<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Cabernet Sauvignon</title>
	<atom:link href="http://borwerk.de/wein/cabernet-sauvignon/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://borwerk.de</link>
	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 19:01:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Pillango 2006, Jackfall Bormanufaktura, Villany-Siklos</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/05/20/pillango-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pillango-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/05/20/pillango-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 May 2012 18:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Jackfall Bormanufaktúra]]></category>
		<category><![CDATA[Pillangó]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9890</guid>
		<description><![CDATA[Eisheilige, Kältewelle gerade hinter sich gebracht, noch ein schneller Griff zu einem fetten Roten aus dem Süden, aus Villány, ehe es gar zu heiß dafür wird. Doch: Halt! Fett ist der eigentlich nicht. Anfänglich sogar derart behäbig, dass man beim ersten Eindruck nach dem Weight Watchers Logo auf dem Etikett sucht. Fündig wird man natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9855" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="http://borwerk.de/2012/05/20/pillango-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos/jackfall_pillango_2006/" rel="attachment wp-att-9855"><img class="size-medium wp-image-9855" title="jackfall_pillango_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/jackfall_pillango_2006-244x300.jpg" alt="" width="244" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jackfall - Pillangó 2006</p></div>
<p>Eisheilige, Kältewelle gerade hinter sich gebracht, noch ein schneller Griff zu einem fetten Roten aus dem Süden, aus Villány, ehe es gar zu heiß dafür wird. Doch: Halt! Fett ist der eigentlich nicht. Anfänglich sogar derart behäbig, dass man beim ersten Eindruck nach dem Weight Watchers Logo auf dem Etikett sucht. Fündig wird man natürlich nicht, stößt aber doch auf die 14,5% Vol.-Angabe. Zwar wirkt sich das auch im weiteren Verlauf nicht unangenehm aus, im Sinne von alkoholischer Würze oder süßlicher Frucht. Und dennoch hat man es zunehmend mit einem dicht gepackten, recht komplexen Kerl zu tun, der ganz offensichtlich lieber noch einige Jahre in der Flasche schlummern sollte.</p>
<p>So hat man zwar jetzt schon einen schönen Roten in Bordelais-Gewand, denkt man an eine Cuvée. Doch: da stecken 100% Cabernet Sauvignon drin, vermutet hätte ich zumindest auch einen gewissen Anteil Franc. Die Anleihen bleiben bestehen, doch umso beachtlicher, da ich kaum mal auf einen vernünftigen Cabernet Sauvignon traf in Ungarn &#8211; und der ist mehr als vernünftig.</p>
<p>Im Glas recht dicht und trüb, Rubinrot. In der Nase anfangs warm und breit sich öffnend, doch auch gedrungen und sich fast ein wenig sich verrucht gebend: Teer, Salmiaklakritz, tiefdunkle, etwas zu heftig eingekochte Früchte. Am Gaumen dann umso verschlossener, mit füllig-dumpfer Frucht aus Johannisbeeren, Blaubeeren, keine Frische, es fehlt Prägnanz, Struktur, Halt, verschwommene Ränder, die Konsistenz ist schwierig zu bestimmen, liegt irgendwo undefiniert zwischen allem. Nach hinten dann mit recht kräftigen Tanninen, im Abgang ledig-teerig.</p>
<p>So weit, so gut &#8211; oder eben auch nicht. Am Tag zwei, drei und vier zeigt er dann eher, was er kann, sein will und dass er wohl noch ein paar Jahre verträgt, in der Flasche ertragen möchte. Dann ist auch sein Nase wärmer, die Frucht hier und am Gaumen präsenter, klarer und dabei weich gezeichnet, Zwetschgen, schwarze Johannisbeeren, es bleibt neben schön eingebetteten Säuren ein etwas wilder, animalischer Touch durch ledige, tabakene Noten und deutlichen Tanninen. Der Pillangó, Schmetterling (keine Ahnung wie der Name entstand), ist dann breiter, vielschichtiger und charakterliche Eigenständigkeit. Was weiterhin etwas fehlt, ist ein Durchzug, die Festigkeit. Dennoch: ein gelungener erster Jahrgang dieser Cuvée von Jackfall (<a href="http://borwerk.de/2010/12/05/duett-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos/">hier</a> ein paar Zusatzinfos zum Weingut bzw. auf dessen eigener Seite).</p>
<p>Wein: Pillangó 2006<br />
Weingut: Jackfall Bormanufaktúra, Kisjakabfalván<br />
Rebsorte/n: Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 14,5% Vol.<br />
Preis: 19,60 EUR (5.890 HUF)<br />
Internet: <a href="http://www.jackfall.com">jackfall.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/05/20/pillango-2006-jackfall-bormanufaktura-villany-siklos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cabernet Sauvignon 2009, Kölyuk Bormanufaktura, Eger</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/04/12/cabernet-sauvignon-2009-kolyuk-bormanufaktura-eger/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cabernet-sauvignon-2009-kolyuk-bormanufaktura-eger</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/04/12/cabernet-sauvignon-2009-kolyuk-bormanufaktura-eger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 17:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kőlyuk Bormanufaktúra]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9748</guid>
