04. Februar 2012
Ipacs Pince - Szekszárdi Kékfrankos Rozé 2011
Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist’s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen...
26. Januar 2012
Takler - Trió 2008
Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann “Trió” nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche – und an beim Weintrinker.
Mit leicht...
22. Januar 2012
Vida - Szekszárdi Kékfrankos 2009 (hatte leider keine echte Kamera bei der Hand...)
Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum ungarischen Winzer des Jahres 2011 gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag...
20. Januar 2012
Csutorás Pince - Vinum Rubrum 2009
Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und – sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein wenig viel Säure, aber das wäre...
23. Dezember 2011
Havas & Timar - Eged-hegy Kékfrankos 2009
Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der Pelzberg. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive.
Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, … ja, elegant. Kühl, unaufdringlich...
20. Dezember 2011
Ráspi - Kopár 2009
Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche?
Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er am interessantesten, verfiel...
04. November 2011
Konyári - Jánoshegyi Kékfrankos 2009
Jungfräuliche, erste Ernte aus einer Neupflanzung am Jánoshegy (hegy = Berg). Ein reinsortiger Blaufränkisch. Aber ein fetter.
Junges Lila-Purpur im Glas. In der Nase vor allem viel Johannisbeeren und auch deutliches, aber doch gut gedämpftes Holz. Am Gaumen dicke Marmelade, nicht einmal so sehr was die Textur angeht. Sondern was die sich aufdrängende, aufdringliche...
17. Oktober 2011
Von Beöthy - Kurucvér 2005
Kurucvér. Kuruzenblut. Da schwingt etwas Aufrührerisches mit. Da wird auf die Kuruzen verwiesen, die immer wieder und unter verschiedener Führung für Aufstände gut waren. Begonnen hat alles unter Leistung des Bauernführers György Dózsa (1604), und dann ging es mit mal längeren, mal weniger langen Unterbrechungen weiter bis Anfang des 18. Jahrhunderts, meist gegen Habsburg.
Was...
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