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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Cabernet Franc</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Villanyi Cabernet Franc 2010, Bakonyi Peter, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 19:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom irgendwann halt auch nicht mehr wirklich jungen Winzer, Biowinzer, mit dem infantilen Hubschrauber auf den Etiketten, von Péter Bakony, steht da ein feiner Cabernet Franc auf dem Tisch. Ein Franc, der am Gaumen fast eher wie ein Pinot daher kommt. Zumindest anfangs, am ersten Tag nach dem Öffnen. Zumindest jetzt,  in seinem jungen Alter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9910" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px"><a href="http://borwerk.de/2012/05/23/villanyi-cabernet-franc-2010-bakonyi-peter-villany-siklos/bakonyi_cabernet-franc_2010/" rel="attachment wp-att-9910"><img class="size-medium wp-image-9910" title="bakonyi_cabernet-franc_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/bakonyi_cabernet-franc_2010-272x300.jpg" alt="" width="272" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bakonyi - Villányi Cabernet Franc 2010</p></div>
<p>Vom irgendwann halt auch nicht mehr wirklich jungen Winzer, Biowinzer, mit dem infantilen Hubschrauber auf den Etiketten, von Péter Bakony, steht da ein feiner Cabernet Franc auf dem Tisch. Ein Franc, der am Gaumen fast eher wie ein Pinot daher kommt. Zumindest anfangs, am ersten Tag nach dem Öffnen. Zumindest jetzt,  in seinem jungen Alter, denn er stammt aus 2010. Der 2006er wurde von mir <a href="http://borwerk.de/2011/08/17/villanyi-cabernet-franc-2006-bakonyi-peter-villany-siklos/">hier besprochen</a>.</p>
<p>Mittleres Rubinrot im Glas. Tiefdunkelbrauner Schokokuchen und fettschwarze Kirschfrucht in der warmen, weichen Nase, die am Ende auch etwas feine Kräuterwürze bringt. Dann: getrocknete Rinde, Trüffel. Am Gaumen weich und rund, sanft widerständig läuft da eine würzige Linie dezent im Hintergrund mit. Die erinnert nicht so sehr an Pfeffer, grüne Paprika spielen da auch nicht klassisch mit rein. Aber sie wird, je länger der Wein offen ist, stärker, schiebt sich später klar in den Vordergrund. Die Frucht ist frisch, die Frucht wirkt frei: Zwetschgen, rote Kirschen, Granatapfel. Schlank ist er, so auch seine hell klingenden Säuren. Wirkt recht elegant, kommt mit wenig Druck aus und doch fehlt es ihm dann an dieser Stelle, der des Drucks. Zum Ende hin wird er dann breiter, dank sehr matt anklingender Gerbstoffe, einem hohlen Holzton. Eigenständig. Mir gefällt er genau deswegen.</p>
<p>So. Und jetzt muss nach dem dritten Eintrag in Folge fürs Erste auch mal wieder Schluss sein mit Villány. Auf ein Wiedersehen vor Ort im Juli&#8230;</p>
<p>Wein: Villányi Cabernet Franc 2010<br />
Weingut, Ort: Bakonyi Péter, Siklós<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: vergessen, daher geschätzt: 9,90 EUR (2.800 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.bakonyipeter.com/">bakonyipeter.com</a></p>
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		<title>Solymosi Cabernet Franc 2010, Babiczki Laszlo, Matra</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 18:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mátra]]></category>
