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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; Badacsony</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Badacsonyi Rajnai Rizling 2010, Bako Ambrus, Badacsony</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fortsetzung von gestern als kleiner, leider unschöner Offenbarungseid &#8211; dem man aber (noch) nicht zu viel Bedeutung zumessen sollte. Schließlich ist es der erste Jahrgang auf dem Markt und in einer Hinsicht überzeugt auch dieser Wein und allein dafür darf man dankbar sein: er kommt leicht und mit niedrigem Alkohol daher. Eine Seltenheit im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9247" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/16/badacsonyi-rajnai-rizling-2010-bako-ambrus-badacsony/bakba_rr_2010/" rel="attachment wp-att-9247"><img class="size-medium wp-image-9247" title="bakba_rr_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/bakba_rr_2010-300x255.jpg" alt="" width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Bakó Ambrus - Rajnai Rizling 2010</p></div>
<p>Die Fortsetzung von <a href="http://borwerk.de/2011/12/15/badacsonyi-olaszrizling-2010-bako-ambrus-badacsony/">gestern</a> als kleiner, leider unschöner Offenbarungseid &#8211; dem man aber (noch) nicht zu viel Bedeutung zumessen sollte. Schließlich ist es der erste Jahrgang auf dem Markt und in einer Hinsicht überzeugt auch dieser Wein und allein dafür darf man dankbar sein: er kommt leicht und mit niedrigem Alkohol daher. Eine Seltenheit im heutigen Ungarn.</p>
<p>Doch was ist er, will sagen es: ein laues, halbsüßes Süppchen hat man da am Gaumen. Zumindest klebt es nicht. Halbsüß ist der Riesling, und in der Nase anhand von Aprikosen als solcher noch gerade so erkennbar. Nur wenn man ihn deutlich zu warm trinkt kommt er aus der Deckung. Was aber der Händler schreibt, wenn er von einer &#8220;intensiver, sehr sauberen Frucht&#8221; schreibt, bleibt unverständlich. Drum dreht sich sonst bei der Beschreibung auch alles fast nur noch um die Lesezeit, dass Restzucker im Wein ist, der ihm gut steht und es insgesamt 600 Flaschen davon gibt. In Wirklichkeit kommt er schlichtweg kraftlos und eindimensional daher, säurearm, schlapp, mit einer schlichten Frucht, die erst bei ordentlich Wärme sich wirklich zeigt. Allenfalls ein Leisetreter, aber einfach nicht überzeugend, zu flach. Und daher für den Preis von 9 EUR im Direktvergleich mit zig deutschen Gutsrieslingen eindeutig überteuert.</p>
<p>Wein: Badacsonyi Rajnai Rizling 2010<br />
Weingut, Ort: Bakó Ambrus<br />
Rebsorte/n: Rajnai Rizling (Riesling)<br />
Alkoholgehalt: 13,0 %Vol.<br />
Preis: 9,10 EUR (2.750 Ft)</p>
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		<title>Badacsonyi Olaszrizling 2010, Bako Ambrus, Badacsony</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 20:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ambrus Bakó, ein neuer Name im Sortiment des Weinhändlers Bortársaság („Weingesellschaft“). Irgendwann hat man mal den Namen gehört. Mehr auch nicht. Auch bei ihm fing das mit dem Weinemachen so an, wie bei vielen anderen hier in Ungarn. Da war der Urgroßvater, der einst eines dieser klassischen Weinhäuser samt -keller am Badacsony, also am markantesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9246" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2011/12/15/badacsonyi-olaszrizling-2010-bako-ambrus-badacsony/ba_or_2010/" rel="attachment wp-att-9246"><img class="size-medium wp-image-9246" title="ba_or_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/ba_or_2010-300x260.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Bakó Ambrus - Olaszrizling 2010</p></div>
<p><strong>Ambrus Bakó</strong>, ein neuer Name im Sortiment des Weinhändlers Bortársaság („Weingesellschaft“). Irgendwann hat man mal den Namen gehört. Mehr auch nicht. Auch bei ihm fing das mit dem Weinemachen so an, wie bei vielen anderen hier in Ungarn. Da war der Urgroßvater, der einst eines dieser klassischen Weinhäuser samt -keller am Badacsony, also am markantesten Berg des Balaton-Nordufers kaufte. Das wurde die Sommer“residenz“ der Lehrerfamilie. Lange Ferien, viel Zeit zum Verlieben in die Landschaft – und ins Thema Wein. Irgendwann kam dann für Ambrus die logische Schlussfolgerung: ich möchte selber Weine machen.</p>
<p>2005, so die Bortársaság in ihrer Erstvorstellung, begann dann alles konkret zu werden. Ambrus kaufte Most. Und der gelernte Molekularbiologe begann Erfahrungen zu sammeln. Klar war damit für ihn von Beginn an, welch wichtige Rolle Sauberkeit im Keller spielt. Und das ist bekanntermaßen leider keine Selbstverständlichkeit. Im Weinberg selbst überlässt er den Boden sich selbst. Sein Ziel: qualitativ mal so weit zu kommen, dass Selektionen möglich sind. Das klingt bescheiden, und ist doch etwas Besonderes neben den unzähligen  Hobbywinzern, die voll auf Masse fahren.</p>
