Rotweine

Ungarn – Winzer der Winzer 2012: Györgykovacs Imre

Winzer der Winzer der winzelnden Winzer – alt, jung, für den Wein im Allgemeinen – jedoch nicht im Besonderen und schon gar nicht gegen den Wein. Vorne, hinten, unten, oben – Preise allenthalben. In Ungarn  – wie in diesem Blog schon mehrfach in ähnlicher Weise angesprochen – ist es ja so, dass man sich vor Preisen, Auszeichnungen und Urkunden ganz generell kaum retten kann....

Cabernet Sauvignon 2009, Kölyuk Bormanufaktura, Eger

Kőlyuk Bormanufaktúra - Cabernet Sauvignon 2009 Der Zufal spielte mit rein – und zwar verhielt es sich so: Umzug stand an, man suchte nach einem seriösen und preislich akzeptablen Umzugsunternehmen. Die Haushaltsschau begann, Wohnungs-Striptease, zur Ermittlung jener Kubikmeterzahl, die man sich über die Jahre hinweg zusammengehäuft hatte. Denn daran machte sich selbstredend auch ganz wesentlich der...

Merlot 2009, Pastor, Szekszard

Pastor - Merlot 2009 Die Weine von Pastor, eigentlich ausnahmslos alle, die ich bislang hier und da verkosten durfte, sind der Kategorie “sofort zugänglicher, ausgesprochen fruchtbetonter, trinkfreudiger Alltagsweine” zuzuordnen. So werden sie erschaffen, so werden sie getrunken. Und das ist gut so. da weiß man wenigstens, was man kriegt und dann auch hat. Mit dem Merlot hier aus 2009 ist es ganz...

Fidibusz Szekszardi Zweigelt 2009, Nemeth Janos, Szekszard

Németh János - Fidibusz Szekszárdi Zweigelt 2009 Ganz ehrlich ist der vermeintlich vollständige Name nicht. Denn neben dem Zweigelt ist auch noch Kadarka drin, in diesem Roten aus Szekszárd. Und, apropos Name: Fidibusz, also Fidibus in deutscher Schreibweise? “Ein Fidibus ist ein harzreicher Holzspan oder ein gefalteter Papierstreifen und dient als Hilfe zum Anzünden von Feuer.” (Wikipedia)...

Kekfrankos 2008, Weninger, Sopron

Weninger - Kékfrankos 2008 Ein moderner Klassiker aus Sopron ist das, der einfache Blaufränkisch von Weninger. Zumindest für mich. Denn mit einem Vorgänger, es dürfte der 1999er gewesen sein, fing alles an. Das Trinken ungarischer Weine. Das Erkennen, dass Blaufränkisch mehr können kann, als das, was meinereins aus der schwäbischen Heimat mehrheitlich kannte, dort als Lemberger. Und daher auch konsequenterweise...

Prösterchen im Klösterchen. Besuch auf und “in” Pannonhalma.

Pannonhalma - der Berg ruft... Copyright: keret.hu “Gutes aus Klöstern”. So so. Mal sehen. Auf irdischen Wegen zu einem ungarischen Weingut, das für viel Geschichte steht – und für ein Monopol. Markant trifft es ziemlich gut. Wobei, ein bewusster Blick nach rechts, gen Süden ist dann doch nötig. Dann springt die Formation am Horizont ins Auge: das Benediktinerkloster Pannonhalma. Vorausgesetzt,...

Cabernet Franc 2009, Vesztergombi Pince, Szekszard

Vesztergombi - Cabernet Franc 2008 Ich habe mich dann umgehend vergewissert. Zur Sicherheit, dem eigenen, grob-siebartigen Kopf misstrauend. Doch in der Tat, száraz minőségi bor, Qualitätswein trocken, steht auf der Flasche. Dabei spricht der Inhalt eine ganz andere Sprache. Ich würde ihn als halbsüß einstufen, keine Frage. Die Frage ist nur, wo die Süße herkommt. Zum Teil vom Alkohol, 14% Vol., mag...

Sygno 2009, Nemeth Janos, Szekszard

Németh János - Szekszárdi Bikavér "Sygno" 2009 Wer sagt’s denn: ein gelungener Bikavér, ein klassischer, sehr schön trinkbarer. Hier könnte ja unter dem einen oder anderen der irgendwo da draußen vielleicht vorhandenen Stammleser der Eindruck aufkommen, dass meinereins seine schwäbischen Wurzeln zuletzt allzu sehr Lauf gelassen hat. Zugegeben, schlechtes Bild. Wie soll man Wurzeln den...
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