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		<category><![CDATA[Babiczki László]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Etikett weckte in mir zuallererst Assoziationen mit dem Piemont, erinnert optisch mit den feinen Linien, der Farbgebung  ein bischen an Bruno Rocca, nur eben ohne Feder &#8211; oder so ähnlich, was weiß ich, macht sich jedenfalls nicht schlecht. Stammen tut er von einem mir bislang unbekannten Erzeuger, László Babiczki, aus der Mátra.Ein wenig googlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9853" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://borwerk.de/2012/05/04/solymosi-cabernet-franc-2010-babiczki-laszlo-matra/babiczki_solymosi-cabernet-franc_2006/" rel="attachment wp-att-9853"><img class="size-medium wp-image-9853" title="babiczki_solymosi-cabernet-franc_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/babiczki_solymosi-cabernet-franc_2006-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Babiczki - Solymosi Cabernet Franc 2010</p></div>
<p>Das Etikett weckte in mir zuallererst Assoziationen mit dem Piemont, erinnert optisch mit den feinen Linien, der Farbgebung  ein bischen an Bruno Rocca, nur eben ohne Feder &#8211; oder so ähnlich, was weiß ich, macht sich jedenfalls nicht schlecht. Stammen tut er von einem mir bislang unbekannten Erzeuger, László Babiczki, aus der Mátra.Ein wenig googlen förderte dann <a>ebenso wenige, dafür auch noch recht veraltete Infos zutage</a>. 2004, damals noch 19 Lenze zählend, ward Babiczki noch als jüngster Winzer Ungarns beworben. Nicht nur, dass es lange her ist, sondern auch, dass inzwischen etliche andere Jungwinzer aufgetaucht sind. Dass Babiczki (mir) unbekannt geblieben ist, muss nichts bedeuten. Auf 205 ha werkelte er zumindest damals nocch, probte sein junges Können mit Minimalmengen von 50 Litern. Zugute halten kann man ihm in der &#8220;Retrospektive&#8221;, dass er sich zu den Chancen einer erfolgreichen Winzerkarriere damals nüchtern und realistisch äußerte, von relativ hohen Investitionen auch in ein kleines Weingut sprach und sich erst einmal ans Studieren machte.</p>
<p>Wein erzeugt der inzwischen also wohl 27-jährige ganz offensichtlich immer noch &#8211; ob nach erfolgreichem Studium, das sei dahin gestellt. Der Cabernet Franc hier im Glas stammt aus dem etwas schwierigeren Jahr 2010 &#8211; und bringt trotz regnerisch-kühleren Phasen  doch stolze 14% Vol. auf die Waage. Anfangs lässt er einen nicht an sich ran, ist ziemlich verschlossen, wirkt dünnhäutig, geradezu wässrig. Und eine Kraftprotz wird er trotz seines hohen Alkoholgehalts auch später nicht werden. Er bleibt drucklos, etwas schmallippig. Aber nach der Entpuppung durch mehrminütige Sauerstoffzufuhr, hat man es doch mit einem netten Roten zu tun &#8211; zumindest vorübergehend. Da duftet einem eine kernige Frucht aus Granatapfel und Sauerkirschen entgegen, etwas grünes Holz, ein Hauch Zimt. Am Gaumen mit intensivroter Frucht, die zwar nie so plastisch wird, wie in der Nase, dafür aber recht elegant wirkt. Parallel verläuft der Cabernet Franc-Standard, die klassichen Noten von grüner Paprika und eine schöne, ja gar kräftige Würze. Säuren sind auch da, recht frisch, aber auch recht verhalten angesichts der zunehmenden Ppaprika-Würz-Dominanz. Am Tag danach, also nach dem Öffnen, ist dann leider auch diese Kraft gewichen, nur noch ansatzweise da. Immer noch mehr, als die Frucht, welche sich qausi gar niccht mehr hervortraut. Dafür wirken nun doch die 14% Vol. nach, bestimmen den Würze-Eindruck nachhaltig und mengen der verblassten Frucht auch noch ein ganz klein wenig Süße bei. Was sich anfangs gut und schön trank, macht nun keinen Spaß mehr. Schade. Also auch her: lieber gleich ganz vernichten.</p>
<p>Wein: Solymosi Cabernet Franc 2010<br />
Weingut, Ort: Babiczki László, Gyöngyössolymosó<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 6,35 EUR (1.800 Ft)</p>