<p>Zwei Hektar bewirtschaftet Ambrus am Badacsony. Heute kauft er noch Trauben dazu. Wenn Geld da ist, wird erweitert. Dann soll der Zukauf aufhören, er selbst alles alleine und vollumfänglich im Griff haben. Konzentration in den Trauben ist sein Ziel, zu hohe Alkholgrade vermeiden, lieber mit Restzucker spielen.</p>
<p>Amrbus setzt auf die spät reifenden Sorten: Olaszrizling (Welschriesling), Riesling, Kéknyelű (Blaustängler), irgenwann vielleicht auch mal Furmint. Er lässt alles spontan vergären, kühl ohne Kühlung, möglichst langsam, in gebrauchten, kleinen 100-Liter fassenden Holfässern.</p>
<p>Die Premieren-Weine, ein Welsch- und ein echter Riesling komme hier als Kurz-Serie.</p>
<p>Der Olaszrizling ist hell-strohgelb im Glas. Kommt in der Nase wie ein Olaszrizling, also wie ein Welschriesling daher: mit etwas stohig-gräsernen Tönen, einer kargen gelben Frucht, die etwas hart und trocken wirkt, warmen Honignoten und einer Prise Mineralität. Am Gaumen ist der Olaszrizling fein und klar geschnitten. Erst gegen Ende wird er fordernder, zeigt seine mineralisch-herbe Seite in Gestalt von Pfirsichkernen und metallenen Tönen. Das wirkt dann auch angenehm, weil leicht bräunlich-steinig-heuig nach. Davor und nochmals davor kommt man mit einer wächsern karg wirkenden, kernig-eng geschnittenen gelblich-weißen Quittenfrucht in Kontakt, mit schwachen Zitrussäuren, ganz dezent im Hintergund. Etwas wärmer gesellen sich Birnen, Äpfel und gar Litschitöne dazu. Alles feinfühlig, nicht allzu stark ausgeprägt und nicht wirklich komplex. Aber geht sich durchaus nett an.</p>
<p>Wein: Badacsonyi Olaszrizling 2010<br />
Weingut, Ort: Bakó Ambrus<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling (Welschriesling)<br />
Alkoholgehalt: 13,0 %Vol.<br />
Preis: 9,10 EUR (2.750 Ft)</p>
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		<title>Jahrgang 2011 in Ungarn. Raspi &#8211; Sopron, Szeremley &#8211; Badacsony, Hernyak &#8211; Etyek</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 12:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
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		<description><![CDATA[Ráspi  (Horváth József) &#8211; Sopron Der Ernte-Marathon dauerte von Ende August bis Ende Oktober. Das Wetter war ideal, die Trauben perfekt reif und gesund. Dieser wunderbare Jahrgang kam genau rechtzeitig, da ich in den letzten Jahren viele Erfahrungen Sammeln konnte. Vor einigen Jahren hätte ich die Möglichkeiten dieses wunderbaren Jahrganges noch nicht maximal ausnutzen können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-9120" title="badacsony" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/badacsony.jpg" alt="" width="636" height="268" /></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Ráspi  (Horváth József) &#8211; Sopron</span></strong><br />
Der Ernte-Marathon dauerte von Ende August bis Ende Oktober. Das Wetter war ideal, die Trauben perfekt reif und gesund. Dieser wunderbare Jahrgang kam genau rechtzeitig, da ich in den letzten Jahren viele Erfahrungen Sammeln konnte. Vor einigen Jahren hätte ich die Möglichkeiten dieses wunderbaren Jahrganges noch nicht maximal ausnutzen können.<br />
In unseren zerstreut liegenden Weinbergen (über 70 Grundbuch-Einträge), habe ich mich ausleben können, ohne mich beeilen zu müssen. Der auf 80 Jahre alten Stöcke gepfropfte Furmint, der Csókaszőlő (autochthone Rebsorte) auf den 40 Jahre alten Stöcken, der Kadarka, der Zweigelt und der Kékfrankos haben sich in ihrer besten Form gezeigt. Wir haben Kékfrankos (Blaufränkisch) auch weiß ausgebaut.</p>
<p>Und es gibt auch einen neuen Thronanwärter, der bei Ráspi bis jetzt etwas stiefmütterlich behandelt wurde: der Merlot. Der 2009-er ist noch in Fässern, in 2011 haben wir einen Basiswein und auch eine Merlot-Auslese gemacht. Ich kann es mit vollem Voreingenommenheit sagen: er ist phänomenal. Von 1 bis 10 Punkten gebe ich diesem Jahr 12 Punkte. Das Wetter hat mehr geleistet als was modernste Verdickungsmaschinen und die neuesten Techniken zur Manipulation von Farbe, Geschmack und Duft erreichen könnten.</p>
<p><a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/21/szuret_2038">Quelle: A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Szeremley Birtok (Kardos Gábor) &#8211; Badacsony</span></strong><br />
