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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Balaton-Oberland</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Szentbekkallai Olaszrizling 2009, Trombitas Borhaz, Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 06:43:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Trombitás Borház, mal gehört, mehr nicht. Die Nase erschien zwar auch schon etwas matt, unklar, mit Pilznoten, frisch angeschnittener Melone, Honig, aber auch einfach recht zurückhaltend. Mit der zeit dann deutlich fruchtiger, verharrt aber in einer eigenen Gedecktheit. Am Gaumen dann etwas rätselhaft, überwiegen doch im ersten Eindruck vor allem hefige, bierige Noten. Und zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8158" class="wp-caption alignleft" style="width: 232px"><a href="http://borwerk.de/2011/08/02/szentbekkallai-olaszrizling-2009-trombitas-borhaz-balaton-oberland/trombitas-borhaz_szentbekkallai-olaszrizling_2009/" rel="attachment wp-att-8158"><img class="size-medium wp-image-8158" title="trombitas-borhaz_szentbekkallai-olaszrizling_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/trombitas-borhaz_szentbekkallai-olaszrizling_2009-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Modernes Design, kaum lesbare Symbolik. Trombitás Borház - Szentbékkállái Olaszrizling 2009</p></div>
<p>Trombitás Borház, mal gehört, mehr nicht. Die Nase erschien zwar auch schon etwas matt, unklar, mit Pilznoten, frisch angeschnittener Melone, Honig, aber auch einfach recht zurückhaltend. Mit der zeit dann deutlich fruchtiger, verharrt aber in einer eigenen Gedecktheit. Am Gaumen dann etwas rätselhaft, überwiegen doch im ersten Eindruck vor allem hefige, bierige Noten. Und zwar eher auf unangenehme Art. Wie als hätte der hier ungewollt eine zweite, eine Gärung in der Flasche druchgemacht. Das legt sich dann aber einigermaßen schnell.</p>
<p>Daneben bewegt sich dann einiges mit der Luft, in einem abgegrenzten Spielfeld. Eine leicht würzig-mineralisch-salzige Note macht das Ganze recht etwas spannend, die Frucht aus superverdünnter Limette, mit der zeit immer stärker werdende Honigmelonen und gelbe, halbreife Birnen, eine erst matte, dann zum Ende hin kräftiger werdende, leicht herbe Säure. Alles mittig, ganz leicht schmelzend, gar nicht so wenig konzentriert, etwas drucklos und dann doch sogar wieder recht lang im Abgang. Irgendwie bleibt man allein gelassen zurück, rätselt, was ein Tick mehr Säure und Komplexität noch hätte bedeuten können. Wie als hätte sich jemand unter vollem Bewusstsein auf den Weg gemacht, um dann die letzten ein-zwei Schritte vor dem Ziel doch zu lassen. Aber das sind ohnehin immer die schwersten, die wichtigsten. Dennoch: auch so ein schöner Wein, für den ich die 8,20 EUR gerne ausgegeben habe.</p>
<p>Wein: Szentbékkállai Olaszrizling 2009<br />
Weingut, Ort: Trombitás Borház, Szentbékkálla<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 8,20 EUR (2.200 Ft)<br />
Internet: <a href="http://trombitasborhaz.wordpress.com/">trombitasborhaz.wordpress.com</a></p>
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		<title>Aldozohegyi Kereklevelü 2003, Scheller Szölöbirtok – Dr. Tóth Sándor, Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 07:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kereklevelű heißt er, aus Chardonnay ist er. Doch so eigen, dass man ihm das gar nicht anmerkt. So eigen, dass er, obwohl im Niedrigpreissegment, ob seiner besonderen Qualität auch im neunten Lebensjahr noch schön zu trinken ist. Das ist es, was die Weine von Dr. Tóth Sándor ausmacht. Er nimmt sich, nein gibt ihnen, seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6466" class="wp-caption alignleft" style="width: 207px"><a rel="attachment wp-att-6466" href="http://borwerk.de/2011/02/07/aldozohegyi-kereklevelu-2003-scheller-szolobirtok-%e2%80%93-dr-toth-sandor-balaton-oberland/scheller_aldozoi-kereklevelu_2003/"><img class="size-medium wp-image-6466" title="scheller_aldozoi-kereklevelu_2003" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/02/scheller_aldozoi-kereklevelu_2003-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Scheller - Aldozói Kereklevelű Chardonnay 2003</p></div>
