06. Dezember 2011
© Pannonhalmi Apátsági Pincészet
Heute zum Mittagessen im Restaurant gehabt. Ein nett zu trinkender, anspruchsloser Begleiter aber auch Aperitif. War vermutlich schon etwas länger offen, wirklich frisch kam er nicht mehr rüber. Dafür aber mit einer netten Honig-Honigmelonen-Stachelbeer-Heu-Nase. Und am Gaumen mit doch recht knackigen Säuren neben einer reifen Frucht aus Stachelbeeren, Birnen, Kiwi, die...
19. November 2011
Orsolya - Olaszrizling Hetedhét 2009
Langweilig. So kommt’s einem vor, was man da im Glas hat. Am hellen Strohgelb liegt‘s nicht. Das kann schließlich vielen Weißweinen passieren. Auch die Nase geht noch durch, mit reifer gelber Birnenfrucht, mit Bienenwachs, mit Herbstlaub gar Jahreszeitlich passend. Der Gaumen macht es dann letztlich aus, wie immer. Da hat man es mit einem ganz leicht schmelzenden,...
12. November 2011
Gál Tibor - Chardonnay 2007
Gar nicht mal so schlecht, für den heruntergesetzten Preis von rund 5 EUR. Und da hilft der derzeit ausgesprochen schwache Forint noch kräftig mit. Sonst, ursprünglich, für dann eben etwas mehr als 11 EUR, hätte es etwas mehr zu Meckern gegeben. Denn da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses klassischen, wiewohl nicht außergewöhnlichen Chardonnays aus Eger einfach nicht.
Helles...
10. November 2011
Tóth és Tóth - Egri Gohér 2009
Gohér. Was Autochthones, Altes, mit dem man schon im 16. Jahrhundert umging. Früh reifend (erste Septemberhälfte), auch als Tafeltraube angebaut und wie so oft, häufig auf Masse getrimmt. Persönlicher Erfahrungswert mit der Rebsorte im reinsortigen Ausbau: Null. Keine Referenzpunkte. Nur mal hier und da im Umfeld von Tokaj als Bestandteil einer Cuvée “kontaktiert”.
Also...
31. Oktober 2011
Etwas zu viel des Guten (Alkohols): der 2009er Grófi Juhfark von Tornai mit 15% Vol.
Dann also zum letzten Teil des schnellen virtuellen Rittes über den Monolithen, den Vulkankegel Somlós hinweg. Wie eingangs erwähnt wurden diesmal Wege abgekürzt (so etwa Kreinbacher nicht besucht, auch den guten alten Fekete Béla nicht, obwohl er gar selber anwesend war!), nur sporadische und eher oberflächliche Eindrücke...
30. Oktober 2011
Wenig war nicht los, im Festetics Palota. Doch die Hütte war auch schon ma besser gefüllt.
Ohne weitere einleitende Worte weiter. Nur soviel: die Spreut tennt sich auch am kleinen Großen Somló deutlich vom Weizen.
Csordás-Fodor Borház
Der Juhfark 2009,ein rauchig-steiniges, trockenes Kräuterbündel mit gelbem Dörrobst in der Nase. Am Gaumen plump, mit harten Säuren, die die Frucht fast gänzlich überlagern....
29. Oktober 2011
Dénes Hegybirtok brachte zum Beweis, dass es auch am Ság-hegy Basalt-Gestein gibt, lieber gleich ein paar Brocken mit.
Somló ist neben und schon auch nach Tokaj das wohl spannendste Anbaugebiet Ungarns. Mineralischer Boden weil vulkanischen Ursprungs, säurestrotzende Kraftpakete können hier entstehen, Sonderrolle ohnehin ob seiner Lage und verschwindend kleinen “Größe”, quasi weltweit einziger...
27. Oktober 2011
Karner Gábor
Noch nie konnte so früh geerntet werden wie dieses Jahr. Der Olaszrizling (Welschriesling) am 7. und Kékfrankos (Blaufränkisch) am 20. September. Man konnte zufrieden sein mit der Traubenqualität. Bei der Bestimmung des Erntezeitpunktes musste dieses Jahr vor allem auf die Säuren geachtet werden und dass der Alkoholgehalt nicht zu hoch ausfällt. Der Kékfrankos von Vitézföld hatte eine...