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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine &#187; BorWerk Duell</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Kadarka-Serie. Ein Resümee.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 15:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine lange Serie ist zu Ende. Ich habe in den letzten Monaten in unregelmäßigen Abständen 24 reinsortige Kadarka verkostet. Vor der Serie hatte ich lediglich zwei drei Kadarka getrunken und die Rebsorte unbeachtet gelassen. Zu wenig einprägsam waren die ersten Eindrücke. Das hat sich maßgeblich geändert. Wobei man stets ausreichend Distanz und Selbstreflexion zum Gegenstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3877" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-3877" href="http://borwerk.de/2010/01/16/kadarka-serie-ein-resumee/kadarka_rebe/"><img class="size-full wp-image-3877" title="kadarka_rebe" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/kadarka_rebe.jpg" alt="" width="400" height="561" /></a><p class="wp-caption-text">© Borigo</p></div>
<p>Eine lange Serie ist zu Ende. Ich habe in den letzten Monaten in unregelmäßigen Abständen 24 reinsortige Kadarka verkostet. Vor der Serie hatte ich lediglich zwei drei Kadarka getrunken und die Rebsorte unbeachtet gelassen. Zu wenig einprägsam waren die ersten Eindrücke. Das hat sich maßgeblich geändert. Wobei man stets ausreichend Distanz und Selbstreflexion zum Gegenstand der eigenen „Untersuchungen“ halten bzw. walten lassen sollte – ohne allzu wissenschaftlich heran zu gehen. Schließlich soll Wein immer auch und vor allem Spaß machen. Dennoch: der Gefahr ist man letztlich immer ausgesetzt, sich zu sehr mit der Materie, die man pflegt, zu identifizieren.</p>
<p>Wenn dies gelingt, und so frei möchte ich sein, mir das zu unterstellen, dann kann die tiefere Auseinandersetzung mit einer einzelnen Rebsorte, erst recht mit einer eher unbekannten, lokalen, autochthonen, einen selbst ein gutes Stück weiter bringen. Zwingt sie einen doch zu mehr Offenheit als einem bisweilen lieb ist. Wenn die Lust auf Wein zwar gegeben ist, man aber dieser nicht nur mit einem einfachen, schieren, wenn auch bewussten und „gepflegten Konsum“ nachgeben möchte.</p>
<p>Kadarka war also das Thema &#8211; und es brachte mich selbst insofern ein gutes Stück in meiner Kenntnis über Weine weiter, als dass die Rebe genau jene schwierigen Eigenschaften vereint, die es dem geneigten Weintrinker nicht immer einfach machen. Konkret: sie kann und ist vielfach nicht so zugänglich, wie es ein Cabernet Sauvignon oder auch Merlot. Sie bringt weder die beliebten und gesuchten, bisweilen leichtfertig schnell und automatisch als Qualitätsmerkmal ausgemachten Eigenschaften von dunkler dichter Farbe im Glas, noch den nötigen Körper mit sich. Und dass sie dann auch noch den Erzeugern das Leben schwer macht, indem sie mehr Aufmerksamkeit und Pflege im Weinberg verlangt, erschwert ihre Existenzberechtigung zusätzlich.</p>
<div id="attachment_3882" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3882" href="http://borwerk.de/2010/01/16/kadarka-serie-ein-resumee/kadarka_klone-2/"><img class="size-medium wp-image-3882" title="kadarka_klone" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/kadarka_klone1-300x109.jpg" alt="" width="300" height="109" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka-Klone von Heimann (Szekszárd): von links nach rechts P9, P102, P122, P124 (© Borigo Magazin)</p></div>
<p>Doch Kadarka hat seinen Platz und gewinnt zu recht an Bedeutung. Die verstärkte Auseinandersetzung mit der Rebe hier in Ungarn ist weit mehr als nur ein kurz- oder mittelfristiger Trend. Jene Erzeuger, die auf sie setzen und sich an ihr versuchen, wissen sehr wohl, was sie tun. Sie schließt eine Lücke, die der passionierte Weintrinker zwar nicht unbedingt von sich aus ausmacht, die es aber gibt. Im Rotweinsegment nimmt Kadarka quasi eine Sonderstellung ein – in und für Ungarn. Stilistische parallelen mit Pinot Noir sind nicht grundlos immer wieder anzutreffen, wenn von Kadarka die Rede ist. Und das sei auch erlaubt, ohne die Klasse der Französin zu schmälern oder die Kadarka über zu bewerten. Letztere hat jedenfalls mittelfristig das Zeug zu einem echten USP, zu einem Alleinstellungsmerkmal Ungarns, und längerfristig gar zum eingeschränkten, dafür aber umso spannenderen Export.</p>
<p>Beim USP denke ich an eine steigende Bekanntheit auch jenseits der ungarischen Landesgrenzen. Dabei gilt: was bislang gänzlich unbekannt ist, hat es ausgesprochen schwer, kann andererseits aber fast nur gewinnen. Der Export der Rebe, sprich deren Kultivierung in anderen Ländern, kann eigentlich erst danach kommen, wäre aber sicherlich auch spannend.</p>
<p>Zuallererst muss Kadarka jedoch überhaupt wahrgenommen werden, eine Auseinandersetzung mit den Weinen muss beginnen. Und da kommt man doch noch einmal zum Ausgangspunkt, den Charaktereigenschaften zurück. Bei aller, noch in den Kinderschuhen steckenden Stilsuche und Tests mit verschiedenen Klonen: der gemeinsame Nenner liegt in der Tat in einer hellen roten, purpurnen Frucht im Glas, einer mal mehr, mal weniger ausgeprägten Würze und Frucht von Erdbeeren und Himbeeren. Alles darüber hinaus sind Interpretationen des Winzers und des Terroirs. Mir sind bei den 24 Kadarka wohl alle erdenklichen Varianten begegnet. Vom schier nichtssagenden „Wässerchen“, über leicht trinkbare Alltagsweine, auf international getrimmte, schier gar sich selbst verleugnende Vertreter bis hin zu außergewöhnlichen, solitären Weinen, die wirklich mit nichts was zumindest ich bislang getrunken habe zu vergleichen sind.</p>
<div id="attachment_3883" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3883" href="http://borwerk.de/2010/01/16/kadarka-serie-ein-resumee/kadarka_klone02/"><img class="size-medium wp-image-3883" title="kadarka_klone02" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/kadarka_klone02-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka-Klone P167 und Virághegyi (© Borigo Magazin)</p></div>
<p>Die Weinregion Szekszárd spielt dabei zusammen mit Villány und, eingeschränkt, auch Eger die Vorreiterrolle. Hier sind die Erzeuger vielleicht nicht am kreativsten, sicherlich aber am aktivsten. Und beschert einem für vergleichbar wenig Geld, ungemein viel Kadarka. Im 6:6 Endergebnis steckt hier und da ein Überraschungserfolg, der mit dem Preis nichts zu tun hatte. Zeugen aus Villány und Eger mögen vielleicht dennoch die ersten sein, die die Rebsorte auch jenseits der ungarischen Grenze bekannt werden lassen. Sie sind teils mutiger, häufig internationaler, was bisweilen zwar zu etwas sortenuntypischen Weinen führt, den Erstkontakt, den Zugang an sich aber vereinfachen mag. Klar ist auch, dass die komplexeren Kadarka eher etwas für geübte Weintrinker sind und auch bleiben werden.</p>
<div id="attachment_3874" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a rel="attachment wp-att-3874" href="http://borwerk.de/2010/01/16/kadarka-serie-ein-resumee/kadarka_1880/"><img class="size-medium wp-image-3874" title="kadarka_1880" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/kadarka_1880-245x300.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka Rebstock, 1880 gepflanzt (© Kadarka kiadvány)</p></div>
<p><span style="font-size: x-small;">Nachtrag:<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Die Serie ist zu Ende, die Beschäftigung mit Kadarka noch lange nicht. In den kommenden Wochen werde ich noch die eine oder andere Flasche aus Szekszárd verkosten, die leider ohne Kontrahent geblieben ist. Dazu auch noch einige außergewöhnliche weine anderer autochthoner Rebsorten wie etwa Rubintos, bei denen Kadarka Teil der Neuzüchtung war. </span></p>
<p>Die Artikel der Serie:</p>
<p><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie:   Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum   Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler   (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil   VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet   (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/">Teil   VII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern I. Eszterbauer (Szekszárd)   vs. Günzer Zoltán (Villány)</a><br />
<a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/">Teil  VIII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern II. Gróf Buttler (Eger) vs.  Sebestyén (Szekszárd)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/">Teil  IX der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern III. Dúzsi Tamás (Szekszárd)  vs. Jekl (Villány)<br />
</a><a href="../2009/12/08/kadarka-stimmen-von-winzern-zur-rebe-4-und-kadarka-duell-x-prantner-szekszard-vs-gedeon/">Teil X der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern IV. Gedeon Birtok (Dél-Alföld) vs. Prantner Pince (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/12/18/kadarka-sauska-villany-vs-remete-bor-vesztergombi-jozsef-szekszard/">Teil XI der Kadarka-Serie: Sauka (Villány) vs. Remete Bor/Vesztergombi József (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2010/01/15/kadarka-duell-xii-gral-meszaros-szekszard-vs-st-andrea-eger/">Teil II der Kadarka-Serie: Mészáros (Szekszárd) vs. St. Andrea (Eger)</a><a href="http://borwerk.de/2009/12/18/kadarka-sauska-villany-vs-remete-bor-vesztergombi-jozsef-szekszard/"></a></p>
