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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Eger</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Vinum Rubrum 2009, Csutoras Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 06:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und &#8211; sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9363" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/20/vinum-rubrum-2009-csutoras-pince-eger/csutoras_vinum-rubrum_2009/" rel="attachment wp-att-9363"><img class="size-medium wp-image-9363" title="csutoras_vinum-rubrum_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/csutoras_vinum-rubrum_2009-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Csutorás Pince - Vinum Rubrum 2009</p></div>
<p>Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und &#8211; sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein wenig viel Säure, aber das wäre ja noch egal. Einfach ausdruckslos, schwach.</p>
<p>Immerhin hat man auch mal einen Wein von Csutorás verkostet, der diese <a href="http://www.csutoras.hu/aranycsapat-borsorozat">merkwürdige Weinlabel-Serie altehrwürdiger Erfolgs-Fussballer Ungarns</a> mit zu verantworten hat bzw. hatte. Die ganz alte Zeit, lange zurück, Ferenc Puskás, jaja, genau, wer sonst.</p>
<p>Wein: Vinum Rubrum 2009<br />
Weingut, Ort: Csutorás Pince (Csutorás Ferenc),<br />
Rebsorte/n: 70% Merlot. 30% Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 1.690 Ft, d.h. derzeit rund 5,40 EUR<br />
Internet: <a href="http://www.csutoras.hu/">csutoras.hu</a></p>
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		<title>Eged-hegy Kekfrankos 2009, Havas &amp; Timar Pinceszet, Eger</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 18:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der Pelzberg. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive. Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, &#8230; ja, elegant. Kühl, unaufdringlich und doch sofort präsent und geradlinig einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9260" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/23/eged-hegy-kekfrankos-2009-havas-es-timar-pinceszet-eger/havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009/" rel="attachment wp-att-9260"><img class="size-medium wp-image-9260" title="havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/havas-timar_eged-hegy-kekfrankos_2009-254x300.jpg" alt="" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Havas &amp; Timar - Eged-hegy Kékfrankos 2009</p></div>
<p>Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der <a href="http://borwerk.de/2011/11/25/pelzberg-2009-gral-borhaz-mucsi-zalan-tolna/">Pelzberg</a>. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive.</p>
<p>Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, &#8230; ja, elegant. Kühl, unaufdringlich und doch sofort präsent und geradlinig einen führend. Mit einer leicht angedämpften, leicht angekochten Kompott-Frucht, die etwas frischer sein könnte. Zwetschgen, Moltebeeren, Brombeeren, auch schwaze Kirschen und Holunder. Aber sonst mit einer kompakten Dichte einen erfreut, die viel Kraft hat, ohne aufdringlich oder überbordend oder ungebändigt zu wirken. Die Säuren leicht bräunlich-grünlich, weil etwas von Gerbstoffen überlagert, die mild und doch bestimmt rüberkommen. Bitterschokolade, Walnuss. Alles sehr kompakt gefahren, nachhaltig. Schön!</p>
<p>Und davon gibt&#8217;s nur 300 Flaschen und der Erzeuger ist klein, unbekannt, alles Handarbeit versteht sich.</p>
<p>Wein: Eged-hegy Kékfrankos 2009<br />
Weingut, Ort: Havas &amp; Timar Pincészet, Eger<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: keine Ahnung, vermute mal bis max. 10 EUR</p>