		<description><![CDATA[Der Zufal spielte mit rein &#8211; und zwar verhielt es sich so: Umzug stand an, man suchte nach einem seriösen und preislich akzeptablen Umzugsunternehmen. Die Haushaltsschau begann, Wohnungs-Striptease, zur Ermittlung jener Kubikmeterzahl, die man sich über die Jahre hinweg zusammengehäuft hatte. Denn daran machte sich selbstredend auch ganz wesentlich der Preis fest. Einem der Anbieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9742" class="wp-caption alignleft" style="width: 433px"><a href="http://borwerk.de/2012/04/12/cabernet-sauvignon-2009-kolyuk-bormanufaktura-eger/kolyuk_cabernet-sauvignon_2009/" rel="attachment wp-att-9742"><img class="size-full wp-image-9742" title="kolyuk_cabernet-sauvignon_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/04/kolyuk_cabernet-sauvignon_2009.jpg" alt="" width="423" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Kőlyuk Bormanufaktúra - Cabernet Sauvignon 2009</p></div>
<p>Der Zufal spielte mit rein &#8211; und zwar verhielt es sich so: Umzug stand an, man suchte nach einem seriösen und preislich akzeptablen Umzugsunternehmen. Die Haushaltsschau begann, Wohnungs-Striptease, zur Ermittlung jener Kubikmeterzahl, die man sich über die Jahre hinweg zusammengehäuft hatte. Denn daran machte sich selbstredend auch ganz wesentlich der Preis fest.</p>
<p>Einem der Anbieter fielen die zahlreichen einschlägigen Kartons und der Weinklimaschrank ins Auge. Der Hintergund, dieser Blog, kam im Gespräch kurz auf. Und da rückte der Unternehmer damit heraus, dass er seit nicht allzu langer Zeit sich als Hobby ein Weingut im Anbaugebiet Eger hält.</p>
<p>So sehr, wie er die Professionalität und Qualität seiner geschäftlichen Unternehmung unterstrich, so sehr war ihm an Understatement gelegen, wenn es um dieses, sein Hobby ging. Kurz: am Ende entschied man sich zwar nicht für seine Dienste, bekam aber unabhängig davon eine Kiste seiner Weine geliefert. Noch sind nicht alle Flaschen geöffnet worden. Und es fiel bislang schwer, sein Understatement nicht als die gegenwärtig einzig richtige Einstellung zu &#8220;seinen&#8221; Weinerzeuger-Ergebnissen zu sehen.</p>
<p>Die Weine sind in der Tat in ihrem Auftreten typisch für jene Weißen und Roten, die man an recht vielen Ecken ungarischer Weingegenden trifft. Letztlich einfach gestrickte tafelweinartige Gebilde, die in der Freizeit redlich herangezogen wurden. Ehrliche, bodenständige Kerle also. Doch Halt! Mit einem wesentlichen Unterschied: <a href="http://www.kolyuk.hu/kolyuk/">der Gesamtauftritt hat es in sic</a>h. Etiketten und auch die Homepage stehen jetzt schon für qualitativ hochwertige Produkte, machen was die Professionalität anbelangt weit mehr her, als manch eine Internetpräsenz gestandener ungarischer Erzeuger.</p>
<p>Der Schein trügt also, würde trügen. Denn soviel ich weiß, gibt es die Weine im Handel, ich meine bei einem Händler noch gar nicht. Doch wer weiß: wer weiß wie sich das Weingut mit dem zumindest was die Menge der erzeugten Flaschen anbelangt programmatisch zu verstehenden Namen &#8220;Kőlyuk Bormanufaktúra&#8221; (= Steinloch Weinmanufaktur) in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wenn von extern ein guter Önologe hinzugezogen wird, die jungen Anlage mal voll tragen und man beim Landkauf nicht alles falsch gemacht hat&#8230; Mal schauen. Der Cabernet Sauvignon jedenfalls, von dem es aus 2009 gerade einmal 330 Flaschen gab, war doch anständig genug, um Grundlage für die Geschichte drumherum und also diesen Eintrag zu liefern&#8230;</p>
<p>Mittleres, leicht trübes Purpur. Erdiges Wurzelholz und schwarze Johannisbeeren &#8211; aber anfangs vor allem Blaubeeren pur in der Nase. Am Tag darauf nicht mehr wirklich Herr seiner selbst, die Frucht fast weg, die Säuren nicht überstark aber dafür ganz vorne.Schwachbrüstig. Also: wenn, dann gleich auf ein Mal wegtrinken.</p>
<p>Denn da zeigt er sich doch in durchaus nettem Zutand. Kein wirklich typischer Sauvignon, dafür doch einfach zu &#8220;harmlos&#8221;, eher wie ein leichter ausgefallener Blaufränkisch. Aber dafür dann auch mit zu wenig ausgeprägter Frucht und zu schwacher Würze. Die gibt es, sanft begleitend und die Frucht bildet sich aus Blaubeeren und roten Johannisbeeren und Erdbeeren &#8211; allesamt nicht wirklich reif und nicht wirklich saftig oder irgendeine tragende Rolle einnehmen wollend. Holz ist da, ein wenig zu stark. Was noch? Alles eben sehr schlank, fast unterwürfig daher kommend. Ohne Druck und ohne Nachdruck. Aber als Nachweis des Willens und der Lernens durchaus ok &#8211; und letztlich trinkbar.</p>
<p>Wein: Cabernet Sauvignon 2009<br />
Weingut, Ort: Kőlyuk Bormanufaktúra, Eger<br />
Rebsorte/n: Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: k.A.<br />
Internet: <a href="http://www.kolyuk.hu/">kolyuk.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/04/12/cabernet-sauvignon-2009-kolyuk-bormanufaktura-eger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tenkes 2007, Malatinszky, Villany-Siklos</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/02/24/tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/02/24/tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 18:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Malatinszky]]></category>
		<category><![CDATA[Malatinszky Kúria]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9556</guid>
		<description><![CDATA[Und nach dem Chardonnay aus der mittleren Qualitäts-Preis-Kategorie, gleich noch ein Wein von Malatinszky hinterher, der Tenkes. Dieser stammt aus der Einstiegsreihe &#8220;Le Sommelier&#8221; &#8211; und bietet für knapp 10 EUR viel Bordeaux-Anleihen für wenig Geld. Mit Blaufränkisch hat sich zwar noch ein wenig Lokalkolorit in die Cuvée gemischt, die Hauptrollen übernehmen aber die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9540" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/24/tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos/malatinszky_le-sommelier-te/" rel="attachment wp-att-9540"><img class="size-medium wp-image-9540" title="malatinszky_le-sommelier-te" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/malatinszky_le-sommelier-te-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Malatinszky - Le Sommelier Tenkes 2007</p></div>