<p>Kereklevelű heißt er, aus Chardonnay ist er. Doch so eigen, dass man ihm das gar nicht anmerkt. So eigen, dass er, obwohl im Niedrigpreissegment, ob seiner besonderen Qualität auch im neunten Lebensjahr noch schön zu trinken ist. Das ist es, was die Weine von Dr. Tóth Sándor ausmacht. Er nimmt sich, nein gibt ihnen, seinen Weinen, die Zeit im Fass, ehe sie überhaupt auf den Markt kommen. Nicht, dass er sich das kurz mal so leisten könnte. Reich ist er definitiv nicht. Aber alles andere käme für ihn einfach nicht in Frage.</p>
<p>Hier hat man es mit einem jener kleinen Schätze zu tun, die dem ungarischen Weinbau innewohnen. Man trifft sie nicht im normalen Weinladen. Sie entsprechen auch micht dem Mainstream-Geschmack. Und doch sind sie da und <a href="http://borwerk.de/2010/11/09/verkostung-handgemachter-weine-teil-ii-scheller-dr-sandor-toth-legli-szentesi/">haben zum Glück auch Bestand</a> und können so auch in Zukunft den Nachweis liefern, dass in den Hügeln im Norden des Balaton sehr schöne Weine entstehen können. Zu erstaunlichen Preisen übrigens.</p>
<p>Den 2003er Chardonnay hatte ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder trinken können. Und immer wieder aufs Neue hat mich die klare, reintönige Stilistik betört, die transparente und dann doch leicht grüngelbliche Säurestruktur, die reine Mineralität, die Eigenwilligkeit. Ein starker Charakter mit einer ordentlichen Portion Lebenswillen steckt da in jeder Flasche, Und auch jetzt noch trinkt sich der Kereklevelű aus dem Jahre 2003 wirklich schön. Ok, er ist nun spürbar in die Jahre gekommen, erinnert in der Nase neben leichten Petroltönen stark an manch eine der unzähligen Mineralquellen Ungarns. Am Gaumen hat er seine Klarheit etwas eingebüßt, dem fortgeschrittenen Alter Tribut zollen müssen. Quitten und Kräuter, vor allem Minze und nunmehr überdeutliche medizinische und Petrol-Töne verweisen auf seine Betagtheit. Und trotz der leicht bitteren Mandel-Alterstöne ist er noch kein Fall fürs Altersheim. Geben wir ihm noch ein, maximal zwei Jahre.</p>
<p>Wein: Aldozóhegyi Chardonnay Kereklevelű 2003<br />
Weingut, Ort: Scheller Szőlőbirtok (Dr. Tóth Sándor), Monostorapáti<br />
Rebsorte/n: Chardonnay<br />
Alkoholgehlat: 14,0% Vol.<br />
Preis: 6,35 EUR (1.600 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.schellerbor.iweb.hu/">schellerbor.iweb.hu</a></p>
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		<title>Verkostung &#8216;handgemachter Weine&#8217;. Teil II: Scheller (Dr. Sandor Toth), Legli, Szentesi</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/11/09/verkostung-handgemachter-weine-teil-ii-scheller-dr-sandor-toth-legli-szentesi/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verkostung-handgemachter-weine-teil-ii-scheller-dr-sandor-toth-legli-szentesi</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 19:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortsetzung von Teil I, nach wie vor geht es nur um Weißweine. Scheller Szőlőbirtok (Dr. Sándor Tóth), Monostorapáti (Balaton-Oberland) Lange Zeit war nur der 2003er Jahrgang von Scheller auf dem Markt. und auch heute noch kann man an einigen Stellen die Weine bekommen und sie zeigen sich allesamt auch nach 7 Jahren noch auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung von <a href="http://borwerk.de/2010/11/09/verkostung-szatmari-csaladi-pinceszet-2ha-badacsony/">Teil I</a>, nach wie vor geht es nur um Weißweine.</p>
<h4><span style="color: #008080;">Scheller Szőlőbirtok (Dr. Sándor Tóth), Monostorapáti (Balaton-Oberland)</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Lange Zeit war nur der 2003er Jahrgang von Scheller auf dem Markt. und auch heute noch kann man an einigen Stellen die Weine bekommen und sie zeigen sich allesamt auch nach 7 Jahren noch auf der Höhe des Geschehens. Soweit bekannt ist Dr. Sándor Tóth, der Besitzer und Macher, seit längerem schwer krank und scheinbar kam es dazu auch zu einer Jahrgangslücke. Seine Tochter scheint allmählich zu übernehmen. Sie war es auch, die die neuen Weine präsentierte, doch auch Dr. Tóth war im Hintergrund anwesend.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">2006 ist nun also da und zeigt sich als schöne Fortführung dessen, was man von 2003 schon kannte. Alle wurden reduktiv ausgebaut, sind erstaulich intensiv strohgelb im Glas und dabei nach wie vor ein wenig grün hinter den Ohren, was die Fruchtaromen anbelangt und sprichwörtlich zu verstehen ist.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Erstaunlich, dass es heutzutage noch kleine Erzeuger gibt, die Zeit, Geduld haben und es vor allem auch irgendwie finanziell schaffen, zu warten bis die Weine wirklich reif für den Markt sind. Gänzlich unprätentiös, und umso bemerkenswerter ist dieser selbstauferlegte Qualitätsanspruch. Schön, dass es also weiter geht.</span></p>