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		<title>Hazug Mokus Blauburger 2009, Bolyki Pinceszet, Eger</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blauburger ist zum Färben da, falleri und fallera&#8230; &#8211; oder so ähnlich jedenfalls. Doch, Albernheiten beiseite, der hier: Wow! Verdient Respekt. Das ist ein eigenständiges, nettes Weinchen, das Spaß macht. Warum er &#8220;Hazug Mókus&#8221;, verlogenes Eichhörnchen, genannt wird? Weil sein Macher, der nach wie vor recht junge Winzer János Bolyki aus Eger einen Hang für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9075" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/28/hazug-mokus-blauburger-2009-bolyki-pinceszet-eger/bolyki_hazug-mokus_2009/" rel="attachment wp-att-9075"><img class="size-medium wp-image-9075" title="bolyki_hazug-mokus_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/bolyki_hazug-mokus_2009-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bolyki - Hazug Mókus 2009</p></div>
<p>Blauburger ist zum Färben da, falleri und fallera&#8230; &#8211; oder so ähnlich jedenfalls. Doch, Albernheiten beiseite, der hier: Wow! Verdient Respekt. Das ist ein eigenständiges, nettes Weinchen, das Spaß macht. Warum er &#8220;Hazug Mókus&#8221;, verlogenes Eichhörnchen, genannt wird? Weil sein Macher, der nach wie vor recht junge Winzer János Bolyki aus Eger einen Hang für ausgefallene, bisweilen dümmliche, will sagen außergewöhnliche Namen schon mehrfach bewiesen hat.</p>
<p>Doch schnell zum Wein zurück, zum reinsortigen Blauburger, jener Kreuzung aus Portugieser und Blaufränkisch. Er straft jene Lügen, die ihm wenig bis nichts zutrauen. Dunkel im Glas ist er zwar allemal, violett und dicht. Doch diesen hier allein als Deckwein zum Färben zu verwenden, wäre wahrlich schade.</p>
<p>Grafit ist, was man in der Nase wahrnimmt. Grafit ist, was er am Daumen sein eigen nennt. In der Nase zudem Holunder und schwarze Johannisbeeren, beides von mattem Holz gedeckt. Am Gaumen neben diesem Grafitbach eine saftige Zwetschgen-Holunder-Frucht, auch diese zwar nicht spritzig aber doch frisch wirkend, die Säuren ragen etwas jugendlich wild heraus, das Holz wirkt dagegen wieder &#8220;ermattend&#8221;, dämpfend. Gerbstoffe negativ, viel Körper oder gar Komplexität: Fehlanzeige. Und doch hat man da was zum beißen im Mund, gibt es Substanz und Linie. Und ist eben mal was anderes. Nett.</p>
<p>Wein: Hazug Mókus 2009<br />
Weingut, Ort: Bolyki Pince, Losonczi völgy<br />
Rebsorte/n: Blauburger<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 10,50 EUR (3.250 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.bolykipinceszet.com/" target="_blank">bolykipinceszet.com</a></p>
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		<title>Hetedhet Olaszrizling 2009, Orsolya Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 11:54:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Langweilig. So kommt&#8217;s einem vor, was man da im Glas hat. Am hellen Strohgelb liegt‘s nicht. Das kann schließlich vielen Weißweinen passieren. Auch die Nase geht noch durch, mit reifer gelber Birnenfrucht, mit Bienenwachs, mit Herbstlaub gar Jahreszeitlich passend. Der Gaumen macht es dann letztlich aus, wie immer. Da hat man es mit einem ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8843" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/19/hetedhet-olaszrizling-2009-orsolya-pince-eger/orsolya_hetedhet-olaszrizling_2009/" rel="attachment wp-att-8843"><img class="size-medium wp-image-8843" title="orsolya_hetedhet-olaszrizling_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/orsolya_hetedhet-olaszrizling_2009-273x300.jpg" alt="" width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Orsolya - Olaszrizling Hetedhét 2009</p></div>
<p>Langweilig. So kommt&#8217;s einem vor, was man da im Glas hat. Am hellen Strohgelb liegt‘s nicht. Das kann schließlich vielen Weißweinen passieren. Auch die Nase geht noch durch, mit reifer gelber Birnenfrucht, mit Bienenwachs, mit Herbstlaub gar Jahreszeitlich passend. Der Gaumen macht es dann letztlich aus, wie immer. Da hat man es mit einem ganz leicht schmelzenden, mit vor allem für einen Welschriesling recht schwach ausgeprägten Säuren zu tun, mit einer wachsüberzogenen Frucht (das kommt wohl vom Holzausbau) aus Quitten, Birnen, halbreifen gelben Äpfeln und einer Herbheit, die gar nicht wirklich genauer bestimmbar, aber eben auch sortentypisch ist. Die rettet, was es zu retten gibt. Denn sie kommt zum Ende immer mehr auf und trägt den Tick an Spannung bei, der die Langeweile ein Stück weit zu brechen weiß. Dadurch wird der Olaszrizling von Orsolya dann auch zu einem nett zu trinkenden, doch nicht wirklich langweiligen Alltagswein. Zu mehr aber auch nicht.</p>