Über die diesjährige Ernte wird in höchsten Tönen gesprochen, wobei wir in den Weinbewertungen vom letzten Jahrgang auch oft ein schlechteres Bild bekommen als in den Berichten vom letzten Jahr. Die voreiligen Siegesberichte werden meistens von Marketingabsichten diktiert, aber es ist wichtig, das Bild etwas zu relativieren – vor allem weil bei den Weinen vom Basaltgestein auch die Säuren sehr wichtig sind. Wenn wir über leichte, fruchtige Weine reden, war dieser Jahrgang ideal, weil die Erhaltung der Säuren in dem Fall nicht so wichtig ist, wie bei den Weinen, die traditionell ein hervorragendes Alterungspotenzial haben.</p>
<p>Anfang Mai hat der Frost bei uns auf 8 ha fast einen hundertprozentigen Ausfall verursacht. Bis Juni gab es knappe 80 mm Niederschlag, aber im Boden war noch genug Feuchtigkeit. Die Lage wurde vom Regen im Juli gerettet. Im schönen Sommerwetter das bis Oktober dauerte, sind die Trauben gesund gereift, mit weniger, aber reifen und schönen Säuren und dickerer Beerenhäuten.</p>
<p>Die Ernte fing am 6. September mit Muscat Ottonel an, danach haben wir in der üblichen Reihenfolge weitermachen können: Pinot Gris, Pinot Noir, Budai Zöld, Syrah, Kékfrankos, Welschriesling, Riesling, Kéknyelü, Merlot, Cabernet Sauvignon. Zuletzt wurde der Zeus mit geschrumpften Beeren als Spätlese geerntet, wobei die Stare alles getan haben, um durch die Netzte an die Trauben ranzukommen.</p>
<p>Alles in allem scheint der Jahrgang gut zu werden, das Traubenmaterial war auf jeden Fall reif und gesund, aber es ist noch zu früh, um über die Weine urteilen zu können.<br />
<a href="http://alkoholista.blog.hu/2011/10/18/szuret_2036">Quelle: A Művelt Alkoholista</a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Hernyák Birtok (Hernyák Tamás) – Etyek</strong></span><br />
Nach einem extremen Sommer haben wir die Ernte ein Monat früher als üblich angefangen.  Normalerweise geht es im Oktober los, da wir überreife Trauben bevorzugen, aber dieses Jahr fing die Ernte schon Anfang September an.</p>
<p>Und wir haben bei der Ernte mehr Acht geben müssen als je zuvor. Neben den Weinen machen wir auch Sekt, und bei Sekt ist das Timing besonders kritisch, da wir höhere Säuren und niedrigere Alkoholwerte brauchen, als bei den Weinen, so dass früher geerntet werden muss.</p>
<p>Bei den anderen Weinen hat man jedoch auch vorsichtig sein müssen, um zu hohe Alkoholwerte zu vermeiden. Ich denke, das wird auch den Jahrgang 2011 charakterisieren: weichere Säuren, höhere Alkoholwerte und in manchen Fällen auch Restzucker. Die niedrigeren Säuren werden in den Nördlicheren Weingebieten und bei kalkigen Böden weniger Probleme bereiten als anderswo. Wir in Etyek haben Glück, weil beide Kriterien gegeben sind.</p>
<p>Ich glaube, dass die Rotweine von den nördlicheren Weingegenden am meisten von den Gegebenheiten des Jahrgangs profitieren werden. Sie werden reif sein, mit ausreichend samtigen Tanninen. Letzteres ist für mich besonders wichtig. Neben den Rotweinen mache ich mir auch um die ernsteren Weissweine keine Sorgen, aber ich werde gespannt sein auf die reduktiven Weissweine von den duftigen Sorten. Die werden zwar wahrscheinlich genug Fülle und Komplexität haben, aber die Intensität der aus den Trauben stammenden Aromen ist fraglich.</p>
<p>Quelle: <a href="http://vinoport.hu/?node=3818">vinoport.hu</a></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><a href="../2011/10/12/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-i-villany-siklos-heumann-hummel-wassmann/">Jahrgang 2011. <strong>Villány-Siklós</strong> – Heumann, Hummel, Wassmann</a><br />
<a href="../2011/10/16/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-ii-eger-grof-buttler-kovacs-nimrod-winery-orsolya-st-andrea/">Jahrgang 2011. <strong>Eger</strong> – Gróf Buttler, Kovács Nimrod Winery, Orsolya Pince, St. Andrea</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2011/10/27/jahrgang-2011-in-ungarn-winzer-im-o-ton-iii-matra-gabor-karner-und-balint-losonci/">Jahrgang 2011. Mátra &#8211; Karner Gábor und Losonci Bálint</a></p>
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		<title>&#8220;Szemelyes Kedvenc&#8221; Szent György-hegyi Olaszrizling 2010, 2HA Szölöbirtok es Pinceszet, Badacsony</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 06:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8627" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://borwerk.de/2011/09/27/szemelyes-kedvenc-szent-gyorgy-hegyi-olaszrizling-2010-2ha-szolobirtok-es-pinceszet-badacsony/2ha_szemelyes-kedvenc_olaszrizling_2010/" rel="attachment wp-att-8627"><img class="size-medium wp-image-8627" title="2ha_szemelyes-kedvenc_olaszrizling_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/09/2ha_szemelyes-kedvenc_olaszrizling_2010-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">2HA (Csaba Török) - Személyes Kedvenc Olaszrizling 2010</p></div>
