<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Juhfark</title>
	<atom:link href="http://borwerk.de/wein/juhfark/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://borwerk.de</link>
	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 19:26:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Somlo quer. Großverkostung im Festetics Palast. 3. Go: Tornai Pinceszet, Spiegelberg Istvan, Hollovar / Takacs Lajos</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 13:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Hollóvár Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Takács Lajos]]></category>
		<category><![CDATA[Tornai Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Welschriesling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9007</guid>
		<description><![CDATA[Dann also zum letzten Teil des schnellen virtuellen Rittes über den Monolithen, den Vulkankegel Somlós hinweg. Wie eingangs erwähnt wurden diesmal Wege abgekürzt (so etwa Kreinbacher nicht besucht, auch den guten alten Fekete Béla nicht, obwohl er gar selber anwesend war!), nur sporadische und eher oberflächliche Eindrücke gesammelt. Schließlich hat man es bei derlei Veranstaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9009" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/tornai_juhfark/" rel="attachment wp-att-9009"><img class="size-full wp-image-9009" title="tornai_juhfark" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/tornai_juhfark.jpg" alt="" width="636" height="314" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas zu viel des Guten (Alkohols): der 2009er Grófi Juhfark von Tornai mit 15% Vol.</p></div>
<p>Dann also zum letzten Teil des schnellen virtuellen Rittes über den Monolithen, den Vulkankegel Somlós hinweg. Wie eingangs erwähnt wurden diesmal Wege abgekürzt (so etwa Kreinbacher nicht besucht, auch den guten alten Fekete Béla nicht, obwohl er gar selber anwesend war!), nur sporadische und eher oberflächliche Eindrücke gesammelt. Schließlich hat man es bei derlei Veranstaltungen auch stets mit bestenfalls als &#8220;suboptimal&#8221; zu bezeichnenden Bedingungen zu tun bzw. mit Widrigkeiten zu kämpfen. Als da wären: zu warme Weine, zu warme Räumlichkeiten, viele Besucher, also auch stickige Luft etc. Und doch taugen solche Events, um Stimmungsbilder einzufangen allemal. Und sind erst recht für den normalen Besucher unbedingt empfehlenswert. Wann und wo sonst sollte er mit kurzer Anreise auf einem Fleck versammelt so viele Weine von so vielen Erzeugern nach eigener Lust und Laune probieren können.</p>
<p><a href="../2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/">Zum Teil eins über den Event an sich (ein wenig) und Eindrücken zu Dénes Hegybirtok, Várkapitány Pince und Fazekas András.<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/">Zum Teil zwei über den Event über Csordás-Forod und Györgykovávs Imre.</a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Tornai Pincészet</strong></span><br />
Der Großerzeuger vom Fuße des Großen Somló, leider auch mit vielen Hektar Reben in der Fläche&#8230;<strong> Apátsági Furmint 2008</strong>. Bissige Frucht und animierende Säuren, Äpfel, Mandarinen, Limetten, saftiger Spaßmacher, wenn auch nicht allzu sehr auf Somló verweisend. <strong>Grófi</strong> <strong>Juhfark 2009</strong>mit animalischer Nase, am Gaumen wild und ungezähmt sich breit machend, was stark mit Alkohol zu tun hat, was wiederum auf 15% Vol. verweist und zwar schlimmer raushängen könnte, dennoch genügend spürbar ist, um unangenehm und einfach auch unangemessen zu sein. So was geht einfach nicht, kann einfach nicht gut gehen.</p>
<div id="attachment_9010" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/spiegelberg_juhfark/" rel="attachment wp-att-9010"><img class="size-full wp-image-9010" title="spiegelberg_juhfark" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/spiegelberg_juhfark.jpg" alt="" width="320" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Tier von Wein, der Juhfark in seinem &quot;Käfig&quot;...</p></div>
<p>Der <strong>Hárslevelű 2008</strong> gefällt da wesentlich besser, könnte gar dem einen oder anderen Rebsortenreinen aus Tokaj Konkurrenz machen. Hingebungsvoll offen &#8211; und das von der ersten Sekunde an. Saftig und, wie man zu sagen pflegt, &#8220;trinkig&#8221;, verlangt nach weiterem Schluck, Orangen, Birnen, Stachelbeeren, Mandarinensäurenspritzer, Kristallmineralität. Auch wieder nicht unbedingt Somló-typisch, kein wirklicher Lokalpatriot, aber dennoch nett.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Spiegelberg István</strong></span><br />
Stephan, der Exzentriker vom Somló mit deutschen Wurzeln, macht ebensolche Weine. Die sind oftmals spannend, bisweilen gar extrem und dann auch nicht Massentauglich. Unsereinen freut&#8217;s. Hier hatte man sich auf die 2010er konzentriert, welche Stephan netterweise schon in kleinen Mengen mitgebracht hatte. Zum Einstieg ein <strong>2010er Cuvée</strong> aus, Zitat: &#8220;50% Olaszrizling und 50% Sonstigem&#8221;. Stein-Kräuternase. Am Gaumen eng geschnitten, nicht zu markant, mit geschliffenen Säuren, verkapselter gelber Frucht, karg, noch etwas verschlossen. Nicht uninteressant und nicht unelegant. Der <strong>Olaszrizling</strong>, also Welschriesling, etwas breiter, floral-fruchtig, zunehmend scharfe Würze, am Gaumen dies erst einmal konterkarierend, mit feinem Schmelz, transparent wirkender Frucht aus halbreifen Birnen und Äpfeln, auch hier dann zunehmend würzig, dabei auch eher karg und eng bleibend. Der <strong>Furmint</strong>auch hier und jetzt vielleicht am schönsten, interessantesten, mit kräftiger Aprikosennase, am Gaumen schlanke Gestalt suggerierend und doch heimlich mit mächtigem Druck kommend, auch hier eher karge Frucht, schönes</p>
<p>Zusammenspiel von mineralischen Noten und Säure, letztere alles andere als ausladend. Noch richtig jung. Der <strong>Juhfark</strong> dann als Fassprobe nicht nur weil aus der Plastikflasche eingeschenkt außergewöhnlich: mit satten 16,5% Vol. Ein Tier von Wein mit spürbarem Restzucker (10 g/l). Breit und auslandend, Wachs und tropische Früchte, viel Saft und Druck, klarer, gelber Säure im Rücken. Und trotz geschätzten 19-20 Grad Temperatur nicht brennend oder mit überbordender Alkoholwürze. Erstaunlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9015" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/hollovar_takacs-lajos/" rel="attachment wp-att-9015"><img class="size-full wp-image-9015" title="hollovar_takacs-lajos" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/hollovar_takacs-lajos.jpg" alt="" width="320" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">....und Lajos Takács im unfreiwillig inszeniertem Gegenlicht.</p></div>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Hollóvár Pincészet / Takács Lajos</strong></span><br />