<p>Wein: Hetedhét Olaszrizling 2009<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince, Ostoros<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling<br />
Alkoholgehalt: 13,5%<br />
Preis: 6,50 EUR (1.750 Ft)<br />
Internet: <a href="http://orsolyapince.hu/">orsolyapince.hu</a></p>
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		<title>Chardonnay 2007, Gal Tibor, Eger</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 19:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chardonnay]]></category>
		<category><![CDATA[Gál Tibor]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gar nicht mal so schlecht, für den heruntergesetzten Preis von rund 5 EUR. Und da hilft der derzeit ausgesprochen schwache Forint noch kräftig mit. Sonst, ursprünglich, für dann eben etwas mehr als 11 EUR, hätte es etwas mehr zu Meckern gegeben. Denn da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses klassischen, wiewohl nicht außergewöhnlichen Chardonnays aus Eger einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9077" class="wp-caption alignleft" style="width: 279px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/12/chardonnay-2007-gal-tibor-eger/gal-tibor_chardonnay_2007/" rel="attachment wp-att-9077"><img class="size-medium wp-image-9077" title="gal-tibor_chardonnay_2007" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/gal-tibor_chardonnay_2007-269x300.jpg" alt="Gál Tibor - Chardonnay 2007" width="269" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gál Tibor - Chardonnay 2007</p></div>
<p>Gar nicht mal so schlecht, für den heruntergesetzten Preis von rund 5 EUR. Und da hilft der derzeit ausgesprochen schwache Forint noch kräftig mit. Sonst, ursprünglich, für dann eben etwas mehr als 11 EUR, hätte es etwas mehr zu Meckern gegeben. Denn da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses klassischen, wiewohl nicht außergewöhnlichen Chardonnays aus Eger einfach nicht.</p>
<p>Helles Strohgelb. In der warmen, fast fetten Nase viel Ananas, reife Pfirsiche, Vanille, Schwarztee, Holz vom Barrique &#8211; ein Chardonnay eben. Am Gaumen schmelzend, kurzzeitig fast etwas ölig wirkend. Mit satter, überreifer Frucht auch hier Pfirsiche, Ananas, ja, und noch Bananen. Leicht bittere, etwas gesetzt wirkende Säuren im Hintergrund. Das gibt Halt, Stütze, verhindert ein Abdriften in zu schwere, fette Regionen. Das Holz ist weich und matt mit im Spiel. Alles gut so. Jetzt, mit vier Jahren wirklich schön. Gefällig. Gut trinkbar. International. Daher auch beliebig. Aber was soll&#8217;s. Chardonnay eben. Und zu dem Preis&#8230;</p>
<p>Wein: Egri Chardonnay 2007<br />
Weingut, Ort: Gál Tibor Pincészet, Eger<br />
Rebsorte/n: Chardonnay<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 5,00 EUR (1.490 Ft.)<br />
Internet: <a href="http://www.galtibor.com/">tiborgal.com</a></p>
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		<title>Egri Goher 2009, Toth es Toth, Eger</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 04:37:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Tóth és Tóth]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gohér. Was Autochthones, Altes, mit dem man schon im 16. Jahrhundert umging. Früh reifend (erste Septemberhälfte), auch als Tafeltraube angebaut und wie so oft, häufig auf Masse getrimmt. Persönlicher Erfahrungswert mit der Rebsorte im reinsortigen Ausbau: Null. Keine Referenzpunkte. Nur mal hier und da im Umfeld von Tokaj als Bestandteil einer Cuvée &#8220;kontaktiert&#8221;. Also nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8840" class="wp-caption alignleft" style="width: 163px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/10/egri-goher-2009-toth-es-toth-eger/toth-es-toth_egri-goher_2009/" rel="attachment wp-att-8840"><img class="size-medium wp-image-8840" title="toth-es-toth_egri-goher_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/toth-es-toth_egri-goher_2009-153x300.jpg" alt="" width="153" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tóth és Tóth - Egri Gohér 2009</p></div>