<h4>Táltoshegyi Olaszrizling 2006</h4>
<p>13% Vol. Weiche, runde Sauvignon Blanc-Nase mit frischen Gräsern und einer gefrosteten gelben reifen Frucht, leicht auch Zitrusfrüchte. Am Gaumen ausgesprochen rein und filigran gebaut, vegetabile Noten dominieren, auch hier Gras, gut eingebundene, feinste Säuren und durchweg eine zarte Prise Würzigkeit. Endlich mal kein Schreihals, eleganter Leisetreter.</p>
<h4>Táltoshegyi Zöldveltelini 2006</h4>
<p>13,5% Vol. Ein Grüner Veltliner, in der Nase vor allem an helle süße Tafeltrauben erinnernd. Am Gaumen diesmal erst gegen Ende würzig, aber auch verhalten, grünes Obst mit klaren, aber nicht allzu ausgeprägten Säuren, etwas kraftlos.</p>
<h4>Aldozói Zenit 2006</h4>
<p>13,5% Vol. Spannende Nase aus recht aggressivem Grün, Flechten und Moos und einer unterschwelligen, kühlen Pfefferwürze. Auch in diesem Falle mit eher verhaltenen, weichen aber klaren Säuren, dafür intensiver gelber Frucht, halbgrünes, halbbraunes Laub, recht kompakt, nicht breit, noch jung wirkend.</p>
<h4>Kereklevelű 2006</h4>
<p>13,5% Vol. Kühl würzige, eng laufende Nase mit frischen grünen Äpfeln. Am Gaumen halbreife Mandarinen, Schalen von Zitrusfrüchten, grünes Blattwerk, Efeu, durch verschränkte Säuren leicht angespannt. schön. Auch noch sehr jung wirkend.</p>
<h3><span style="color: #008080;">Kislaki Bormanufaktúra (Géza Légli), Balatonboglár-Szőlőskislak – Süd-Balaton</span></h3>
<h4>Jánoshegyi Rajnai Rizling 2009</h4>
<p>Wenig ausgeprägte Säuren und wenig ausgeprägte Frucht unreifer Äpfel. Nicht wirklich zu packen, beziehungsweise zumindest für mich nicht zugänglich, egal von welcher Seite ich es auch bewusst versuche.</p>
<h4><span style="color: #008080;">Szentesi Pince (József Szentesi), Budaörs – Etyek-Buda</span></h4>
<h4>Rajnai Rizling Csúcsos hegy 2009</h4>
<p>13,5% Vol. Verhaltene, eher warme Zitrusfrucht-Nase.  Kiwi und Kapern machen eine gründlich wirkende, recht spannende Frucht, ein wenig spürbarer Restzucker bringt Spannung, die Säuren sind nicht allzu ausgeprägt und frisch. Mir fehlt es ein wenig an klarer Textur, an Körper.</p>
<h4>Zöldveltelini 2009</h4>
<p>14,5% Vol. Mostduft nach grün-gelben Trauben. Leicht süßlich, leicht würzige Traubenfrucht neben klaren etwas grünlichen Säuren, gelbe Birnen und Äpfel, nicht allzu breit und allzu tief. Der Alkohol schiebt zum Ende hin deutlich alles weg.</p>
<h4>Zengő 2009</h4>
<p>14,5% Vol. Eine schwer zu greifende Frucht, halbgar gekochte Äpfel kommen noch am nächsten. Dieser wie viele Weine waren mal wieder viel zu warm, weshalb ab der Mitte eine alkoholische Würze die Wahrnehmung von allem anderen überdeckte. Leider.</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Es folgen in Kürze Notizen zu den Weinen von Breitenbach, Kikelet und Somlói Apátság&#8230;</p>
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		<title>Pangyeri Szüz Cuvee 2007, Liszkay Mihaly, Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Normalfall kenne ich den Preis der Weine, die ich verkoste. Nun habe ich kürzlich vom Weinhändler meines Vertrauens ein Überraschungspäckchen geschnürt bekommen, das etliche Flaschen von mir bislang unbekannten Erzeugern enthielt bzw. Weine, die ich noch nie verkostet habe. Und dann zeigt sich prompt, dass es bisweilen gar nicht so schlecht ist, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5240" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a rel="attachment wp-att-5240" href="http://borwerk.de/2010/09/22/pangyeri-szuz-cuvee-2007-liszkay-mihaly-balaton-oberland/liszkay_pangyeri_szusz_2007/"><img class="size-medium wp-image-5240" title="liszkay_pangyeri_szusz_2007" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/liszkay_pangyeri_szusz_2007-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Liszkay - Pangyéri szűz 2007</p></div>
<p>Im Normalfall kenne ich den Preis der Weine, die ich verkoste. Nun habe ich kürzlich vom Weinhändler meines Vertrauens ein Überraschungspäckchen geschnürt bekommen, das etliche Flaschen von mir bislang unbekannten Erzeugern enthielt bzw. Weine, die ich noch nie verkostet habe. Und dann zeigt sich prompt, dass es bisweilen gar nicht so schlecht ist, wenn man zumindest das Preisniveau des Tropfens nicht kennt, den man gerade im Glas hat. Denn natürlich geht man unbefangener ran.</p>