Lajos, der andere Exzentriker am Berg, auf seine Weise. Und mit ebensolchen, wiederum ganz eigenständigen Weinen. Sein <strong>2009er Olaszrizling</strong> mit Spontangärungs-Nase, Pilze, Käse, getrocknete halbreife Birnen-Apfel-Frucht. Am Gaumen mit weichem Kern und griffiger Schale. Nicht anders rum. Ein Steinbeißer mit enormer Mineralität die zum Ende hin herausfordernd würzig nachwirkt. Begleitet von etwas zu klarer, fast verwässert wirkender Apfelfrucht, Tabak, vegetabil. Der <strong>2009er Furmint</strong>, ein Mann von Wein. Konzentriert, etwas alkoholisch, vielschichtig, mit viel Druck, dennoch nicht überbordend oder unkontrolliert, mit komplexem Säure-Mineralitäts-Wechselspiel, zurückhaltender Quitten und weiß-gelber-halbreifer-Beerenfrucht, zweifelsohne noch jung und unterentwickelt und ein Paradebeispiel für einen der Fälle, dem man sich in einem solchen Rahmen nicht ausreichend zuwenden kann und der nur unzureichend &#8220;betreut&#8221; werden kann. Der <strong>Hárslevelű von 2009</strong> schlussendlich am offensten von diesen von Lajos&#8217;s Weinen. Mit floraler Nase und gar etwas künstlich wirkender, &#8220;dezent würzig-traminernder&#8221; Apfelfrucht. die sich am Gaumen neben einer klaren gelben Säurelinie wiederfindet, nebst Brotrinde, Stein, getrockneten Flechten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/10/31/somlo-grossverkostung-tornai-spiegelberg-hollovar-takacs-lajos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Somlo quer. Großverkostung im Festetics Palast. 2. Go: Csordas-Fodor, Györgykovacs Imre.</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 19:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Csordás-Fodor Borház]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Györgykovács]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Welschriesling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9000</guid>
		<description><![CDATA[Ohne weitere einleitende Worte weiter. Nur soviel: die Spreut tennt sich auch am kleinen Großen Somló deutlich vom Weizen. Csordás-Fodor Borház Der Juhfark 2009,ein rauchig-steiniges, trockenes Kräuterbündel mit gelbem Dörrobst in der Nase. Am Gaumen plump, mit harten Säuren, die die Frucht fast gänzlich überlagern. Die Furmint Selection von 2007 kommt traubig daher, mit überreifer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9002" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/somlo-festetics/" rel="attachment wp-att-9002"><img class="size-full wp-image-9002" title="somlo-festetics" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/somlo-festetics.jpg" alt="" width="636" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Wenig war nicht los, im Festetics Palota. Doch die Hütte war auch schon ma besser gefüllt.</p></div>
<p>Ohne weitere einleitende Worte weiter. Nur soviel: die Spreut tennt sich auch am kleinen Großen Somló deutlich vom Weizen.</p>
<p><strong>Csordás-Fodor Borház</strong><br />
Der <strong>Juhfark 2009</strong>,ein rauchig-steiniges, trockenes Kräuterbündel mit gelbem Dörrobst in der Nase. Am Gaumen plump, mit harten Säuren, die die Frucht fast gänzlich überlagern. Die <strong>Furmint Selection von 2007</strong> kommt traubig daher, mit überreifer Frucht, Botrytis-Anklängen, dem Ende zu mit dumpf wirkendem Holz.</p>
<p><strong>Györgykovács Imre<br />
</strong></p>
<div id="attachment_9003" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/toth-adrienn/" rel="attachment wp-att-9003"><img class="size-full wp-image-9003" title="toth-adrienn" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/toth-adrienn.jpg" alt="" width="320" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Tóth Adrienn (Chefredakteurin von vinoport.hu) aka Frau Györgykovács beim Ausschank von Imre&#39;s Weinen.</p></div>
<p>Hier tat&#8217;s mir wahrlich leid, dass ich nicht unbemerkt ein Foto seiner Hände machen konnte. Tiefe, furchige Falten, intensivst schwarz gefärbt, gewiss von der Ernte. Plastischste Zeichen der echten, ehrlichen Arbeit. Und hier waren auch die Beispiele für 2010 erstmals da. Im Direktvergleich zu 2009. Und die 2010 waren eindeutig die spannenderen Weine. Jetzt schon da, gut trinkbar und komplexer gestrickt. Der <strong>2009er Olaszrizling</strong> sehr klar, mit nicht zu starken stählernen Säuren, transparenter, offen liegender Frucht, sehr gerade geschnitten, makellos, ohne jegliche Schnörkel. Der <strong>2010er</strong> mir Pfirsichkern-Nase und leicht bitteren, grünlich-gelben Apfelschalen am Gaumen, klar, weich, Stein, Wachs, Haut. Faserig, auf elegante, subtile Weise mit leichten Widerstandshaken, der Herbheit und subversiven Säuren versehen. Der <strong>2009er Furmint</strong> beginnt recht breit, verengt sich dann zwischenzeitlich und endet wieder breit. Dabei sehr, sehr klar wirkend, sauber, blitzblank polierte und selber polierende Säuren, steinerne Mineralität, gelbe, halbreif und fast etwas künstlich wirkende Birnen und Äpfel, Wachs. Schön. Der <strong>Furmint aus 2010</strong> leicht tänzelnd in der Nase, mit Limetten und spritzig frischen, grünen Äpfeln. So gibt er dann auch sein Stelldichein auf der Zunge. Spielerisch und doch ernst, leicht wirkend und doch fest gewirkt, gegen Ende mit deutlich zunehmender Mineralität und damit einher gehender Herbheit. Blätter, Tee.</p>
<p><a href="http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/">Zum Teil eins über den Event an sich (ein wenig) und Eindrücken zu Dénes Hegybirtok, Várkapitány Pince und Fazekas András.</a></p>
<p>Morgen dann (hoffentlich) noch zu Spiegelberg und Takács der letzte Teil.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/10/30/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-2-go-csordas-fodor-gyorgykovacs-imre/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Somlo quer. Großverkostung im Festetics Palast. 1. Go: Denes Hegybirtok, Varkapitany Pince, Fazekas Andras.</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 18:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Dénes Hegybirtok]]></category>
		<category><![CDATA[Fazekas András]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Korona]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Várkapitány Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=8979</guid>