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		<item>
		<title>Kadarka-Duell XII: St. Grál von Mészáros (Szekszárd) vs. Kadarka Nagybor von St. Andrea (Eger)</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Kadarka-Serie neigt sich dem Ende entgegen. In Kürze wird noch ein Resümee folgen, darauf dann auch noch einzelne Nachzügler. Aber für Duelle gehen mir langsam schlichtweg die Weine aus. Interessant genug: von Szekszárd habe ich nach wie vor einige Vertreter im Keller. Andere sind teils einfach schwierig zu bekommen, zumindest will oder kann der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3838" href="http://borwerk.de/2010/01/15/kadarka-duell-xii-gral-meszaros-szekszard-vs-st-andrea-eger/kadarka_st-andrea-meszaros/"><img class="alignright size-medium wp-image-3838" title="kadarka_st.andrea-meszaros" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/kadarka_st.andrea-meszaros-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Meine Kadarka-Serie neigt sich dem Ende entgegen. In Kürze wird noch ein Resümee folgen, darauf dann auch noch einzelne Nachzügler. Aber für Duelle gehen mir langsam schlichtweg die Weine aus. Interessant genug: von Szekszárd habe ich nach wie vor einige Vertreter im Keller. Andere sind teils einfach schwierig zu bekommen, zumindest will oder kann der Weinhändler meines Vertrauens mich nicht ausreichend dabei unterstützen&#8230;</p>
<p>Bereits vor drei Wochen, zwischen den Tagen, hatte ich noch den derzeit vermeintlich teuersten Kadarka näher begutachtet, der &#8220;Nagybor&#8221; von St. Andrea. Dagegen lief eine Selektion mit dem Namen &#8220;Heiliger Gral&#8221; vom jüngst verstärkt gefeierten Mészáros Pál aus Szekszárd.</p>
<h5>
<div id="attachment_3841" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3841" href="http://borwerk.de/2010/01/15/kadarka-duell-xii-gral-meszaros-szekszard-vs-st-andrea-eger/st-andrea_kadarka-nagybor07/"><img class="size-thumbnail wp-image-3841" title="st.andrea_kadarka-nagybor07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/st.andrea_kadarka-nagybor07-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">St. Andrea, Kadarka Nagy Bor 2007</p></div>
<p>Kadarka Nagybor 2007, St. Andrea, Eger</h5>
<p>Leuchtend helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase nach dem kürzlich von St. Andrea getrunkenen Pinot Noir einmal mehr typische noten für das Anbaugebiet Eger: waldig-erdig ledige Töne, daneben die Kadarka-Charakteristik von roten Früchten, Erdbeeren, Himbeeren und auch Zwetschgen. Am Gaumen weich und rund, feine Würze, neben gut balancierten, wohl dosierten Säuren deutlich süßliche Frucht aus Zwetschgen und Erdbeeren, auch hier wieder erdige Töne, Tannengrün, auch Muskat. Warm und durchaus filigran-vielschichtig wirkend, mit ordentlichem Druck und mittlerem bis langem Abgang. Schöner, leider aber überteuerter Kadarka.</p>
<p>Wein: Kadarka Nagy Bor 2007<br />
Weingut, Ort: St. Andrea, Egerszalóker<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 14,0%<br />
Preis:  29,00 EUR (7.800 Ft.)<br />
Internet: <a href="http://www.standrea.hu/">standrea.hu</a></p>
<h5>
<div id="attachment_3840" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3840" href="http://borwerk.de/2010/01/15/kadarka-duell-xii-gral-meszaros-szekszard-vs-st-andrea-eger/meszaros_st-gral-kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-3840" title="meszaros_st.gral-kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/meszaros_st.gral-kadarka07-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mészáros Pál, St. Grál Kadarka 2007</p></div>
<p>Kadarka Nagybor 2007, St. Andrea, Eger</h5>
<p>Etwas dunkler als der St. Andrea und auch dichter. In der Nase Steinobst, etwas zu deutliches Holz, daneben Vanille und Joghurtnoten. Am Gaumen letztlich enttäuschend, linienlos, deshalb schwer definierbar. Erstaunlich wenig, dumpf-gedeckt wirkende Frucht aus roten Johannisbeeren und Zwetschgen, feine Kräuteraromen, schwache Säuren, der recht breite aber kurze Körper definiert sich vor allem über die deutlichen Gerbstoffe, warmes, leicht grünliches Holz. Mittlerer Abgang. Mag sein, dass der Gute noch ein wenig Zeit braucht. Richtig viel Potential kann ich aber nicht erkennen. Wenn mir jemand plausibel erläutern kann, warum man 18 EUR dafür hinlegen soll, bin ich dankbar.</p>
<p>Wein: St. Grál Mézi Kadarka Reserve 2007<br />
Weingut, Ort: Mészáros Borház, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 14,0%<br />
Preis:  18,00 EUR (4.800 Ft.)<br />
Internet: meszivin.hu</p>
<p>Um es kurz zu machen. Der Nagybor von St. Andrea ist dem Heiligen Gral weit überlegen. Ein schöner Wein, sogar ein außergewöhnlicher. Dennoch würde ich persönlich keine 30 EUR hinlegen. Aber diesen Gesichtspunkt habe ich bei den Duelle ja ohnehin ausschalten müssen. Das Duell Szekszárd vs. den Rest der kleinen Kadarka-Welt endet demnach dummerweise unentschieden:</p>
<h3><span style="color: #00ccff;">6:6</span></h3>
<p>Das zwingt mich automatisch dazu, doch noch zumindest zu versuchen, in die Verlängerung zu gehen. Denn wer möchte sich in der heutigen Welt mit einem Unentschieden zufrieden geben? Wobei auch das eine Aussage ist, doch dazu mehr im Resümee&#8230;</p>
<p>Die bisherigen Artikel der Serie:</p>
<p><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie:   Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum   Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler   (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/26/2009/11/12/2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil   VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet   (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/">Teil   VII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern I. Eszterbauer (Szekszárd)   vs. Günzer Zoltán (Villány)</a><br />
<a href="../2009/12/18/2009/12/08/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/">Teil  VIII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern II. Gróf Buttler (Eger) vs.  Sebestyén (Szekszárd)<br />
</a><a href="../2009/12/18/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/">Teil  IX der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern III. Dúzsi Tamás (Szekszárd)  vs. Jekl (Villány)<br />
</a><a href="../2009/12/08/kadarka-stimmen-von-winzern-zur-rebe-4-und-kadarka-duell-x-prantner-szekszard-vs-gedeon/">Teil X der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern IV. Gedeon Birtok (Dél-Alföld) vs. Prantner Pince (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/12/18/kadarka-sauska-villany-vs-remete-bor-vesztergombi-jozsef-szekszard/">Teil XI der Kadarka-Serie: Sauka (Villány) vs. Remete Bor/Vesztergombi József (Szekszárd)</a><a href="../2009/12/08/kadarka-stimmen-von-winzern-zur-rebe-4-und-kadarka-duell-x-prantner-szekszard-vs-gedeon/"></a></p>
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		<item>
		<title>Kadarka &#8211; Stimmen von Winzern zur Rebe 4: Szentesi József und Vesztergombi József und Kadarka-Duell X: Prantner (Szekszárd) vs. Gedeon (Dél-Alföld)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 20:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und noch einmal zwei Stimmen von Winzern zur Kadarka-Rebe: Szentesi József (Etyek-Buda) «Bei mir hat das Ganze so angefangen, dass ich in einem Buch las, dass der erfolgreichste Exportartikel in Zeiten der Monarchie der sogenannte „Budai Óvörös“ (Alter Roter aus Buda) war, der aus einem Drittel Csókaszőlő und zwei Drittel Kadarka bestand. Der jetzige Stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3597" title="kadarka_prantner-gedeon" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/12/kadarka_prantner-gedeon.png" alt="kadarka_prantner-gedeon" width="636" height="250" /></p>
<p>Und noch einmal zwei Stimmen von Winzern zur Kadarka-Rebe:</p>
<h5>Szentesi József (Etyek-Buda)</h5>
<p>«Bei mir hat das Ganze so angefangen, dass ich in einem Buch las, dass der erfolgreichste Exportartikel in Zeiten der Monarchie der sogenannte „Budai Óvörös“ (Alter Roter aus Buda) war, der aus einem Drittel Csókaszőlő und zwei Drittel Kadarka bestand. Der jetzige Stand ist, dass ich 2010 ungefähr von 20 Rebsorten aus der Zeit vor der Reblausplage Weine haben werde, aber natürlich jeweils nur sehr kleine Mengen.<br />
Unsere Kadarka Pflanzen haben wir aus Szekszárd geholt, aber nur die mit kleinen, lockeren Beeren ausgesucht. Mehrere Dutzend Exemplare  haben wir ausgewählt und bei Nadap, am Velencer See (auf halbem Weg zwischen Budapest und Balaton gelegen) und jeweils auf zwanzigjährige Unterlagen aufgepfropft. Jetzt beobachten wir die Stöcke und haben bei manchen festgestellt, dass sie doch keine Kadarka sind. Andere wiederum bekommen nicht die gewünschte Farbe oder sind nicht ganz gesund, so dass wir gezwungen sind, deren Unterlagen mit neuen, anderen Reben zu pfropfen.<br />
Auch bei den einzelnen Stöcken tauschen wir jene aus, die nicht gut reifen. Da die Klone auf alten Unterlagen sind, wird sich nach 2-3 Jahren herausstellen, welche Substanz haben und welche nicht, so dass wir recht schnell eine gute Pflanzung haben werden. Natürlich reden wir trotzdem noch mindestens von einem Jahrzehnt, ehe wir echte, vorzeigbare Ergebnisse haben werden.»</p>
<h5>Vesztergombi József (Szekszárd)</h5>
