Rotweine
30. Januar 2012
Günzer - Cabernet 2006
Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche.
Ist man, nach all dem Technischen – was ja auch hin und wieder mal sein muss –...
26. Januar 2012
Takler - Trió 2008
Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann “Trió” nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche – und an beim Weintrinker.
Mit leicht...
22. Januar 2012
Vida - Szekszárdi Kékfrankos 2009 (hatte leider keine echte Kamera bei der Hand...)
Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum ungarischen Winzer des Jahres 2011 gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag...
20. Januar 2012
Csutorás Pince - Vinum Rubrum 2009
Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und – sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein wenig viel Säure, aber das wäre...
18. Januar 2012
Karádi Családi Borászat - Soproni Néró 2009
Komisches Zeug. Was anderes fällt einem dazu erst einmal nicht ein. Oder halt, doch: anfangs fand man’s gar grauselig. Doch am Folgetag zumindest recht interessant. Da fragt man sich dann, ob es im Wein-Umfeld gar auch so etwas wie ein Stockholm-Syndrom gibt, im übertragenen Sinne natürlich nur. Ob man also sich mit zunehmender Dauer des Zeit-Verbringens...
09. Januar 2012
Im Vordegrund Merlot und Syrah in karger Umgebung, im Hintergund die Rhodopen, mit immerhin über 2.000 m hohen Gipfeln.
BorWerk auf Abwegen, weit jenseits der ungarischen Grenzen. Doch wenn der Captain befiehlt, hat der Maat zu folgen. Erst recht, wenn ein großer Name lockt: Graf Neipperg.
Das ist eine Geschichte der Gegensätze. Und kann es anders auch nicht sein. Hier trifft das Gestern im Heute auf das...
23. Dezember 2011
Havas & Timar - Eged-hegy Kékfrankos 2009
Der nächste Blaufränkisch in meiner Reihe, reinsortig, eigen, und ganz was anderes als der Pelzberg. Auf seine Weise schön und wohl mit mehr zeitlicher Perspektive.
Mittleres, leicht trübes Purpur. Kühl-würzige Nase, mit erkaltetem Zwetschgenkompott, mit getrocknetem Tannenreisig, feuchter Erde, Kakao. Am Gaumen elegant, … ja, elegant. Kühl, unaufdringlich...
20. Dezember 2011
Ráspi - Kopár 2009
Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es die Woche der dünnen, schwachbrüstigen Weinchen. Und wenn, warum dann ausgerechnet in der Weihnachtswoche?
Der Kopár von Ráspi, mit sehr viel Blaufränkisch und etwas Zweigelt und Cabernet Sauvignon , kommt jedenfalls flach und ausdrucksarm daher. Das gibt sich ein wenig mit zunehmender Luftzufuhr, am dritten Tag war er am interessantesten, verfiel...
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