		<description><![CDATA[Somló ist neben und schon auch nach Tokaj das wohl spannendste Anbaugebiet Ungarns. Mineralischer Boden weil vulkanischen Ursprungs, säurestrotzende Kraftpakete können hier entstehen, Sonderrolle ohnehin ob seiner Lage und verschwindend kleinen &#8220;Größe&#8221;, quasi weltweit einziger Spielplatz für die Rebsorte  Juhfark. Alles überschaubar, auch was die Anzahl nennenswerter Erzeuger  anbelangt. Die schaffen es als Gemeinschaft dann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8985" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/denes-hegybirtok/" rel="attachment wp-att-8985"><img class="size-full wp-image-8985" title="denes-hegybirtok" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/denes-hegybirtok.jpg" alt="" width="636" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Dénes Hegybirtok brachte zum Beweis, dass es auch am Ság-hegy Basalt-Gestein gibt, lieber gleich ein paar Brocken mit.</p></div>
<p>Somló ist neben und schon auch nach Tokaj das wohl spannendste Anbaugebiet Ungarns. Mineralischer Boden weil vulkanischen Ursprungs, säurestrotzende Kraftpakete können hier entstehen, Sonderrolle ohnehin ob seiner Lage und verschwindend kleinen &#8220;Größe&#8221;, quasi weltweit einziger Spielplatz für die Rebsorte  Juhfark. Alles überschaubar, auch was die Anzahl nennenswerter Erzeuger  anbelangt. Die schaffen es als Gemeinschaft dann, ein kleines Wunder in Ungarn, regelmäßig Verkostungen zu organisieren. Inzwischen heißt dies, dass man im Schnitt in Budapest zwei mal im Jahr Somló quer verkosten kann. Dafür gibt es sonst kein Beispiel weit und breit. Das ist vorbildlich.</p>
<p>Am Donnerstag bot sich, mal wieder im Festetics Palast der Deutschen Andrássy Universität, gleich hinter dem Nationalmuseum, eine weiter Möglichkeit. Der Fokus lag auf 2009, doch auch einzelne ältere und auch schon 2010er konnte man verkosten. Es war diesmal ein Husarenritt mit Abkürzungen. Zügig gehalten, zusammen <a href="http://borravalo.hu/author/fater/">mit einem ungarischen Kollegen</a> die Stationen bestimmt und die Weine diskutiert. Die Notizen fielen kürzer aus als gewöhnlich. Ein Eindruck hat sich dennoch vermittelt, auch trotz der Hitze und recht schlechten Luft. Aber das ist man von der Location leider schon leidgeprüft gewohnt. Serh verkürzt und mit all den Abstrichen, die ein derartiger Blitzeindruck mit sich bringt: es war der Abend des Furmint &#8211; und 2010 scheint doch auch spannende Ergebnisse geliefert zu haben. Teil I jetzt, der Rest schrittweise, beizeiten.</p>
<p><strong>Dénes Hegybirtok</strong><br />
Nicht zum echten Somló gehörend, die weine vom Sághegy, einige Kilometer westlich, Dénes Birtok, der einzige nennenswerte Erzeuger mit immer mal wieder recht interessanten Weinen. Mit einem <strong>Sághegyi Olaszrizling 2006</strong>, der fein und geschmeidig, und für einen Welschriesling fast elegant zu nennend auf der Zunge lag. Mit feiner Säurestruktur, geduckter gelber Frucht und kein wenig alt. Nicht breit, nicht konzentriert, im Detail schön &#8211; und das nach fünf Jahren. Den Chardonnay ließ ich bewusst aus. Der hat dort nichts verloren. &#8220;Nem kell&#8221;, braucht man einfach nicht, wie ich finde. Der <strong>Sághegyi Furmint, Jahrgang 2009</strong>, wesentlich breiter aufgestellt, die Grüner-Apfel-Rosinen-Nase sprang einem förmlich ins Gesicht, am Gaumen dann aber umso dezenter, transparent wirkend, mit etwas flachen Säuren und verhaltener Apfelfrucht. Gut trinkbar, erschein etwas zu einfach gestrickt, die Nase hatte größere Erwartungen geweckt.</p>
<div id="attachment_8987" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/fazekas-borpince_somloi-korona_2007/" rel="attachment wp-att-8987"><img class="size-full wp-image-8987" title="fazekas-borpince_somloi-korona_2007" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/fazekas-borpince_somloi-korona_2007.jpg" alt="" width="320" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Erstkontakt mit &quot;Korona&quot;, einer Kreuzung von Irsai Olivér und Juhfark.</p></div>
<p><strong>Várkapitány Pince</strong><br />
Der Burgkapitän, soso. Der Name des Weingutes verlangt nach dementsprechenden Etiketten. Probiert habe ich dann lediglich den <strong>2008er Furmint</strong>, recht ansprechend in der Nase mit dezent kräuterig-medizinischen Tönen, am Gaumen letztlich dann aber ein kraftlos lauer Säure-Frucht-Zweiklang.</p>
<p><strong>Fazekas András Vino-Trans Kft.</strong><br />
Ein Supermarkt-Lieferant, nicht weiter schlimm das. Nur bemerkenswert, dass er vermeintlich auch den Transport hin zu den einzelnen Läden übernimmt. Warum sonst firmiert im Namen &#8220;Vino-Trans&#8221;? Probieren musste ich dann aber doch den <strong>Somlói Korona von 2007</strong>. Korona, Krone, das ist gar eine eigenständige Rebsorte, Kreuzung aus Irasi Olivér und Juhfark. Noch nie gehört. Der eine Ehepartner sollte wohl Frucht und Duft beitragen, der andere Säure und Rückgrat. Raus kam, zumindest bei diesem Beispiel, ein nicht ganz uninteressanter, halbtrockener Wein. Mit erstaunlich trockener, ja fast staubtrocken wirkender Kräuter-Nase, obwohl er eher zu warm war, auch vegetabile Noten. Am Gaumen vor allem Quittengelée, blumig wirkend, eher schwache Säuren, eindimensional, da hat sich mehrheitlich wohl der Irsai-Charakter durchgesetzt. Der <strong>Juhfark 2007</strong> zeigte halbreife Apfelfrucht, zunehmend über Säuren definiert, gegen Ende spitz zulaufend. Sonst recht schwach aber für etwas mehr als vier Euro nicht wirklich schlecht.</p>
<p>Fortsetzung folgt, wie gesagt.</p>
<div id="attachment_8986" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/varkapitany_pince/" rel="attachment wp-att-8986"><img class="size-full wp-image-8986" title="varkapitany_pince" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/varkapitany_pince.jpg" alt="" width="636" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Die Etiketten vom Várkapitány, dem &quot;Burgkapitän&quot;: mit bewusst rustikalem Touch und flügellahmem Adlerwappen.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/10/29/somlo-quer-grosverkostung-im-festetics-palast-1-go-denes-hegybirtok-varkapitany-pince-fazekas-andras/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nagy Somloi 2007, Kreinbacher Birtok, Somlo</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/08/23/nagy-somloi-2007-kreinbacher-birtok-somlo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nagy-somloi-2007-kreinbacher-birtok-somlo</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/08/23/nagy-somloi-2007-kreinbacher-birtok-somlo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 07:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Kreinbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=8376</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Einstiegsvorschlag in die Welt der trockenen Furmint aus Tokaj, ist das ein geeigneter Einstieg der allgemeineren Art in die ungarische Weinwelt. Da finden sich drei autochthone Rebsorten versammelt, Furmint, Hárslevelű und Juhfark, die man andernorts nur selten (Furmint) oder gar nicht (Juhfark) bekommen kann. Und man schmeckt sie auch alle, halb bewusst, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8382" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://borwerk.de/2011/08/23/nagy-somloi-2007-kreinbacher-birtok-somlo/kreinbacher_nagy-somloi_2007/" rel="attachment wp-att-8382"><img class="size-medium wp-image-8382" title="kreinbacher_nagy-somloi_2007" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/kreinbacher_nagy-somloi_2007-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kreinbacher - Nagy Somlói 2007</p></div>