<p>Es lohnt sich bisweilen , einem <a href="http://borravalo.hu/2011/09/06/torok-csaba-szemelyes-kedvenc-szent-gyorgy-hegyi-olaszrizling-2010-valogatta-radosevics-radovan/">Kollegen &#8220;nachzutrinken&#8221;</a>. Denn das ist zweifelsohne ein schöner Welschriesling, der da vom Szt. György hegy, jenem Vulkan&#8221;block&#8221;, Zeugenberg am Nordwestufer des Balaton stammt. Der ewiglange Name verwirrt, schreckt ab. Übersetzt meint er lediglich, dass es der persönliche Liebling (Személyes kedvenc) des Weinhändlers Radosevics Radovan (<a href="http://radovin.hu/index.php?data=shopstatic&amp;page=3">radovin.hu</a>) ist, der da und genau aus diesem Grund mit eigenem Etikett aufwartet. Das hebt sich optisch, kommt sehr modern rüber und man kann es allenfalls als etwas zu verspielt bezeichnen, wie da mit den Farben und Fonts gespielt wurde. Csaba Török hat den Inhalt zu verantworten, im Hintergund steht das Mikroweingut 2HA.</p>
<p>Etwas zu verspielt, das Etikett? Verspielt in Anbetracht des Inhaltes, des Welschrieslings der für knapp 7 EUR deutlich mehr bietet, als einen easy-going Alltagswein &#8211; zumindest könnte das Etikett dies suggerieren. Denn im Glas zeigt er sich smart, kommt mit der nötigen Spannung daher, die ihn von einem stinknormalen Alltagswein positiv abhebt. Mittleres Goldgelb im Glas, auch leicht grünlich und zu den Rändern hin Zitronengelb werdend. In der Nase Stroh und Ahoi-Brause, die später dann in gesetztere Traubenzucker-Gestalt übergeht, mit Apfel, kaltem Feuerstein, Vanille und vor allem vegetabilen Noten fast schon gediegen und in jedem Falle interessant wirkt.</p>
<p>Am Gaumen anfangs mit recht kräftigen Säuren kommend. Die erscheinen dann auch noch leicht grünlich-trübe. Der Jahrgang macht&#8217;s möglich. Daneben fühlt man sich auch ein wenig an <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=1179">Kovászos uborka</a> erinnert (jene speziell eingelegten Gurken die nichts mit den in Deutschland bekannten sauren Gurken zu tun haben und im ungarischen Sommer in gar nicht mal so wenigen Haushalten in der Sonne vor sich hingären. Auch wenn es sich nicht so anhört: lecker!). Etwas außergewöhnlich aber durchaus ansprechend. Das ist wenn man so will auch der Link zu den vegetabilen Note in der Nase.  An der Luft werden dann nicht nur die Säuren, sondern auch diese anfänglich dominierenden vegetabilen Noten geschliffen. Und dadurch eine Wandlung eingeleitet, die nachhaltig bleibt und einem einen Welschriesling mit Aromen beschert, der ein leichtes und doch streng wirkendes Regiment führt. Mit straffen, geklärten Säuren die das gesamtpaket sehr trocken transportieren, einer hellgelben Frucht mit Zitronenschalen, Kräuteraromen und einer steinig-flechtenartigen Mineralität, die ganz dezent im Hintergund mitläuft. Das geht sich alles gut an und macht auch am zweiten Tag noch Spaß.</p>
<p>Wein: Személyes Kedvenc Szent György-hegyi Olaszrizling 2010<br />
Weingut, Ort: Csaba Török / 2HA Szőlőbirtok és Pincészet, Szent György-hegy<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling (Welschriesling)<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 6,90 EUR (1890 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.2ha.hu/" target="_blank">2ha.hu</a></p>
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		<title>Szent György-hegyi Szürkebarát 2010, Szaszi Endre, Badacsony</title>
		<link>http://borwerk.de/2011/08/31/szent-gyorgy-hegyi-szurkebarat-2010-szaszi-endre-badacsony/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=szent-gyorgy-hegyi-szurkebarat-2010-szaszi-endre-badacsony</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 06:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
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		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist, zeitlich und inhaltlich nicht so geplant, wenn man so will das genaue Gegenstück zum letzten Eintrag hier auf BorWerk, zum Wein von Miklós Csabi aus Mór, zum Ezerjó mit dem Namen Csakazizéer. Warum? Weil er einfach &#8220;nur&#8221; ein netter, gut trinkabrer Wein ist, nicht mehr sein möchte und voller Understatement daherkommt. Mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8394" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://borwerk.de/2011/08/31/szent-gyorgy-hegyi-szurkebarat-2010-szaszi-endre-badacsony/szaszi-endre_szurkebarat_2010/" rel="attachment wp-att-8394"><img class="size-medium wp-image-8394" title="szaszi-endre_szurkebarat_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/szaszi-endre_szurkebarat_2010-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Szászi Endre - Szent György-hegyi Szürkebarát 2010</p></div>