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		<title>Cabernet Franc 2006, Weninger, Sopron</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist man bekanntlich unbegreiflich dämlich. Da war mir nach einem etwas gestandeneren Rotwein, nichts besonderes, für unter der Woche eben. Der etwas wahl- und gedankenlose Griff in den Klimaschrank förderte diesen Cabernet Franc zutage. Nicht lang und vor allem nicht zu bewusst aufs Etikett geschielt &#8211; und schon war die Flasche offen. Dann, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4723" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://borwerk.de/2010/06/29/cabernet-franc-2006-weninger-sopron/weninger_cabernet_franc_2006/" rel="attachment wp-att-4723"><img class="size-medium wp-image-4723" title="weninger_cabernet_franc_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/06/weninger_cabernet_franc_2006-162x300.jpg" alt="" width="162" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weninger - Cabernet Franc 2006</p></div>
<p>Manchmal ist man bekanntlich unbegreiflich dämlich. Da war mir nach einem etwas gestandeneren Rotwein, nichts besonderes, für unter der Woche eben. Der etwas wahl- und gedankenlose Griff in den Klimaschrank förderte diesen Cabernet Franc zutage. Nicht lang und vor allem nicht zu bewusst aufs Etikett geschielt &#8211; und schon war die Flasche offen. Dann, mit einer Zeitverzögerung, die jeder Schnecke gut zu Gesicht stünde, war mir klar: das ist nicht der Frettner, an den ich unterbewusst gedacht hatte. Es ist der wesentlich teurere Franc, den ich <a href="http://borwerk.de/2010/06/29/cabernet-franc-2006-weninger-sopron/">vor einiger Zeit</a> schon hier beschrieben hatte. Und es ist die letzte Flasche, die ich eigentlich noch mindestens drei-vier weitere Jahre dort lassen wollte, wo ich sie soeben rausgeholt hatte: eben im Klimaschrank. Selten dämich eben.</p>
<p>Das mag dann unterschwellig auch der Nährboden für eine, wenn auch sanft gedämpft ausfallende Enttäuschung beim Trinken gewesen sein. Zumindest fiel der insgesamt Eindruck nicht so positiv aus, wie zuletzt. Der Grund: mangelnde Komplexität, zu wenig Druck. Der kam an diesem Abend einfach zu friedfertig, zu eingefriedet rüber. Recht dunkel und dicht und trüb im Glas mit Rubinrot. In der warmen Nase trockenes Laub, vegetabile Töne, Tabak, Kräuter, auch letztere so getrocknet wie die eher im Hintergund stehende Frucht aus Zwetschgen, Kardamon. Am Gaumen sehr sehr rund und weich gezeichnet. Dabei fest, die klassiche Franc-Würze mit dezent gegrillten grünen Paprikanoten kommt er am Ende zum Tragen. Eher schlank geschnitten, mit einer dunkel zerkochten Zwetschgen-Heidelbeer-Frucht. Matt adstringierend. Insgesamt in sich sehr stimmig, sehr gut zu trinken. Aber doch etwas zu willig und zu wenig dimensional sich einem hingebend. Mittlerer bis langer Abgang. Nach wie vor nicht ansatzweise Alter zeigend. Tja, umso ärgerlicher.</p>
<p>Wein: Cabernet Franc 2006<br />
Weingut, Ort: Weninger Pincészet, Balf<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 24 EUR (6.250 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.weninger.com" target="_blank">weninger.com</a></p>
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		<title>Cabernet Franc 2009, Vesztergombi Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 19:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich dann umgehend vergewissert. Zur Sicherheit, dem eigenen, grob-siebartigen Kopf misstrauend. Doch in der Tat, száraz minőségi bor, Qualitätswein trocken, steht auf der Flasche. Dabei spricht der Inhalt eine ganz andere Sprache. Ich würde ihn als halbsüß einstufen, keine Frage. Die Frage ist nur, wo die Süße herkommt. Zum Teil vom Alkohol, 14% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9646" class="wp-caption alignleft" style="width: 171px"><a href="http://borwerk.de/2012/03/19/cabernet-franc-2009-vesztergombi-pince-szekszard/vesztergombi_cabernet-franc_2008/" rel="attachment wp-att-9646"><img class="size-full wp-image-9646" title="vesztergombi_cabernet-franc_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/vesztergombi_cabernet-franc_2008.jpg" alt="" width="161" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Vesztergombi - Cabernet Franc 2008</p></div>