<p>Nach dem <a href="http://borwerk.de/2011/08/20/tokaji-furmint-2009-pelle-pince-tokaj/">Einstiegsvorschlag in die Welt der trockenen Furmint aus Tokaj</a>, ist das ein geeigneter Einstieg der allgemeineren Art in die ungarische Weinwelt. Da finden sich drei autochthone Rebsorten versammelt, Furmint, Hárslevelű und Juhfark, die man andernorts nur selten (Furmint) oder gar nicht (Juhfark) bekommen kann. Und man schmeckt sie auch alle, halb bewusst, und Neulinge eben unbewusst. In jedem Fall schmeckt das verdammt nach Ungarn, im positiven Sinn. Und zwar selbst für ungarische Verhältnisse, wo weinmäßig alles zumeist etwas teurer eingebucht ist, für wenig Geld. Den 2007er gab&#8217;s dann auch noch Ausverkauf für 5,85 EUR (normal 7,35). Und das ist eine echte Kampfansage.<br />
Nicht, dass man es mit einem ausgeklügelt feinen, subtilen, vielschichtigen Wein hier zu tun hätte, der durch Komplexität und Charakter überzeugt. Nein. Aber man hat eben ein paar Grundaromen versammelt, die stilistisch ausbildend auf eine wirken können, die gewissermaßen klassisch sind. Dazu dann noch etwas von den mineralischen Noten des vulkanischen Basalt-Gesteins vom Nagy Somló, dem Namensgeber, dem Großen Somló-Berg.</p>
<p>Doch zur Beschreibung: mittleres, deutlich ins Grünliche gehende Stohgelb, dabei fast ölig wirkend. Die Nase weich und warm mit Holztönen, einer reifen, ganz leicht süßlich wirkenden gelben Frucht aus Birnen, Quitten und Trauben, mit der Zeit auch grüne Äpfel. Am Gaumen mit recht schwach ausgeprägten, allenfalls zum stillen Begleiten geeignete Säuren, schöne reife wirkende Frucht aus denselben Ingredienzien wie in der Nase, fleischig-saftig am Gaumen, mit steinig wirkender, von grünlichen Flechten leicht bitter umwebter Mineralität. Damit kommt eine ausgewogene, dezente Würze ins Spiel, alles wirkt gesetzt, gereift, ja fast, aber nur fast schon etwas betagt. Mandeln im mittleren Abgang.</p>
<p>Wein: Nagy Somlói 2007<br />
Weingut, Ort: Kreinbacher Birtok, Somlóvásárhely<br />
Rebsorte/n: Furmint, Hárslevelű, Juhfark<br />
Alkoholgehalt: 13,5% vol.<br />
Preis: 7,30 EUR (1.990 HUF)<br />
Internet: <a href="http://www.kreinbacher.hu">kreinbacher.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/08/23/nagy-somloi-2007-kreinbacher-birtok-somlo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Matt Kramer (Wine Spectator) in Ungarn über Ungarn</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/05/25/matt-kramer-wine-spectator-ungarn-wein/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=matt-kramer-wine-spectator-ungarn-wein</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/05/25/matt-kramer-wine-spectator-ungarn-wein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 06:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Süßweine]]></category>
		<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Demeter Zoltán]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Királyudvar]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Kramer]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Pannon Bormustra]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Süßwein]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Wine Spectator]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=7446</guid>
		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Weinkritiker Matt Kramer (u.a. Wine Spectator) gab dem diesjährigen ungarischen Wein-Verkostungswettbewerb Pannon Bormustra die Ehre. Als Mitglied der Jury konnte er sich einen recht guten Eindruck über den aktuellen Stand der ungarischen Weinwelt machen. Den Blogger-Kollegen von Művelt Alkoholista, ihres Zeichens große Fans von Kramer &#8211; gerne drehen sich bei ihnen immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Weinkritiker Matt Kramer (u.a. Wine Spectator) gab dem diesjährigen ungarischen Wein-Verkostungswettbewerb <a href="http://www.pannonbor.hu/koszonto/">Pannon Bormustra</a> die Ehre. Als Mitglied der Jury konnte er sich einen recht guten Eindruck über den aktuellen Stand der ungarischen Weinwelt machen. Den Blogger-Kollegen von <a href="http://alkoholista.blog.hu/">Művelt Alkoholista</a>, ihres Zeichens große Fans von Kramer &#8211; gerne drehen sich bei ihnen immer mal wieder Einträge um von ihm gemachte Äußerungen &#8211; gelang es, Kramer für ein Interview zu gewinnen.</p>
<p>Ich möchte den wesentlichen Inhalt des Interviews verkürzt und letztlich unkommentiert widergeben. Vorweg sei aber zumindest die Anmerkung gestattet, dass die Hauptbotschaften Kramers mit von mir bereits mehrfach in den vergangenen Jahren in Kurzeinträgen und Reportagen gemachten Thesen praktisch deckungsgleich sind. Das muss nichts heißen. Ich selbst lese den Wine Sepctator und kenne daher Kramers Vorlieben nicht. Im Zusammenhang mit dem Interview wird erwähnt, dass Kramer der Bezug zum Terroir, die Authentizität und biodynamische Ansätze wichtig sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Kramer äußert sich sehr kritisch gegenüber ungarischen Rotweinen. Er hält sie für &#8220;zu rustikal, zu wenig verfeinert, unstrukturiert&#8221;. Seiner Meinung nach müssten ungarische Winzer verstehen, dass sie mehr auf die Textur, den Feinschliff der Weine achten müssen. Es gäbe einfach zu viele Weine mit einer groben Textur, überreifer Frucht, mit störenden Tanninen &#8211; entweder wegen zu massivem Holzeinsatz oder zu starker Extraktion &#8211; oder es ist teils auf die Rebsorten zurückzuführen, mit denen die Winzer offensichtlich noch nicht gelernt haben richtig umzugehen. Dabei geht es ihm nicht um das Nacheifern eines internationalen Stils: denn wenn internationaler Stil saubere, schön geschliffene Weine meint, sei er voll dafür. Aber die Rotweine, die er verkosten konnte, seien zumeist unnötig rustikal daher gekommen.</em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em><strong>„You cannot go past your culture.”</strong></em></span><strong> </strong></p>