<p>Gohér. Was Autochthones, Altes, mit dem man schon im 16. Jahrhundert umging. Früh reifend (erste Septemberhälfte), auch als Tafeltraube angebaut und wie so oft, häufig auf Masse getrimmt. Persönlicher Erfahrungswert mit der Rebsorte im reinsortigen Ausbau: Null. Keine Referenzpunkte. Nur mal hier und da im Umfeld von Tokaj als Bestandteil einer Cuvée &#8220;kontaktiert&#8221;.</p>
<p>Also nimmt man, was da ist. Und das heißt verkürzt: ein trockener Weißwein, der in der Nase ein wenig an Grauburgunder, später dann gar auch an Furmint erinnert, am Gaumen schlank ausfällt, wohlwollend gesagt filigran auftritt. Die Frucht eher zurückhaltend, die Säuren laufen ganz gut mit und im Hintergund eine deutlich herber Ton. Der wird etwas stärker, nach hinten und je wärmer der Wein wird. Der kommt vom Alkohol. Das ist nicht so gut.</p>
<p>Im Detail: Mittleres Zitronengelb. In der Nase Grüntee, getrocknete Zitronen, weißer Pfeffer. Am Gaumen fast dasselbe Muster, Grüntee, leicht pfeffrig-würzig. Das Schöne: das mit dem Alkohol gibt sich mit der Zeit an der Luft erstaunlicherweise, ist am dritten Tag kaum mehr wahrnehmbar. Und so hat man es am Ende zwar nicht mit einem wirklich außergewöhnlichen, herausragend eigenständigen Geschmackserlebnis zu tun, aber mit einem bemerkenswert solide daher kommender, schön geschnittenen Weißwein &#8211; noch dazu für wenig Geld.</p>
<p>Wein: Egri Gohér 2009<br />
Weingut, Ort: Tóth és Tóth, Eger<br />
Rebsorte/n: Gohér<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 4,30 EUR (1.40 Ft)</p>
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		<item>
		<title>Wenn der Gaul durchgeht… Overdose-Premiere in der Vinoport Borbar</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 18:39:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alte gehen, neue kommen. Mal mehr und mal weniger bewusst. So ist das auch mit Weingütern, auch in Ungarn. Dass es Egervin nicht mehr gibt und man es nicht wahrgenommen hat, mag noch angehen. Im Grunde ist das Verschwinden des Produzenten ausdrucksloser Supermarkt-Alltagsweine allenfalls Teil einer zeitverzögerten, post-kommunistischen Marktbereinigung. Dass mit Evowine nun schon seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9046" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/04/wenn-der-gaul-durchgeht%e2%80%a6-overdose-premiere-der-vinoport-borbar/header_evovin/" rel="attachment wp-att-9046"><img class="size-full wp-image-9046" title="header_evovin" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/header_evovin.jpg" alt="" width="636" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Links Overdose, Mitte Alsóvölgy, rechts der Alltags-Bikavér.</p></div>
<p>Alte gehen, neue kommen. Mal mehr und mal weniger bewusst. So ist das auch mit Weingütern, auch in Ungarn. Dass es Egervin nicht mehr gibt und man es nicht wahrgenommen hat, mag noch angehen. Im Grunde ist das Verschwinden des Produzenten ausdrucksloser Supermarkt-Alltagsweine allenfalls Teil einer zeitverzögerten, post-kommunistischen Marktbereinigung. Dass mit <a href="http://www.evowine.com/">Evowine</a> nun schon seit einigen Monaten ein Nachfolger in Eger am Start ist, drang zumindest nicht bis hierher durch.</p>
<p>Als quasi Nachlassverwalter gilt es erst einmal, das Downsizing der vorhandenen Anlage angemessen abzuwickeln. Da ist dann immerhin von Tanks mit einer bisherigen Gesamtkapazität von 2 Millionen Liter pro Jahr die Rede, künftig soll die Hälfte auf dem Markt landen. Alte, mit übernommene Bestände gilt es noch an Mann und Frau zu bringen – soweit das verantwortbar ist und also mit der eigenen Markenbildung und Unternehmensphilosophie einher geht. Der <strong>Lacerta 2007</strong> ist genau so ein Fall. Er wird als Bikavér verkauft, mit einem bunten Gecko – Lacerta der lateinische Name &#8211; auf dem Etikett. Für 1.200 Forint, rund 4 EUR, soll die Flasche junge Leute ansprechen. Der hellpurpurne Inhalt ist entsprechend: ein leichter und leicht verständlicher Alltagswein, den man nebenher als Begleiter eines Abends unbewusst trinken kann. Mit einer schlanken roten Beerenfrucht, verhaltenen Säuren, dezent wahrnehmbarem Holz trinkt er sich grade so unauffällig weg, wie er selbst ist. Ordentlich, für den Preis OK. So können die Egervin-Reste noch verheizt werden.</p>