<p>Ich habe mich dann umgehend vergewissert. Zur Sicherheit, dem eigenen, grob-siebartigen Kopf misstrauend. Doch in der Tat, száraz minőségi bor, Qualitätswein trocken, steht auf der Flasche. Dabei spricht der Inhalt eine ganz andere Sprache. Ich würde ihn als halbsüß einstufen, keine Frage. Die Frage ist nur, wo die Süße herkommt. Zum Teil vom Alkohol, 14% Vol., mag sein. Vielleicht ist er aber auch einfach nicht ganz durchgegoren. Oder sonst irgendwas gemacht worden, man weiß es nicht und will weder mutmassen, noch unterstellen.</p>
<p>In jedem Fall ist das aber nicht wirklich trinkbar, so. Da läuft diese süßlich-lapprige Brombeer-Frucht in einer Linie von Beginn bis Ende konstant entlag. Gegen die rennt man dann immer und immer wieder, Schluck für Schluck, fast gummiartig an. Und völlig losgelöst davon, ohne Zusammenhang, kommt noch etwas weiches Holz und feinwürzige paprika ins Spile. das wars dann auch schon. Ach ja, im Glas dunkles Purpur. In der Nase sogar passabel ansprechend, mit gegrillten grünem Paprika, Kompott von schwarzen Beeren und weißer Pfeffer. Kurzer bis mittlerer Abgang. Kopfschütteln. Ein Trostpflaster, er kostet immerhin nur 5,60 EUR.</p>
<p>Nicht unbedeutender Nachtrag: Vesztergombi György steht dahinter, nicht Vesztergombi József, Das ist ein wichtiger, ein entscheidender Unterschied. Der letztere &#8211; sein Weingut heißt <a href="http://remetebor.hu/">Remete Bor</a> &#8211; kann nämlich Weine erzeugen, schöne, noch dazu interessante.</p>
<p>Wein: Cabernet Franc 2008<br />
Weingut, Ort: Vesztergombi Pincészet, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 5,60 EUR (1.630 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.vesztergombi.hu/">vesztergombi.hu</a></p>
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		<title>Mohacsi Cabernet Franc 2009, Eberhardt Pince, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 19:16:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Cabernet Franc aus Mohács. Und damit rund 30 Autokilometer entfernt von Villány, in nordwestliche Richtung. Nicht wirklich bekannt für Wein, dafür aber umso mehr für die Schlacht bei Mohács, bei der die Ungarn eine ihrer verheerenden, bis heute im (nationalen Geschichts- ) Bewusstsein fest verankerten Niederlagen hinnehmen mussten. Das war 1526, ist lange her, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9544" class="wp-caption alignleft" style="width: 124px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/28/mohacsi-cabernet-franc-2009-eberhardt-pince-villany-siklos/eberhardt_cabernet-franc_20/" rel="attachment wp-att-9544"><img class="size-medium wp-image-9544" title="eberhardt_cabernet-franc_20" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/eberhardt_cabernet-franc_20-114x300.jpg" alt="" width="114" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Recht verkünsteltes Etikett... Eberhardt Pincészet - Cabernet Franc 2008</p></div>
<p>Ein Cabernet Franc aus Mohács. Und damit rund 30 Autokilometer entfernt von Villány, in nordwestliche Richtung. Nicht wirklich bekannt für Wein, dafür aber umso mehr für die Schlacht bei Mohács, bei der die Ungarn eine ihrer verheerenden, bis heute im (nationalen Geschichts- ) Bewusstsein fest verankerten Niederlagen hinnehmen mussten. Das war 1526, ist lange her, bedeutete aber im Anschluss die Besetzung durch das osmanische Heer, durch die Türken. Die historische Bedeuteung allein für Ungarn wird einem mit dem Jahr der endgültigen Befreiung klar: 1699.</p>