<p><em>Nach Kramer ist diese häufig anzutreffende Stilistik bei ungarischen Rotweinen aber auch auf die Erwartungshaltung der Verbraucher zurückzuführen: in keinem Land können Winzer die Weinkultur der Verbraucher überholen. Die Ansprüche der Weinliebhaber seien wohl schlichtweg nicht hoch genug. </em></p>
<p><em>Der Besuch von mehreren Weingütern und die Tätigkeit als Jury-Mitglied erinnerten Kramer nochmals daran, wie vielfältig das ungarische Weinangebot ist. Manche kultivierten Rebsorten sollten seiner Meinung nach jedoch neu bewertet werden. Er kann nicht nachvollziehen, warum sich jemand mit Olaszrizling (Welschriesling) beschäftigt, außer dass es billig ist und viel Ertrag bringt. Gleichzeitig zeigt er sich von Juhfark begeistert. </em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Das trockene Tokaj: phänomenal </em></strong></span></p>
<p><em>So sehr er die Notwendigkeit zur Arbeit an den Roten sieht, so sehr hat Kramer wieder entdecken müssen, wie einzigartig die süßen und trocken ausgebauten Weine aus Tokaj sind. Seiner Meinung nach sind die besten trockenen Weißen aus Tokaj phänomenal. Wer Beispiele von Zoltán Demeter oder Királyudvar kosten durfte, könne den Wert und die Zukunft der trockenen Weißweine Tokaj&#8217;s nicht in Frage stellen.</em></p>
<p><em>Das drängendste Problem für die den ungarischen Wein im nächsten Jahrzehnt sei genau genommen kein Problem, sondern eher eine Herausforderung. Es ist zudem für jede Weinnation ein und dieselbe: die Vermeidung von Provinzialismus. Im 21. Jahrhundert habe Wein keine Grenzen und der Provinzialismus und die Selbstzufriedenheit sei überall eine stetige Gefahr. </em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Offenheit vs. Provinzialismus</em></strong></span></p>
<p><em>Winzer könnten letztlich nur davon profitieren, wenn sie ausländische Weine kosten. Die ungarischen Weine, so Kramer, würden sich in dem Maße verbessern, indem das Wissen über ausländische Weine zunähme. Die gewachsene Offenheit sei beispielsweise auch in Italien für die Steigerung der eigenen Qualitäten wichtig gewesen. </em></p>
<p><em>Schließlich könne man nicht erfolgreich exportieren, wenn man nicht weiß, welche Konkurrenz einen auf den Regalen des Zielmarktes erwartet. Ungarn müsse in diesen Wettbewerb einsteigen, wenn es würdigen Platz unter den großen Weinnationen der Welt einnehmen möchte. Die Grundlagen, die Fähigkeiten dazu seien gegeben. Grenzen gäbe es nicht mehr und wenn doch. dann nur in den Köpfen.</em></p>
<p>Das Interview im Original ist <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/05/20/interju_matt_kramerrel">hier lesbar</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/05/25/matt-kramer-wine-spectator-ungarn-wein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quasi-Liveblogging I: Verkostung der Weine von Karoly Kolonics (Somlo) und Geza Lenkey (Tokaj)</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 19:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events, Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Fumrint]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonics Károly]]></category>
		<category><![CDATA[Lenkey]]></category>
		<category><![CDATA[Lenkey Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=7040</guid>
		<description><![CDATA[Am heutigen Nachmittag fanden sich auf betreiben von Zoltán Kolonics &#8211; für einige Weingüter seit nicht allzu langer Zeit gewissermaßen ein Statthalter in Sachen Marketing/Vertrieb &#8211; vier Erzeuger aus drei Anbaugebieten im Vam Design Center in Budapest ein, um ihre aktuellen Weine vorzustellen. Ich war da und darf bzw. möchte mich an dieser Stelle auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-7043" title="vam_design" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/vam_design.jpg" alt="" width="636" height="433" />Am heutigen Nachmittag fanden sich auf betreiben von Zoltán Kolonics &#8211; für einige Weingüter seit nicht allzu langer Zeit gewissermaßen ein Statthalter in Sachen Marketing/Vertrieb &#8211; vier Erzeuger aus drei Anbaugebieten im <a href="http://www.vamdesign.hu/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=11&amp;Itemid=14">Vam Design Center</a> in Budapest ein, um ihre aktuellen Weine vorzustellen. Ich war da und darf bzw. möchte mich an dieser Stelle auch einmal ausdrücklich für die Einladung von Zoli bedanken. Zu den ersten beiden Erzeugern gibt es die Notizen schon jetzt, wenige Stunden nach der Veranstaltung.</p>
<h3><strong>Kolonics Pincészet, Somló</strong></h3>
<div id="attachment_7044" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-7044" href="http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/kolonics/"><img class="size-medium wp-image-7044" title="kolonics" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/kolonics-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Kolonics-Weine, mit &quot;traditionsbewussten&quot; Etiketten versehen</p></div>
<p>Wer auf deutlich ausgeprägte Säuren steht, ist bei Károly Kolonics an der richtigen Adresse. Es beliebt einem leider nichts anderes übrig, als den gemeinsamen Nenner seiner Weine verkürzt auf einen allgemein anzutreffenden, hohen Säuregehalt zu bringen. Denn der spielt letztlich immer und überall nach einem kurzen, friedfertig anmutenden Anfangsgeplänkel die erste und letzte Geige. Das mag ein Stück auch an den Fassgrößen von 1.000 und 1.500 Litern und dem recht hohen Dienstalter der vorwiegend Eichen- aber auch Akazien-Fässer liegen. Holz, das ein wenig beeinflussen könnte, gibt es da kaum mehr spürbar. Die Freue am Trinken bleibt in jedem Falle spürbar eingeschränkt. Nicht jeder Magen macht das mit.</p>
<p>Das gilt für den <strong>Olaszrizling 2008</strong> ebenso, wie für den 2009er, wobei der der 08er trotz seines Zeitvorsprunges aufgrund nach wie vor (noch) deutlich mehr, vor allem dem Ende hin wirklich scharfe, spitze Säuren aufzeigt. Die Alkoholwerte sind mit 13% für Somló vergleichsweise niedrig, der 08er zeigt Brennnesseln und Pfeffer in der Nase und am Gaumen Gurken und eine recht scharf-würzige grüne Frucht. Der <strong>2009er Olaszrizling Szt, László</strong> (es wird von verschiedenen Fässern unterschiedliche Abfüllungen geben) wirkt im direkten Vergleich erst einmal ruhiger, mit eine fast süßlichen Apfelfrucht. Dann kommen aber auch hier die Säuren durch. Sehr verkürzt erlebt man dasselbe Phänomen beim <strong>2009er Furmint</strong> (mit einer verhalten charakteristischen klaren grünen Apfelfrucht) und dem <strong>2009er Hárslevelű</strong>, hier speilen noch etwas Laub und ledrige Noten und eine reifere, goldgelbe Frucht leicht abschwächend rein. Einzig der <strong>Juhfark 2009</strong> setzt sich ein Stück weit ab, dank eines kräftigeren, volleren Auftritts, mehr Extrakten und wärmeren gelben Fruchtschalenextrakten.</p>