<p>Im Hintergrund von Evowine steht ein <a href="http://www.evosoft.com/hu/kapcsolat">ungarischer Softwarekonzern</a>, wohl auch mit deutschen Anteilseignern. Vermutlich musste man mit dem Geld irgendwo hin, warum also nicht in ein Weingut… Und staatliche Hilfe für die Umstrukturierung durch eine Ausschreibung gab es zudem auch noch satt. Im Vordergrund László Bálint als Direktor des Weinguts. Er blickt auf 28 eigene Hektar. Weitere sollen, da aus seiner Sicht unternehmerisch unsinnig, nicht zugekauft werden. Dann eher pachten. Zu den Roten wird sich auch noch ein Rosé und ein Weißwein gesellen, letzterer vermutlich aus der Mátra. Der Ansatz von Evovin erscheint konsequent pragmatisch und undogmatisch, was für das Segment sicher nicht die schlechteste Überlegung ist.</p>
<div id="attachment_9052" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/04/wenn-der-gaul-durchgeht%e2%80%a6-overdose-premiere-der-vinoport-borbar/overdose_2009/" rel="attachment wp-att-9052"><img class="size-full wp-image-9052 " title="overdose_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/overdose_2009.jpg" alt="" width="256" height="477" /></a><p class="wp-caption-text">Gib ihm die Sporen! Der 2009er Overdose mit Ross und Reiter.</p></div>
<p>Der genaue Platz am Markt muss erst noch gefunden werden, das gibt man offen zu. Das Ziel hingegen ist fix: gute Weine für jeden Tag zu fairen Preisen. An Export muss die den Mengen zwingend gedacht werden, ein erster Brückenkopf nach Schweden steht schon. Dort kommt der <strong>Alsóvölgy 2009</strong>, Unteres Tal, offenbar gut an. Was insofern verwundert, als dass der Bordeaux-Blend (Cabernet Sauvignon, Franc und Merlot zu gleichen Anteilen) noch sehr jung wirkt und mit recht harten Tanninen daher kommt. Das kann dem normalen Konsumenten eigentlich nicht per se gefallen, sollte ihn eher stören. Interessant, dass die Weine bewusst in großen Fässern – hier immerhin klassisch Eger eben &#8211; ausgebaut werden: 20, 30 bis 50 Hektoliter.</p>
<p>Trotz der tanninstrotzenden Jugend: warten wollte man mit dem Markteintritt offensichtlich dennoch nicht. Etwas Flaschenreife hätte die Tannine sicher ein Stück weit abgeschliffen. Nicht dass der Wein, Regalpreis 1.950 Forint also etwa 6,40 EUR, schlecht wäre. Weit gefehlt. Nur eben etwas widerspenstig und sperrig. Die 14,5% Vol. Alkohol merkt man ihm nicht wirklich an. Dunkles rubinrot im Glas. Dunkle Beerenfrucht und etwas Holz und Paprikawürze in der verhaltenen Nase. Am Gaumen grüne Paprika, viel Tannine, die zum Ende hin Recht hart und ziemlich adstringierend wirken. Traubenstängel und –kerne, aber auch dunkle, recht kompakt und doch leicht transparent wirkende Frucht, die sich noch eher im Hintergrund hält. Mittlerer Abgang. Jung, verschlossen wirkend. Kann aber Spaß machen, etwas Zeit würde ihm eben gut stehen.</p>
<p>Der <strong>Overdose 2009</strong>, benannt nach dem überaus erfolgreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Overdose_%28Pferd%29">ungarischen Rennpferd</a> (zumindest ist laut Wikipedia der Besitzer Ungar, wohl auch mit Evowine verstrickt, das Pferd selbst vermeintlich ein geborener Brite…),  ist bis auf weiteres der Top-Wein. Und kostet entsprechend auch nochmal etwas mehr, 2.995 Forint, etwa 9,70 EUR. Dafür kriegt man dann aber auch erstaunlich viel Wein. Und internationalen Stil mit schöner Struktur. Die kommt vor allem vom Cabernet Sauvignon (50%), etwas Merlot gibt noch Weichheit und Dichte, Pinot und Turán Säuren und Komplexität bzw. Farbe und Power. Der Alsóvölgy wirkt dagegen frischer, aber auch flacher. Der Overdose mit 14% Vol. gesetzter, in sich runder, gar gereifter und derzeit zugänglicher. Mit sattem Rubinrot im Glas. Mit viel Brombeer-Konfitüre und etwas Milchschokolade in der Nase. Und mit dunkler, satter Waldfrucht am Gaumen, weicher gezeichneten Tanninen, daher auch cremiger, etwas Karamell, geröstetes, weiches Holz, das hinten doch noch etwas sperrig wirkt. Mittlerer bis langer Abgang. Netter Wein für gutes Geld. Und kein Gaul, schon gar keiner, der durchgeht &#8211; oh nein! Doch irgendwas musst ja für die Headline herhalten…</p>