<p>Auch für mich ist daher die Assoziation mit der Schlacht sofort gegeben &#8211; der Cabernet Franc wiederum ist der erste, aus der Grenzregion zu Kroatien, der mir vorliegt. Leicht trüb, rubinrot, mit mittlerer Dichte im Glas. Mit einer warmen, sofort präsenten, nach etwas Wärmezufuhr ja fast etwas aufdringlichen, überreifen Kirsch-Erdbeer-Brombeer-Frucht in der Nase, auch helles Holz und feine Kräuterwürze. Am Gaumen mit leicht süßlicher (Alkohol?) Frucht aus roten Kirschen und Zwetschgen, unbedingt auch Johannisbeeren, die allesamt aber frisch und satt gleichermaßen wirken. Schokolade. Recht wenig Säure (gepaart mit dem Alkoholgrad &gt; recht reif geerntet?), nicht zu üppiges Holz und damit auch nicht zu kräftige Gerbstoffe. dennoch genug, um etwas Widerständigkeit und &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; zu erzeugen. Mittlerer Körper und ebensolcher Abgang. Sehr schön zu trinkender Alltagswein ohne weiteren Ambitionen. Muss er in dieser Rolle aber auch nicht haben.</p>
<p>Wein: Mohácsi Cabernet Franc 2009<br />
Weingut, Ort: Eberhardt Pince (Eberhardt György), Mohács<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 7,90 EUR (2.290 Ft)<br />
Internet: <a href="http://eberhardtpince.hu/">eberhardtpince.hu</a></p>
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		<title>Tenkes 2007, Malatinszky, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 18:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Malatinszky]]></category>
		<category><![CDATA[Malatinszky Kúria]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Und nach dem Chardonnay aus der mittleren Qualitäts-Preis-Kategorie, gleich noch ein Wein von Malatinszky hinterher, der Tenkes. Dieser stammt aus der Einstiegsreihe &#8220;Le Sommelier&#8221; &#8211; und bietet für knapp 10 EUR viel Bordeaux-Anleihen für wenig Geld. Mit Blaufränkisch hat sich zwar noch ein wenig Lokalkolorit in die Cuvée gemischt, die Hauptrollen übernehmen aber die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9540" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/24/tenkes-2007-malatinszky-villany-siklos/malatinszky_le-sommelier-te/" rel="attachment wp-att-9540"><img class="size-medium wp-image-9540" title="malatinszky_le-sommelier-te" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/malatinszky_le-sommelier-te-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Malatinszky - Le Sommelier Tenkes 2007</p></div>
<p>Und nach dem <a href="http://borwerk.de/2012/02/22/siklosi-chardonnay-2006-malatinszky-villany-siklos/">Chardonnay</a> aus der mittleren Qualitäts-Preis-Kategorie, gleich noch ein Wein von Malatinszky hinterher, der Tenkes. Dieser stammt aus der Einstiegsreihe &#8220;Le Sommelier&#8221; &#8211; und bietet für knapp 10 EUR viel Bordeaux-Anleihen für wenig Geld. Mit Blaufränkisch hat sich zwar noch ein wenig Lokalkolorit in die Cuvée gemischt, die Hauptrollen übernehmen aber die beiden Cabernets. Da ist viel Wärme im Glas, umgehend viel Nähe, eine satte, reife, rote Kirschfrucht. Am Gaumen liegt die Kirsch-Brombeer-Johannisbeeren-Frucht erstaunlich fest und blank da, gar etwas fleischig, mit serh schön integrierten Tanninen, etwas Walnuss, einige vegetabile Töne, Sellerie, alles frisch, auch die Säuren, rund, ausgewogen, direkt, nicht dick, nicht komplex, nicht alkoholisch, nicht müde, mittellang im Abgang. Schöner kleiner Bordelaiser &#8211; nur eben aus dem Süden Ungarns.</p>
<p>Wein: Tenkes 2007<br />
Weingut, Ort: Malatinszky Kúria, Villány<br />
Rebsorte/n: Cabernet Sauvignon und Franc, Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 13,5 %Vol.<br />
Preis: 9,80 EUR (2,800 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.malatinszky.hu/">malatinszky.hu</a></p>