<p>«Eigentlich ist es erstaunlich, dass wir erst jetzt begonnen haben, uns mit dem wissenschaftlichen Hintergrund der Kadarka zu beschäftigen. Das Forschungsinstitut in Pécs hat damit begonnen, davor hat aber 50 Jahre lang sich nicht um das Thema gekümmert. Bis wir ein Ergebnis haben, werden Jahrzehnte vergehen.</p>
<p>Die alten Pflanzungen waren entsprechend der damaligen Umstände der Weinerzeugung, d.h. dass die alten mit ein bisschen Übertreibung alles durcheinander gepflanzt haben was sie gefunden haben. Das Endprodukt war ein sehr vielfältiges Etwas. Wir haben dieses Geschmackserlebnis in Erinnerung und das nennen wir Kadarka. Ich habe aber selber schon eine angebliche Kadarka-Pflanzung rausgerissen, wo man neben Kadarka alles finden konnte &#8211; von Oportó, Szlanka bis Otelló. Letztere war eigentlich die Süßigkeit, die man wegen der dicken Haut der Beeren für den Winter aufheben konnte. Aber da sie schon mal da war, hat man sie auch in den Wein gegeben. Die Szlanka hat dem damaligen Wein den charakteristischen Duft verliehen, aber der Farbe geschadet, weil sie selbst nur rosafarbene Weine ergibt.</p>
<p>Kadarka werde ich noch oben auf dem Berg an einer windigen, trockenen, warmen Fläche gleich neben Merlot pflanzen. Die wirdperfekt sein. Von den Klonen werde ich solche auswählen, die im Forschungsexperiment von Heimann Zoltán vorkommen und selber zur Datensammlung beitragen, indem ich sie beobachten werde. Zwei kleinere, ältere Pflanzungen mit alleinstehenden  Stöcken habe ich noch. Von diesen alten, klassisch erzogenen Reben stammen meiner Meinung nach in Szekszárd die derzeit besten Kadarka, egal ob von Heimann oder Vesztergombi Ferenc.»</p>
<h3>Das zehnte Duell:</h3>
<h4>
<div id="attachment_3596" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3596" href="http://borwerk.de/2009/12/08/kadarka-stimmen-von-winzern-zur-rebe-4-und-kadarka-duell-x-prantner-szekszard-vs-gedeon/gedeon_kadarka08/"><img class="size-thumbnail wp-image-3596" title="gedeon_kadarka08" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/12/gedeon_kadarka08-150x150.jpg" alt="Gedeon Birtok, Kadarka 2008" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gedeon Birtok, Kadarka 2008</p></div>
<p>Kadarka 2008, Gedeon Birtok</h4>
<p>Helles, bräunliches Rubinrot, ausgesprochen dünn, klar, durchsichtig. In der Nase eine schöne, leicht gedeckte Frucht. Eingemachte rote Kirschen, etwas frisch getrocknetes Heu, leicht forale Töne. Am Gaumen mindestens so leicht wie der Frittmann, der ja auch aus der Tiefebene stammt, aber feiner, filigraner. Ausgesprochen bekömmlich, kaum Säuren, ganz feine Würze, frische Frucht aus Kirschen und Erd- und Himbeeren. Im Grunde ist alles da, was einen Kadarka ausmacht &#8211; nur dass dieser eben verdünnt wurde.</p>
<p>Wein: Kadarka 2008<br />
Weingut, Ort: Gedeon Birtok, Izsák<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 11,0% Vol.<br />
Preis: 4,70 EUR (1.250 Ft)</p>
<h4>
<div id="attachment_3598" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3598" href="http://borwerk.de/2009/12/08/kadarka-stimmen-von-winzern-zur-rebe-4-und-kadarka-duell-x-prantner-szekszard-vs-gedeon/prantner_kadarka08/"><img class="size-thumbnail wp-image-3598" title="prantner_kadarka08" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/12/prantner_kadarka08-150x150.jpg" alt="Prantner, Kadarka 2008" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Prantner, Kadarka 2008</p></div>
<p>Kadarka 2008, Prantner Pince</h4>
<p>Mittleres Rubinrot. Kühle Nase mit schwarze Kirschen und Johannisbeeren, auch etwas Walnuss, insgesamt zurückhaltend, erst mit der Zeit sich entwickelnd, dann stärker Richtung Sauerkirschen gehend, wenig Würze zeigend. Anfänglich gebrauchtes Holz, meint nicht beißend und doch auffallend. Verkochte dunkelrote Früchte, vor allem Reineclaudes, etwas bitter wirkend, auch leicht stumpf, doch an der Luft legt sich das. Die Frucht wirkt zunehmend reifer, das Holz tritt in den Hintergrund, die Säuren sind gut eingebettet. Nicht druckvoll, nicht auffällig, aber in sich schön. Kein Kunstwerk. Einfach, aber gut für den Preis.</p>
<p>Wein: Kadarka 2008<br />
Weingut, Ort: Prantner Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 7,00 EUR (1.890 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.prantnerpince.hu/" target="_blank">prantnerpince.hu</a></p>
<p>___________________</p>
<p>Der Kadarka aus der Tiefebene schlägt sich gut. Nur kommt er derart schwach, so sehr dünn daher, dass man ihn doch nicht wirklich ernst nehmen kann. Der Prantner wusste von Stunde zu Stunde mehr zu überzeugen und entwickelte sich von einem gefällig trinkbaren Kadarka zu einem zwar nicht vielschichtigen, komplexen, tiefen, wohl aber für den Preis schönen Vertreter seiner Sorte. Der Punkt geht folgerichtig nach Szekszárd.</p>
<h4><span style="color: #33cccc;">Szekszárd vs. den Rest: 5:5</span></h4>
<p>Die bisherigen Artikel der Serie:</p>
<p><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie:  Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
</a><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)</a><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum  Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler  (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/31/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="../2009/11/26/2009/11/12/2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil  VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet  (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)<br />
</a><a href="../2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/">Teil  VII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern I. Eszterbauer (Szekszárd)  vs. Günzer Zoltán (Villány)</a><br />
<a href="../2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/">Teil VIII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern II. Gróf Buttler (Eger) vs. Sebestyén (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/">Teil IX der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern III. Dúzsi Tamás (Szekszárd) vs. Jekl (Villány)</a><a href="../2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kadarka &#8211; Stimmen von Winzern zur Rebe 3: Jekl Béla (Villány) und Heimann Zoltán (Szekszárd); und: Kadarka-Duell IX: Dúzsi Tamás (Szekszárd) vs. Jekl Béla (Villány)</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany</link>
		<comments>http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei weitere Stimmen zur Kadarka-Rebe (Quelle wie bei allen anderen Borigó Magazin Nr. 25. Oktober 2008): Jekl Béla (Villány) «Nicht nur ihre Würze und Fähigkeit, ein starkes Säuregerüst zu bilden, sind etwas Besonderes, sondern auch ihre fantastisch vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. In guten Jahren und mit einer starken Ertragsbegrenzung bringt sie dunkle, große Weine hervor. Dank der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3510" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-3510" href="http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/kadarka_jekl-duzsi/"><img class="size-medium wp-image-3510" title="kadarka_jekl-duzsi" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/11/kadarka_jekl-duzsi-200x300.jpg" alt="Kadarka von Dúzsi und Jekl" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka von Dúzsi und Jekl</p></div>
<p>Zwei weitere Stimmen zur Kadarka-Rebe (Quelle wie bei allen anderen Borigó Magazin Nr. 25. Oktober 2008):</p>
<h4>Jekl Béla (Villány)</h4>
<p>«Nicht nur ihre Würze und Fähigkeit, ein starkes Säuregerüst zu bilden, sind etwas Besonderes, sondern auch ihre fantastisch vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. In guten Jahren und mit einer starken Ertragsbegrenzung bringt sie dunkle, große Weine hervor. Dank der Säurestruktur kann man einen hervorragenden Schillerwein oder Rosé aus ihr gewinnen, bei hohem Zuckergehalt kann sie gar einen Aszú ergeben. In einem Wort: sie kann ein ausgesprochen wertvolle Grundlage für den Winzer sein. Genau deshalb kann Kadarka eine prägnante Antwort auf die Frage sein, welche rote Rebsorte als echtes Hungaricum betrachtet werden sollte.<br />
Dennoch befasse ich mich mit Kadarka lediglich, um mein Sortiment zu verbreitern. Weil die Risiken groß sind und derAufwand, der mit der Bewirtschaftung der ausgesprochen heiklen Sorte einher geht, überdruchschnittlich groß ist. Deshalb steht auch nicht zu befürchten, dass in der Zukunft mehrere Tausend Hektar mit Kadarka bepflanzt werden.<br />
Es trifft bei uns in Villány nicht zu, dass Kadarka nur zwei Mal in zehn Jahren einen großen Wein hervorbringt. Bei mir waren 2008, 07 und 06 und 2003, 02 und 00 großartige Kadarka-Jahrgänge. Wenn etwas dran ist an der These der globalen Erwärmung, dann ist das für die Rotweine Ungarns und also auch Kadarka gut. Aber auch die großen Weine der guten Jahrgänge müssen den typischen, leichten Charakter der Kadarka bewahren. Früher, als zwei Drittel des Landes mit Kadarka bepflanzt waren, war der Basis-Kadarka, der einfache Tafelwein, vermutlich ein heller, leichter, mit der einheimischen gastronomischen Tradition eng verbundener Wein. Zu einem Paprikás (Gulasch) kann man keinen im Barrique ausgebauten Cabernet trinken. Deshalb wäre ich auch vorsichtig mit der Suche nach anderen Klonen. Je weiter wir in die Richtung von kleinbeerigen, dickhäutigen, dunklen und tanninreichen Sorten mit einer anderen Reifezeit gehen, desto mehr entfernen wir uns von unserer Tradition. Wir selektieren so lange, bis das Wesen der Kadarka, die leichte Würzigkeit und damit auch die Kadarka selbst, ganz verschwindet.»</p>