<div id="attachment_9047" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/11/04/wenn-der-gaul-durchgeht%e2%80%a6-overdose-premiere-der-vinoport-borbar/evovin_laszlo-balint/" rel="attachment wp-att-9047"><img class="size-full wp-image-9047" title="evovin_laszlo-balint" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/evovin_laszlo-balint.jpg" alt="" width="636" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Bálint László, Direktor von EvoWine, bei der Premiere von Overdose.</p></div>
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		<title>Jahrgang 2011 in Ungarn. Winzer im O-Ton II: Eger &#8211; Grof Buttler, Kovacs Nimrod Winery, Orsolya, St. Andrea.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 18:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahrgang 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Kovács Nimród]]></category>
		<category><![CDATA[Orsolya Pince]]></category>
		<category><![CDATA[St. Andrea]]></category>

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		<description><![CDATA[Forsetzung, Teil I zu Villány hier. Gróf Buttler (Ágnes Herczeg) 2011 ist ein besonderer Jahrgang. Das Wetter war perfekt. Wir konnten erstmals alles im eigenen Keller verarbeiten (wobei Herczeg selbst erst dieses Jahr zu Gróf Buttler kam). Mit dem Zuckergehalt gab es bei den blauen Sorten kein Problem, wir mussten jedoch mit den Tanninen warten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8792" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/16/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-ii-eger-grof-buttler-kovacs-nimrod-winery-orsolya-st-andrea/gbuttler/" rel="attachment wp-att-8792"><img class="size-full wp-image-8792" title="gbuttler" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/gbuttler.jpg" alt="" width="636" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">© Gróf Buttler, bearbeitet durch BorWerk</p></div>
<p>Forsetzung, Teil I zu Villány <a href="http://borwerk.de/2011/10/12/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-i-villany-siklos-heumann-hummel-wassmann/">hier</a>.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Gróf Buttler (Ágnes Herczeg)</strong></span></p>
<p>2011 ist ein besonderer Jahrgang. Das Wetter war perfekt. Wir konnten erstmals alles im eigenen Keller verarbeiten (wobei Herczeg selbst erst dieses Jahr zu Gróf Buttler kam). Mit dem Zuckergehalt gab es bei den blauen Sorten kein Problem, wir mussten jedoch mit den Tanninen warten und darauf achten, dass die Säuren wegen der lang anhaltenden Wärme nicht verbrennen.</p>
<p>Wir haben ständig Kontrollgänge gemacht, am 12. September schließlich mit den weißen Sorten (Chardonnay, Pinot Blanc, Viognier) mit der Ernte begonnen. Dann kam Rosé, Merlot, Pinot, Kékfrankos (Blaufränkisch) und Cabernet Sauvignon. Bei den Roten stand Portugieser am Anfang, dann Pinot Noir aus der (Anm. bekannten, bedeutendsten) Lage Eged. Der Pinot ist sehr vielversprechend, war in perfektem Reifezustand, hieraus sollte ein herausragender Wein entstehen. Syrah, Merlot, Kékfrankos waren dann noch dran, am Ende kamen dann noch Kadarka und Cabernet Sauvignon. Wir benutzen 10 Hektoliterwannen zum Vergären, das Mazerieren wird dann von Hand gemacht.</p>
<p>Quelle: <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/10/szuret_2029">A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Kovács Nimród Winery</span></strong></p>
<p>Das ist ein sehr schönes Jahr gewesen. Im Weinberg war die größte Herausforderung, dass man den Anzeichen von Stress von Trockenheit mit der richtigen Laubarbeit und Nährstoffversorgung entgegenwirken musste. In der Lage Nagy-Eged haben wir angefangen auf biologischen Weinbau umzustellen, was dort künftig überall sein soll. Die Trauben sind schnell und einheitlich gereift, die Ernte ging schnell vonstatten.</p>
<p>Unabhängig von Sorte und Lage haben wir recht hohe Mostgrade (21-25 ung. Mostgrade), wir haben auf das richtige Säure-Zucker-Verhältnis und den richtigen pH-Wert geachtet. Die Säuren lagen zwischen 6 und 7 g/l. Die mineralische Säure und die Töne der Kalkböden setzen sich wohl auch diesmal wieder in der Lage Nagy Eged durch und können die Sortencharakteristik überlagern.</p>