<h3><strong>Lenkey Pincészet, Tokaj</strong></h3>
<div id="attachment_7045" class="wp-caption alignright" style="width: 233px"><a rel="attachment wp-att-7045" href="http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/lenkey_aszu_03/"><img class="size-medium wp-image-7045" title="lenkey_aszu_03" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/lenkey_aszu_03-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der 6 puttonyos Aszú von Lenkey von 2003 - zu dem gibt es morgen die Notiz.</p></div>
<p>Die Weine von Géza Lenkey warne für mich schon immer insofern etwas Besonderes, als dass sie einerseits stets etwas später auf dem Markt landen (im Durchschnitt mit ein-zwei Jahren Verzögerung und das, obwohl auch er ein noch recht junger, kleiner Erzeuger ist) und damit einher gehend aber doch gesondert charakteristisch und eben genau so gewollt, weil nicht zwingend, ihre Stilistik gemeinsame Charakterzüge aufweist: sie wirken stets fast noch einen Tick älter, als sie sind, wozu ganz wesentlich die überreif wirkende, goldgelbe, bisweilen auch Botrytis-Züge aufweisende Frucht beiträgt. Nach diesem unnötig langen verschachtelten Einleitungssatz umgehend zu den Notizen. Doch, noch etwas: beim 2007er Jahrgang, von dem hier die Rede sein wird, hat Géza Lenkey bewusst versucht, die einzelnen Lagen herauszuarbeiten, wodurch immer &#8220;Cuvées&#8221; aus (zumeist) Furmint und Hárslevelű aus der jeweiligen Lage entstanden sind. Hatte ich früher bisweilen abgeschreckt auf die launisch grünlich-überreif wirkende Frucht reagiert, so gefielen mir insgesamt die Weine heute besser denn je.</p>
<p>Der Einstieg stammte aus der Lage <strong>Kishegy</strong> bei Mád, eben ein 2007er, 56% Hárs und 44 Furmint, anfänglich eine etwas verblüffende Mischung aus Kopfsalat und Cognac in der Nase, dann etwas ruhiger werdend, grün bleibend, vor allem Olivenöl. Am Gaumen der frischste und leichteste Lenkey an diesem Abend, mit einer sanften hellgrünen Frucht weich, vegetabile Noten von sanft gedämpftem Gemüse, geschmeidige Säuren nur im Hintergrund, zum Ende hin Rosinen und Mandeln. Nicht komplex, nicht tief aber schön, fein gewebt, positiv besetzt. Dann der <strong>7 Dűlő,</strong> Hárs und vor allem, nämlich 70% Furmint zusammengetragen aus sieben Lagen. Sonnenbeschienene, glänzend polierte Apfelschalen in der Nase. Klare, gerade so nicht überreif wirkende, grünliche Frucht auf Stahlplatten, verhaltene Säuren, nicht bitter sondern straight, dabei weich. Sehr ausgeglichen, rund. Der <strong>Holdvölgy 2007</strong> aus 65% Furmint und 35% Hárs kommt nach neun Monaten im Holz mit einer grünen Frucht aus unreifen Birnen in der Nase an und endet mit steinern-moosigen Tönen am Gaumen, dabei erst etwas widerspenstig wirkend, um sich am Ende doch bereitwillig hinzugeben. Das machen auch die<strong> </strong>gut getakteten Säuren aus. Nettes Gefüge.<strong> </strong>Der<strong> Urágya-Köves 2007 </strong>aus eben<strong> </strong>diesen beiden Lagen ist im Grunde ein Máslás &#8211; und ein sehr eigenes Weinchen. In der Nase wie ein Weinbrand/Brandy, warm und fast scharf alkoholisch-traubig, am Gaumen an der Oberfläche sanft, dann aber doch mit reichen Extrakten und 14% Vol. Alkohol ein kleines Feuer entfachend, mit gekochter Frucht aus grünen Traubenschalen, an Verjus erinnernd, in einer weiteren Phase kommen dann deutliche Aszú-Noten hinzu. Spannend, nicht jedermanns Fall und nur für ein Glas gut. Der <strong>Második 2007</strong> ist mit 18,2 g/l Restzucker der halbsüße Gutswein, aus Furmint 54%, Hárs 42% und 4% Muskateller, gewonnen aus dem zweiten Pressvorgang. In der gesetzt, ja zurückhaltend scheu wirkenden Nase warme golgbraune Frucht und Mineralwasser. Am Gaumen leicht, nach dem Urágya-Köves fast etwas flach wirkend, spielerisch, mit Noten von bitterem Efeublatt, Quittengelee und Oranginat. Die Säuren nur sehr sanft im Hintergrund.</p>
<p>Morgen dann (hoffentlich) die Notizen zu den Weinen von Sarolta Bárdos aka Tokaj Nobilis (Tokaj) und Tibor Juhász aka Pastor (Szekszárd)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/04/20/quasi-liveblogging-i-verkostung-der-weine-von-karoly-kolonics-somlo-und-geza-lenkey-tokaj/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Juhfark 2009, Somloi Apatsagi Pinceszet, Somlo</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/02/17/juhfark-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=juhfark-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/02/17/juhfark-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 19:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Somlói Apátsági Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=6623</guid>
		<description><![CDATA[Und auf den Olaszrizing der Somlóer &#8220;Mönche&#8221; (der Name des Weingutes bedeutet &#8220;Weingut der Somlóer Abtei&#8221;) folgt postwendend auch noch der Juhfark. Und wer sich rechtzeitig die Domain juhfark.hu sichern konnte, sollte gerade beim Umgang mit eben jener lokalen, autochthonen Rebsortengröße die nötige Sorgfalt und also Können zeigen. Dabei ist es vom Weingut auch erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6470" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a rel="attachment wp-att-6470" href="http://borwerk.de/2011/02/17/juhfark-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo/somloi-apatsagi-pinceszet_juhfark_2009/"><img class="size-medium wp-image-6470" title="somloi-apatsagi-pinceszet_juhfark_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/02/somloi-apatsagi-pinceszet_juhfark_2009-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Somlói Apátsági Pincészet - Juhfark 2009</p></div>
<p>Und auf den<a href="http://borwerk.de/2011/02/16/olaszrizling-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo/"> Olaszrizing</a> der Somlóer &#8220;Mönche&#8221; (der Name des Weingutes bedeutet &#8220;Weingut der Somlóer Abtei&#8221;) folgt postwendend auch noch der Juhfark. Und wer sich rechtzeitig die Domain juhfark.hu sichern konnte, sollte gerade beim Umgang mit eben jener lokalen, autochthonen Rebsortengröße die nötige Sorgfalt und also Können zeigen. Dabei ist es vom Weingut auch erst der dritte Reinsortige seiner Art und fällt ein Stück weit offener, freundlicher aus. Dennoch: auch der hat es auf seine Weise in sich. Im Glas mit sattem, dunklem Strohgelb und deutlich schlierend. In der Nase anfangs Feuerstein an Meeresstrand, nach längerem Luftschnappen wie ein gleichzeitiger Spaziergang durch eine Mineraliengrube und Fallobstwiese. Die 24 g/l Restzucker sind am Gaumen deutlich spürbar, im Glas, die fast etwas überreif wirkende Fruchta us Orangen, Aprikosen und Pfirsichen ist sofort da, Wachs, im Hintergrund sanft abgepuffert kühl kräuterige Noten, dann zunehmend mineralischer werdend. Saftiger, ja fetter Schmelz. Der Alkohol ist noch etwas deutlicher wahrnehmbar als beim Olaszrizling, gerade noch unter der Schmerzgrenze. Lang. Und noch mehr als der Olaszrizling auch Tage nach dem Öffnen noch bemerkenswert. Ein außergewöhnlicher Juhfark, gewiss auch nicht jedermanns Fall, aber schön.</p>