<h4>Heimann Zoltán (Szekszárd)</h4>
<p>«Bei uns sind mehrere Experimente im Gange, nicht nur mit Kadarka. Wir stecken in einem Kadarka-Test, bei dem wir alte Sorten vom Önologischen Forschungsinstitut aus Pécs und andere alte Kadarka-Klone die im Karpatenbecken und der Umgebung eingesammelt haben, insgesamt mehr als 30 verschiedene: „Weiße Kadarka“, „Duftende Kadarka“, „Würzige Kadarka“, „Gänsefuss Kadarka“ usw. 2007 hatten wir die erste Ernte und 2008 wurden die ersten Weine verglichen. Jeder Klon und jede Sorte wurde getrennt aber identisch ausgebaut. So gesehen ist es eine wahre Freude, dass die beiden Jahrgänge unterschiedlich sind, weil wir so am einfachsten sehen konnten wie die einzelnen Reben auf die klimatischen Unterschiede reagieren.<br />
In unserer Weinregion steht hinter der Kadarka noch ein großes Fragezeichen. Sie wird nur auf 70 von 2.000 Hektar Rebfläche angebaut. Die Welt verlangt von uns den Kadarka-Wein, weshalb wir alles daran setzen müssen, diesem Wunsch, dieser Nachfrage nachzukommen. Was unsere Antwort darauf am Ende sein wird weiß noch niemand – ob Schillerweine, die Grundlage für den Bikavér (Bestandteil eines Cuvées) oder wirklich große, eigenständige Weine. Das müssen wir noch genauso herausfinden, wie wir noch auf der Suche nach dem echten Gesicht, der Identität von Szekszárd sind.»</p>
<h3>Das nunmehr schon neunte Duell:</h3>
<h5>
<div id="attachment_3508" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3508" href="http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/duzsi-tamas_szegszardi-kadarka06/"><img class="size-thumbnail wp-image-3508" title="duzsi-tamas_szegszardi-kadarka06" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/11/duzsi-tamas_szegszardi-kadarka06-150x150.jpg" alt="Dúzsi Tamás, Szegszárdi Kadarka bora 2006" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dúzsi Tamás, Szegszárdi Kadarka bora 2006</p></div>
<p>Szegszárdi Kadarka bora 2006, Dúzsi Tamás, Szekszárd</h5>
<p>Klares, helles bis mittleres Purpur. In der Nase vor allem Zwetschgenkompott, auch leicht grüne, getrocknete Gewürze, deren Einfluss sich mit der Zeit verstärkt. Am Gaumen nach all den vorherigen Begegnungen ein ausgesprochen typischer Kadarka, der da wäre würzig und fruchtig (dies etwas verhaltener als manch andere), rote Frucht aus Erbeeren, roten Kirschen und Zwetschgen. Die Würze hält sich konstant, Säuren halten sich im Hintergrund, ganz leicht adstringierend. Mittlerer Körper und ordentlicher Abgang. Gutes, ansprechnendes Kadarka-Muster.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kadarka bora 2006<br />
Weingut, Ort: Dúzsi Tamás, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 11,00 EUR (2.890 Ft)</p>
<h5>
<div id="attachment_3509" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3509" href="http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/jekl_kadarka06/"><img class="size-thumbnail wp-image-3509" title="jekl_kadarka06" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/11/jekl_kadarka06-150x150.jpg" alt="Jekl Pincészet, Villányi Kadarka 2006" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Jekl Pincészet, Villányi Kadarka 2006</p></div>
<p>Villányi Kadarka 2006, Jekl Pincészet (Jekl Béla és Flóra), Villány</h5>
<p>Immer wieder als der vermeintlich beste Kadarka des Landes ausgezeichnet und der <a href="http://borwerk.de/2009/07/15/top-25-der-pannon-weinregion/">diesjährigen Pannon Top 25</a> zugehördend.  Im Glas fast identisch mit dem Dúzsi, nur leicht bräunlich am Rand. In der Nase dominieren schwarze Kirschen, auch hier eine feine Kkräuterwürze, die etwas betonter ist und mit der Zeit durch leicht süßlich-alkoholische Noten, Marzipan, Nougat, ergänzt wird. Insgesamt weicher, runder, wärmer wirkend. Auch am Gaumen würziger, sehr stark an Zwetschgenkompott erinnernd, Schlehenmarmelade, deutliche Mandelnaromen, auch eine Spur Vanille. Schöne, frische Säuren, die 14% Vol. Alkohol sind spürbar, aber nicht unangenehm. Erinnert durch die klare Präsenz von Frucht und Alkohol und den Mandeln im Hintergund ein wenig an Amarone, selbstverständlich ohne die Power, den Druck, die schiere Gewalt zu entfalten. Mittlerer Abgang.</p>
<p>Wein: Villányi Kadarka 2006<br />
Weingut, Ort: Jekl Pincészet, Villány<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: ehrlich gesagt keine Ahnung, denke so um die 3.000 Ft (12 EUR)</p>
<p>___________________________________________</p>
<p>Der Dúzsi taugt wirklich als schnörkelloser Vorzeigekadarka. Zu nicht mehr, aber auch das ist viel wert. Schöner ist, mehr Vergnügen bereitet der Jekl.</p>
<h3><span style="color: #33cccc;">Szekszárd vs. alle anderen: 4:5</span></h3>
<p>Bisherigen Artikel dieser Serie:</p>
<p><a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie:  Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
</a><a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Teil  II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell  II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt.  Gaál Pince (Szekszárd)</a><a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III:  Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann  (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum  Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler  (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/11/12/2009/10/31/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil  V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine  Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár  (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="../2009/11/12/2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil  VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet  (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/">Teil  VII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern I. Eszterbauer (Szekszárd)  vs. Günzer Zoltán (Villány)</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/">Teil VIII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern II. Gróf Buttler (Eger) vs. Sebestyén (Szekszárd)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2009/11/26/kadarka-jekl-bela-villany-heimann-zoltan-szekszard-duell-ix-duzsi-tamas-szekszard-vs-jekl-bela-villany/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Kadarka &#8211; Stimmen von Winzern zur Rebe 2: Takler Ferenc jr. und Balla Géza. Kadarka-Duell VIII: Kadarka Nagy Eged 2006, Gróf Buttler (Eger) vs. Iván völgyi Kadarka 2007, Sebestyén Csaba (Szekszárd)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortsetzung der Stimmen von Winzer zur Kadarka-Rebe: Takler Ferenc junior (Szekszárd) «Das meiste von unserem Kadarka-Bestand ist in der Nähe unseres Kellers. Die eine Pflanzung nennen wir &#8220;Aponyi&#8221;, für die wir von alten Reben Ableger gezogen haben. Es handelt sich dabei um einen Klon mit verhältnismäßig großen Trauben, lockeren Struktur und eiförmigen Beeren. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung der Stimmen von Winzer zur Kadarka-Rebe:</p>
<h4>Takler Ferenc junior (Szekszárd)</h4>
<p>«Das meiste von unserem Kadarka-Bestand ist in der Nähe unseres Kellers. Die eine Pflanzung nennen wir &#8220;Aponyi&#8221;, für die wir von alten Reben Ableger gezogen haben. Es handelt sich dabei um einen Klon mit verhältnismäßig großen Trauben, lockeren Struktur und eiförmigen Beeren. In der anderen Pflanzung finden sich Stöcke von verschiedenen alten Weinbergen, die wir einzeln zusammengesucht haben. Ich mache eine negative und eine positive Selektion, markiere die Stöcke und auf jene, die sich auf lange Sicht nicht bewähren, auf diese wird ein anderer Klon aufgepfropft.</p>
<p>Kadarka ist dann richtig gut, je abwechslungsreiche die Stöcke sind, wir es also mit einer recht bunten Mischung verschiedener Klone zu tun haben. Die Ertragssicherheit von Kadarka ist meiner Meinung nach besser, als vielfach genannt oder gemeinhin behauptet wird. Wenn der Weinberg richtig gepflegt wird, kann man Kadarka auch in schlechten Jahrgängen gut verwenden. Schlimmstenfalls wird ein größerer Anteil als Rosé und nur ein kleinerer, selektierter als Rotwein ausgebaut.</p>
<div id="attachment_3253" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-3253" href="http://borwerk.de/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/kadarka_grof-buttler_sebestyen/"><img class="size-medium wp-image-3253" title="kadarka_grof-buttler_sebestyen" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/kadarka_grof-buttler_sebestyen-200x300.jpg" alt="Kadarka von Sebestyén und Gróf Buttler" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka von Sebestyén und Gróf Buttler</p></div>
<p>Kadarka reift relativ spät, Anfang Mitte Oktober. Aber die Reifung kann dennoch jedes Jahr gesichert werden, obwohl sie meiner Meinung nach nicht in den südlichsten Lagen gepflanzt werden soll, weil sie dort schnell ihre Säuren verliert. Alte Stöcke mit traditioneller Einzelerziehung halten natürlich entsprechend mehr aus, dennoch muss man bei der Grünarbeit Vorsicht walten lassen. Bei Kadarka spielt die Verarbeitung eine Schlüsselrolle, obwohl dies seltener angesprochen wird. Die Beeren müssen sehr vorsichtig angepresst werden, weil die Maische durch die dünne Haut der Trauben &#8220;marmeladig&#8221; wird und dann der Anteil zu viel wird. Die Betonung muss auf die Frucht gelegt werden und das wiederum ist nur mit einem vorsichtigen Pressvorgang möglich.»</p>