<p>Das ist, zeitlich und inhaltlich nicht so geplant, wenn man so will das genaue Gegenstück <a href="http://borwerk.de/2011/08/29/csakazizeer-2010-mikloscsabi-mor/">zum letzten Eintrag hier auf BorWerk</a>, zum Wein von Miklós Csabi aus Mór, zum <a href="http://borwerk.de/2011/08/29/csakazizeer-2010-mikloscsabi-mor/">Ezerjó mit dem Namen Csakazizéer</a>.</p>
<p>Warum? Weil er einfach &#8220;nur&#8221; ein netter, gut trinkabrer Wein ist, nicht mehr sein möchte und voller Understatement daherkommt. Mit einem Schei$$e aussehenden Etikett (sorry, malt der Winzer glaube ich selber, aber auch das muss wohl mal gesagt werden, schließlich macht er in seiner Haupttätigkeit immerhin mehrheitlich schöne Weine, also sei das erlaubt), das wohl zu Hause mit dem SW-Laserdrucker schlecht auf billiges Papier gedruckt vor sich hin abbröckelt, der Aufdruck sei hier gemeint, ehe der Wein überhaupt im Regal im Verkauf landet und zum Krone abschießen auch noch schräg aufgeklebt wurde.</p>
<p>Theoretisch und praktisch und faktisch also  im optischen Außenauftritt so gut wie alles falsch gemacht. Und eben doch drauf geschi$$en. Weil: der Inhalt stimmt. Da hat meinen Grauburgunder im Glas, der zwar nicht die Welt in Bewegung bringt, das will er auch gar nicht für unter 7 EUR. Der aber mit seiner warmen, leicht mineralischen Apfel-Birnen-Nase und vor allem dem der von Beginn an sofort zupackenden, saftigen Frucht besticht. Den man gerne trinkt, weil er sich förmlich aufdrängt. Da tragen auch recht kräftige Säuren erheblich bei. Die sind aber gut abgefedert, da hält eine gelb-grüne Frucht aus länger schon eingekochten, daher verdichteten Birnen und Äpfeln dagegen. Und dazu gestellt sich eine klare, fast tarnsparent wirkende Mineralität. Kein großer Wein, aber ein netter, gut trinkbarer.</p>
<p>Den man angesichts des Etiketts ganz sicher &#8220;nur des Geschmacks wegen&#8221; trinkt.</p>
<p>Wein: Szent György-hegyi Szürkebarát 2010<br />
Weingut, Ort: Szászi Pince, Hegymagas<br />
Rebsorte/n: Szürkebarát (Grauburgunder)<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 6,80 EUR (1.850 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.szaszipince.hu/">szaszipince.hu</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Szeremley Rizling 2009, Szeremley Huba, Badacsony</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 07:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Badacsony]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Rajnai Rizling]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Szeremley Huba]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Welschriesling]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um Riesling geht, den echten, den deutschen, kenne ich eigentlich kein Pardon. Und es tut mir von Herzen weh, wenn er verschnitten wird. Andererseits findet sich in Ungarn kaum wirklich guter Riesling. Dafür umso mehr Welschriesling, hierzulande Olaszrizling, italienischer Riesling genannt. Der kann deutlich weniger, allenfalls mal hier und da spannende, eigenständige Weine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8089" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="http://borwerk.de/2011/07/28/szeremley-rizling-2009-szeremley-huba-badacsony/szeremley_szeremley-rizling_2009/" rel="attachment wp-att-8089"><img class="size-medium wp-image-8089" title="szeremley_szeremley-rizling_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/szeremley_szeremley-rizling_2009-274x300.jpg" alt="" width="274" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Szeremley - Szeremley Rizling 2009</p></div>
<p>Wenn es um Riesling geht, den echten, den deutschen, kenne ich eigentlich kein Pardon. Und es tut mir von Herzen weh, wenn er verschnitten wird. Andererseits findet sich in Ungarn kaum wirklich guter Riesling. Dafür umso mehr Welschriesling, hierzulande Olaszrizling, italienischer Riesling genannt. Der kann deutlich weniger, allenfalls mal hier und da spannende, eigenständige Weine hervorbingen. Das Potential hält sich eben natürlich bedingt in Grenzen, der einzelne Wein macht dann aber auch Spaß und ist in einem vordefinierten (Qualitäts-)Rahmen etwas Besonderes, dem man sich hingeben darf und sollte.</p>
<p>Wenn also, um zur Argumentation zurückzukehren, Riesling mit Welschriesling verschnitten wird, kann man allenfalls theoretisch hoffen, dass das Endprodukt immerhin besser ist, als der Riesling als eigenständiger, sortentypischer Wein aus Ungarn es gewesen wäre.</p>