<p>Und nach dem <a href="http://borwerk.de/2012/02/22/siklosi-chardonnay-2006-malatinszky-villany-siklos/">Chardonnay</a> aus der mittleren Qualitäts-Preis-Kategorie, gleich noch ein Wein von Malatinszky hinterher, der Tenkes. Dieser stammt aus der Einstiegsreihe &#8220;Le Sommelier&#8221; &#8211; und bietet für knapp 10 EUR viel Bordeaux-Anleihen für wenig Geld. Mit Blaufränkisch hat sich zwar noch ein wenig Lokalkolorit in die Cuvée gemischt, die Hauptrollen übernehmen aber die beiden Cabernets. Da ist viel Wärme im Glas, umgehend viel Nähe, eine satte, reife, rote Kirschfrucht. Am Gaumen liegt die Kirsch-Brombeer-Johannisbeeren-Frucht erstaunlich fest und blank da, gar etwas fleischig, mit serh schön integrierten Tanninen, etwas Walnuss, einige vegetabile Töne, Sellerie, alles frisch, auch die Säuren, rund, ausgewogen, direkt, nicht dick, nicht komplex, nicht alkoholisch, nicht müde, mittellang im Abgang. Schöner kleiner Bordelaiser &#8211; nur eben aus dem Süden Ungarns.</p>
<p>Wein: Tenkes 2007<br />
Weingut, Ort: Malatinszky Kúria, Villány<br />
Rebsorte/n: Cabernet Sauvignon und Franc, Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 13,5 %Vol.<br />
Preis: 9,80 EUR (2,800 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.malatinszky.hu/">malatinszky.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/02/24/tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cabernet 2006, Günzer Zoltan, Villany-Siklos</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Günzer Zoltán]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9391</guid>
		<description><![CDATA[Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche. Ist man, nach all dem Technischen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9377" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/gunzer_cabernet_2006/" rel="attachment wp-att-9377"><img class="size-medium wp-image-9377" title="gunzer_cabernet_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/gunzer_cabernet_2006-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Günzer - Cabernet 2006</p></div>
<p>Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche.</p>
<p>Ist man, nach all dem Technischen &#8211; was ja auch hin und wieder mal sein muss &#8211; endlich beim Wein angelangt, fällt er durch eine schöne Griffigkeit und zumindest Zweischichtigkeit auf. Rubinrot und von mittlerer Dichte. Dann ist da diese gereifte Frucht, vor allem aus Zwetschgenkompott, kühl, gesetzt, in sich ruhend. Pilze, erdig. Dann, quasi parallel laufend, eine schöne Würze grünbräunlicher Kräuter, die Angriffsfläche bietet und den Merhanteil des Franc aufzeigt, gegrillte grüne Paprika, leicht gepfefferte Auberginen, Lakritz, Bitterschokolade. Holz, trocken. Hinten recht lang auslaufend, die Würze zunehmend abpuffernd und in der Frucht gar leicht süßlich werdend. Recht nett und allemal spannender, als die Alltagsweine der letzten Einträge, dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/">Trió</a> und dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/20/vinum-rubrum-2009-csutoras-pince-eger/">Vinum Rubrum</a> ohnehin.</p>
<p>Wein: Cabernet 2006<br />
Weingut, Ort: Günzer Zoltán, Villány<br />
Rebsorte/n: 60% Cabernet Franc, 40% Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 7,90 EUR, 2.360 Ft</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trio 2008, Takler Pince, Szekszard</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=trio-2008-takler-pince-szekszard</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Takler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9392</guid>
		<description><![CDATA[Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9378" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/takler_trio_2008/" rel="attachment wp-att-9378"><img class="size-medium wp-image-9378" title="takler_trio_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/takler_trio_2008-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Takler - Trió 2008</p></div>
<p>Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker.</p>
<p>Mit leicht trübem, mittlerem Rubin im Glas. Mit einer recht warmen, verhalten würzig und mit Holz ausgestatteten Nase mit dunkelroter Frucht aus roten und schwarezn Johannisbeeren. Am Gaumen ist es dann in der Tat einer dieser Standardrotweine mit denen man nicht falsch, aber auch nie wirklich richtig liegen kann. Uniform. Auch im vierten Lebensjahr nach wie vor mit frischer Frucht aus Kirschen, roten und schwarzen, Johannisbeeren, hier nur den schwarzen, Brombeeren, etwas Holz, ganz vorsichtig zugreifenden Gerbstoffen und gut eingebetteten Säuren. In sich rund, schlank, ok eben. Getrunken, für gut befunden und eben auch durch seine Beliebigkeit wieder schnell vergessen. Solche Typen muss es aber schließlich auch geben.</p>
<p>Wein: Trió 2008<br />
Weingut, Ort: Takler Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Merlot, Cabernet<br />
Alkoholgehalt:<br />
Preis: 6,70 EUR, 1.990 HUF<br />
Internet: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.takler.com']);" href="http://www.takler.com/">takler.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besser im Bessa &#8211; im Valley, in Bulgarien, mit dem Grafen von Neipperg</title>
		<link>http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg</link>