<h4>Balla Géza (Ménes, Rumänien)</h4>
<p>«Die Kadarka-Frage ist eine komplizierte Frage. Warum? Weil die Rebsorte dem Winzer mehrere spezifische Schwierigkeiten bereitet. Es ist bekannt, dass sie sehr empfindlich gegenüber Mehltau und Fäule ist und nicht nur deshalb von Frühling bis Herbst sehr viel Aufmerksamkeit verlangt.</p>
<p>Es macht das Leben des Winzers auch nicht einfacher, dass auch gute Klone mit dunklerer Farbe, lockereren, kleineren Beeren drei-vier Jahre lang problemlos zu haben sind, ab dem fünften, sechsten Jahr dann aber einen Rückfall erleiden und beginnen, die genau jene negativen Eigenschaften aufzuweisen, gegen die vorgegangen wurde, wesegen eigentlich die Selektion gemacht wurde (u.a. grüne Trauben).</p>
<p>Die Vermarktung wiederum, wie schön der Wein auch sein mag, ist insbesondere im Ausland mit sehr viel Aufwand verbunden, da die Sorte gänzlich unbekannt ist. Und wenn wir uns fragen, was und wie der echte Kadarka-Wein ist, kennen wir selbst die Antwort noch nicht. Die Kadarkas der verschiedenen Regionen und in Szekszárd gar der verschiedenen Winzer sind so unterschiedlich, dass man den typische Standard-Kadarka schlichtweg nicht beschreiben kann. Es gibt keinen, von jedem anerkannten &#8220;Superklon&#8221;, der ein einheitliches, stilistisch anerkanntes Bild der Sorte abgibt.</p>
<p>Ich selbst erwarte von Rotwein Körper, Tannin und Samtigkeit. Meine Kadarkas sind auch immer dunkler und liegen über 13 Volumenprozent (von 133er Klon, lediglich 50cm hohe Rebstöcken), aber ich stehe auch unabhängig davon dazu, dass ein Kadarka so sein muss wie ein Kadarka: leicht in der Struktur, würzig und geschmacksreich, der in seiner eigenen Gewichtsklasse bestehen muss und nicht mit Cabernets und Merlots in den Ring steigen kann und soll.»</p>
<p>_____</p>
<h6>
<div id="attachment_3254" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3254" href="http://borwerk.de/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/sebestyen_ivan-volgyi-kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-3254" title="sebestyen_ivan-volgyi-kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/sebestyen_ivan-volgyi-kadarka07-150x150.jpg" alt="Sebesytén, Iván-völgyi Kadarka (ACHTUNG: die Bikavér-Auslese hat dummerweise exakt dasselbe Front-Etikett!)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sebesytén, Iván-völgyi Kadarka (ACHTUNG: die Bikavér-Auslese hat dummerweise exakt dasselbe Front-Etikett!)</p></div>
<p>Iván völgyi Kadarka 2007, Sebestyén Csaba, Szekszárd</h6>
<p>Gerade einmal 529 Flaschen wurden abgefüllt, der erste Jahrgang überhaupt dieses streng selektierten Kadarka aus dem &#8220;Iván Tal&#8221;. Auf dem Rücketikett verweist Sebestyén darauf, dass er stets so einen Wein, so einen Kadarka erzeugen wollte. Die  Voraussetzungen waren da: herausragende südliche Hanglage, mehr als 50 Jahre alte Rebstöcke, traditionelle Bearbeitung und eineinhalb bis zwei Jahre lange Reifung. &#8220;2007 kam das Bild zusammen. Meiner Meinung nach muss so ein großer Kadarka sein.&#8221;</p>
<p>Doch was heisst das konkret? Ein internationaler Stil. Wer nicht weiß, was er im Glas hat, könnte glatt auf einen Cabernet Sauvignon tippen. Der dann mit seinem klaren, mittleren Rubinrot zwar verhältnismäßg hell ausfällt. Aber in der Nase und am Gaumen  erstaunlich &#8220;verständlich&#8221;, konform erscheint. Recht viel dunkelrote geröstete Frucht, etwas Holz und Würze, das ist verkürzt die Inhaltsformel. Nicht allzu dicht, nicht dick, eher ein filigraner Stil, dennoch konzentriert. Mittlerer Abgang. Schön, aber etwas beliebig.</p>
<p>Wein: Iván völgyi Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Sebestyén Csaba, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.<br />
Preis: 12,50 EUR (3.350 Ft)</p>
<h6>
<div id="attachment_3252" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3252" href="http://borwerk.de/2009/11/12/kadarka-nagy-eged-2006-grof-buttler-eger-ivan-volgyi-kadarka-2007-sebestyen-csaba-szekszard/grof-buttler_nagy-eged-kadarka06/"><img class="size-thumbnail wp-image-3252" title="grof-buttler_nagy-eged-kadarka06" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/grof-buttler_nagy-eged-kadarka06-150x150.jpg" alt="Gróf Buttler, Egri Kadarka Nagy-Eged 2006" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gróf Buttler, Egri Kadarka Nagy-Eged 2006</p></div>
<p>Egri Kadarka Nagy Eged 2006, Gróf Buttler, Eger</h6>
<p>Mit viele Vorschusslorbeeren ist dieser Wein versehen, noch mehr der 2005er Jahrgang. Heller im Glas, als der Vertreter aus Szekszárd, nicht so klar, deutlich bräunlicher. Warmes Holz, grüne Gewürze und dunkles Trockenobst in der Nase. Am Gaumen erinnert er in der Tat am ehesten an einen Pinot Noir, jedoch mit den typischen Erdbeeraromen des Kadarka,. Deutlich würziger als der Konkurrent, Petersilienwurzel, leicht pfeffrig, eine kleine Spur Zartbitterschokolade, füllige, griffige, fleischige Textur. Mittlerer bis langer, warmer, nochmals von kräftiger Würze geprägter Abgang. Wirklich, ein schöner Wein.</p>
<p>Wein: Egri Kadarka Nagy Eged 2006<br />
Weingut, Ort: Gróf Buttler, Eger<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 18,50 EUR (5.000 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.grofbuttler.hu/">grofbuttler.hu</a></p>
<p>____________________________</p>
<p>Beide Weine können sich sehen lassen  &#8211; nur dass das im Falle von Gróf Buttlers&#8217; Kadarka Untertreibung ist, bei Sebestyéns&#8217;, ehrlich gesagt vor allem genährt durch die vollmundige Ankündigung auf dem Rücketikett, stimmt das so. Punkt. Auch was den Preis anbelangt kann man nicht klagen. Aber ein wenig mehr Projektionsfläche, ein wenig mehr Abenteuer für meine Geschmackspapillen hätte ich mir dann doch gewünscht. Insofern geht dieser Punkt, leider wie zu erwarten war, nach Eger und führt zum zwischenzeitlichen Gleichstand.</p>
<h4><span style="color: #00ccff;">Szekszárd vs. alle anderen: 4:4</span></h4>
<p>Bisherigen Artikel dieser Serie:</p>
<p><a href="../2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie: Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><a href="../2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
</a><a href="../2009/10/31/2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)</a><a href="../2009/10/31/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/"><br />
Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/10/31/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/10/31/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="../2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/">Teil VII der Kadarka-Serie: Stimmen von Winzern I. Eszterbauer (Szekszárd) vs. Günzer Zoltán (Villány)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kadarka &#8211; Stimmen von Winzern zur Rebe 1, Mészáros und Malatinszky. Kadarka-Duell VII: Válogatás 2007, Eszterbauer (Szekszárd) vs. Ördögárok Kadarka 2007, Günzer Zoltán (Villány)</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 14:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BorWerk Duell]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
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		<category><![CDATA[Kadarka]]></category>
		<category><![CDATA[Ördögárok]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus dem Weinmagazin Borigó (Nr. 25. Oktober 2008) möchte ich zu den kommenden Verkostungsnotizen die Stimmen einiger Winzer wiedergeben, die sich mit Kadarka auseinandersetzen: Malatinszky Csaba (Villány) «Natürlich gibt es Platz für Kadarka, wenn man ihn ihr zur Verfügung stellt. Von der Struktur her ist sie wie ein Burgunder, mit wenigen Tanninen, hohem Säure- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3137" href="http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/kadarka_eszterbauer-guenzer/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3137" title="kadarka_eszterbauer-guenzer" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/kadarka_eszterbauer-guenzer-177x300.jpg" alt="kadarka_eszterbauer-guenzer" width="177" height="300" /></a>Aus dem Weinmagazin Borigó (Nr. 25. Oktober 2008) möchte ich zu den kommenden Verkostungsnotizen die Stimmen einiger Winzer wiedergeben, die sich mit Kadarka auseinandersetzen:</p>
<h4>Malatinszky Csaba (Villány)</h4>
<p>«Natürlich gibt es Platz für Kadarka, wenn man ihn ihr zur Verfügung stellt. Von der Struktur her ist sie wie ein Burgunder, mit wenigen Tanninen, hohem Säure- und verhältnismäßig geringem natürlichem Zuckergehalt, sprich sie ähnelt in Ihrer Struktur nach Weißweinen. Ergo ergibt sie leichtere Weine, so wie sie in früheren Zeiten getrunken wurden.</p>
<p>Kadarka war und ist in Ungarn stets der Wein zur Halászlé, zur Fischsuppe, und nicht grundlos auch die Basis für viele Schillerweine. Wenn wir also dem internationalen Trend nach dunklen, dichten Weinen folgend dazu übergehen  immer dunklere Kadarka anzubieten, dann zerschneiden wir das historische Band zur klassischen ungarischen Gastronomie und Weinherstellung. Eine Rebsorte kann nur dann ein Hungaricum, ein ungarisches USP, also Alleinstellungsmerkmal sein, wenn sie die Rahmenbedingungen einer &#8211; damit meine ich ein jeder &#8211; ungarischen Anbauregion widerspiegelt. Wenn ich sie durch Tricks dazu bringe, wider Ihrer Natur und ihrer Umgebung am Ende einen uniformierten, dunkel konzenrierten Wein herzugeben, dann kann das meiner Meinung nach nicht der Weg sein, den man mit Kadarka einschlagen soll.»</p>
