Forint oder eben rund 55 EUR bringt einen ins Schwanken. Noch viel mehr als der Anblick der Brünetten. Stellt sich die Frage, ob das Konzept verfangen wird? Und ganz nebenbei, auf welchen G-Punkt es der Mann im Hintergrund letztlich eher abgesehen hat&#8230;</p>
<p>Ach, und wer die Brünette unbedingt noch in anderen Posen erleben möchte, der folge diesem <a href="http://burzsuj.blog.hu/2011/01/21/g_pont_a_magyar_burzsujnak">Link</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8216;Illatos&#8217; Villanyi Vörös 2008, Malatinszky Kuria, Villany</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Portugieser]]></category>
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		<category><![CDATA[Turán]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht es mit den einfachen Roten. Nun das Einstiegscuvée von Malatinszky Kúria. Illatos meint &#8220;duftend&#8221;. Die Botenstoffe sind Kadarka, Turán, Portugieser und Kékfrankos. Im Direktvergleich zu manchem einfachen Roten aus Eger, wie etwa der &#8220;2008&#8243; von Orsolya oder der &#8220;Négy kezes&#8221; von Pók verfängt der Name nicht wirklich. Auch sonst ist der Wein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5856" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-5856" href="http://borwerk.de/2011/01/12/illatos-villanyi-voros-2008-malatinszky-kuria-villany/malatinszky_illatos_2008/"><img class="size-medium wp-image-5856" title="malatinszky_illatos_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/11/malatinszky_illatos_2008-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Malatinszky - Illatos 2008</p></div>
<p>Und weiter geht es mit den einfachen Roten. Nun das Einstiegscuvée von Malatinszky Kúria. <em>Illatos</em> meint &#8220;duftend&#8221;. Die Botenstoffe sind Kadarka, Turán, Portugieser und Kékfrankos. Im Direktvergleich zu manchem einfachen Roten aus Eger, wie etwa der &#8220;2008&#8243; von Orsolya oder der &#8220;Négy kezes&#8221; von Pók verfängt der Name nicht wirklich.</p>
<p>Auch sonst ist der Wein etwas schwergängiger, oder sagen wir lieber schwer lesbar, etwas verstellt. Was für einen Basiswein wohl nicht so von Vorteil ist. Ganz uninteressant erscheint er dennoch nicht. Mittleres, trübes Rubinrot. In der kühlen, etwas dumpfen Nase Lebkuchen, Zwetschgen, schwarze Kirschen, Calvados und warmes Holz, nach einiger Zeit an der Luft zunehmend auch von teerigen, gummiartigen Noten gekennzeichnet. Am Gaumen durchweg mit vergleichsweise recht griffigen, dennoch nicht zu stark ausgeprägten Tanninen und dezenten Säuren. Fleischig texturiert, wiewohl auch hier alles wie mit einer matten Gaze überzogen scheint, satte reife, wenn auch gekochte Frucht aus schwarzen Kirschen, die sich mit der Zeit immer mehr in den Vordergrund schiebt und die Holzeindrücke verdrängt. Daneben grüne Kräuter und Gräser und eine permanente Herbheit, ziemliche Fülle vorgaukelnd. Kurzer bis mittlerer Abgang. Für den Preis Ok, der Name leitet etwas fehl.</p>
<p>Wein: Illatos Villányi Vörös 2008<br />
Weingut, Ort: Malatinszky Kúria, Villány<br />
Rebsorte/n: Kadarka, Turán, Portugieser, Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 12,5 %Vol.<br />
Preis: 5,75 EUR (1.590 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.malatinszky.hu/">malatinszky.hu</a></p>
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		<title>Verkostung &#8216;handgemachter Weine&#8217;. Teil V: Kislaki Bormanufaktura (Süd-Balaton) und Grof Buttler (Eger)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 06:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dél-Balaton (Süd-Balaton)]]></category>
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		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Teil I über Szatmari Csaladi Pinceszet und 2HA (Badacsony) Zu Teil II über Scheller (Dr. Sandor Toth), Legli, Szentesi (Balaton und Etyek-Buda) Zu Teil III über Breitenbach und Kikelet (Tokaj), Somloi Apatsagi Pinceszet (Somló) Zu Teil IV über Orsolya (Eger) und Ráspi (Sopron) &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. Kislaki Bormanufaktúra (Géza Légli), Balatonboglár-Szőlőskislak – Süd-Balaton Pinot Noir 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../2010/11/09/verkostung-szatmari-csaladi-pinceszet-2ha-badacsony/">Zu Teil I</a> über Szatmari Csaladi Pinceszet und 2HA (Badacsony)<br />
<a href="../2010/11/09/verkostung-handgemachter-weine-teil-ii-scheller-dr-sandor-toth-legli-szentesi/">Zu Teil II</a> über Scheller (Dr. Sandor Toth), Legli, Szentesi (Balaton und Etyek-Buda)<br />