		<comments>http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Borúton, auf Weinwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Bessa Valley]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Captain Cork]]></category>
		<category><![CDATA[Graf Neipperg]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Dworkin]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Petit Verdot]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9211</guid>
		<description><![CDATA[BorWerk auf Abwegen, weit jenseits der ungarischen Grenzen.  Doch wenn der Captain befiehlt, hat der Maat zu folgen. Erst recht, wenn ein großer Name lockt: Graf Neipperg. Das ist eine Geschichte der Gegensätze. Und kann es anders auch nicht sein. Hier trifft das Gestern im Heute auf das Morgen. Hier trifft arm auf reich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9215" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/bessa_valley_01/" rel="attachment wp-att-9215"><img class="size-full wp-image-9215" title="bessa_valley_01" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/bessa_valley_01.jpg" alt="" width="636" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Im Vordegrund Merlot und Syrah in karger Umgebung, im Hintergund die Rhodopen, mit immerhin über 2.000 m hohen Gipfeln.</p></div>
<p><span style="color: #003300;"><em>BorWerk auf Abwegen, weit jenseits der ungarischen Grenzen.  Doch wenn der Captain befiehlt, hat der Maat zu folgen. Erst recht, wenn ein großer Name lockt: Graf Neipperg.</em></span></p>
<p><strong>Das ist eine Geschichte</strong> der Gegensätze. Und kann es anders auch nicht sein. Hier trifft das Gestern im Heute auf das Morgen. Hier trifft arm auf reich und Geschichte auf ihre Verdrängung. Mentalitätsunterschiede liegen offen. Mal mehr, mal weniger. Und eigentlich selbstverständliche Dinge verlangen immer und immer wieder ein Hinterfragen und Nachfassen. Aber wenn es einfach wäre, würde es jeder machen. Hier, im Süden Bulgariens, in einer entrückten und unwirtlich wirkenden Landschaft.</p>
<p>Ihn, den Grafen, ihn ficht das alles nicht an. Diesen ruhenden Pol inmitten des stillen Kellers. Und wenn er &#8211; umgeben von hunderten Barriques &#8211; über die optimale physiologische Reife der Trauben, über Laubwände und Böden und den Einsatz von Naturkork doziert, dann haftet jedem seiner Worte so viel Leichtigkeit wie auch Bedeutungsschwere an. Beides zu vereinen, das kann er gut, Stefan Graf Neipperg.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Weit weg von Bordeaux</strong></span></p>
<p>Er hat jene Aura, die echte Persönlichkeiten umgibt und die den Unterschied zu Schwätzern ausmacht. Da steht er, der Graf, in seinem Keller in Bulgarien, über zweieinhalbtausend Kilometer von St. Émilion entfernt &#8211; der Wiege seines Schaffens und seines Erfolgs. Und doch ist er von Weinen umgeben, die einmal mit seinem Familienwappen geschmückt werden, Weine aus einem völlig anderen Teil Europas, die aber seine Handschrift tragen müssen.</p>
<p>Wappen und Name sind längst zur Marke geworden. Und Marken sind vor allem eins: ein Versprechen. Nun wäre es vermessen zu erwarten, dass das, was hier in französischer Eiche reift, an die Erzeugnisse seiner größten Bordeaux-Güter heranreicht. Und doch haftet dem, was Neipperg einmal anfängt, ein Stück Versprechen an, etwas Besonderes zu sein, Potential, Perspektive zu haben. Einmal begonnen ist dann der große Weg vorgezeichnet. Genauer gesagt: Er ist alternativlos.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Die Idee mit dem professionellen Neuanfang</strong></span></p>
<p>Gut zehn Jahre ist es her, als alles begann und eine Idee konkrete Formen annahm. Die Idee, die ältesten Wurzeln des europäischen Weinbaus aufzugreifen und daraus mit modernen, professionellen Mitteln einen Neuanfang zu gestalten. Es ist eine romantische Idee, zugegeben; aber es war auch Romantik, die den Neippergs Vater in das Bordelais trieb. Einen Deutschen nach dem Krieg. Da gehörte viel dazu.</p>
<div id="attachment_9219" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/bessa_valley_05/" rel="attachment wp-att-9219"><img class="size-full wp-image-9219" title="bessa_valley_05" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/bessa_valley_05.jpg" alt="" width="636" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Wie eine Kathedrale - die Verbindung von Hauptgebäude und Barrique-Keller</p></div>
<p>Doch da sind die Gegensätze, die hier in Bessa Valley, eineinhalb Autostunden südöstlich von Sofia, offenbar werden. Am plastischsten ist das grüne Rechteck, das nach einer leichten Anhöhe an der Südseite des Hügels urplötzlich auftaucht. Inmitten der kargen, brachliegenden Landschaft, die vielerorts von mageren, steppenartigem Grasbewuchs und einzelnen verkrüppelten Sträuchern dominiert wird, bilden die klar strukturierten Rebformationen einen geschlossenen, deplatziert wirkenden Teppich. Grün über Grau und Braun. Nicht auf die grüne Wiese gesetzt, sondern selbst eine Oase &#8211; plastischer kann ein Investment kaum dargestellt werden.</p>
<p>Gut zehn Jahre ist es her, als die Idee geboren wurde, die Suche begann und letztlich hier endete. Die Suche nach einem Terroir, das die Grundvoraussetzung für eine realistische Perspektive und das Potential für bemerkenswerte Weine hat. Hier, in leicht ansteigender Hanglage, auf lehmig-sandigen Böden mit hohem, teils offen liegendem Kalksteinanteil wurzeln auf zwischenzeitlich 140 Hektar Reben der Sorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Das klingt nach Bordeaux und meint es auch so. Wäre da nicht noch der Syrah: ein Volltreffer, der absolut heraussticht.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Bulgarien mit alter Tradition, aber mit 40 Jahren Sozialismus</strong></span></p>