<h4>Mészáros Pál (Szekszárd)</h4>
<p>«Kadarka hat unbedingt eine Existenzberechtigung und Zukunft, aber nicht die Kadarka, die wir kennen und an die wir uns gewöhnt haben. Der P9-Klon mit großen Beeren und großen Trauben ist nicht dieselbe Kadarka, die in alten Zeiten so gelobt wurde, beispielsweise von Franz Liszt oder Justus Liebig, die sie gar mehr schätzten als Burgunder.</p>
<p>Die &#8220;echten&#8221; Kadarka-Klone haben kleine Beeren und kleine Trauben. Wenn man sie neben die großbeerigen Verwandten legt, sehen die armen aus wie irgendeine mickrige, wilde Traube. Genau so ist auch unsere Mészi-Kadarka, die schon unter diesem Namen im Rebsorten-Katalog gelistet ist. Die habe ich von alten Weinberg meines Großvaters selektiert, weil ich mich daran erinnern konnte, dass ich als kleiner Junge stets nach deren Trauben gesucht habe, weil sie am süßesten geschmeckt haben. Im extrem heißen Sommer von 2003, als sogar die Cabernet-Trauben zusammenschrumpften, standen die Blätter dieser Kadarkasorte starr wie Sonnenkollektoren und die Beeren wuchsen trotz der geringen Wasserzufuhr. Daher verstehe ich die Winzer in Eger, die nicht viel von Kadarka halten, weil es dort kühler ist und Kadarka selten große Weine ergibt. Wenn man die Trauben nicht rechtzeitig erntet, platzen sie auf. Bei uns in Szekszárd geben die guten Klone in 3-4 von 5 Jahren einen guten Wein und nicht nur in 2 von 10, wie wahrscheinlich das in Eger der Fall. Der große Kadarka ist weder mit dem alten noch P9 identisch. Man muss die guten Klone suchen.»</p>
<h6>
<div id="attachment_3138" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3138" href="http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/eszterbauer_kadarka-valogatas07/"><img class="size-thumbnail wp-image-3138" title="eszterbauer_kadarka-valogatas07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/eszterbauer_kadarka-valogatas07-150x150.jpg" alt="Eszterbauer, Kadarka Válogatás 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Eszterbauer, Kadarka Válogatás 2007</p></div>
<p>Szekszárdi Kadarka Válogatás 2007, Eszterbauer Pince, Szekszárd</h6>
<p>Recht intensives Purpur. Kühles, recht gedecktes Bouquet, vor allem Milch, feines trockenes Holz, hat auch etwas Stumpf-Steiniges, wenig Frucht. Am Gaumen geschmeidig mit mittlerem Körper, fein adstringierend, dunkle Früchte &#8211; aber auch hier halten sich diese zurück. Schokolade, Muskatnuss, Lorbeerblätter. Ordentliche Säuren. Kurzer bis mittlerer Abgang. Ein wenig nichtssagend.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kadarka Válogatás 2007<br />
Weingut, Ort: Eszterbauer Pincészet, Szekszárd<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 9,00 EUR (2.500 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.eszterbauer-bor.hu">eszterbauer-bor.hu</a></p>
<h6>
<div id="attachment_3140" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-3140" href="http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/guenzer_ordogarok-kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-3140" title="guenzer_ordogarok-kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/guenzer_ordogarok-kadarka07-150x150.jpg" alt="Günzer, Ördögárok Kadarka 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Günzer, Ördögárok Kadarka 2007</p></div>
<p>Ördögárok Kadarka 2007, Günzer Zoltán, Villány</h6>
<p>Etwas dunkler im Glas als der Kontrahent aus Szekszárd. Viel Präsenz durch eine schöne Frucht strömt einem entgegen und ein wenig Süße schwingt mit, leicht florale Aromen. Waldbeeren, Tanne, daneben kräftige Würze. Am Gaumen steht er auch sofort parat mit einer kompakten, saftigen Frucht, schwarze Kirschen, Zwetschgen und schwarze Johannisbeeren, fleischige Textur, gute Würze, erinnert etwas an dunkle Bratensoße, schöne Säurestruktur im Hintergrund, angenehm adstringierend. Mittlerer Abgang. Wirklich schön, baut aber mit der Zeit im Glas leider auch ab, wirkt dann unstrukturiert, kraftlos.</p>
<p>Wein: Ördögárok Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Günzer Zoltán, Villány<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 11,80 EUR (3.250 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.gunzer.hu/">gunzer.hu<br />
</a></p>
<p>Auch wenn ich Malatinszky im Großen und Ganzen zustimmen möchte, sehe ich im hiesigen Duell den Kadarka von Günzer vorn, obwohl er neumodisch ausgebaut wurde. Die Selektion Eszterbauer enttäuscht fast völlig. Günzers Wein ist immerhin ein Repräsentat für außen, für die internationale Bühne, wo man dann zwar nicht alle klassischen Charakteristika der Kadarka aufzeigen kann, wohl aber bleiben noch genug (Nase und Würze am Gaumen) und auf eine Weise, die zumindest verständlich, oder um es deutlicher zu sagen: leichter verkaufbar ist.</p>
<h4><span style="color: #00ccff;">Szekszárd vs. alle anderen also: 4:3</span></h4>
<p>Bisherigen Artikel dieser Serie:<br />
<a href="../2009/10/22/2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie: Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><br />
<a href="../2009/10/22/2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Zum Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)<br />
</a><a href="../2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/">Zum Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="../2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)<br />
</a><a href="../2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">Teil V der Kadarka-Serie: Farbenspiele und Imageprobleme – eine Zwischenbilanz, und Duell V: Vida Péter (Szekszárd) vs. Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/10/22/veredelung-des-kadarka-und-kadarka-duell-vi-halmosi-pinceszet-szekszard-vs-malatinszky-kuria-villany/">Teil VI der Kadarka-Serie: Veredelung des Kadarka. Halmosi Pincészet (Szekszárd) vs. Malatinszky Kúria (Villány)</a><a href="../2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://borwerk.de/2009/10/31/valogatas-2007-eszterbauer-szekszard-vs-ordogarok-kadarka-2007-gunzer-zoltan-villany/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Farbenspiele und Imageprobleme &#8211; eine Zwischenbilanz, und Duell V: Kadarka 2006, Vida Péter (Szekszárd) vs. Kadarka 2007, Maurer Oszkár (Délvidék, Serbien)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 09:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mittelalter herrschte in den ungarischen Weinbergen die Farbe Weiß. In der heutigen Rotwein-Hochburg Eger etwa, wurde noch im 17. Jahrhundert keine einzige roten Reben angebaut. Gleichzeitig erlebte Tokaj seine erste internationale Blütezeit &#8211; mit dem dem Trend entsprechenden edelsüßen Aszú ließ sich so manch Blaublütiger den Gaumen benetzen und gipfelte in der noch heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><img class="alignleft size-full wp-image-2835" title="kadarka_vida-maurer" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/kadarka_vida-maurer1.jpg" alt="kadarka_vida-maurer" width="636" height="382" /></h6>
<p>Im Mittelalter herrschte in den ungarischen Weinbergen die Farbe Weiß. In der heutigen Rotwein-Hochburg Eger etwa, wurde noch im 17. Jahrhundert keine einzige roten Reben angebaut. Gleichzeitig erlebte Tokaj seine erste internationale Blütezeit &#8211; mit dem dem Trend entsprechenden edelsüßen Aszú ließ sich so manch Blaublütiger den Gaumen benetzen und gipfelte in der noch heute unermüdlich für Marketingzwecke überstrapazierten Aussage Louis XIV. von Frankreich, der Tokajer sei der &#8220;König der Weine und Wein der Könige&#8221;.</p>
<p>Rot kam erst im 18. Jahrhundert auf und bedeute Kadarka. Der Umschwung in Ungarn ist (ausgerechnet) den Türken zu verdanken &#8211; zumindest indirekt. Die zur Flucht gezwungenen Völker des Balkan brachten u.a. den Kadarka mit ins Karpatenbecken. Damit begann die große Karriere des Kadarka  in den Grenzen des heutigen Ungarn als quasi einzige rote Rebsorte &#8211; trotz Zöllen, die den Export innerhalb des Habsburgreiches begrenzten.</p>
<p>Weltweit ist Rotwein heute vermutlich insgesamt gesehen populärer als Weißwein. Die Italiener trugen in den 90ern mit Sangiovese ihren Teil dazu bei, Übersee tat dem globalen Trend mit ihren Grundstandards setzenden, allzeit trinkbereiten charakterlosen Cabernet Sauvignons und Merlots den Rest. Die breite Masse der Weintrinker verharrt dort, sich in ihrem Trinkverhalten ab und an durch 90-Punkte + Parker-Bewertungen bestätigt fühlend. Daneben hat es etwa ein Pinot Noir und erst recht ein Kadarka, der bisweilen mit dem erstgenannten verglichen wird, schwer.</p>
<p>Was sind das auch für Weine, die auf dem ersten Blick im Glas kein undurchdringlich Rubinrotes Bild abgeben und durch Holzeinsatz nicht automatisch tannin- und körperreich werden? Das bedeutet automatisch ein Imageproblem, das der Kadarka bei einer etwaigen Internationalisierung nur schwerlich wird abschütteln können. Nein, sortenrein ausgebauter Kadarka ist mit Sicherheit kein Wein, der die Herzen der breiten Massen spielend erobern kann und wird. Das würde ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, nach dem fünften Duell meiner Serie sagen. Auch wenn andererseits die letzten Verkostungen zeigen, dass zumindest genügend Potential für unterschiedliche Auslegungen hinsichtlich Farbe und Geschmack in ihr stecken. Das wiederum hat auch etwas mit der Züchtung verschiedenster Klone und neuer Rebsorten aus der Kreuzung von Kadarka mit anderen Sorten zu tun. Dazu beim nächsten Mal mehr.</p>