<a href="../2010/11/10/verkostung-handgemachter-weine-teil-iii-breitenbach-und-kikelet-tokaj-somloi-apatsagi-pinceszet/">Zu Teil III</a> über Breitenbach und Kikelet (Tokaj), Somloi Apatsagi Pinceszet (Somló)<br />
<a href="http://borwerk.de/2010/11/10/verkostung-handgemachter-weine-teil-iii-orsolya-pince-und-raspi-eger-und-sopron/">Zu Teil IV</a> über Orsolya (Eger) und Ráspi (Sopron)</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<h3><span style="color: #008080;">Kislaki Bormanufaktúra (Géza Légli), Balatonboglár-Szőlőskislak – Süd-Balaton</span></h3>
<h4>Pinot Noir 2009</h4>
<p>13,5% Vol. Ein noch junger aber in Ansätzen schon jetzt sich ziemlich schön zeigender Pinot, mit viel innerer Spannung. Geröstete rotbraune Frucht, eher karg gehalten, gut eingebettete Säuren und angenehme Tannine. Zeit geben.</p>
<h4>Jánoshegyi Kékfrankos 2009</h4>
<p>14,0% Vol. Die erste Ernte Blaufränkisch überhaupt, und diese hat sich gelohnt. In der Nase noch recht zurückgezogen, vor allem holzig-rauchig, daneben kühle rote Kirschfrucht. Am Gaumen dann umso lebendiger, präsenter, mit kompakter und sehr schön fleischiger rotschwarzer Kirschfrucht, bräunlich schokosüßlich, leichte Säuren und leicht grünliche Gerbstoffen. Mittlerer Körper.</p>
<h4>Jánoshegyi Merlot 2009</h4>
<p>Noch sehr, sehr jung, ohnehin auch noch nicht im Verkauf. In der Nase wie eine Feuerstelle im Freien, am Folgemorgen, daneben recht kalte schwarze Kirschfrucht. Am Gaumen auch noch recht zusammengezogen, rotbraune Frucht aus Brombeeren und Zwetschgen, recht fülliger Körper mit feinen Säuren und Gerbstoffen. Zeit geben.</p>
<h4>Cabernet Franc Válogatás 2009</h4>
<p>14,5% Vol. Die Auslese zeigt sich auch noch recht jung, mit Tabaknoten und Zwetschgen in der Nase. Metallisch-fett am Gaumen, mit kompakter, dichter Frucht aus schwarzen Kirschen, andeutungsweise zeigen sich auch gegrillte grüne Paprika, das Holz wirkt noch jung, die Säuren sind eher verhalten. Schön, für eine Auslese etwas drucklos.</p>
<h3><span style="color: #008080;">Gróf Buttler – Eger</span></h3>
<h4>Bikavér 2008</h4>
<p>14,0% Vol. Eingeschüchtertes Eger in Nase, soll heißen kühle, zurückhaltende erdig-waldige Töne und rote Frucht. Am Gaumen zu Beginn leicht süßlich, was sich aber schnell verläuft, dann sehr elegant und rein, rote Kirschen und Zwetschgen, Tannen, Waldboden, hinten raus Tabak. Mit frischen Säuren, sehr stimmig.</p>
<h4>Portugieser 2007</h4>
<p>12,5% Vol. Reinigungsmittel, aber deshalb nicht einmal unsympathisch oder merkwürdig erscheinend. Am Gaumen schlank, gute Säuren, vor allem Latschenkiefer und knallig rote Frucht. Interessant.</p>
<h4>Pinot Noir Nagy-Eged 2007</h4>
<p>14,0% Vol. Säuerlich, grünbittere im Kern aber knallrote Kräuterfrucht. Am Gaumen sehr punktuell aber umso kompakter, dort ein wahres Trommelfeuer abliefernd, rote Frucht,  kalter Speck und Metallspäne, eigen, außergewöhnlich, spannend.</p>
<h4>Kadarka Késői szüret 2007</h4>
<p>Leicht beißender, scharfer Rumtopf. Am Gaumen ausgesprochen süßliche Frucht, extraüberreife Früchte, Zwetschgen, Erdbeeren, Kirschen, auch wie in Rum eingelegt wirkend, feurige Würze. Sehr eigen, für Mutige unbedingt ein Versuch wert.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><span style="color: #000000;">KURZES FAZIT: </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Bemerkenswert waren der Olaszrizling und Kereklevelű von Dr. Sándor Tóth und Tochter, der Hárs und Édes Szamorodni von Kikelet, die 2008er von der Somlói Apátság (die 09er auch, brauchen aber einfach noch Zeit), der Hetedhét, und Tehéntánc von Orsolya, ganz klar der Electus Zweigelt von Ráspi, der Merlot von Géza Légli und diesmal eigentlich alle Weine von Gróf Buttler. Ein absoluter Ausfall waren die ausgebrannten Pinot Gris von 2HA. </span></p>
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		<title>Kadarka 2009, Pastor (Elöhegy Pince), Szekszard</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 11:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Kadarka]]></category>