<p>Viel Bordelais findet sich im Basiswein, im Enira. Er ist der Key-Accounter, soll und muss als erster punkten. Überzeugungsarbeit, die nicht leicht fällt. Wann hat man schon mal bulgarischen Wein im Glas? Und überhaupt? Was kann Bulgarien?</p>
<p>Bulgarien kann vor allem viel Tradition, hier wurde schon vor 4400 Jahren Wein angebaut. Alleine, den Bulgaren muss geholfen werden. Denn der Sozialismus hat nicht nur weite Rebflächen roden lassen, sondern auch das Selbstwertgefühl und das klassische Weinhandwerk zerstört. 45 Jahre Herrschaft der Ideologie, die ausreichten, um bei Null beginnen zu müssen.</p>
<p>Tradierte Erfahrung gibt es im Bessa-Valley keine mehr. Dafür billige und willige Arbeitskräfte in einer ländlichen Region, in der Arbeitsplätze rar sind. Dass im und um den Weinberg jeder Arbeitsgang von Hand erledigt wird, ist betriebswirtschaftlich gesehen nur konsequent. Maschinen sind schlichtweg teurer.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein erfahrener Önologe mit vielen Stationen</strong></span></p>
<p>Spätestens hier kommt auch Mark Dworkin ins Spiel, Neippergs Önologe. Seine Stationen: Château Clarke, Côtes Montpezat, Château Larmande und Château Bellefont-Belcier &#8211; dann Bessa Valley. Bei Null starten, das Risiko eingehen, den Lernprozess von Beginn an steuernd begleiten. Das reizte Dworkin.</p>
<div id="attachment_9218" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/bessa_valley_04/" rel="attachment wp-att-9218"><img class="size-full wp-image-9218" title="bessa_valley_04" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/bessa_valley_04.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Markt Dworkin - charismatischer Önologe und Abenteurer.</p></div>
<p>Contenance bewahren, wie der Graf es tut, ist leicht, wenn man nicht den alltäglichen Problemen ausgesetzt ist, wie Dworkin. Dass das gesamte Gelände umzäunt und von eigenen Sicherheitskräften bewacht werden muss, ist dabei nur ein Detail am Rande. Und für Dworkin längst nichts Besonderes mehr. Doch nach all den Jahren gegenseitigem Un- und teils wechselseitigem Missverständnis, manch kleinerer und größerer Aufregung und auch, nachdem er inzwischen weitere Projekte in Bordelais, Rumänien und neuerdings auch China zu verantworten hat, ist eines klar: Bulgarien ist zu einer sehr persönlichen Herzenssache Neippergs geworden, Enira sein und Dworkins Baby.</p>
<p>Ein Baby, das beachtlich schnell das Krabbelstadium hinter sich gelassen hat. Der Export erreicht inzwischen die 300.000er Marke, die 400.000end sind für 2012 im Visier. Auch in Bulgarien selbst sind die Vorbehalte gegen ein einheimisches Qualitätsprodukt geschwunden, sind Bessa Valley und Enira zu einer Marke geworden.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Enira ist zum Trinken gemacht</strong></span></p>
<p>Enira ist bewusst nicht zum Lagern, sondern zum Trinken gemacht. Preis (ca 10 Euro) und Leistung müssen stimmen. Beim frühen Ausbau in Betontanks werden konsequenterweise (die teilweise umstrittenen) Holzspäne eingesetzt, um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und die Kosten gering zu halten. Danach stehen immer noch 14-15 Monate Lagerung in teils gebrauchten französischen Barriques an. Der Enira hat also Holz. Das macht ihn weltmarkttauglich.</p>
<p>Der Enira 2009 &#8211; 50 % Merlot, 35 % Syrah, 15 % Petit Verdot &#8211; verfängt im positiven Sinn. Er ist in der Tat das, was er sein soll: ein Genusswein mit Charakter. Für den Alltag bestimmt, für die Begleitung auch deftigerer Speisen. Mit einer ausgeprägt frischen Brombeer-Johannisbeer-Frucht, einem knackigen Säuregerüst, einer angenehm fein-ruppiger Würze und schönen Tanninen. Jetzt schon sehr gut trinkbar &#8211; aber das war ja auch die Absicht.</p>
<p>Der Alkoholgehalt beim 2009er Enira hält sich mit 14 % in Grenzen und ist kaum spürbar. Doch der Alkohol, so Dworkin, ist eines seiner größten Probleme. Das kontinentale Klima verlangt den jungen Rebstöcken im Sommer viel ab. Heiße Tage, kalte trockene Nächte &#8211; ohne Tröpfchenbewässerung geht hier gar nichts. Doch auch so ist die Zuckerbildung angesichts sehr heißer Sommer kaum zu bremsen, sind in manchen Parzellen Alkoholgrade jenseits von 15 % inzwischen eher die Regel als die Ausnahme.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Alter der Reben soll Alkoholgrade abmildern</strong></span></p>
<p>Alkoholreiche Weine: Das ist, mit etwas freizügiger Interpretation, eine historische Fortsetzung der hiesigen Ursprünge. Schließlich sollen die hier mal ansässigen, kampfeslustigen Thraker so trinkfest gewesen sein, dass &#8220;Er trinkt wie ein Thraker!&#8221; einer Auszeichnung gleichkam. Homer ließ Agamemnon schweren thrakischen Wein trinken. Und der berühmte griechische Weingott Dionysos soll thrakischen Ursprungs gewesen sein. Viel Wein, viel Ehr also. Da passt die deutlich breiter und dichter aufgestellte 2008er Enira Reserva wirklich gut ins Bild. Alkohol trifft Würze. Ein Kraftwein, direkter und angriffslustiger, als der einfache Enira.</p>
<p>Die Zeit wird, so hofft Dworkin, mit zunehmendem Alter der Reben auch die hohen Alkoholgrade abmildern. Was 2009 gekeltert wurde, ist für ihn wegweisend und beruhigend zugleich. Dort will man auf Enira hin, 2009 ist ein Beispieljahr.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Bäume pflanzen mit dem Graf</strong></span></p>