<h6>Szekszárdi Kadarka 2006, Vida Péter, Szekszárd</h6>
<p>Mittleres, ganz leicht trübes Purpur. Sehr fein-würziges Bouqet, zartes, leicht grünes Holz, Heu, Zwetschgen und Erdbeeren, auch eine Spur rauchig. Am Gaumen kräftige Säuren, dennoch weich texturiert, frische, punktuelle Frucht aus Pfirsich, Zwetschgen und Sauerkirschen, angenehm sanft adstringierend, würziger mittlerer Abgang. Sicher kein Kraftprotz, aber vielleicht der gehaltvollste Kadarka bislang.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Heimann Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: (2.390 Ft)<br />
Internet: <a href="http://vidapeter.hu/" target="_parent">vidapeter.hu</a></p>
<h6>Kadarka „A La Maurer“ 2007, Maurer Oszkár, Délvidék (Serbien)</h6>
<p>Helles, klares Purpur. Durchweg zurückhaltend, vegetabile Noten dominieren, Kohlrabi und Karotten, allmählich schälen sich rote Früchte heraus, im Hintergrund Spuren von Rauchfleisch. Am Gaumen war, anfänglich ausgesprochen kräftige, fast harte, spitze Säuren, mit der Zeit besser eingebettet, dadurch milder, weicher werdend. Auch hier rote Früchte, Kirschen, Erd- und Himbeeren, Zeichen von Lakritz, fast unmerklich, matt adstringierend. Breiter im Mund aber flacher, gehaltloser als der Kadarka von Vida. Kurzer bis mittlerer, leicht süßlicher Abgang.<br />
Wein: Kadarka „A La Maurer“ 2007<br />
Weingut, Ort: Maurer Oszkár, Hajdukovo (Serbien)<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,0% Vol.<br />
Preis: (2.880 Ft)<br />
Internet: <a href="http://maurerboraszat.uw.hu/" target="_parent">maurerboraszat.uw.hu</a></p>
<p>Der Kadarka von Vida weiß deutlich mehr zu gefallen als der &#8220;serbische&#8221; von Maurer.</p>
<h5><span style="color: #00ccff;">Szekszárd gegen den Rest der Welt 3:2</span></h5>
<p>Bisherigen Artikel dieser Serie:<br />
<a href="../2009/09/06/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie: Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><br />
<a href="../2009/09/06/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Zum Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/">Zum Teil III der Kadarka-Serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/">Zum Teil IV der Kadarka-Serie: Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Takler (Szekszárd) vs. Orsolya (Eger)</a></p>
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		<title>Sauvignon Blanc-Benchmarking, Ungarn vs. International Teil IV: Debreczeni, Etyek vs. Silvio Jermann, Friaul (Italien)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 06:27:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der kleinen bis mittleren Kathastrophe beim letzten Benchmarking wollten wir, zumindest was Ungarn anbelangt, auf Nummer sicher gehen. Daher bot sich der Sauvignon Blanc von Debreczeni Szőlőbirtok aus Etyek an, der zu den besten seiner Gattung innerhalb der ungarischen Landesgrenzen zählt. Sein Gegenpart kam diesmal aus dem äußersten Nordosten Italiens, aus dem Friaul, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2843" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a rel="attachment wp-att-2843" href="http://borwerk.de/2009/09/18/sauvignon-blanc-benchmarking-ungarn-vs-international-teil-iv-debreczeni-etyek-vs-silvio-jermann-friaul-italien/sb_benchmarking04/"><img class="size-medium wp-image-2843" title="sb_benchmarking04" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/sb_benchmarking04-173x300.jpg" alt="Sauvignon Blanc Benchmarking 04: Friaul vs. Etyek" width="173" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sauvignon Blanc Benchmarking 04: Friaul vs. Etyek</p></div>
<p>Nach der kleinen bis mittleren Kathastrophe beim<a href="http://borwerk.de/2009/08/23/sauvignon-blanc-benchmarking-ungarn-vs-international-teil-iii-legli-geza-sud-balaton-vs-lobster-key-neuseeland/"> letzten Benchmarking</a> wollten wir, zumindest was Ungarn anbelangt, auf Nummer sicher gehen. Daher bot sich der Sauvignon Blanc von Debreczeni Szőlőbirtok aus Etyek an, der zu den besten seiner Gattung innerhalb der ungarischen Landesgrenzen zählt. Sein Gegenpart kam diesmal aus dem äußersten Nordosten Italiens, aus dem Friaul, von Silvio Jermann.  Beide entstammten dem Jahrgang 2007, mit 16,95 EUR schlug der Italiener zubuche, für den Ungarn werden rund 3.330 Ft, sprich 12 EUR verlangt.<br />
Das Friaul ist aber ja bekannt als recht teures aber gutes Pflaster für Weißweine &#8211; und Jermann zählt neben Schiopetto gewiss zu den drei-vier ganz großen Namen vor Ort. Ich selbst hatte von Debreczeni noch nicht getrunken, war also umso mehr gespannt, wie sich der Ungar schlagen würde.</p>
<p>Und siehe da, anfangs, bei der Blingverkostung, lag man zum ersten Male falsch, hätte man doch glatt den Ungarn mit dem Italiener verwechselt!</p>
<div id="attachment_2844" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2844" href="http://borwerk.de/2009/09/18/sauvignon-blanc-benchmarking-ungarn-vs-international-teil-iv-debreczeni-etyek-vs-silvio-jermann-friaul-italien/debreczeni_sauvignon-blanc07/"><img class="size-thumbnail wp-image-2844" title="debreczeni_sauvignon-blanc07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/debreczeni_sauvignon-blanc07-150x150.jpg" alt="Debreczeni, Sauvignon Blanc 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Debreczeni, Sauvignon Blanc 2007</p></div>
<p>Beide waretn quasi identisch mit leuchtend klarem Strohgelb auf. Der Ungar mit den schon mehrfach wahrnehmbaren vegetabien Kohl-Noten, daneben Stroh und Honigmelone. Schönes, frisches, animierendes Frucht-Säure-Spiel, glasklare Frucht, schwieirg beschreibbar, weil etwas eindimensional. Aber wirklich gelungen, mehr als nur gefällig.<br />
Der Italiener eher floral, Pfirsich, Heu. Am Gaumen anfangs enttäuschend, geprägt von harten Säuren und Bitterstoffen, wenig Frucht. Braucht dann sehr lange, bis er sein zweites Gesicht zeigt. Im Grunde war er am Folgetag, nachdem der Rest gekühlt in der Flasche die Nacht verbrachte jene reifen Aromen, die man von Beginn an erwartet hatte: Quitten und Birnen schälen sich heraus, nach wie vor straffes Säuregerüst, wohin soll es auch ve</p>
<div id="attachment_2845" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2845" href="http://borwerk.de/2009/09/18/sauvignon-blanc-benchmarking-ungarn-vs-international-teil-iv-debreczeni-etyek-vs-silvio-jermann-friaul-italien/jermann_sauvignon07/"><img class="size-thumbnail wp-image-2845" title="jermann_sauvignon07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/jermann_sauvignon07-150x150.jpg" alt="Jermann, Sauvignon 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Jermann, Sauvignon 2007</p></div>
<p>rschwunden sein, aber eben im Hintergund. Und ordentliche Länge.</p>
<p>Beide wussten zu überzeugen, wenn auch nicht zu begeistern. Trotz allem, und sei es aus einer Anwandlung von Lokalpatriotismus, die zumindest ein Mal auch hier erlaubt sei, würde ich dem Debreczeni den Vorzug geben &#8211; und dabei schließlich auch bares Geld sparen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Landnahme des Kadarka in Ungarn. Duell IV: Kadarka 2007, Takler, Szekszárd vs. Görbesoros Kadarka, Orsolya, Eger</title>
		<link>http://borwerk.de/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 05:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Honfoglalás, als Landnahme, wird der Einzug der Ungarn ins Karpatenbecken bezeichnet. Die Honfoglalás war 900 nach Christus abgeschlossen, die des Kadarkas rund 1000 Jahre später. Auch der Kadarka nahm sich das Land, das er brauchte und das ihm gefiel, um jene große Bedeutung zu erlangen, die ihn zwischenzeitlich zur wichtigsten roten Rebsorte Ungarns machte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2812" title="header_kadarka-takler-orsolya" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/header_kadarka-takler-orsolya.jpg" alt="header_kadarka-takler-orsolya" width="663" height="226" />Als Honfoglalás, als Landnahme, wird der Einzug der Ungarn ins Karpatenbecken bezeichnet. Die Honfoglalás war 900 nach Christus abgeschlossen, die des Kadarkas rund 1000 Jahre später. Auch der Kadarka nahm sich das Land, das er brauchte und das ihm gefiel, um jene große Bedeutung zu erlangen, die ihn zwischenzeitlich zur wichtigsten roten Rebsorte Ungarns machte. Selbstverständlich war auch diese Landnahme von Menschenhand bestimmt, von Ungarn aus dem heutigen Serbien, die anfangs die treibende Kraft bei den ersten Pflanzungen waren.<br />
Von den Türken unfreiwillig angetrieben, gelangten mit ihnen Ableger des Kadarka auf zwei Wegen nach Norden, in die pannonische Tiefebene und damit ins heutige Ungarn: über die südungarischen Anbaugebiete Villány, Pécs, Szekszárd bis Buda (dem westlichen Teil des erst später vereinten Budapests), und hernach weiter nordöstlich bis Eger; sowie über die damals noch zu Ungarn gehörende und heute bei der rumänischen Stadt Arad liegende Region Ménes. Nachdem 1686 Buda zurückerobert und die Türken vertrieben waren, wurde Tabán am Fuße des Gellért-Berges, also Mitten im heutigen Budapest gelegen, zum Zentrum des Kadarka-Anbaus in Ungarn.<br />
