21. November 2008
Zum Abschluss noch drei Edelsüße – zwei schöne Repräsentaten, zwei Aszú, einmal modern und einmal Old School. Und ein Fehlschlag, vom mir bis dato nur vom Hörensagen bekannten Weingut Karádi és Berger, den ich mir gar nicht erklären kann.
Zur Einleitung. Teil I der Verkostung.
Teil II der Verkostung.
Teil III der Verkostung.
Teil IV der Verkostung.
Furmint Selecio 2006, Karádi és Berger, Olaszliszka
190...
20. November 2008
Ehe ich zu den Edelsüßen überging, beschäftigte ich mich noch mit zwei Winzern, die sich derzeit mächtig im Aufwind befinden. Vor allem Judit und József Bott von der kleinen Bott Pince ist es binnen kurzer Zeit (genaugenommen seit 2006) gelungen sich einen Namen zu machen. Sicher haben die beiden noch einen weiten Weg vor sich, ehe sie aus dem Gröbsten raus sind und von ihrem kleinen, 7 ha großen Weingut...
19. November 2008
Nach den Enttäuschungen suchte ich wieder Zuflucht in sicheren Häfen. Patricius ist ja eine der Adressen, die Auszeichnungen abonniert zu haben scheint, insbesondere bei den Aszú. Auch davon gab es einen im Angebot, den ich mir aber fürs Ende aufhob. Erst einmal ein trockener Furmint, auch um dann nahtlos zum Winzer von Királyudvar, Demeter Zoltán, weitergehen zu können, der mich kürzlich mit einem wunderschönen...
18. November 2008
Nach bekannten Namen, zu zwei auch mir bis dato unbekannten Winzern. Zumindest hatte ich noch keine Weine von Ihnen probiert. In beiden Fällen handelt es sich um Familienbetriebe mit 8 (Dorogi) bzw. 15 ha (Erzsébet Pince) Anbaufläche, verteilt auf unterschiedliche Berge und Lagen. Leider fielen diesmal die Informationen zu den einzelnen Lagen spärlicher aus – oder fehlen ganz. Nach den sehr guten bis...
17. November 2008
Gleich zu Beginn wollte ich mich aufgrund des bevorstehenden Marathonlaufes von etwa 4 Stunden Verkostung und Smalltalk in Stimmung bringen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wandte ich mich daher den großen Namen zu, Királyudvar und Disznókő.
Den Einleitungs-Artikel gibts hier zu lesen.
Furmint Becsek 2007, Királyudvar, Mád
Trocken ausgebaut. Helles Goldgelb, glasklar. Mandarinen, Buttertoast, mineralische...
04. August 2008
Postmodern? Da war doch was? Postmodern? Ein viel zu lange überstrapazierter Begriff, den man noch benutzte, obwohl er schon längst nicht mehr zutraf. Den man benutzte, ohne genau zu wissen, was er bedeutete. Einfach weil es gut klang und schick war.
Umso mehr klingelten bei mir alle Alarmglocken, als ich in einem ungarischen Weinmagazin las, dass mit Takács Lajos ein neuer Winzer am Somló aus dem Nichts...
03. August 2008
Aus eigener Kraft kann man bis zu 8 Hektar bewirtschaften, danach kommt es zu Qualitätsproblemen. Zurzeit haben wir nur vier, leben kann man als Familie von sechs bis sieben – sagt Fekete Béla, oder auch Béla bácsi (Onkel Béla), wie er in ungarischen Weinkreisen gerne liebevoll genannt wird, mit seinen 82 Jahren. Und meint das Ernst, steht im Weinberg, arbeitet, schaut nach dem Rechten. Dieses Jahr...
03. August 2008
Es war mein zweiter Besuch am Somló, aber im Grunde der erste richtige. Zuletzt war ich vor drei Jahren im Winter da, auf einen Tageausflug, unvorbereitet, kaum jemand war anzutreffen. Wir schauten beim Csordás-Fodor Borház vorbei, tranken ein paar Weine, die gut waren aber nicht wirklich überzeugen konnten.
Nun kam ich besser vorbereitet. Drückend schwüle Luft, nahende Gewitterwolken, fast unerträglich...