<p>Wein: Olaszrizling 2009<br />
Weingut, Ort: Somlói Apátsági Pincészet, Somlóvásáráhely<br />
Rebsorte/n: Juhfark<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 10,20 EUR (2.800 Ft)<br />
Internet: <a href="http://juhfark.hu/hu/">juhfark.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/02/17/juhfark-2009-somloi-apatsagi-pinceszet-somlo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verkostung im Festetics Palota &#8211; Teil III: Laposa, Lajos Takacs / Hollovar (Somlo)</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo</link>
		<comments>http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 19:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Hollóvár]]></category>
		<category><![CDATA[Hollóvár Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Laposa Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Takács Lajos]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=5797</guid>
		<description><![CDATA[Zum Teil I über Dénes Hegybirtok und Imre Györgykovács (Somló) Zum Teil II über Szt. Ilona Borház und Kreinbacher Birtok (Somló) Bence Laposa &#8211; Somló Juhfark 2008 Quittengelée, Gestampfte unreife Trauben und überreife grüne Birnen &#8211; hört sich nach Kontrast an, nach Spannung, gefällt der Nase aber schon und wird nicht so wahrgenommen. Eine akzeptierte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../2010/11/19/verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo/">Zum Teil I über Dénes Hegybirtok und Imre Györgykovács (Somló)</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-ii-szt-ilona-kreinbacher-birtok-somlo/">Zum Teil II über Szt. Ilona Borház und Kreinbacher Birtok (Somló)</a></p>
<h3><span style="color: #008080;">Bence Laposa &#8211; Somló</span></h3>
<h4>Juhfark 2008</h4>
<p>Quittengelée, Gestampfte unreife Trauben und überreife grüne Birnen &#8211; hört sich nach Kontrast an, nach Spannung, gefällt der Nase aber schon und wird nicht so wahrgenommen. Eine akzeptierte, natürliche Koexistenz, wenn man so will. Am Gaumen mit kompakter Linie, Mandarinen ganz dicht neben gelb-orangenen, kräftigen Säuren, die gerade noch so in Ordnung gehen, Zitrusfrüchte, kaum wahrnehmbare, leicht bittere Mineralität. Nett.</p>
<h4>Hárslevelű 2008</h4>
<p>Verschlossen, allenfalls warme Orangen. Am Gaumen etwas eigen, anfangs widerspenstig, schließlich kompakte Frucht aus unreifen Mandarinen, nicht allzu starken Säuren und einer steinernen Mineralität, Flechten, hinten raus schwach matt würzig.</p>
<p><em>Nette, makellose, aber für meinen Geschmack nach wie vor etwas zu charakterlose Weinchen vom Jungwinzer-Gigolo.</em></p>
<h3><span style="color: #008080;">Lajos Takács (Hollóvár) &#8211; Somló</span></h3>
<h4>Hárslevelű 2009</h4>
<p>Klare Nase, kalte Aprikosenmarmelade. Anfangs vor allem vegetabil wirkend, dann von Holzwürze unterstützt Frucht von geschnittenen und leicht angedünsteten Äpfeln, duckt sich im ersten Eindruck gegen Ende erst einmal etwas weg. Doch mit etwas Zeit kommt mächtiger Druck und Fülle, stärkere mineralische Noten und intensivere Frucht mit klaren Säuren, in die breite drängend, hinten lang. So muss wohl eine &#8211; ja dazu auch noch richtig junge &#8211; Interpretation von Hárs aussehen, wenn sie von Lajos Takács stammt.</p>
<h4>Furmint 2009</h4>
<p>Bamm! Ein echter Hammer! Sorry, dass ich nicht bei mir halten kann und sprachlich etwas legere werde. Mächtige, aus dem Glas drängende traubig-schweißige Nase, intensive Aromen reifer grüner Äpfel, feinstes Holz dezent im Hintergrund. Sehr animierend, wie Lobenberg wohl sagen würde. Am Gaumen mit leicht süßlicher Frucht, klare, grüne Aromen von Äpfeln und Aloe, elegant und rund, den Weg instinktiv führend, mit einer unverschämt gut gezähmten mineralischen Würze, die durchweg präsent ist, kompakt, dicht, lang. P.o.t.e.n.t.i.a.l.</p>
<h4>Olaszrizling 2009</h4>
<p>Gedeckter, vor allem über Kräuteraromen sich definierend, etwas schwache, gelbe Frucht. Am Gaumen breit und blumig, mit gekochter Frucht aus Birnen und Äpfeln, etwas stumpf wirkende Säuren und deutlich mildere Mineralität, dennoch ist alles einem spürbaren, wenn auch bei weitem nicht so mächtigem Druck ausgesetzt.</p>
<p><em>Mächtige, gehaltvolle, männliche Weine. Enorm. Lajos Takács is back. At its best.</em></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p>Morgen dann weg von Somló, unter anderem nach Tokaj (Királyudvár) und in die Felvidék, die Südslowakei (Frigyes Bott)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2010/11/20/verkostung-im-festetics-palota-teil-iii-laposa-lajos-takacs-hollovar-somlo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verkostung im Festetics Palota &#8211; Teil I: Denes Hegybirtok, Imre Györgykovacs (Somlo)</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/11/19/verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo</link>
		<comments>http://borwerk.de/2010/11/19/verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 19:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Dénes Hegybirtok]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Györgykovács]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Welschriesling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=5779</guid>
		<description><![CDATA[Meine Müdigkeit erlaubt weder eine weitschweifende noch kurzgefasste Einleitung. Was folgt sind Notizen zur heute stattgefundenen Geburtstags-Verkostung des Terroir Clubs, welcher sich auch noch einige Erzeuger der Vereinigung  Somlói Tavasz angeschlossen hatten. Alles fand mal wieder im Festetics Palota (Festetics Palais) statt, Sitz der deutschen Andrássy Universität, Budapest. Der nötige festliche Rahmen war also gewahrt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Müdigkeit erlaubt weder eine weitschweifende noch kurzgefasste Einleitung. Was folgt sind Notizen zur heute stattgefundenen Geburtstags-Verkostung des <a href="http://terroirclub.hu/">Terroir Clubs</a>, welcher sich auch noch einige Erzeuger der Vereinigung  Somlói Tavasz angeschlossen hatten. Alles fand mal wieder im <a href="http://www.festeticspalota.hu/">Festetics Palota</a> (Festetics Palais) statt, Sitz der deutschen Andrássy Universität, Budapest. Der nötige festliche Rahmen war also gewahrt.</p>
<h3><span style="color: #008080;">Dénes Hegybirtok &#8211; Somló</span></h3>
<h4>Furmint 2009</h4>