<p>Hier nun geht es konkret um einen solchen Blend aus dem Echten und dem Namensaufschneider. Immerhin, er ist auf seine Weise ein Klassiker, vom Balatonnordufer, Badacsony, von Szeremley. Auf seine Weise, weil es ihn schon lange gibt und das stets für recht wenig Geld, den aktuellen für 6,40 EUR. Und er ist in seiner Rolle gut, weil ohne größere Ansprüche.</p>
<p>Wenn man damit an ihn rangeht,  macht er Spaß. Saftige, warme gelbe Frucht und etwas Holz in der Nase. Am Gaumen mit schöner Würze und leichter Bitterkeit &#8211; das kommt vom Olaszrizling. Mit voller, saftiger Frucht von reifen roten Äpfeln, Birnen und Aprikosen &#8211; das kommt vom Riesling. Dabei mit ordentlichen Säuren und gleichzeitig leicht süßlich, irgendwo zwischen trocken und halbtrocken spielend. Ein nettes, kleines Duett, bei dem jeder seiner Rolle gerecht wird.</p>
<p>Ach ja, die &#8220;Rizling&#8221;-Bezeichnung und damit potentielle Verwirrung eines Kunden (auch wenn Ungarn die Verkürzung eher gewohnt sind) entschuldigt das aber noch lange nicht.</p>
<p>Wein: Szeremley Rizling 2009<br />
Weingut, Ort: Első Magyar Borház &#8211; Szeremley Birtok, Badacsonytomaj<br />
Rebsorte/n: 30% Riesling, 70% Olaszrizling<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 6,40 EUR (1.720 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.szeremley.com">szeremley.com</a></p>
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		<title>Badacsonyi Tramini 2009, Badacsonyi Pincegazdasag, Badacsony</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 07:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Badacsony]]></category>
		<category><![CDATA[Badacsonyi Pincegazdaság]]></category>
		<category><![CDATA[Tramini]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte hier bis auf weiteres Schluss sein mit Supermarktweinen. Und zugegeben, bei einem Wein, den man wohl theoretisch auch in einem Supermarkt finden kann und der wahrlich nicht viel kostet, darf man auch nicht wirklich was erwarten. Eine positive Überraschung bleibt hier jedenfalls aus, und so gibt es auch zum Traminer vom Balaton-Nordufer, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7420" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://borwerk.de/2011/07/15/badacsonyi-tramini-2009-badacsonyi-pincegazdasag-badacsony/badacsonyi-pincegazdasag_tramini_2009/" rel="attachment wp-att-7420"><img class="size-medium wp-image-7420" title="badacsonyi-pincegazdasag_tramini_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/badacsonyi-pincegazdasag_tramini_2009-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Badacsonyi Pincegazdaság - Tramini 2009</p></div>
<p>Eigentlich sollte hier bis auf weiteres Schluss sein mit Supermarktweinen. Und zugegeben, bei einem Wein, den man wohl theoretisch auch in einem Supermarkt finden kann und der wahrlich nicht viel kostet, darf man auch nicht wirklich was erwarten. Eine positive Überraschung bleibt hier jedenfalls aus, und so gibt es auch zum Traminer vom Balaton-Nordufer, dem Badacsony, gar nicht so viel zu sagen. Ein Verweis darauf, dass das Weingut einem der reichsten Ungarn gehört, Sándor Demján (u.a. Baufirma TriGránit), ist da fast noch bedeutender, interessanter als der hell-zitronengelbe Inhalt, den man im Glas findet. In der Nase leichte und kühle Parfüm-Traminer-Noten. Am Gaumen gründlich-gelb-bitter, mit recht viel Säure, Limetten, sehr verhaltener oder vielleicht auch zurückgedrängter Frucht, halbreife rote Äpfel, dünn und schwach und so wirkend, wie jemand, der nicht genau weiß, was er eigentlich will, geschweige denn ist.</p>
<p>Wein: Tramini 2009<br />
Weingut, Ort: Badacsonyi Pincegazdaság, Balatonfüred<br />
Rebsorte/n: Tramini<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 2,20 EUR (590 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.bprt.hu/">bprt.hu</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pinot Grigio 2010, Orban Pince, Badacsony</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 09:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Badacsony]]></category>
		<category><![CDATA[Grauburgunder]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Grigio]]></category>
		<category><![CDATA[Szt. Orbán Borászat]]></category>
		<category><![CDATA[Szürkebarát]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in Ungarn kommt es eher selten vor, dass man sich bei der Namensgebung vom Ungarischen löst. Hier geschah es bewusst. Wer sich im Sommer am Nordufer des Balatons auf Sicht des Sees bewegt, benötigt gar nicht allzu viel Vorstellungskraft, um sich im Geiste auch in Italien zu wägen. Das gilt vor allem für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7435" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://borwerk.de/2011/07/12/pinot-grigio-2010-orban-pince-badacsony/szt-orban_pinot-grigio_2010/" rel="attachment wp-att-7435"><img class="size-medium wp-image-7435" title="szt-orban_pinot-grigio_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/szt-orban_pinot-grigio_2010-90x300.jpg" alt="" width="90" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Szt. Orbán - Pinot Grigio 2010</p></div>
