18. November 2008
Nach bekannten Namen, zu zwei auch mir bis dato unbekannten Winzern. Zumindest hatte ich noch keine Weine von Ihnen probiert. In beiden Fällen handelt es sich um Familienbetriebe mit 8 (Dorogi) bzw. 15 ha (Erzsébet Pince) Anbaufläche, verteilt auf unterschiedliche Berge und Lagen. Leider fielen diesmal die Informationen zu den einzelnen Lagen spärlicher aus – oder fehlen ganz. Nach den sehr guten bis...
17. November 2008
Gleich zu Beginn wollte ich mich aufgrund des bevorstehenden Marathonlaufes von etwa 4 Stunden Verkostung und Smalltalk in Stimmung bringen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wandte ich mich daher den großen Namen zu, Királyudvar und Disznókő.
Den Einleitungs-Artikel gibts hier zu lesen.
Furmint Becsek 2007, Királyudvar, Mád
Trocken ausgebaut. Helles Goldgelb, glasklar. Mandarinen, Buttertoast, mineralische...
15. September 2008
Wenn schon Weinfest, dann das Budapester auf der Burg, dem Original, wenn man so will. Seit nunmehr 17 Jahren besteht das Festival, das immer im Spätsommer die ungarischen Weinliebhaber und die Fachwelt auf den Burgberg lockt. Es ist ein absolutes Muss, denn fast alle, die Rang und Namen haben, sind dort vertreten. Dieses Jahr waren es etwas mehr als 200 Aussteller, in erster Linie natürlich Winzer, die...
04. August 2008
Postmodern? Da war doch was? Postmodern? Ein viel zu lange überstrapazierter Begriff, den man noch benutzte, obwohl er schon längst nicht mehr zutraf. Den man benutzte, ohne genau zu wissen, was er bedeutete. Einfach weil es gut klang und schick war.
Umso mehr klingelten bei mir alle Alarmglocken, als ich in einem ungarischen Weinmagazin las, dass mit Takács Lajos ein neuer Winzer am Somló aus dem Nichts...
03. August 2008
Aus eigener Kraft kann man bis zu 8 Hektar bewirtschaften, danach kommt es zu Qualitätsproblemen. Zurzeit haben wir nur vier, leben kann man als Familie von sechs bis sieben – sagt Fekete Béla, oder auch Béla bácsi (Onkel Béla), wie er in ungarischen Weinkreisen gerne liebevoll genannt wird, mit seinen 82 Jahren. Und meint das Ernst, steht im Weinberg, arbeitet, schaut nach dem Rechten. Dieses Jahr...
15. Juni 2008
Angenehm leichte, unaufdringliche Fruchtaromen strömen einem entgegen. Helles Goldgelb. Im Mund treffen sich Pfirsiche, Honigmelonen, sanfte Säuren, recht dicht, aber auch leicht schwülstig, was gewiss dem halbsüßen – und das ist noch leicht untertrieben – Ausbau zu verdanken ist. Nicht so mein Fall.
Wein: Tokaji Hárslevelű, 2006
Weingut, Ort: Gróf Degenfeld Szőlőbirtok, Tokaj
Rebsorte/n: Hárslevelű
Alkoholgehalt:...