<p>Halbtrocken, noch nicht auf dem Markt und recht interessant. In der Nase weich und war, frische Gurke, Heu, Apfel und Pressspan. Am Gaumen erstaunlich mild, weich, nicht allzu ausgeprägte Mineralität, gegen Ende würzig werdend, dazwischen grüner Apfel und gedämpfte Säuren.</p>
<h4>Olaszrizling 2007</h4>
<p>Sehr präsente, warme, vegetabil-schweißige Nase mit lieblich-grüner Frucht. Am Gaumen hingegen kühle Grüne, frisch und relativ tief, doch schmal geschnitten, weiche, säurearme Mandarinen, sanft mineralisch. Nett.</p>
<p><em>Das wird doch langsam aber sicher, mit den Weinen von Tibor Dénes, dessen Rebstöcke ja nicht am Nagy Somló, dem großen Mutterberg liegen, sondern am einige Kilometer westlich liegenden Sághegy. Die Mineralität ist dort nicht so sehr ausgeprägt und Dénes verfolgt auch eher eine subtile, weiche Stilistik.</em></p>
<h3><span style="color: #008080;">Imre Györgykovács &#8211; Somló</span></h3>
<h4>Olaszrizling 2008</h4>
<p>Gedecktes, gelbes Fruchtkompott. Am Gaumen Schalen unreifer Äpfel, durchweg warme, volle Würze, davon getragene Frucht von kühlen gelben Birnen und Quitten. Schmal geschnitten, durch die Würze etwas wild wirkend.</p>
<h4>Hárslevelű 2008</h4>
<p>Der Lindenblättrige gleicht in der Nase einem sonnengewärmtem Weizenfeld, durchsetzt mit feinen feuchten Kräutern. Am Gaumen deutlich mineralischer und säurehaltiger als die Weine von Dénes. Flechten und Moos, steinig-kräuterig, zum Ende hin warme, druckvolle Würze. Ausgesprochen prägnant für einen Hárs.</p>
<h4>Furmint 2008</h4>
<p>Gurke, grüner Apfel, warmer Stein und grüne Paprika. Am Gaumen runder und voller als die Vorgänger, dabei in sich getragener, gesetzter, mit dunkelgelber reifer Birnenfrucht, mittleren, klaren Säuren, zum Ende hin schiebt eine starke Kräuterwürzigkeit mächtig nach.</p>
<h4>Juhfark 2008</h4>
<p>Kühl und eher verhalten, grüner Stein, Moos, gelbe Äpfel, Karamell. Am Gaumen mit etwas verhaltener, dann umso direkterer Ansprache, klarer grüner Traubenfrucht, und Traubenschalen, gelben Äpfeln und Birnen, gar nicht mal so kräftigen Säuren und auch recht gedeckter, warmer Mineralität. Schön.</p>
<p><em>Recht kräftige bis mächtige mineralische Würze zeichnet die gesamte Palette der 2008er von Imre Györgykovács aus.  Das macht die Weine robust, männlich, gar etwas kantig. Viel davon und oft möchte man das nicht haben, aber grundsätzlich markant und beachtenswert.</em></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Genug für heute. Morgen dann Notizen zu Szt. Ilona Borház und Kreinbacher, beide Somló&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2010/11/19/verkostung-im-festetics-palota-teil-i-denes-hegybirtok-imre-gyorgykovacs-somlo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Juhfark 2005, Spiegelberg, Somlo</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/10/07/juhfark-2005-spiegelberg-somlo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=juhfark-2005-spiegelberg-somlo</link>
		<comments>http://borwerk.de/2010/10/07/juhfark-2005-spiegelberg-somlo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somló]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Juhfark]]></category>
		<category><![CDATA[Spieglberg István]]></category>
		<category><![CDATA[Spieglberg Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=5384</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem 2006er von Kreinbacher juckte es mich doch in den Fingern, einen weiteren, etwas älteren Somlóer aufzumachen. Dieser nun ein reinsortiger Juhfark vom halb deutschstämmigen Stefan Spiegelberg. Helles bis mittleres Strohgelb. In der Nase kühles Fruchtkompott, man kann mit etwas Eifer und Ausdauer die Zutaten Birne und Quitte ausmachen, nach einiger Zeit würzig werdend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5363" class="wp-caption alignleft" style="width: 207px"><a rel="attachment wp-att-5363" href="http://borwerk.de/2010/10/07/juhfark-2005-spiegelberg-somlo/spiegelberg_somloi_juhfark_2005/"><img class="size-medium wp-image-5363" title="spiegelberg_somloi_juhfark_2005" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/spiegelberg_somloi_juhfark_2005-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Spiegelberg - Juhfark 2005</p></div>
<p>Nach dem 2006er von Kreinbacher juckte es mich doch in den Fingern, einen weiteren, etwas älteren Somlóer aufzumachen. Dieser nun ein reinsortiger Juhfark vom halb deutschstämmigen <a href="http://borwerk.de/2008/08/03/somlo-ii-spiegelberg-stephan-der-robin-hood-vom-grosen-somlo-somlojeno/">Stefan Spiegelberg</a>. Helles bis mittleres Strohgelb. In der Nase kühles Fruchtkompott, man kann mit etwas Eifer und Ausdauer die Zutaten Birne und Quitte ausmachen, nach einiger Zeit würzig werdend, weißer Pfeffer, auch grünlich-vegetabile Noten gesellen sich dazu und erzeugen ein interessantes Spannungsfeld, ja fast verheißungsvolle Vorfreude.</p>
<p>Doch dann, der erste Schluck trifft Zunge, umspült die Gaumenhöhle, erschrickt man kurz. Da wurde jemand wohl in einem merkwürdigen Zwischenstadium, auf dem falschen Fuß erwischt. Eine schwer zuordenbare, rohfleischig-molkeartige Flüssigkeit fordert die Geschmacksknospen heraus, schlucken, nachwirken lassen, forschen, rätseln und zwischenrein die eigene Wahrnehmungsfähigkeit in Frage stellend kommt man mit einer Pause von wenigen Minuten zum zweiten Schluck. Jetzt sieht es schon ganz anders aus, die erste Aufregung des Weins an der Luft und des Freundes desselben legen sich.</p>
<p>Der Juhfark entpuppt sich als recht klassischer Somlóer, leider mit der negativen Erscheinung von entschieden zu viel Säure, die natürlich immer schon da war, aber jetzt nicht mehr so gut eingebettet zu sein scheint. Auch dass die Säure ausgesprochen klar und leicht grünlich erscheint, macht es nicht besser. Die Ftucht aus Mirabellen und gelben Birnen wird überlagert, die für Somló typische Mineralität ebenso. Und doch zeigt sich der Wein wenn man so will noch kämpferisch, man merkt ihm seine fünf Jahre kaum an, die Säuren sind (leider allzu) frisch und lebendig, die Frucht kühl und reintönig, eine feine grünliche Kräuterwürzigkeit ist begleitend im Spiel. Und gelingt es einem, die Säuren gedanklich beiseite zu schieben, hat man es mit einem feingliedrigen, durch seine zart schmelzige Textur geprägten Wein zu tun, der noch einige Jahre vor sich hat.</p>
<p>Wein: Juhfark 2005<br />
Weingut, Ort: Spiegelberg Pincészet, Somlójenő<br />
Rebsorte/n: Juhfark<br />
Alkoholgehalt: 12,5%<br />
Preis: ausverkauft, war einmal um die 2.500 Ft, damals noch 9 EUR<br />
Internet: <a href="http://www.spiegelberg.hu/">spiegelberg.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2010/10/07/juhfark-2005-spiegelberg-somlo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