<p>Die Zeit scheint stehen geblieben bei den zahllosen Melonenverkäufern am Straßenrand, den heruntergekommenen Plattenbauten, Relikten und Mahnmalen des Sozialismus. Mittendrin, in großem Bogen die Pferdefuhrwerke überholend, gleitet Stephan Graf Neipperg fast lautlos in seiner Limousine über die Schlaglochpisten.</p>
<p>Wenig später trifft er jene Frauen, die vor zehn Jahren die ersten Rebstöcke in die kalkigen Böden setzen. Jetzt muss der Graf noch schnell selber Hand anlegen und den von ihnen mitgebrachten Baum pflanzen helfen. Eine etwas zu direkte, plump anmutende Symbolik? Mag sein. Und doch kann man es auch als Zeichen verstehen. Ein Zeichen, dass trotz vieler Umwege und Querschläger über die Jahre hinweg doch vieles richtig gemacht wurde.</p>
<p>Dieser Artikel ist auch auf <a href="http://www.captaincork.com/Weine/go-east-besser-im-bessa-enira-neipperg-bulgarien-rotwein-kauftipps?Seite=3">CaptainCork</a> erschienen.</p>
<div id="attachment_9216" class="wp-caption alignleft" style="width: 646px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/bessa_valley_02/" rel="attachment wp-att-9216"><img class="size-full wp-image-9216" title="bessa_valley_02" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/bessa_valley_02.jpg" alt="" width="636" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Bessa Valley - das Weingut duckt sich förmlich in die Landschaft hinein.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2012/01/09/besser-im-bessa-im-valley-in-bulgarien-mit-dem-grafen-von-neipperg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kopar 2009, Raspi, Sopron</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/12/20/kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/12/20/kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 06:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sopron]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Horváth Jószef]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Ráspi]]></category>
		<category><![CDATA[Ráspi Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Zweigelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=9281</guid>
		<description><![CDATA[Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche? Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9258" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/20/kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron/raspi_kopar-2009/" rel="attachment wp-att-9258"><img class="size-medium wp-image-9258" title="raspi_kopar-2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/raspi_kopar-2009-159x300.jpg" alt="" width="159" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ráspi - Kopár 2009</p></div>
<p>Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche?</p>
<p>Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er am interessantesten, verfiel in eine angemessen vorweihnachtliche Stimmung, mit entsprechenden Gewürznoten neben einer sanft ausgeprägten roten Johannisbeer-Frucht, roten Kirschen, nicht allzu starken Säuren und doch recht deutlichem, alles etwas zu stark begleitendem, wenn auch nicht wirklich kräftigem Holz. Das wiederum ist in der sonst recht zurückhaltenden, feinwürzig-hellrotfruchtigen Nase doch etwas zu dominant. Ja, alles eben zurückhalten und schwach, ein Körper kaum vorhanden, keine Spannung, keine echte Linie, kaum Struktur.</p>
<p>Und dennoch: nachdem mir der Pelzberg, die Überraschung des frühen Winters, so gut gefallen hat, wird es eine kleine, unregelmäßige Kékfrankos, also blaufränkisch-Reihe geben. Mit reinsortigen Weinen. Mal wieder &#8211; und beizeiten auch mit mehr Substanz, mit Informationen zur Rebsorten unterfüttert. Schließlich ist sie doch überaus bedeutend hier in Ungarn, sehr viele Erzeuger in fast allen Weinregionen beschäftigen sich mit ihr. Und allein der große Gegensatz zwischen dem Pelzberg und dem Kopár macht Lust, bewusst mehr Interpretationen zu erleben.</p>
<p>Wein: Kopár 2009<br />
Weingut, Ort: Ráspi (Horváth József), Fertőrákos<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch), Zweigelt, Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 12,5%<br />
Preis: 8,20 EUR (2.500 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.raspi.hu/" target="_parent">raspi.hu </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/12/20/kekfrankos-kopar-2009-raspi-sopron/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reinhart&#8217;s Cuvée 2000, M. Aurelius Pince, Villany-Siklos</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/07/10/reinharts-cuvee-2000-m-aurelius-pince-villany-siklos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=reinharts-cuvee-2000-m-aurelius-pince-villany-siklos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/07/10/reinharts-cuvee-2000-m-aurelius-pince-villany-siklos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[M. Aurelius Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=7943</guid>
		<description><![CDATA[Marc Aurelius, so heißt das Weingut. Reinhart&#8217;s Cuvée, so heißt der Wein. Im Auchan, so heißt diese unsäglichen französische Hypermarkt-Kette (um dem Verdacht der schleichwerbung entegegnzuwirken, sei hier auch noch die Konkurrenz von Cora und Tesco genannt), gekauft. Jahrgang 2000. Niemals was davon vernommen. Mitnehmen, probieren. Was kann das? Bei der Namenskombination&#8230; &#8211; hier der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7854" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="http://borwerk.de/2011/07/10/reinharts-cuvee-2000-m-aurelius-pince-villany-siklos/m-aurelius_reinhards-cuvee_2000/" rel="attachment wp-att-7854"><img class="size-medium wp-image-7854" title="m-aurelius_reinhards-cuvee_2000" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/m-aurelius_reinhards-cuvee_2000-244x300.jpg" alt="" width="244" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">M. Aurelius - Villányi Reinhard&#39;s Cuvée 2000</p></div>