<p>Gerade in Ungarn kommt es eher selten vor, dass man sich bei der Namensgebung vom Ungarischen löst. Hier geschah es bewusst. Wer sich im Sommer am Nordufer des Balatons auf Sicht des Sees bewegt, benötigt gar nicht allzu viel Vorstellungskraft, um sich im Geiste auch in Italien zu wägen. Das gilt vor allem für die Gegend um Badacsony, eben jenen Berg und seine direkten Nachbarn, den Szt. György hegy oder auch den Csobánc. Und wenn man sich dann als Winzer auch noch mit Grauburgunder beschäftigt und eine eher frisch fruchtig säuerlichen, modern-internationalen Stil fabriziert, dann ist der Weg zu einem Etikett, auf dem Pinot Grigio steht und eben nicht das doch recht brav, artig wirkende &#8220;Szürkebarát&#8221; (Ungarisch für Grauburgunder), gar nicht mehr weit.</p>
<p>Die Orbán Pince tat genau dies, schrieb Pinot Grigio auf ihren 2010er Szürkebarát drauf, als Botschaft, als Versprechen.  Und das löst sie dann auch umgehend ein. Was man bekommt, ist nämlich nichts anderes als einen Ungarn vom Balaton in italienischem Gewand. Mittleres Zitronengelb. In der Nase feuchte Zuckerwatte, Zitronen und kühle Netzmelonen. Am Gaumen insgesamt sehr leicht, in einer vage umrissenen Zwischenphase durch eine forcierte Mineralität auch durchaus etwas herb-zupackend, ansonsten kreisrund im Mund, kompakt, nicht dicht, etwas eindimensional, mit frischer und reifer gelber Birnenfrucht und leicht grünlicher Säure. Ein leichtes, fein bitter-mineralisches, am Ende des zweiten Glases aber schon etwas langweilendes mediterranes Sommererlebnis.</p>
<p>Wein: Pinot Grigio 2010<br />
Weingut, Ort: Orbán Borászat, Balatonrendes<br />
Rebsorte/n: Grauburgunder<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 8,25 EUR (2.200 Ft.)<br />
Internet: <a href="http://www.borban.hu">borban.hu</a></p>
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		<title>Rizlingek 2008, Csobanc Cooperation, Badacsony</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
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		<category><![CDATA[Badacsony]]></category>
		<category><![CDATA[Csobánc]]></category>
		<category><![CDATA[Knolmajer Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Olaszrizling]]></category>
		<category><![CDATA[Rajnai Rizling]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Tóth Pince]]></category>
		<category><![CDATA[von Beöthy Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Welschriesling]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich bei der Csobánc Cooperation vorbeischauen, vor Ort. Denn eigentlich sollte man vermutlich mehr schreiben über dieses Projekt, diesen Zusammenschluss dreier unabhängiger Erzeuger. Zumindest legt einem das der eine oder andere Hinweis aus der ungarischen Weinszene nahe. Zum anderen gibt es ganz persönliche Bezüge zum Csobánc, jenem etwas einsam, leicht ins Hinterland versetzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7119" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-7119" href="http://borwerk.de/2011/05/03/rizlingek-2008-csobanc-cooperation-badacsony/csobanc-cooperation_rizlingek_2008/"><img class="size-medium wp-image-7119" title="csobanc-cooperation_rizlingek_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/05/csobanc-cooperation_rizlingek_2008-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Csobánc Cooperation - Rizlingek 2008</p></div>
<p>Eigentlich wollte ich bei der <a href="http://www.csobanccooperation.eu/index_de.html">Csobánc Cooperation</a> vorbeischauen, vor Ort. Denn eigentlich sollte man vermutlich mehr schreiben über dieses Projekt, diesen Zusammenschluss dreier unabhängiger Erzeuger. Zumindest legt einem das der eine oder andere Hinweis aus der ungarischen Weinszene nahe. Zum anderen gibt es ganz persönliche Bezüge zum Csobánc, jenem etwas einsam, leicht ins Hinterland versetzten Vulkankegel, der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient und mehr potentiell gute Erzeuger als Villa Tolnay verträgt. Die Zeit für den Besuch wird kommen, daher spare ich mich frecherweise alle weiteren einleitenden Zeilen. Und gehe nahtlos über zur Verkostungsnotiz eines der beiden Weine, die mir der Weinhändler meines Vertrauens zukommen ließ.</p>