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		<title>Cabernet 2006, Günzer Zoltan, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Günzer Zoltán]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche. Ist man, nach all dem Technischen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9377" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/gunzer_cabernet_2006/" rel="attachment wp-att-9377"><img class="size-medium wp-image-9377" title="gunzer_cabernet_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/gunzer_cabernet_2006-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Günzer - Cabernet 2006</p></div>
<p>Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche.</p>
<p>Ist man, nach all dem Technischen &#8211; was ja auch hin und wieder mal sein muss &#8211; endlich beim Wein angelangt, fällt er durch eine schöne Griffigkeit und zumindest Zweischichtigkeit auf. Rubinrot und von mittlerer Dichte. Dann ist da diese gereifte Frucht, vor allem aus Zwetschgenkompott, kühl, gesetzt, in sich ruhend. Pilze, erdig. Dann, quasi parallel laufend, eine schöne Würze grünbräunlicher Kräuter, die Angriffsfläche bietet und den Merhanteil des Franc aufzeigt, gegrillte grüne Paprika, leicht gepfefferte Auberginen, Lakritz, Bitterschokolade. Holz, trocken. Hinten recht lang auslaufend, die Würze zunehmend abpuffernd und in der Frucht gar leicht süßlich werdend. Recht nett und allemal spannender, als die Alltagsweine der letzten Einträge, dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/">Trió</a> und dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/20/vinum-rubrum-2009-csutoras-pince-eger/">Vinum Rubrum</a> ohnehin.</p>
<p>Wein: Cabernet 2006<br />
Weingut, Ort: Günzer Zoltán, Villány<br />
Rebsorte/n: 60% Cabernet Franc, 40% Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 7,90 EUR, 2.360 Ft</p>
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		<title>Trio 2008, Takler Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
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		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Takler]]></category>

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		<description><![CDATA[Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9378" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/takler_trio_2008/" rel="attachment wp-att-9378"><img class="size-medium wp-image-9378" title="takler_trio_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/takler_trio_2008-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Takler - Trió 2008</p></div>
<p>Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker.</p>
<p>Mit leicht trübem, mittlerem Rubin im Glas. Mit einer recht warmen, verhalten würzig und mit Holz ausgestatteten Nase mit dunkelroter Frucht aus roten und schwarezn Johannisbeeren. Am Gaumen ist es dann in der Tat einer dieser Standardrotweine mit denen man nicht falsch, aber auch nie wirklich richtig liegen kann. Uniform. Auch im vierten Lebensjahr nach wie vor mit frischer Frucht aus Kirschen, roten und schwarzen, Johannisbeeren, hier nur den schwarzen, Brombeeren, etwas Holz, ganz vorsichtig zugreifenden Gerbstoffen und gut eingebetteten Säuren. In sich rund, schlank, ok eben. Getrunken, für gut befunden und eben auch durch seine Beliebigkeit wieder schnell vergessen. Solche Typen muss es aber schließlich auch geben.</p>
<p>Wein: Trió 2008<br />
Weingut, Ort: Takler Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Merlot, Cabernet<br />
Alkoholgehalt:<br />
Preis: 6,70 EUR, 1.990 HUF<br />
Internet: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.takler.com']);" href="http://www.takler.com/">takler.com</a></p>