<p>Marc Aurelius, so heißt das Weingut. Reinhart&#8217;s Cuvée, so heißt der Wein. Im Auchan, so heißt diese unsäglichen französische Hypermarkt-Kette (um dem Verdacht der schleichwerbung entegegnzuwirken, sei hier auch noch die Konkurrenz von Cora und Tesco genannt), gekauft. Jahrgang 2000. Niemals was davon vernommen. Mitnehmen, probieren. Was kann das? Bei der Namenskombination&#8230; &#8211; hier der Verweis auf römische Wurzeln, da dieser Reinhart. Kann das was? Für knapp 8 EUR, mit 11 Jahren auf dem Buckel?</p>
<p>Nein, kann nichts. Zumindest nicht mehr viel. Ist schon ziemlich überm Berg. Klar stellt sich auch die Frage, wo der, diese eine Flasche ihr Leben verbracht hat, wie sie all die Jahre über gelagert wurde. Da entspringt noch der recht bräunlich mittel-rubinroten Flüssigkeit im Glas ein letztes bischen Frucht von, sagen wir Brombeeren. Aber vor allem Holztöne und Altertöne der unguten Art. Am Gaumen ist dann auch noch ein allerletzter Restbestand Frucht da, mit müder Säure, einige Tannine, nicht viele, und vor allem Holz. Hat vermutlich irgendwann mal sogar gar nicht so schlecht geschmeckt. Jetzt definitiv nicht mehr zu empfehlen (da helfen auch die Auszeichnungen nichts).</p>
<p>Und sonst? Der Erklärungsnotstand, was Aurelius und Reinhat anbelangt wird durch die (gewiss ungewollte) <a href="http://www.m-aurelius.hu/gerinfo.html">&#8220;Retro&#8221;-Seite</a> des Weingutes aufgelöst. Alfons Reinhart, seines Zeichens Obstbauer aus Deutschland, hat 1997 das Weingut gegründet, zielt auf den deutschen Markt und ungarische Hypermärkte. Ob er immer noch produziert, erschließt sich einem niccht. Wenn ja, muss er mächtig Geld zur Vorfinanzierung haben und doch an einen schnellen Abverkauf und eine gewisse Langlebigkeit seiner Weine haben (der<a href="http://www.m-aurelius.hu/gerboraink.html"> jüngste dort aufgeführte Wein</a> datiert auf 2003 (wahrscheinlicher, dass das Weingut nichts mehr an- und ausbaut)). Marcus Aurelius, weil man im näheren Umfeld einst eine Büste des römischen Kaisers fand.</p>
<p>Eine Neuentdeckung, die einen trotz vieler Antworten mit Stirnrunzeln, aber zum Glück auch eine gehörigen Portion Gleichgültigkeit zurücklässt.</p>
<p>Wein: Reinhart&#8217;s Cuvée 2000<br />
Weingut, Ort: M. Aurelius Pince, Villány<br />
Rebsorte/n: 80% Cabernet Sauvignon, 20% Kékfrankos <br style="color: black; font-family: Microsoft Sans Serif; font-size: x-small;" /> Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 8,70 EUR (2.300 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.m-aurelius.hu/">m-aurelius.hu</a><br />
Internet: <a href="http://www.tuzkobirtok.hu/">tuzkobirtok.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/07/10/reinharts-cuvee-2000-m-aurelius-pince-villany-siklos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zekk von Zwack. Teil III: Kissvörös 2009, Kiss Gabor, Villany-Siklos</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/07/01/zekk-von-zwack-teil-iii-kissvoros-kiss-gabor-villany-siklos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zekk-von-zwack-teil-iii-kissvoros-kiss-gabor-villany-siklos</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/07/01/zekk-von-zwack-teil-iii-kissvoros-kiss-gabor-villany-siklos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 06:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kiss Gábor]]></category>
		<category><![CDATA[Kiss Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=7810</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Zekk. Der Jolly Joker des Lebens.&#8221; Eine Spaßkanone, dieser Zekk. Klingt zynisch, despektierlich? Ist auch so gemeint. Denn so viel Distanz habe ich schon lange nicht mehr zu einem Ansatz entwickelt. Rein graphisch machen die Etiketten ja was her. Das fällt im Laden auf, passt in die Jahreszeit. Gut. Kein Problem. Aber den Rest, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7788" class="wp-caption aligncenter" style="width: 646px"><a rel="attachment wp-att-7788" href="http://borwerk.de/2011/06/27/ungarn-weinmarketing-zekk-serie-zwack-teil-i-chardonnay-2010-benedek-pince-matra/zekk_banner/"><img class="size-full wp-image-7788" title="zekk_banner" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/06/zekk_banner.jpg" alt="" width="636" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Zekk war offensichtlich schon leicht bedüdelt beim Fotografieren, zumindest würde das die leichte Schräglage von manch einer Flasche erklären.</p></div>
<p>&#8220;Zekk. Der Jolly Joker des Lebens.&#8221; Eine Spaßkanone, dieser Zekk. Klingt zynisch, despektierlich? Ist auch so gemeint. Denn so viel Distanz habe ich schon lange nicht mehr zu einem Ansatz entwickelt. Rein graphisch machen die Etiketten ja was her. Das fällt im Laden auf, passt in die Jahreszeit. Gut. Kein Problem. Aber den Rest, das Geschreibsel könnte man sich wahrlich sparen. Diesmal gehts im Etikettentext um folgende inhaltiche Leere:</p>
<p>Anfang des Zitats.<br />
Zekk verlässt ab und an die irdischen Sphären und verwandelt sich in ein kosmisches Wesen. Ich bin ein Ufo geworden, Mutter, sagt er, wenn er heimkommt.<br />
Ende des Zitats.</p>
<p>Ähem. Das steht da so für sich, und ein weiterer Kontext erschließt sich auch nicht zusammen mit den anderen Etiketten der Serie (zum <a href="http://borwerk.de/2011/06/27/ungarn-weinmarketing-zekk-serie-zwack-teil-i-chardonnay-2010-benedek-pince-matra/">Chardonnay</a>, zum <a href="http://borwerk.de/2011/06/29/zekk-von-zwack-teil-ii-villanyi-rose-2010-heumann-villany-siklos/">Rosé</a>).</p>