<p>Beim Pangyéri Szűz Cuvée war dem so. Als ich Flasche betrachtete, mit bewusst klassisch gestaltetem Etikett, einer merkwürdig anmutenden Zusatzbezeichnung &#8220;Terroir 385/400&#8243; und dazu langen Erläuterungen über Gott und die nöhere Welt, in der die Reben für diesen Wein reiften und durch ersteren begünstigt wurden (oder auch nicht), auf der Rückseite, war ich schon überdurchschnittlich gespannt, was denn der Inhalt bringen würde.</p>
<p>Über den Erzeuger &#8211; zumindest steht dieser Mensch laut einiger Quellen mit Fleisch und Blut hinter dem Wein, inwiefern er selbst arbeitet sei dahingestellt &#8211; ist Mihály Liszkay, ein 1956 erst nach Holland, in den 70ern dann nach Kanada ausgewanderter und in den 1990ern zurückgekehrter Ungar betreibt u.a. eine Restaurantkette. Nun hat Liszkay sich vor einigen Jahren 10ha Rebland beim Ort Monoszló erworben, im Káli Becken, etwas zurückversetzt vom Balaton in den Bergen. Derzeit werden davon 8 Hektar bewirtschaftet. Im Zentrum steht die Lage <em>Pangyéri Szűz</em>, welche in einem Kataster zur qualitativen Bewertung des Terroirs 385 von 400 Punkten erhielt &#8211; womit die Zahl auf dem Frontetikett erklärt ist. Liszkay hat sich auf die Herstellung von Rotweinen spezialisiert, möchte hohe Qualitäten erzielen. Folglich werden die Erträge sehr niedrig gehalten (0,6-0,8kg pro Rebstock). Die Gärung findet in Stahl- und Kunststofftanks statt, der Ausbau erfolgt in kleinen Holzfässern. Rebsorten: Cabernet franc, cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Merlot.</p>
<p>Im Glas mit mittlerem Rubinrot, zu den Rändern hin ansatzweise leicht bräunlich werdend. In der Nase anfangs wenig zugänglich, kühl, am ehesten noch feuchtes braunes Holz mit getrockneten braunroten Früchten wahrnehmbar. Mit der Zeit an der Luft etwas offener, kühl bleibend, eingekochte dunkle Früchte. Am Gaumen durch deutlich wahrnehmbaren Holzeinsatz und noch deutlichere Säuren anfänglich schwer lesbar, etwas unreife Schwarze Johannisbeeren und Kirschen halten sich schüchtern im Hintergrund. Der Wein wirkt verschlossen, in sich zusammen gezogen, was aber noch kommen soll bleibt unklar. Am Folgetag hat er etwas an Frische verloren, die Säure dominiert nach wie vor, das Holz ist etwas gewichen. Am dritten Tag ist kaum mehr von der ohnehin wenig sichtbaren Substanz vorhanden. Potential? Schwer zu sagen, ich konnte nicht viel herauslesen. Könnte spannend sein, ist mir aber einfach zu säurelastig. Bei Gelegenheit müsste ein anderer Jahrgang herhalten. In dieser Form ist der Flaschenpreis aber unangemessen.</p>
<p>Wein: Pangyéri Szűz Cuvée 2007<br />
Weingut, Ort: Liszkay Mihály, Monoszló<br />
Rebsorte/n: Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 15,50 EUR (4.290 Ft)</p>
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		<title>Orban 01 und 02: Kötenger Chardonnay und Kerekesdomb Szürkebarat 2009, Orban Pince, Balaton-Oberland</title>
		<link>http://borwerk.de/2010/07/23/orban-01-und-02-kotenger-chardonnay-und-kerekesdomb-szurkebarat-2009-orban-pince-balaton-oberland/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=orban-01-und-02-kotenger-chardonnay-und-kerekesdomb-szurkebarat-2009-orban-pince-balaton-oberland</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ungarn politisiert man lieber nicht, das führt fast immer zu bösem Blut. Ein ganz klein wenig sei mir das an dieser Stelle aber doch erlaubt, nachdem ich zwei Weine von Orbán verkostet habe &#8211; dem Namensvetter des seit kurzem amtierenden rechtskonservativ-nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.  Die Assoziation kommt bei dem Namen unweigerlich, ein Schmunzeln treibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4992" href="http://borwerk.de/2010/07/23/orban-01-und-02-kotenger-chardonnay-und-kerekesdomb-szurkebarat-2009-orban-pince-balaton-oberland/viktor_der_zweite/"><img class="alignright size-medium wp-image-4992" title="viktor_der_zweite" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/07/viktor_der_zweite-220x300.jpg" alt="" width="176" height="240" /></a>In Ungarn politisiert man lieber nicht, das führt fast immer zu bösem Blut. Ein ganz klein wenig sei mir das an dieser Stelle aber doch erlaubt, nachdem ich zwei Weine von Orbán verkostet habe &#8211; dem Namensvetter des seit kurzem amtierenden rechtskonservativ-nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.  Die Assoziation kommt bei dem Namen unweigerlich, ein Schmunzeln treibt es einem ins Gesicht, wenn man auch noch das Konzept der deutlich am Flaschenhals sichtbaren Durchnummerierung der Weine wahrnimmt.</p>