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		<title>Völgysegi Tüzkö Domb Cuvee 2003, Tüzkö Birtok, Szekszard</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 07:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Tűzkő Birtok]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ist noch nicht am Ende. Vielmehr ist er von mir vielleicht gerade zum richtigen Zeitpunkt erwischt worden. Wobei, viel Luft hat er dann nicht mehr vertragen. Schon nach gut einer Stunde wirkte die Frucht deutlich oxidiert, wurde zunehemnd schwerer genießbar. Doch bis dahin: ein bemerkenswert gut zu trinkender Wein, der Spaß machte. Und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8728" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://borwerk.de/2011/10/07/volgysegi-tuzko-domb-cuvee-2003-tuzko-birtok-szekszard/tuzko-birtok_tuzko-domb-cuvee_2003/" rel="attachment wp-att-8728"><img class="size-medium wp-image-8728" title="tuzko-birtok_tuzko-domb-cuvee_2003" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/tuzko-birtok_tuzko-domb-cuvee_2003-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tűzkő Birtok - Völgységi Tűzkő Domb Cuvée 2003</p></div>
<p>Der ist noch nicht am Ende. Vielmehr ist er von mir vielleicht gerade zum richtigen Zeitpunkt erwischt worden. Wobei, viel Luft hat er dann nicht mehr vertragen. Schon nach gut einer Stunde wirkte die Frucht deutlich oxidiert, wurde zunehemnd schwerer genießbar. Doch bis dahin: ein bemerkenswert gut zu trinkender Wein, der Spaß machte. Und auch ein Nachweis, dass das Antinori-Investment einen Knowhow-Transfer mit sich brachte, welcher dem etwas abgelegenen Randbereich von des Szekszárder Weingebietes bis in das andere, nach Tolna reinragend, schon früh gut tat und nach wie vor gut tut. Der Stil ist international, beweist aber, dass bei einem professionellen Zugang ziemlich viel möglich ist. Und das an sich ist doch schon etwas wert.</p>
<p>Das Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot ist das Flagschiff des Weingutes. Die Trauben stammen von Neupflanzungen, richtig zurück gerechnet waren die Stöcke für diesen Jahrgang neun Jahre alt. Das Ergebnis ist so gesehen beachtlich, Luft nach oben gibt es definitiv. Mir erschein die Frucht letztlich etwas überreif, nicht frisch genug, da wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen? Aber im Nachhinein ist es leicht, alles besser zu wissen.</p>
<p>Tiefes, dunkles, undurchdringlich-trübes Rubinrot, an den Rändern ins Bräunliche verlaufend. Kühl leuchtende dunkelrote Frucht aus halb angetrockneten schwarzen Kirschen und vor allem schwarzen Johannisbeeren, dazu ganz ganz dezente Holztöne und verdörrte, knorrig-verwachsene alte Latschenkiefern. Am Gaumen schnell zu Wort kommend. Mit ausgeprägten Gerbstoffen, schon in der Mitte der Trinksequenz ziemlich ausdrücklich und nachhaltig adstringierend. Die Säuren spielen im Hintergrund genau richtig eingespielt mit. Bitterschokolade. Holz ohnehin. Die Frucht wirkt anfangs noch vital, leicht süßlich, von kühler Hand fest gehaltene Johannis- und Holunderbeeren. Wirkt mit zunehmendem Luftkontakt aber auch etwas überreif, oxidiert gar ein wenig. Die Schiene läuft gut mit den Gerbstoffen mit, ehe sie sich dann gegen Ende hin verliert, verwässert. Der zu Beginn aufgebaute Druck flacht ab, wird nur noch künstlich von den Gerbstoffen gehalten. Was anfänglich breit und vielschichtig war, fällt gegen Ende ein wenig  in sich zusammen &#8211; und verharrt dann doch noch tapfer auch einer schönen, ansprechenden Ebene. Mittlerer Abgang, der durch die Gerbstoffe länger sein möchte.</p>
<p>Wein: Völgységi Tűzkő Domb Cuvée 2003<br />
Weingut, Ort: Tűzkő Birtok, Bátaapáti<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc, Merlot<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: leider keine Ahnung mehr (vermute irgendwo zwischen 10 und 20 EUR)<br />