<p>Wir haben am 10. September die Lese mit Chardonnay begonnen und am 26. mit Kékfrankos (Blaufränkisch) abgeschlossen. Insgesamt sind es, Stand jetzt, sehr schöne Weine und man darf hoffen, dass jetzt auch noch der richtige Abfüllzeitpunkt gelingt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/15/szuret_2035">A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Orsolya Pince (Tarnóczi Zoltán)</span></strong></p>
<p>Wir haben noch nie so schöne, vollgesunde Trauben geerntet wie in diesem Jahr. Das Wetter hat es uns leicht gemacht. Der Pflanzenschutz war kein größeres Problem. Einzig auf den richtigen Erntezeitpunkt musste man sehr genau achten. Wegen der Hitzewelle in der zweiten Augusthälfte, als auch die Nächte sehr warm waren, musste man in der ersten Septemberwoche bereits alle weiße Sorten Ernten, wer noch schöne, frische Säuren haben wollte.</p>
<p>Die Leányka-Sorten waren bereits am 30. August dran, am 1. September der Furmint, am 6./7. Olaszrizling (Welschriesling). Bei den später reifenden blauen Sorten mussten wir uns entscheiden, ob wir volle oder schon etwas eingeschrumpfte Beeren ernten sollten. Letztlich wollten wir lieber volle Beeren haben und haben bei den ersten Anzeichen von Einschrumpfen mit der Ernte begonnen. Am vielversprechendsten scheinen dieses Jahr Olaszrizling und Cabernet Franc zu sein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/10/szuret_2030">A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>St. Andrea (Dr. György Lőrincz)</strong></span></p>
<p>Wirklich etwas sagen kann man erst, wenn die Weine durchgegoren sind. Ich denke, dass man doch spüren wird, dass das Wetter zu trocken war. Keine Ahnung, ob die Konzentration der Trauben vom normalen Reifeprozess stammt oder davon kommt, dass die Beeren im trockenen, warmen Wetter etwas eingetrocknet sind. Bei einigen Weinen ist der Säuregehalt in jedem Fall niedriger als üblich, aber erstaunlicherweise ist bei den bereits vergorenen Weinen das Säuregefühl doch besser als erwartet.</p>
<p>Wir haben Mitte September mit der Ernte begonnen. Das ist nicht früher als normal, obwohl viele andere Weingüter früher begannen. Zuerst war Pinot Noir mit einer schönen reifen Frucht an der Reihe.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.vinoport.hu/index.php?node=3824">Vinoport</a></p>
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		<title>Kettöezerkilenc 2009, Orsolya Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 18:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Orsolya Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Zweigelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kadarka musste dem Pinot Noir weichen. Die anderen Mitspieler in der Einstiegs-Rotweincuvée von Orsolya aus Eger sind sonst dieselben geblieben: Kékfrankos, also Blaufränkisch, und Zweigelt. Was sich sonst noch geändert hat im Vergleich zum Vorjahr, als dieser Ansatz einer Basis-Rotweinversion zum ersten Mal auf den Markt kam? Klar, das Etikett, augenfällig, das ist bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8392" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://borwerk.de/2011/09/04/kettoezerkilenc-2009-orsolya-pince-eger/orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009/" rel="attachment wp-att-8392"><img class="size-medium wp-image-8392" title="orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/orsolya-pince_kettoezerkilenc_2009-275x300.jpg" alt="" width="275" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Orsolya Pince - Kettőezerkilenc 2009</p></div>
<p>Der Kadarka musste dem Pinot Noir weichen. Die anderen Mitspieler in der Einstiegs-Rotweincuvée von Orsolya aus Eger sind sonst dieselben geblieben: Kékfrankos, also Blaufränkisch, und Zweigelt. Was sich sonst noch geändert hat<a href="http://borwerk.de/2010/10/03/kettoezernyolc-hazasitas-2008-orsolya-pince-eger/"> im Vergleich zum Vorjahr</a>, als dieser Ansatz einer Basis-Rotweinversion zum ersten Mal auf den Markt kam? Klar, das Etikett, augenfällig, das ist bei Orsolya bei jedem Wein immer so. Und der Preis, fast ist man geneigt, das als nachhaltigste, tiefgreifendste Änderung wahrzunehmen. Von 7 EUR bis 7,40 kommend ist man bei 9,10 EUR gelandet. Ein satter Anstieg.</p>