<p>Man denkt an das Politmagazin hvg, wenn man so will dem ungarischen Pendant zum Spiegel, das nach der Wahl neue Zeiten ausrief, bzw. auf einen neuen Orbán hoffte, Viktor II. (da dieser bereits schon einmal 1998-2002 Ministerpräsident war), nein, nochmals korrigiert: vielleicht auf einen Gesinnungswandel des Politikers hoffte, bewusst aber auch die &#8220;Adelung&#8221; des Egomanen vorwegnahm. Einen faden, nein äußerst bitteren Geschmack bekommt das Ganze inzwischen. Denn der doppeldeutige Titel (im Artikel ging es im Kern um die Mitglieder der neuen Regierung) dreht sich langsam aber stetig zur negativen Seite einer Realität in diesem mittelosteuropäischen Land &#8211; im Sinne einer gnadenlosen, bewussten Ausnutzung der gewonnenen Zweidrittelmehrheit Orbáns&#8217; und seiner ihm absolut dienerisch unterworfenen Partei auf die denkbar problematischste Weise. Sehr verkürzt: demokartische Kontollfunktionen werden durch Gesetzesänderungen und damit letztlich die demokratische Verfassung sukzessive ausgehöhlt, Medien gleichgeschaltet &#8211; und das ausgerechnet von der Person, die 1989 als junge, frische Hoffnung dem kommunistischen Filz den Kampf angesagt hatte. Aber derlei Verläufe gab es ja schon oft in der geschichtem, auch heute noch, man muss nur nach Südamerika oder Afrika schauen. Vielleicht endet alles ja wirklich in einem neuen, ungarischen, dann ganz anders zu verstehenden Viktorianischen Zeitalter&#8230; Doch hier höre ich auch schon abrupt auf und gehe lieber auf den Geschmack der beiden Weißweine von Gergely Orbán ein, der nun wirklich nichts für die Namensverwandtschaft kann.</p>
<p><img class="size-full wp-image-5017 alignleft" title="orban_chardonnay_szurkebarat_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/07/orban_chardonnay_szurkebarat_2009.jpg" alt="" width="636" height="342" /></p>
<p>Weingut, Ort: Orbán Borászat, Balatonrendes<br />
Internet: <a href="http://www.borban.hu">borban.hu</a></p>
<table class="alignleft" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>
<h4>Kőtenger Chardonnay 2009</h4>
<p>Ein Chardonnay aus dem Steinmeer, das meint zumindest <em><a href="http://www.informan.hu/ingoko/">Kőtenger, recht bekannt, bei Szentbékkálla</a></em>, was mit seinem vulkanischen Felsen wiederum eigentlich zum Badacsony-Gebiet gehört. Helles bis mittleres Strohgelb im Glas. In der verhaltenen, kühlen Nase vor allem Honigmelonen und Bananen. Anfangs recht voluminös sich am Gaumen breit machend, mit kühlem, buttrigem schmelz, dennoch nicht aufdringlich wirkend. Die Frucht aus gelben Äpfeln steht eher im Hintergrund, prägend ist eine leicht bittere Mineralik, fast bräunlich-steinern wirkend, daneben etwas grünlich wirkende Säuren. Einerseits etwas defragmentiert und doch nicht störend. Gut trinkbar.</td>
<td>
<h4>Kerekesdomb Szürkebarat 2009</h4>
<p>Ein weiteres Alkoholschwergewicht, mit 14,5% Volumen. Jedoch deutlich besser integriert, als bei den von mir kürzlich kritisierten Weinen aus <a href="http://borwerk.de/2010/07/12/harslevelu-bernstein-2008-hummel-pinceszet-villany-siklos/">Villány</a> respektive <a href="http://borwerk.de/2010/07/12/chardonnay-2008-heumann-villany-siklos/">Siklós</a>. Der Szürkebarát, sprich grauburgunder, zeigt sich platinfarben im Glas, mit traubigem Bouquet, Karamell und klaren Botrytis-Tönen. Anfangs geschmeidig und rund und weich, gegen Ende säuerlich und bitter werdend, aber noch im Rahmen des erträglichen. Kandierte Zitrusfrüchte, rote Äpfel neben milden Säuren und einem Hauch von Mineralität, auch hier schmeckt man die Botrytis-Trauben etwas heraus. Auch absolut gut trinkbar, wenngleich alles andere als sortentypisch. Am Folgetag dann recht kraft- und strukturlos, ohne Säuren und Körper, ziemlich in sich zusammen gefallen.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Noch einige technische Angaben:</strong><br />
Alkohol: 13,0% vol.<br />
Säure: 5,8 g/l<br />
Restzucker: 3,9 g/l<br />
Extrakt: 22,6 g/l</p>