Internet: <a href="http://www.tuzkobirtok.hu/">tuzkobirtok.hu</a></p>
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		<title>Villanyi Cabernet Franc 2006, Bakonyi Peter, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 04:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
		<category><![CDATA[Bakonyi Péter]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist mal wieder einer der Weine, die es einem das Leben schwer machen. Ich hatte ihn bereits vor einiger Zeit getrunken, konnte mich nur noch dunkel daran erinnern. Was ja erst einmal nicht ausmacht, auch den Kopf frei hält für das Hier und Jetzt, in dem man den Wein antrifft. Die Retrospektive, erst nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8153" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://borwerk.de/2011/08/17/villanyi-cabernet-franc-2006-bakonyi-peter-villany-siklos/bakonyi_cabernet-franc_2006/" rel="attachment wp-att-8153"><img class="size-medium wp-image-8153" title="bakonyi_cabernet-franc_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/bakonyi_cabernet-franc_2006-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Da schwebt was lautlos rum - warum auch immer. Gewohnt infantile Strichzeichnung von Heißluftballonen... Bakonyi Péter - Villányi Cabernet Franc 2006</p></div>
<p>Das ist mal wieder einer der Weine, die es einem das Leben schwer machen. Ich hatte ihn bereits <a href="http://borwerk.de/2009/11/17/cabernet-franc-2006-bakonyi-peter-siklos/">vor einiger Zeit getrunken</a>, konnte mich nur noch dunkel daran erinnern. Was ja erst einmal nicht ausmacht, auch den Kopf frei hält für das Hier und Jetzt, in dem man den Wein antrifft. Die Retrospektive, erst nach der jetzigen Verkostung gemacht, verzerrt ein wenig das Bild zu seinen Ungunsten. Denn der Cabernet Franc des kleinen Erzeugers Péter Bakonyi hat sich wirklich gut gehalten, eher noch zugelegt.</p>
<p>Aber, wie gesagt, er macht es einem dann doch schwer. Nach dem Öffnen zeigt er sich schön, bereitet nach einer halben Stunde noch etwas mehr Freude. Am Folgetag dann ruht er sogar noch etwas besser in sich. Um am zweiten und Dritten tag dann zwar erstaunlich stabil und wach zu bleiben und somit viel Potential aufzuzeigen &#8211; nicht ohne aber dann doch in eine etwas ungute Richtung abzudriften.</p>
<p>Doch langsam, en Detail: mittleres Rubinrot. In der Nase insgesamt kühl, mit klassich grüner Paprikanite, roter warmer Frucht, auch etwas Moos, Würze von eingelegtem grünen Pfeffer, Kapern, sanftes, leicht feuchtes Holz, mit der Zeit auch Lakritz. Und dann ist da eine schöne Würze, eine reife, leicht schmelzige Frucht aus minimal-süßlich-saftigen Erdbeeren und Brombeeren &#8211; und auch wieder Lakritz. Alles deutet sich zwar gleich anfangs an, aber nur rudimentär, widerwillig. Und bereitet sich dann mit etwas Widerwillen, mit leichter Verzögerung aus. Das macht das Gesamtpaket spannend, man verlangt nach mehr. Die nicht unkräftigen Säuren begleiten angenehm die Frucht, zum Ende angenehm adstringierend. Mittel bis lang im Abgang.</p>
<p>Am Folgetag dann auch Bitterschokolade und die Frucht wirkt etwas gefälliger, breiter, weicher &#8211; und noch reifer, süßlicher. Was nichts ausmacht, eher einen angenehmen Drall Richtung Fülle verleiht, ohne fett zu wirken. Dann, am dritten Tag, nimmt die Frucht deutlich ab und die Säuren in der Wahrnehmung über Gebühr zu, überdecken fast alles. Zurück bleibt dann der Eindruck eines recht hart, eng geschnittenen Weines. So gefällt er dann nicht mehr, davor aber absolut gut, vom Preis ganz zu schweigen.</p>
<p>Wein: Villányi Cabernet Franc 2006<br />
Weingut, Ort: Bakonyi Péter, Siklós<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 7,70 EUR (2.100 Ft)</p>
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