25. Mai 2010
Tringa, Rosé 2009
Ein Rosé eben: in der Nase, wie auch auf dem Rücketikett hervorgebhoben, mit deutlichen Erdbeeraromen. Daneben auch Litschi und Ananas. Am Gaumen schön fruchtig frisch, vitale, nicht zu kräftige Säuren, wiederum mit bzw. ausschließlich von Erd- und Himbeeraromen lebend. Nach zu viel Zeit an der Luft bzw. am Folgetag nur noch wenig Nase, kaum mehr Frucht am Gaumen. Zum schnellen, unbekümmerten...
01. Mai 2010
Ruppert, Villányi Kékfrankos Rosé 2009
Auf dass ich über den Jungwinzer Ákos Ruppert hier nicht nur negativ-Schlagzeilen mache, nach dem Chardonnay, hier eine positive Notiz. Himbeersirup-farben. Und auch in der kühlen Nase vor allem Himbeeren, Erdbeeren, schöne frische Frucht. Die wiederum hält ebenso frisch und beschwingt am Gaumen Einzug, ist dabei leicht süßlich, ansonsten schlank und unbekümmert....
27. April 2010
Soproni Kékfrankos 2007, Ráspi, Sopron
Interessante Geschichte, die mir erzählenswert erscheint.
Ich hatte ja bislang meine Probleme mit den Ráspi-Weinen, die mir teils fehlerhaft, zumindest aber doch mehrfach korkig erschienen. Vor allem der Jahrgangvorgänger dieses einfachen Kékfrankos, Blaufränkisch. Der 07er kam mir dann anfangs auch sehr komisch vor. Ich hatte dazu ausnahmsweise ein paar Stücke...
15. April 2010
Schon lange hatte ich Bálint Losonci besuchen wollen. Wieder und wieder kam etwas dazwischen, doch Ende Februar klappte es dann doch endlich. Dass ich meine Verkostungsnotizen bislang nicht veröffentlicht habe, ist wirklich mit nichts entschuldbar. Ich hatte lange kaum Zeit, zudem wollte ich neben den Notizen auch zmindets beginnen über ein spannendes Projekt zu berichten, das ich in den komnmenden Jahren...
03. April 2010
Hier nun also noch die gestern angekündigten letzten Notizen zu den vor Ort präsentierten Rotweinen von der Orsolya Pince aus der Region Eger.
Orsolya Pince (Eger)
2008 2008
Kein Tippfehler, sondern der Tatsache geschuldet, dass der Wein, das neue Basiscuvée von Orsolya, eben den Namen „2008“ trägt. Die Zutaten: Kadarka, Kékfrankos und Zweigelt. Kühle, hellrote Frucht in der Nase, feuchte Tannenzweige....
01. April 2010
Nach dem Furmint von der Somlói Apátsági Pincészet blieb mir nicht anderes übrig, als mit den Rotweinen weiter zu machen. Kaum ein Weißer hätte diesem Kraftprotz noch nachfolgen können.
Kislaki Bormanufaktura, Légli Géza (Süd-Balaton)
Pinot Noir 2009
Eine Fassprobe, wie sollte es auch anders sein. Noch trüb durch Feinhefe. Noch sehr schwach ausgeprägtes Bouquet, kräuterige Noten, Erdbeeren, rote...
26. März 2010
Dúzsi Tamás, Óvörös 2006 (mit freundlichem Dank an Dúzsi Tamás jr.. für die Bereitstellung des Fotos)
Mittleres Rubinrot. Sehr würzige Nase, mit deutlichem Holzeinschlag, kühl, feuchte Erde und rote Beeren. Am Gaumen im ersten Moment dagegen mild, doch je länger an der Luft, umso mehr zeigt sich auch hier ein recht würziges, fast kratziges Rotweincuvée, mit ordentlichem Gerbstoffanteil, guten, nicht...
13. März 2010
Die Concubina-Weine von Németh Attila Gábor sind wie zwei echte Geschwister, wobei der ein Jahr ältere (rote, vörös) Bruder letztlich den Ton angibt, die (weiße, fehér) Schwester lieblich bis burschikos daher kommt – eine Mischung die charmant genug ist, so dass man ihr letztlich den einen oder anderen Makel vergeben mag. Beide sind Cuvées, das rote aus Kékfrankos (Blaufränkisch) und Cabernet...
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