<p>Preis: ca. 7 EUR (1.990 Ft)</td>
<td><strong>Technische Angaben:</strong><br />
Alkohol: 14,5% vol.<br />
Säure: 5,81g/l<br />
Restzucker: 4,5g/l<br />
Extrakt: 23,21g/l</p>
<p>Preis: ca. 7 EUR (1.990 Ft)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aldozohegyi Zenit Föbor 2003, Scheller Szőlőbirtok &#8211; Dr. Tóth Sándor, Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 06:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Balaton-Oberland]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Tóth Sándor]]></category>
		<category><![CDATA[Scheller Szőlőbirtok]]></category>
		<category><![CDATA[Süßwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur an manchen ausgewählten Orten trifft man auf die Weine von Dr. Tóth Sándor und seit geraumer Zeit ist es immer nur der Jahrgang 2003, der scheinbar beharrlich ab- bzw. ausverkauft werden soll.  Der wahr Grund ist ein taruriger, liegt in einer schweren Krankheit des Winzers, Dr. Sándor Tóth, welche ihn seither vom Erzeugen neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4721" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a rel="attachment wp-att-4721" href="http://borwerk.de/2010/06/15/aldozohegyi-zenit-fobor-2003-scheller-szolobirtok-dr-toth-sandor-balaton-oberland/scheller_aldozoi_zenit_fobor_2003/"><img class="size-medium wp-image-4721" title="scheller_aldozoi_zenit_fobor_2003" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/06/scheller_aldozoi_zenit_fobor_2003-125x300.jpg" alt="" width="125" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Scheller - Aldozói Zenit Föbor 2003</p></div>
<p>Nur an manchen ausgewählten Orten trifft man auf die Weine von Dr. Tóth Sándor und seit geraumer Zeit ist es immer nur der Jahrgang 2003, der scheinbar beharrlich ab- bzw. ausverkauft werden soll.  Der wahr Grund ist ein taruriger, liegt in einer schweren Krankheit des Winzers, Dr. Sándor Tóth, welche ihn seither vom Erzeugen neuer Weine abgehalten hat. Es wird gemunkelt, dass seine Tochter denFaden wieder aufnimmt, aber was das stilistisch und vor allem qualitativ bedeutet, ist mindestens so ungewiss, wie die Nachricht an sich. Das ist schade, denn was man aus 2003 noch bekommen kann, gleich ob es sich um den Kereklevelű oder Grünen Veltliner handelt: es sind durchweg schöne, wenn auch nicht komplexe Weine, die beachtenswert und zudem noch preiswert sind &#8211; und nach wie vor sehr gut trinkbar.</p>
<p>Im Glas hatte ich nun zum ersten Mal einen Dessertwein aus der autochthonen Rebsorte Zenit, die 1951 in Pécs aus Ezerjó x Bouvier erstmalig gekreuzt wurde. Dunkles Strohgelb im Glas. In der Nase noch jung und frisch-fruchtig, grüner Apfel, Stachelbeere, daneben etwas Honig und zarte Botrytis-Anklänge. Am Gaumen recht leicht und noch erstaunlich jung wirkend, v.a. noch vitale Säuren, reife Orangen, Backäpfel, Stroh, schlank, nicht allzu süß (eher halbsüß einzustufen) und elegant zugeschnitten, zugänglich, den Alkoholgehalt von 14,5% Vol. spürt man lediglich an einer leichten bitterkeit im Abgang. Noch sehr gut trinkbar, sicher auch in 2-3 Jahren noch. Etwas Besonderes, wenngleich auch nicht wirklich Herausragendes &#8211; zu einem fairen Preis.</p>
<p>Wein: Aldozóhegyi Zenit Főbor 2003<br />
Weingut, Ort: Scheller Szőlőbirtok (Dr. Tóth Sándor), Monostorapáti<br />
Rebsorte/n: Zenit<br />
Alkoholgehlat: 14,5% Vol.<br />
Preis: 9,50 EUR (2.600 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.schellerbor.iweb.hu/">schellerbor.iweb.hu</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kali Kövek Rizling Rezeda 2008, Köves Kal (Szabo Gyula), Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 07:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Olaszrizling (Lage Fekete-hegy beim Ort  Köveskál) und Riesling (vom Szentgyörgy-hegy) in Holz und kleinen Tanks ausgebaut und in 500 Liter Fässern assembliert. Zitronengelb bis grünlich, in der Nase trockenes Gras, sonnenerwärmte Sommerwiese und gelbe Birnen. Am Gaumen kühl mineralisch, mild, leichter, eleganter Körper, etwas Aprikosen, aber weniger von Frucht denn von vegetabilen Aromen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4473" href="http://borwerk.de/2010/04/19/kali-kovek-rizling-rezeda-2008-koves-kal-szabo-gyula-balaton-oberland/kali_kovek_rizling_rezeda_2008/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4473" title="kali_kövek_rizling_rezeda_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/04/kali_kövek_rizling_rezeda_2008-300x277.jpg" alt="Káli Kövek, Rizling Rezeda 2008" width="300" height="277" /></a>Aus Olaszrizling (Lage Fekete-hegy beim Ort  Köveskál) und Riesling (vom Szentgyörgy-hegy) in Holz und kleinen Tanks ausgebaut und in 500 Liter Fässern assembliert.</p>