<p>Der Wein ist schön. Der 2008er war es jedoch auch. Der qualitative Sprung ist ausgeblieben. So dass man aus Konsumentensicht nicht hinter der Preissteigerung stehen kann. Und auch wenn man von den Orsolya eine recht teure,<a href="http://borwerk.de/2011/06/13/kadarka-2009-orsolya-pince-eger/"> immer mal wieder klar zu teuere Einpreisung</a> kennt, rechtfertigt das den Sprug eben auch nicht. Schade, denn vom Ansatz des Alltagsrotweins mit eigenständigem Charakter hat man sich damit verabschiedet. Nicht was den Eindruck, den Auftritt des Weines anbelangt. Sondern rein unter Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Das ist ein Grundproblem in Ungarn und es bleibt einem nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen und es nicht gut heißen zu können.</p>
<p>Dunkles, recht dichtes Rubinrot. Die Nase ungemein warm und feinwürzig, erdig, Tannenwald, fette, überreife Schwarze und Sauerkirschen, später dann auch luftgetrocknete Tomaten, Feuerstein. Am Gaumen anfangs eher kühl, mit einer metallisch-hölzern wirkenden Frucht, an ihrer Fundstelle verbuddelte Waldbeeren, dank Holz und reifer Frucht recht füllig wirkend, ohne anzuecken oder überbordend zu wirken. Gut strukturiertes Säuregerüst neben würzigen Kräutern. Vielleicht mit etwas mehr Reifepotentail ausgestattet als der Vorgänger. Mittel im Abgang. Wie gesagt: an sich schon schön.</p>
<p>Wein: Kettőezerkilenc Házasítás 2009<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince, Ostoros<br />
Rebsorte/n: Pinot Noir, Kékfrankos, Zweigelt<br />
Alkoholgehalt: 13,5%<br />
Preis: 9,10 EUR (2.490 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.orsolyapince.hu/" target="_blank">orsolyapince.hu</a></p>
<p>P.S.: Kettőezerkilenc bedeutet 2009 auf Ungarisch.</p>
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		<title>Rosé &#8220;kilenctiz&#8221;, Pok Tamas, Eger</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 05:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Roséweine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Pók Tamás]]></category>
		<category><![CDATA[Rosé]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schönste Rosé des Jahres! Zumindest von denen, die ich bislang verkostete. Kilenctíz meint NeunZehn, die Jahrgänge, aus denen die Trauben für den hell erdbeerfarbenen Kéfrankos stammen. aus Kékfrankos, aus Blaufränkisch ist er. Zügig gepresst, in Tanks spontan vergoren, dann nach 15 beziehungsweise zwei Monaten Reife in kleinen Holzfässern unfiltriert vereint. Und aus zwei Jahrgängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8156" class="wp-caption alignleft" style="width: 307px"><a href="http://borwerk.de/2011/08/08/rose-kilenctiz-pok-tamas-eger/pok-tamas_kilenctiz/" rel="attachment wp-att-8156"><img class="size-medium wp-image-8156" title="pok-tamas_kilenctiz" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/pok-tamas_kilenctiz-297x300.jpg" alt="" width="297" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pók Tamás - Rosé kilenctíz</p></div>
<p>Der schönste Rosé des Jahres! Zumindest von denen, die ich bislang verkostete. <em>Kilenctíz</em> meint NeunZehn, die Jahrgänge, aus denen die Trauben für den hell erdbeerfarbenen Kéfrankos stammen. aus Kékfrankos, aus Blaufränkisch ist er. Zügig gepresst, in Tanks spontan vergoren, dann nach 15 beziehungsweise zwei Monaten Reife in kleinen Holzfässern unfiltriert vereint. Und aus zwei Jahrgängen wurden gerade einmal 755 Flaschen&#8230;</p>
<p>In der Nase Champignons, trockener Waldboden, Blutorangen, helle Sauerkirschen, feine metallische Töne. Sehr fein perlend am Gaumen, Laubblätter, Leder, wieder Pilze. Und erst dahinter eine wie gefrostet-getrocknet wirkende Frucht aus halbreifen Himbeeren, reife helle Sauerkirschen auch hier. Dann, noch eine Wahrnehmungs- und zeitlich versetzte Ebene nach hinten: schmal zulaufende Säuren, welche dem staubtrockenen Typ den weg weisen. Nicht komplex, nicht subtil, aber sehr eigen, männlich, erstaunlich ausdrucksstark für einen Rosé.</p>
<p>Wein: Rosé &#8220;kilectíz&#8221;<br />
Weingut, Ort: Pók Tamás Pinceje, Eger<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 12,0% Vol.<br />
Preis: 5,90 EUR (1.590 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.poktamas.hu/">poktamas.hu</a></p>
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