<div id="attachment_7819" class="wp-caption alignright" style="width: 206px"><a rel="attachment wp-att-7819" href="http://borwerk.de/2011/07/01/zekk-von-zwack-teil-iii-kissvoros-kiss-gabor-villany-siklos/zekk_kiss-gabor_kissvoros_2009/"><img class="size-medium wp-image-7819" title="zekk_kiss-gabor_kissvoros_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/zekk_kiss-gabor_kissvoros_2009-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kiss Gábor - Kissvörös 2009</p></div>
<p>Der Wein ist diesmal das kleine Rote Cuvée von Gábor Kiss. Und auch wenn man selbst nach dem dritten von vier Weinen noch kein ganzheitliches Konzept (außer dem clownesken Hasen und den Sprüchen) erkennen kann, dann liegt das diesmal daran, dass der Wein anfänglich sich von gar keiner guten seite zeigt. Er braucht nämlich Luft &#8211; und das nicht zu wenig. Verharrt anfänglich in einer Art Schockzustand von leicht säuerlicher, schwer definierbarer Frucht mit recht deutlichem Holzanteil. Mehr ist da nicht. Dass er dann doch ein gutes Stück mehr kann, der kleine Rote, zeigt sich eben erst nach langer Zeit, im Grunde sogar erst am Folgetag. Dekantieren wäre also zu empfehlen. Aber wer macht das schon bei so einem Wein, der per se wie ein leichter Alltagstropfen daher kommt, doch wohl auch so verstanden werden soll?</p>
<p>Das macht es für den (das ist jetzt nicht despektierlich gemeint) Normalkonsumenten schwierig, zumindest derzeit überhaupt mit dem Positiven, mit der schönen Seite in Kontakt zu kommen. Mit der dunkelrot verkochten Frucht in der Nase, den deutlichen Nougat und später dann eben nur noch angenehm feinen, warmen Holztönen. Und am Gaumen mit einer auch jetzt nach wie vor von etwas zu dominanten Säuren latent überlagerten Frucht aus Kirschen und Zwetschgen, der etwas fleischigen Textur, den sanften Gerbstoffen, die zum Ende hin leicht adstringierend wirken. Nicht komplex, nichts Spannendes (der <a href="http://borwerk.de/2009/12/27/3751/">2007er</a> gefiel mir letztlich doch besser), aber klar, geradlinig, und zu einem (gerade noch) fairen Preis.</p>
<p>Noch einer steht aus. Dann darf Zekk in die kosmischen Sphären zurück, oder wo immer er auch hergekommen sein mag&#8230;.</p>
<p>Wein: Kisvörös 2009<br />
Weingut, Ort: Kiss Pince, Villány<br />
Rebsorte/n: Cab. Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 7,20 EUR (1.925 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.kisspince.hu/" target="_blank">kisspince.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/07/01/zekk-von-zwack-teil-iii-kissvoros-kiss-gabor-villany-siklos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cabernet Sauvignon Kräftner 2006, Jandl, Sopron</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/06/11/cabernet-sauvignon-kraftner-2006-jandl-sopron/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cabernet-sauvignon-kraftner-2006-jandl-sopron</link>
		<comments>http://borwerk.de/2011/06/11/cabernet-sauvignon-kraftner-2006-jandl-sopron/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 14:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sopron]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Jandl]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://borwerk.de/?p=7678</guid>
		<description><![CDATA[Lange nichts mehr aus Sopron getrunken&#8230; Das nennt man mal ein Cabernet Sauvignon-Näschen: so deutliche Aromen von Schwarzen Johannisbeeren gab es selten für mein Riechorgan. Das stellt sich aber nur nach einiger Zeit an der Luft ein. Vorab deutlich, dann durch das Aufkommen der Johannisbeeren in den Hintergrund tretend: trockenes hellbraunes Holz und ein Tick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7426" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><a rel="attachment wp-att-7426" href="http://borwerk.de/2011/06/11/cabernet-sauvignon-kraftner-2006-jandl-sopron/jandl_cabernet-sauvignon-kraftner_2006/"><img class="size-medium wp-image-7426" title="jandl_cabernet-sauvignon-kraftner_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/jandl_cabernet-sauvignon-kraftner_2006-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jandl - Cabernet Sauvignon Kräftner dűlő 2006</p></div>
<p>Lange nichts mehr aus Sopron getrunken&#8230; Das nennt man mal ein Cabernet Sauvignon-Näschen: so deutliche Aromen von Schwarzen Johannisbeeren gab es selten für mein Riechorgan. Das stellt sich aber nur nach einiger Zeit an der Luft ein. Vorab deutlich, dann durch das Aufkommen der Johannisbeeren in den Hintergrund tretend: trockenes hellbraunes Holz und ein Tick Vanille. Am Gaumen zeigt der Cabernet aus der Lage Kräftner sich dann als ein ausgesprochen schön trinkbarer, weniger durch fetten Körper als durch eine schlanke, sanft-fruchtige und von klaren, nicht allzu starken Säuren unterstützte Linie. Das gemäßigtere Klima Sopron hat hier gut getan. Leicht fleischige, klar wirkende, leicht süßliche Frucht aus Brombeeren und Johannisbeeren &#8211; und dann eben auch etwas Holz, leichte Gerbstoff, etwas Nougat. Nicht gerade allzu (aus und)druck(s)voll, nicht sehr komplex angelegt, aber klar strukturiert und, ich wiederhole mich, schön trinkbar.</p>
<p>Wein: Cabernet Sauvignon Kräftner dűlő 2006<br />
Weingut, Ort: Jandl Pince, Fertőrákos<br />
Rebsorte/n: Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: leider k.A.<br />
Internet: <a href="http://www.jandl.hu/" target="_blank">www.jandl.hu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2011/06/11/cabernet-sauvignon-kraftner-2006-jandl-sopron/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

