05. April 2009
Chăteau Béla (Egon Müller)
Pinot Noir 2007
Kühles Bouquet aus grünem Holz und feuchten Kräutern. Auch am Gaumen dominieren Kräuter, Andeutung von schwarzen Kirschen und Zwetschgen, warm und rund daher kommend, im mittleren Abgang herb-würzig. Schöner, eigenständiger Pinot Noir, dem es aber an Finesse und Nachdruck fehlt.
Bott Frigyes / Örsújfalu-Muzsla
Pinot Noir 2007
Angenehm feine Kühle im...
04. April 2009
Unter den Rotweinen findet man im Südwesten der Slowakei vor allem Kékfrankos (Blaufränkisch) und Szt. Lőrincz (St. Laurent), mit Alibernet aber eben aucheine mir bis dato völlig unbekannte Rebsorte, die in der Ukraine gezüchtet wurde.
Drozdík Pincészet, Drozdík József és Attila / Párkány
Szt. Lőrincz 2006
Szt. Lőrincz ist Ungarische für St. Laurent. Verhalten würzig, feuchtes Holz, Trockenfrücte...
02. April 2009
Kasnyík TG Wine Manufacture (Kürt)
Müller-Thurgau 2008
Kühl medizinische Bouquet, Eukalyptus, Jod, Minze. Am Gaumen viele Kräuter, recht würzig und voll, trockene Säuren, Grapefruit, im Abgang interessanterweise krautig (nicht unangenehm) und sehr trocken.
Kékfrankos Rosé 2008
Spritzig, wenn auch nicht sehr für sich selbst werbend, weil kühl, zurückgezogen, ohne viel Frucht daher kommend. Am Gaumen...
27. Februar 2009
Jandl, Kékfrankos 2006
So richtig voran komme ich mit meiner Kékfrankos-Serie nicht. Und die Vertreter aus Sopron, der ungarischen „Heimat“ dieser Rebsorte, sind bisweilen auch unterrepräsentiert. Der einfache Kékfrankos von Jandl Kálman kostet gerade einmal 1.170 Ft, was beim derzeit schwachen Forint ungefähr 3,90 EUR sind. Und so schmeckt er auch. Da war der Grócz deutlich besser, interessanter...
08. Februar 2009
Merfelsz, Nectar Sexardique Kékfrankos No.3 2007
Ein spät gelesener und ungefilterter verarbeiteter Kékfrankos aus drei verschiedenen Lagen, daher auch No. 3 genannt: vom Szőlőhegy, von Szent Mihály und Alsónánai. Mittleres Purpur, trüb. Schönes, etwas verhaltenes Bouquet aus grün-braunen Kräutern, gedörrte Zwetschgen und feinen Holzspuren. Der Wein verlangt seine Zeit, auch im Mund, entwickelt...
01. Februar 2009
Ich bin stets bemüht, ausgewogen über die ungarische Weinwelt zu schreiben. Dass nach dem Merlot und Chardonny Vítéz und der Querverkostung vor Weihnachten bei Zwack ein Verkostungs-Bericht zu den Weinen von Légli Géza erscheint, ist eher Zufall. Und Gelegenheiten soll man ja bekanntlich beim Schopfe packen. So eine Gelegenheit hat sich vergangenes Wochenende ergeben. Ich konnte Légli Géza zu Hause...
28. Januar 2009
Tüske, Kékfrankos 2006
Scheinbar klebt gerade … an meinem Flaschenöffner. Oder holt die Statistik in diesen Wochen mit mir all das nach, was sie in den vergangenen Jahren vermeintlich versäumt hat? Jedenfalls ist der Kékfrankos von Tüske nunmehr der sechste Wein binnen acht Wochen, der oxidiert war, als ich ihn aufmachte. Und das, nachdem ich jahrelang großes Glück und durchweg fehlerfreie Weine hatte....
20. Januar 2009
Lange liegt das letzte Duell zurück. Die Feiertage lagen irgendwie quer – wer möchte schon um Weihnachten herum Duelle austragen, wenn es nicht sein muss. Hier treten nun nach Takler und Thummerer wieder zwei Vertreter der neuen Winzer-Generation gegeneinander an, die jeweils auf Ihre ganz eigene Weise den modernen ungarischen Bikavér präsentieren.
Bikavér-Duell: Demeter vs. Bodri
Demeter Pincészet,...
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