<p>Zitronengelb bis grünlich, in der Nase trockenes Gras, sonnenerwärmte Sommerwiese und gelbe Birnen. Am Gaumen kühl mineralisch, mild, leichter, eleganter Körper, etwas Aprikosen, aber weniger von Frucht denn von vegetabilen Aromen wie Heu und Flechten, geprägt, Steingarten, schwache Säuren. Schön.</p>
<p>Wein: Káli Kövek Rizling Rezeda 2008<br />
Weingut, Ort: Köves Kál (Szabó Gyula), Köveskál<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling und Riesling<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 11 EUR (2.900 Ft)</p>
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		<title>Wiederverkostet: Dörgicsei Olaszrizling Selection 2006, Pántlika Pincészet, Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 08:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor fast einem Jahr hatte ich die Welschriesling Selektion von Pántlika, Jahrgang 2006, zuletzt gekostet und war wirklich begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher wollte ich wissen, wie er sich inzwischen schlägt. Inflationsausgleichsbedingt ist der Wein inzwischen für 1.800 Ft und nicht mehr 1.440 zu haben, da hat sich doch nichts geändert. Glasklares Strohgelb mit schönen Reflexen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3741" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><a rel="attachment wp-att-3741" href="http://borwerk.de/2010/01/02/wiederverkostet-dorgicsei-olaszrizling-selection-2006-pantlika-pinceszet-balaton-oberland/pantlika_olaszrizling-selection06/"><img class="size-medium wp-image-3741" title="pantlika_olaszrizling-selection06" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/12/pantlika_olaszrizling-selection06-178x300.jpg" alt="" width="178" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pántlika, dörgicsei laszrizrling Selection 2006</p></div>
<p><a href="http://borwerk.de/2009/01/23/sauvignon-blanc-2007-und-olaszrizling-selection-dorgicse-2006-pantlika-pinceszet-balaton-oberland/">Vor fast einem Jahr</a> hatte ich die Welschriesling Selektion von Pántlika, Jahrgang 2006, zuletzt gekostet und war wirklich begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher wollte ich wissen, wie er sich inzwischen schlägt. Inflationsausgleichsbedingt ist der Wein inzwischen für 1.800 Ft und nicht mehr 1.440 zu haben, da hat sich doch nichts geändert.</p>
<p>Glasklares Strohgelb mit schönen Reflexen. In der Nase nach wir vor frisch wirkend, aber gedeckter, Zitrusfrüchte, Gras, auch Birnen und Äpfel. Am Gaumen mit einer ganz fein cremigen Textur und einer angenehmen, steinernen Mineralität &#8211; rund und geschmeidig. Aromen von Stachelbeere und Birne, auch etwas Minze. Hat schon abgebaut, es fehlt die Fruchtigkeit und auch die Säuren wirken stumpfer. Schon noch gut zu trinken, hat aber vermutlich seine beste Zeit hinter sich.</p>
<p>Wein: Dörgicse Olaszrizling Selection 2006<br />
Weingut, Ort: Pántlika Pincészet, Dörgicse<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 6,70 EUR (1.800 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.pantlikapinceszet.hu" target="_blank">pantlikapinceszet.hu </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Áldozói Kereklevelű 2003, Scheller Birtok (Tóth Sándor), Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 06:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Tóth Sándor hatte ich erst kürzlich einen Grünen Veltliner getrunken, der mir dank seiner frischen Würze gut gefiel. Jedoch war ich ausnahmsweise zu faul, eine Verkostungsnotiz zu schreiben. Scheller Birtok ist seit einigen Jahren eines der wenigen wenn nicht sogar das einzige Weingut des Balaton Oberlandes, das nicht nur konstant gute Qualitäten, sondern vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2463" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-2463" href="http://borwerk.de/2009/07/15/aldozoi-kereklevelu-2003-scheller-birtok-toth-sandor-balaton-oberland/scheller_kereklevelu/"><img class="size-medium wp-image-2463" title="scheller_kereklevelu" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/scheller_kereklevelu-300x205.jpg" alt="Áldozói Kereklevelű 2003, Scheller Birtok (Tóth Sándor), Balaton-Oberland" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Áldozói Kereklevelű 2003, Scheller Birtok (Tóth Sándor), Balaton-Oberland (Copyright budapestdailyreview.com/wineguide)</p></div>
