08. September 2010
Istvándy - Badacsonyi Kéknyelű 2008
Vom Jungwinzer Istvándy – man muss ja auch mit dieser Titulierung vorsichttig sein, man verwendet sie seit “Jahren” und irgendwann trifft sie einfach nicht mehr zu – hörte ich kürzlich, dass der jüngste Jahrgang, also der 09er, nicht wirklich zu überzeugen weiß. Den reinsortigen 2008er Kéknyelű hatte ich schon lange zu Hause lagern, kannte...
19. August 2010
Laposa - Bazalt 2006
Ein reinsortiger Riesling von Laposa vom Berg Badacsony. Der dort dominierende Basalt fungierte als Namensgeber – für Wein und Weingut bzw. das Unternehmen im Hintergund der Familie Laposa. Den Wein gibt es selbstverständich schon länger nicht mehr im Handel. Ich hatte ihn damals, bei meinem Besuch vor Ort mitgenommen. Im Glas helles Strohgelb. Der Wein wirkt schon in der Nase...
30. Juli 2010
Villa Tolnay - Zöldveltelini Grüner Veltliner 2007
Viel falsch macht man zumeist nicht, wenn man einen Wein von Villa Tolnay kauft. Sie sind stets gut, manche gar richtig gut. Die Villa Tolnay des Schweizers Philipp Oser war das erste Weingut, das Qualitätsweine vom Berg Csobánc, dem leicht ins Hinterland zwischen Badacsony und St. Georgsberg versetzten Vulkankegels lieferte. Dort ist der Balaton schon weit,...
28. Juli 2010
Káli Kövek - Sauvignon Blanc 090909 2009
Dem Sauvignon Blanc von Rókusfalvy folgte dicht, genau genommen parallel ein Vertreter derselben Rebsorte. Diesmal aber vom Balaton, genauer vom Szt. György Berg, dem Berg des Heiligen Sankt Georg vom noch jungen aber aufstrebenden Weingut Káli Kövek, hinter dem ein Szabó Gyula als Winzer steht.
Die kryptisch oder wie ein Tippfehler anmutende Zahlenfolge 090909...
03. Juni 2010
Szászi Endre, Badacsonyi Rózsakő 2009
Nach dem erst kürzlich verkosteten Kéknyelű, nun der reinsortig ausgebaute Rózsakő (Badacsony 36), “Rosenstein”, eine Kreuzung aus Kéknyelű x Budai Zöld von 1957, die kaum noch zu finden ist. Sehr ähnlich texturiert wie der Kéknyelű, ungemein saftig, fruchtig, frisch – im Direktvergleich etwas breiter, satter, mit noch reiferer Frucht. In...
16. Mai 2010
Szászi Endre, Kéknyelű 2009
Herrlich fruchtig-florales Bouquet, so saftig, dass man am liebsten gleich in den Glasinhalt beißen möchte. Überreife Äpfel und Birnen, Pfirsich und Sommerwiese, auch Vanille-Holz-Töne. Und so auch am Gaumen, wo strukturell der Biß sogar widerstand fände: ein gut gelaunter, ungemein saftig-fruchtiger Kéknyelű, noch jung und frisch und etwas ungestüm, aber nicht oberflächlich....
24. April 2010
Über die Weine von Villa Márika stolpert man nicht, man muss zuerst wissen, dass es sie gibt und dann ein wenig suchen. Ein Weingeschäft führt sie. Zumindest gilt das für Budapest. Sicherlich wird ein nicht unerheblicher Teil der allerding wohl kleinen Flaschenmenge exportiert. Vermutlich nach Schweden, denn von dort und aus Deutschland stammen die Besitzer, die schon seit der politischen Wende Weißweine...
30. März 2010
Am Montagnachmittag fand eine weitere Verkostung statt, bei der es um sogenannte kézműves borok, um „handgemachte Weine“ ging. Das meint einen teils künstlich erzeugten, teils (auch aus meiner Sicht) willkommener Trend hin zum echten Weinbau – gegen technische, mit Hilfe des Labors erzeugte Weine, die ihre Sorte und Herkunft ehrlich offenbaren sollen.
Jeweils mit drei bis hin zu acht Weinen vertreten...