		<category><![CDATA[Pastor (Elöhegyi Pince)]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach längerer Pause mal wieder ein Kadarka, dann konsequenterweise aus der Wahlheimat Szekszárd. Mittleres Purpur im Glas. In der Nase eine undefinierbare dunkelrote Frucht, am ehesten noch an Granatapfel erinnernd aber nicht so fruchtig-frisch, deutlich gedeckter, Parmaschinken, feuchter Stein. Am Gaumen mit nicht allzu starken Säuren und einer geradlinigen Frucht aus eingekochten Erdbeeren und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5358" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><a rel="attachment wp-att-5358" href="http://borwerk.de/2010/11/03/kadarka-2009-pastor-elohegy-pince-szekszard/elohegyi_pince_kadarka_2009/"><img class="size-medium wp-image-5358" title="elohegyi_pince_kadarka_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/elohegyi_pince_kadarka_2009-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Előhegy Pince - Kadarka 2009</p></div>
<p>Nach längerer Pause mal wieder ein Kadarka, dann konsequenterweise aus der Wahlheimat Szekszárd. Mittleres Purpur im Glas. In der Nase eine undefinierbare dunkelrote Frucht, am ehesten noch an Granatapfel erinnernd aber nicht so fruchtig-frisch, deutlich gedeckter, Parmaschinken, feuchter Stein. Am Gaumen mit nicht allzu starken Säuren und einer geradlinigen Frucht aus eingekochten Erdbeeren und vor allem Zwetschgen, saftig-füllig, zum Ende hin Marzipan, milde Gerbstoffe, recht mittig ausgelegt, nicht breit und auch nicht tief, kurzer bis mittlerer Abgang. Ja, &#8211; nett zu trinken.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kadarka 2009<br />
Weingut, Ort: Pastor (Előhegy Pince)<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: denke mal so um die 6,30 EUR (1.700 F)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kettöezernyolc Hazasitas 2008, Orsolya Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 18:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kadarka]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Orsolya Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Zweigelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Juhuuh! (so viel Gefühlsausbruch darf auch mal sein). Mein kleiner Held der letzten Wochen, wenn auch erst gestern getrunken. Ein kleines Wundertütchen, ein extravaganter Spaßmacher mit einer ganz eigenen, kleinen Aromenwelt und doch auch klassischen Fingerzeigen auf seine Herkunft, auf Eger. Ganz ohne Attitüden, eine ehrliche Haut und stilistisch deutlich die Handschrift der &#8220;handgemachten&#8221; Weine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5408" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a rel="attachment wp-att-5408" href="http://borwerk.de/2010/10/03/kettoezernyolc-hazasitas-2008-orsolya-pince-eger/orsolya_kettoezernyolc_2008/"><img class="size-medium wp-image-5408" title="orsolya_kettoezernyolc_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/10/orsolya_kettoezernyolc_2008-275x300.jpg" alt="" width="275" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Orsolya - Kettőezernyolc 2008</p></div>
<p>Juhuuh! (so viel Gefühlsausbruch darf auch mal sein). Mein kleiner Held der letzten Wochen, wenn auch erst gestern getrunken. Ein kleines Wundertütchen, ein extravaganter Spaßmacher mit einer ganz eigenen, kleinen Aromenwelt und doch auch klassischen Fingerzeigen auf seine Herkunft, auf Eger. Ganz ohne Attitüden, eine ehrliche Haut und stilistisch deutlich die Handschrift der &#8220;handgemachten&#8221; Weine der Orsolyas tragend. Mittleres Rubinrot. In der überaus spannenden Nase anfänglich Antipasti, in Olivenöl und Essig eingelegte Paprikaschoten und Auberginen, mit der Zeit stärker in Richtung von Waldluft, trockendem Nadelgehölz gehend,  noch etwas später Lakritz, dabei fein würzig. Auch am Gaumen sehr spannend, Eger-typische Noten von Nadelgrün und Waldboden, abgekühlte, karamellisierte rote Früchte, Erdbeere, dann allmählich auch mit klarer, kühl-grüner Kräuterkraft &#8211; und  mit schöner klarer Säurestruktur und fein adstringierenden Gerbstoffen begleitend und stützend im Hintergund. Natürlich kein Konzentrations- oder gar Komplexitätswunder. Was nicht sein kann, soll man auch nicht erwarten. Es sind eben doch auch und gerade die kleinen Dinge, die unverhofft kommen und gerade dehsalb ungemein Spaß bereiten können.</p>
<p>Wein: Kettőezernyolc Házasítás 2008<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince,  Ostoros<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos, Kadarka, Zweigelt<br />
Alkoholgehalt: 13,5%<br />
Preis: 6,95 EUR (1.890 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.orsolyapince.hu/" target="_blank">orsolyapince.hu</a></p>
<p>P.S.: Kettőezernyolc ist einfach 2008 auf Ungarisch ausgeschrieben.</p>
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