Egri Varvedö 2007, Toth Ferenc, Eger

Tóth Ferenc- Egri Várvédő 2007 Várvédő, Verteidiger der Burg, von Eger, vor den Türken. Verkapptes Stierblut sozusagen. Das ist ein erstaunlich rüstiges Weinchen. Hält sich wacker über drei-vier Tage, was man eingangs nicht vermutet hätte. Denn in der Summe ist das ein recht fett daher kommender, fruchtdominierter und daher leicht zugänglicher, gut trinkbarer Rotwein für den Alltag. Mit satten...

Mőcsényi Cuvée Reserve 2006, Möcsenyi Kastelyborok, Tolna

Möcsenyi Kastelyborok - Mőcsényi Cuvée Reserve 2006 Piero Antinori, großer Name, bekannte italienische Familiendynastie, hatte es Anfang der 1990er Jahre auf einer Reise auch ins mehr als überschaubare ungarische Örtchen Mőcsény verschlagen.  Behauptet wird, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Jedenfalls begann - es muss wohl eher “ließ” heißen – Antinori einige Jahre später...

Einige Cabernet Francs aus Villany, von Heumann, Vylyan, Janus und Malatinszky

Nach meiner gestrigen Schelte zur Hintergrund-Organisation der VinCE 2011, der direkte Sprung nachVillány, wo ich mich einem kleinen aber interessanten Cabernet Franc-Vergleich hingab: Die Cabernet Franc-Reihe begann und – für einen Direktvergleich – endete mit dem 2008er von Heumann. In der Nase mit einer noch sehr gedeckten, dunkelroten Frucht und röstigen, ja fast rauchigen Noten. Am Gaumen...

Cabernet Franc 2007, Mayer Marton, Villany-Siklos

Mayer Márton - Cabernet Franc 2007 Glitschig. So erscheint dieser reinsortige Cabernet Franc beim ersten Treffen auf dem Gaumen. Das gibt sich dann recht schnell, beim zweiten und dritten Schluck ist die Wahrnehmung allmählich weg. Und ich bin maximal von jedweden Unterstellungen entfernt, die da hießen: Glyzerin oder was auch immer wäre im Spiel. Wirklich nicht. Nur war die Wahrnehmung so eindruckvoll und...

Villany heute, Teil III: Mannen der unterschiedlichsten Art. Die Weine von Wassmann und Heumann.

Über Ökoweine und Punkteweine. Deutsche in Ungarn und Schweizer in Ungarn. Winzer mit Migrationshintergrund also. Alles im ungarischen Villány – und doch so verschieden. Psst! Etwas Ruhe, bitte! Das hier sind leise Weine. Nur, es fehlt ein Manual, eine Verpackungsbeilage mit entsprechendem Warnhinweis. Denn so bekommt man, was man nicht erwartet. Etwas anderes jedenfalls, als die gängigen Schreihälse....

Kopar 1999, Gere Attila, Villany-Siklos

Gere Attila - Kopár 1999 Es war eine der ersten Flaschen ungarischen Weines, für die ich mehr Geld liegen ließ. Das muss vor zehn Jahren gewesen sein. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es rund 30 Mark, die damals gefordert wurden und damit war der Bordeaux-Blend von Attila Gere einer der teuersten Rotweine überhaupt. Der Preis ist nach zwischenzeitlichen Hochs heute auf demselben Niveau, nur eben in...

Villany heute, Teil II: Gimme a Kiss!

Teil II einer Artikelserie zu Villány-Siklos. Der Einstieg zur Serie “” findet sich hier. Und Teil I über den Jungwinzer Ákos Ruppert findet sich hier. Märchenhaft? Nein. Hier hat jemand sein eigenes Talent wachgeküsst. Ohne zuvor als Frosch daher zu kommen. Und dennoch: der Jungwinzer Gábor Kiss aus Villány hat allmählich Prinzenstatus. Auf den ersten Blick wirkt er unbedarft, schüchtern....

Villany heute, Teil I: Jung, improvisierend, experimentierfreudig – Akos Ruppert

Es bedarf nicht allzu viel Phantasie, um sich Fuchs und Hase hier vorzustellen. Teil I einer Artikelserie zu Villány-Siklos. Der Einstieg zur Serie “” findet sich hier. Zugegeben. Fuchs und Hase sagen sich an vielen Orten gute Nacht. Da braucht man sich gar nicht streiten. Sicher ist aber, dass Babarcszőlős (sprich: “babarz ßölösch”) ein solcher Ort ist. Kein Weg führt daran vorbei...
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