<p>Von Tóth Sándor hatte ich erst kürzlich einen Grünen Veltliner getrunken, der mir dank seiner frischen Würze gut gefiel. Jedoch war ich ausnahmsweise zu faul, eine Verkostungsnotiz zu schreiben. Scheller Birtok ist seit einigen Jahren eines der wenigen wenn nicht sogar das einzige Weingut des Balaton Oberlandes, das nicht nur konstant gute Qualitäten, sondern vor allem eine klare Linie zu liefern versteht: nämlich leicht mineralisch gepräfte, filigrane Weine mit schönem, filigranen Säurespiel. Ein richtiger Druchbruch gelang ihm, zumindest was meine Wahrnehmung anbelangt, bislang dennoch nicht.</p>
<p>Der Kereklevelű aus der Lage Áldozó ist &#8211; auch wenn er nicht so heißt -  ein Hárslevelű. Das Synonym Goldgelb im Glas, kühl an der Nase, dabei fein mineralisch rauchig, leicht floral, mit Gemüsenoten. Im Mund schöne, klar strukturierte frucht vorwiegend aus Orangen, daneben Gurkenaromen, dezente Süße im Hintergund (Botrytis?). Mittlerer Abgang.</p>
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		<title>VinAgora Borgála 2009, Teil IV: Zeusz von Szatmári, Szürkebarát / Pinot Grigio von Hilltop und Nyakas&#8230;</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/07/07/vinagora-borgala-2009-teil-iv-zeusz-von-szatmari-szurkebarat-pinot-grigio-von-hilltop-und-nyakas/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vinagora-borgala-2009-teil-iv-zeusz-von-szatmari-szurkebarat-pinot-grigio-von-hilltop-und-nyakas</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 05:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Balatonszőlősi Zeleus Cuvée 2007, Múzsa Borház, Balatonfelvidék (Balaton-Oberland) Ein Cuvée aus Olaszrizling und Szürkebarát Nektár. Zitronengelb. Florale Noten, Rosenblüten und Veilchen. Am Gaumen sehr präsent, fast schon aufdringlich, Rosenwasser, Harz, eingelegte Früchte (Aprikosen), leicht herbe Töne. Etwas fragmentiert. VinAgora 83,4 Punkte Szigligeti Zeusz Válogatás 2006, Szatmári Pincészet, Badacsony Helles Strohgelb. Warmes Bouquet, leichte Botrytisnase, etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>
<div id="attachment_2420" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a rel="attachment wp-att-2420" href="http://borwerk.de/2009/07/04/vinagora-borgala-2009-teil-i-sauvignon-blanc-von-nyakas-und-szolosi-pinceszet-keknyelu-2005-von-elso-magyar-borhaz-szeremley-huba/vinagora_borgala09/"><img class="size-full wp-image-2420" title="vinagora_borgala09" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/vinagora_borgala09.jpg" alt="  " width="175" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p>Balatonszőlősi Zeleus Cuvée 2007, Múzsa Borház, Balatonfelvidék (Balaton-Oberland)</h6>
<p>Ein Cuvée aus Olaszrizling und Szürkebarát Nektár. Zitronengelb. Florale Noten, Rosenblüten und Veilchen. Am Gaumen sehr präsent, fast schon aufdringlich, Rosenwasser, Harz, eingelegte Früchte (Aprikosen), leicht herbe Töne. Etwas fragmentiert. VinAgora 83,4 Punkte</p>
<h6>Szigligeti Zeusz Válogatás 2006, Szatmári Pincészet, Badacsony</h6>
<p>Helles Strohgelb. Warmes Bouquet, leichte Botrytisnase, etwas Hefe, gärende Trauben, grünes Apfelkompott. Im Mund interessante, leicht gedeckte Frucht aus Ingwer und Orangenschalen, daneben Bittermandel, schöne Säuren. Recht spannend. VinAgora 84,0 Punkte</p>
<h6>Neszmélyi Szürkebarát Prémium 2008, Hilltop Neszmély, Neszmély</h6>
<p>Extrem helles Zitronengelb. Heublumen und Bitterstoffe. Im Mund ordentliche Frucht, Melonen und Banane, auch Mandelaromen, leichte Säuren, insgesamt etwas flach. VinAgora 83,2 Punkte</p>
<h6>Budai Pinot Grigio 2008, Nyakas Pincészet, Etyek</h6>
<p>Helles Zitronengelb. Kühle metallische Mineralität, leicht florale Anklänge, Zitrusfrüchte. Am Gaumen schönes Säure-Süße-Spiel, klare Zitrusfruchtnote, frische grüne Kräuter, ordentlicher Körper. VinAgora 85,2 Punkte</p>
<h6>Mátrai Szürkebarát 2007, Szőke Mátyás, Mátra</h6>
<p>Zitronengelb. In der Nase vor allem kühl kräuterwürzig, Am Gaumen Harztöne, Honig, nussig, nicht zu intensive Säuren, durchaus interessant. VinAgora 84,0 Punkte</p>
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