<p>Er heißt <em>Rizlingek</em>, meint Rieslinge und konkret das Aufeinandertreffen von deutschem Riesling und Olaszrizling, also Welschriesling, &#8220;gespendet&#8221; von zwei der drei Erzeuger, der Beöthy Pince und der Tóth Pince. Noch ein Schlenker sei erlaubt: letztlich sind Vorschussloorbeeren in jedweder Hinsicht einfach nicht gut. Man kommt nicht umhin, zumindest etwas Vorfreude und zusätzliche Spannung aufzubauen. Das war mit dem &#8220;Rizlingek&#8221; genauso &#8211; und entsprechend fällt dann auch die Enttäuschung relativ größer aus.</p>
<p>In der recht warmen aber dennoch nicht sehr ausgeprägten Nase neben Traubenzucker und Flechten-Noten auch klassische  Töne, die einem per se in einem alten Weinkeller umgeben. Am Gaumen mit einer etwas sehr gedämpft, fast unterdrückt wirkenden Frucht aus grünen Trauben, Pfirsich und Aprikosen, von allen dreien sind eher die Schalen anwesend, als eine satte, reife, oder gar saftige Frucht. Ansonsten: wenig Angriffsfläche und Struktur. Zwar kommt der Wein an sich rund daher, wirkt aber durch nur sehr schwach ausgeprägte Säuren (der echte Riesling konnte oder wollte  da wohl auch nicht beitragen) und eben jene etwas müde wirkende Frucht recht kraftlos, Spuren von Mineralität sind &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur schwach ausgeprägt.</p>
<p>Wein: Rizlingek 2008<br />
Weingut, Ort: Csobánc Cooperation (von Beöthy Pince, Tóth Pince), Diszel<br />
Rebsorte/n: Olaszrizling, Riesling<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: rund 8,10 EUR (2.140 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.csobanccooperation.eu/index_de.html">csobanccooperation.hu</a></p>
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		<title>Zöld Veltlini Tavasz 2008, Villa Tolnay, Badacsony</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 13:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Badacsony (Balaton)]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Badacsony]]></category>
		<category><![CDATA[Csobánc]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Tolnay]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Zöldveltelini]]></category>

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		<description><![CDATA[To be continued&#8230; die Suche nach einem wirklich vernünftigen grünen Veltliner aus Ungarn. Denn der 2008er Jahrgang des Zöld Veltelini, wie die Rebsorte auf Ungarisch heißt, von Villa Tolnay kann alles andere als überzeugen und steht deutlich hinter dem 2007er. Vermutlich hat man auch deshalb den Preis deutlich, um mehr als die Hälfte im Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6445" class="wp-caption alignright" style="width: 350px"><a rel="attachment wp-att-6445" href="http://borwerk.de/2011/02/03/zold-veltlini-tavasz-2008-villa-tolnay-badacsony/winebar_budapest/"><img class="size-full wp-image-6445" title="Winebar_Budapest" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2011/02/Winebar_Budapest.jpg" alt="" width="340" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Fast jeden Abend Live-Musik in der WineBar in Budapest, nahe der Basilika. Was wichtig ist, denn die Weinauswahl selbst könnte besser sein.</p></div>
<p>To be continued&#8230; die Suche nach einem wirklich vernünftigen grünen Veltliner aus Ungarn. Denn der 2008er Jahrgang des Zöld Veltelini, wie die Rebsorte auf Ungarisch heißt, von Villa Tolnay kann alles andere als überzeugen und steht deutlich hinter dem <a href="http://borwerk.de/2010/07/30/gruner-veltliner-zoldveltelini-2007-vila-tolnay-badacsony/">2007er</a>. Vermutlich hat man auch deshalb den Preis deutlich, um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr runtergesetzt.</p>
<p>Alles Nachfolgende unter einem Vorbehalt: ich hatte den Wein in der <a href="http://www.winebar.hu/">Winebar</a> offen ausgeschenkt bekommen und den Eindruck, dass er schon mindestens einen Tag offen war. Da der Kellner aber ohnehin schon vorbestraftund verwirrt war (zwei anfangs bestellte Weine waren schon aus etc.), brachte ich es nicht fertig, mir das von ihm bestätigen zu lassen. Wie dem auch sei, die Nase war verschwindend gering ausgeprägt. Spuren von gelben Früchten, Zitrus, Andeutungen von Gras. Am Gaumen dann leblos, fast nur aus mit der Zeit immer deutlich werdender, pfeffriger Würze bestehend. Die Frucht aus halbreifen gelben Birnen tot, trockenes Gras und Flechten gesellten sich dazu, Säure quasi Fehlanzeige. ein laues, müdes Etwas.</p>
<p>Wein: Grüner Veltliner Zöldveltelini 2008<br />
Weingut, Ort: Villa Tolnay Borház, Gyulakeszi<br />
Rebsorte/n: Grüner Veltliner<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 4,45 EUR (1.200 Ft.)</p>
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