Die Blütezeit des Kadarka fiel danach mit der des Habsburgerreiches zusammen – und ebenso deren allmähliche Niedergang. Im Großungarn vor dem ersten Weltkrieg lag die Anbauquote von Kadarka bei über 60%. Dieser Anteil hielt sich auch über die Philoxera-Plage hin halbwegs konstant, obgleich Kadarka in allen hügeligen Anbaugebieten ab 1875 quasi ausgestorben war. Denn der steigende Anteil des Kadarka in der von sandigen Böden geprägten Tiefebene trug maßgeblich zum Überleben bei. Das Schicksal wollte es so, dass die Philoxera im Sand schlichtweg nicht überleben kann und so die Alföld, die Tiefebene, zur Arche Noah für die späteren Kadarka Generationen wurde.</p>
<h6>
<div id="attachment_2814" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2814" href="http://borwerk.de/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/takler_kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-2814" title="takler_kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/takler_kadarka07-150x150.jpg" alt="Takler, Kadarka 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Takler, Kadarka 2007</p></div>
<p>Kadarka 2007, Takler, Szekszárd</h6>
<p>Mittleres, fast gänzlich klares Purpur. In der Nase Kompott aus roten Früchten, sauerkirschen, etwas schweißig-animalische Töne, auch fein-gedämpfte Würze aus Leder und Lakritz. Im Mund greifbar rustikal, recht direkt, schnörkellos, rote Kirschen, Zwetschgen, auch etwas rote Johannisbeeren und Birnen, ordentliche, nicht allzu aufdringliche Säuren, ganz fein adstringierend. Mittlerer Abgang mit etwas muffigem Holznachhall.</p>
<p>Wein: Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Takler Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 9,80 EUR (2.690 Ft)</p>
<h6>
<div id="attachment_2813" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2813" href="http://borwerk.de/2009/09/06/kadarka-duell-iv-kadarka-2007-takler-szekszard-vs-gorbesoros-kadarka-orsolya-eger/orsolya_gorbesoros-kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-2813" title="orsolya_görbesoros-kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/orsolya_görbesoros-kadarka07-150x150.jpg" alt="Mutet kindisch? Ist ja auch von Kinderhand gemalt. Muss das für Marketingzwecke sein sein? Ich weiß es auch nicht." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mutet kindisch? Ist ja auch von Kinderhand gemalt. Muss das für Marketingzwecke sein sein? Ich weiß es auch nicht.</p></div>
<p>Görbesoros Kadarka 2007, Oroslya Pince, Eger</h6>
<p>Helles, klares Rubinrot. Absolut außergewöhnliches Boquet mit medizinischen Aromen von Kampfer und Menthol, Erdbeerfrucht, sogar auch dezente Anklänge von Sardellen. Am Gaumen ungemein fruchtig-frisch, Himbeere, Pfirsich und Aprikosen, zwischenzeitlich fast wie ein Rosé oder gar Weißwein wirkend, gegen Ende feine Säuren, spritzig aber drucklos. Kurzer bis mittlerer Abgang. Interessanter, außergewöhnlicher Wein, keine Frage. Mehr aber auch nicht.</p>
<p>Wein: Görbesoros Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Orsolya Pince, Ostoros<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 15,30 EUR (4.200 Ft)<br />
Internet: <a href="http://orsolyapince.hu" target="_parent">orsolyapince.hu</a></p>
<p>Etwas einfallslos gegen außergewöhnlich verspielt, gemeinsamer Nenner: strukturlos. Im Zweifelsfall muss der Mut belohnt werden, also geht der Punkt an den jedoch deutlich überteuerten Kadarka von Orsolya.<br />
<strong><span style="color: #00ccff;"><span style="font-size: medium;">Szekszárd vs. Rest der Welt 2:2</span></span></strong></p>
<p><strong></strong>Bisherigen Artikel dieser Serie:</p>
<p><a href="../2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie: Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><br />
<a href="../2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Zum Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)<br />
</a><a href="http://borwerk.de/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/">Zum Teil III der Kadarka-serie: Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</a><a href="../2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/"></a></p>
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		<title>Name und Herkunft des Kadarka. Duell III: Kadarka 2005, Balla Géza (Ménes, Rumänien) vs. Kadarka 2007, Heimann (Székesfehérvár)</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 05:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2695" class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a rel="attachment wp-att-2695" href="http://borwerk.de/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/kadarka_heimann_balla/"><img class="size-medium wp-image-2695" title="kadarka_heimann_balla" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/kadarka_heimann_balla-177x300.jpg" alt="Kadarka von Heimann und Balla" width="177" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kadarka von Heimann und Balla</p></div>
<p>Auf einschlägigen Seiten im Internet oder in so manchem Standardwerk wird Kadarka erstaunlicherweise immer wieder als ungarische Rebsorte ausgewiesen. Ein Stück weit kann man das sicherlich damit erklären, dass die Rebe heutzutage hauptsächlich in Ungarn angebaut wird. Daneben kommt sie noch in Österreich, der Wojwodina (Serbien), Rumänien (als Cadarca) und Bulgarien (dort wird sie mit nahezu allen Vokal-Variationen versehen Gamza, Gimza, Gomza, Gymza genannt) vor. Ihr eigentlicher Ursprung liegt aller Wahrscheinlichkeit nach in Persien, von wo aus sich die Traube über den Mittelmeerraum bis zum Balkan verbreitete, um erstmals in nennenswerten Mengen kultiviert zu werden.<br />
Eines der bedeutendsten Anbaugebiete lag lange Zeit im heutigen Albanien, am See Shkodër. Von dort stammt auch der Name der Rebsortenfamilie, Kadarka (über die Familienzweige und Klone werde ich separat schreiben). Und vom Balkan aus hielt sie auch Einzug nach Ungarn, nachdem nach der Schlacht um Varna die Rác, ein ungarischer Bevölkerungsteil Serbiens, aus dem heutigen Bulgarien vor dem Türkensturm nach Ungarn flohen. Sie brachten nicht nur die Rebstöcke, sondern auch das spezielle Knowhow für den An- und Ausbau mit. Fortsetzung im nächsten Teil…</p>
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<div id="attachment_2690" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2690" href="http://borwerk.de/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/balla-geza_menesi-kadarka06/"><img class="size-thumbnail wp-image-2690" title="balla-geza_menesi-kadarka06" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/balla-geza_menesi-kadarka06-150x150.jpg" alt="Balla géza, Ménesi Kadarka 2006" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Balla géza, Ménesi Kadarka 2006</p></div>
<p>Kadarka 2005, Balla Géza, Ménes (Rumänien)</h6>
<p>Mittleres, klares Purpur. Frische Nase mit Himbeeren, Erdbeeren, gar Sherrytöne, leicht rauchig. Im Mund Trockenpflaumen, Schokolade, Nelken und türkischer Honig neben kräftigem, etwas grünem und daher etwas unangenehm dominantem Holz, zusammen mit deutlicher Bitterkeit. Insgesamt sehr wildwüchsig, ungebändigt, zu säuredominant. Mittlerer Abgang.</p>
<p>Wein: Ménesi Kadarka 2005<br />
Weingut, Ort: Balla Géza, Ópálos (Paulis) / Rumänien<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: 10,10 EUR (2.780 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.wineprincess.ro/" target="_blank">wineprincess.ro</a></p>
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<div id="attachment_2694" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2694" href="http://borwerk.de/2009/08/26/kadarka-2005-balla-geza-rumaenien-heimann-szekszard/heimann_kadarka07/"><img class="size-thumbnail wp-image-2694" title="heimann_kadarka07" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/heimann_kadarka07-150x150.jpg" alt="Heimann, Kadarka 2007" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Heimann, Kadarka 2007</p></div>
<p>Szekszárdi Kadarka 2007, Heimann, Szekszárd</h6>
<p>Mittleres Purpur, quasi identisch mit dem Balla. Anfänglich gedecktes, letztlich aber fein-filigranes Boquet aus Zimt, Nougat, Zwetschgen &#8211; fast ein wenig weihnachtlich anmutend. Auch hier im Mund etwas grünes Holz, milde Frucht, Kräuteraromen und Zwetschgenkompott, wenig Säure und kaum wahrnehmbare Gerbstoffe, kurzer Abgang.<br />
Wein: Szekszárdi Kadarka 2007<br />
Weingut, Ort: Heimann Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kadarka<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 8,55 EUR (2.345 Ft)<br />
Internet: <a href="http://www.heimann.hu/" target="_blank">heimann.hu</a></p>
<p>Ich schwanke sehr. Der Mann in mir drängt zur Kadarka-Interpretation von Balla Géza. Das rundere, stimmigere Gesamtpaket gibt letztlich jedoch aber schon Heimann ab.<br />
<strong><span style="color: #00ccff;"><span style="font-size: medium;">Szekszárd vs. Rest der Welt 2:1</span></span></strong></p>
<p><a href="http://borwerk.de/2009/08/05/kadarka-in-ungarn-alte-liebe-rostet-nicht_frittmann-rokkabormuhely/" target="_parent">Zur Einleitung und zum Teil I der Kadarka-Serie: Borműhely (Szekszárd) vs. Frittmann (Kunság)</a><br />
<a href="http://borwerk.de/2009/08/13/verbreitung-kadarka-ungarn-duell-kadarka-2006-vylyan-villany-kadarissimo-2006-szt-gaal-pince-szekszard/">Zum Teil II der Kadarka-Serie: Heutige Verbreitung des Kadarka in Ungarn. Duell II Villányi Kadarka 2006, Vylyan (Villány) vs. Kadarissimo 2006, Szt. Gaál Pince (Szekszárd)</a></p>
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