16. Januar 2010
© Borigo
Eine lange Serie ist zu Ende. Ich habe in den letzten Monaten in unregelmäßigen Abständen 24 reinsortige Kadarka verkostet. Vor der Serie hatte ich lediglich zwei drei Kadarka getrunken und die Rebsorte unbeachtet gelassen. Zu wenig einprägsam waren die ersten Eindrücke. Das hat sich maßgeblich geändert. Wobei man stets ausreichend Distanz und Selbstreflexion zum Gegenstand der eigenen „Untersuchungen“...
15. Januar 2010
Meine Kadarka-Serie neigt sich dem Ende entgegen. In Kürze wird noch ein Resümee folgen, darauf dann auch noch einzelne Nachzügler. Aber für Duelle gehen mir langsam schlichtweg die Weine aus. Interessant genug: von Szekszárd habe ich nach wie vor einige Vertreter im Keller. Andere sind teils einfach schwierig zu bekommen, zumindest will oder kann der Weinhändler meines Vertrauens mich nicht ausreichend...
08. Dezember 2009
Und noch einmal zwei Stimmen von Winzern zur Kadarka-Rebe:
Szentesi József (Etyek-Buda)
«Bei mir hat das Ganze so angefangen, dass ich in einem Buch las, dass der erfolgreichste Exportartikel in Zeiten der Monarchie der sogenannte „Budai Óvörös“ (Alter Roter aus Buda) war, der aus einem Drittel Csókaszőlő und zwei Drittel Kadarka bestand. Der jetzige Stand ist, dass ich 2010 ungefähr von 20 Rebsorten...
26. November 2009
Kadarka von Dúzsi und Jekl
Zwei weitere Stimmen zur Kadarka-Rebe (Quelle wie bei allen anderen Borigó Magazin Nr. 25. Oktober 2008):
Jekl Béla (Villány)
«Nicht nur ihre Würze und Fähigkeit, ein starkes Säuregerüst zu bilden, sind etwas Besonderes, sondern auch ihre fantastisch vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. In guten Jahren und mit einer starken Ertragsbegrenzung bringt sie dunkle, große Weine...
12. November 2009
Fortsetzung der Stimmen von Winzer zur Kadarka-Rebe:
Takler Ferenc junior (Szekszárd)
«Das meiste von unserem Kadarka-Bestand ist in der Nähe unseres Kellers. Die eine Pflanzung nennen wir “Aponyi”, für die wir von alten Reben Ableger gezogen haben. Es handelt sich dabei um einen Klon mit verhältnismäßig großen Trauben, lockeren Struktur und eiförmigen Beeren. In der anderen Pflanzung finden...
31. Oktober 2009
Aus dem Weinmagazin Borigó (Nr. 25. Oktober 2008) möchte ich zu den kommenden Verkostungsnotizen die Stimmen einiger Winzer wiedergeben, die sich mit Kadarka auseinandersetzen:
Malatinszky Csaba (Villány)
«Natürlich gibt es Platz für Kadarka, wenn man ihn ihr zur Verfügung stellt. Von der Struktur her ist sie wie ein Burgunder, mit wenigen Tanninen, hohem Säure- und verhältnismäßig geringem natürlichem...
11. Oktober 2009
Im Mittelalter herrschte in den ungarischen Weinbergen die Farbe Weiß. In der heutigen Rotwein-Hochburg Eger etwa, wurde noch im 17. Jahrhundert keine einzige roten Reben angebaut. Gleichzeitig erlebte Tokaj seine erste internationale Blütezeit – mit dem dem Trend entsprechenden edelsüßen Aszú ließ sich so manch Blaublütiger den Gaumen benetzen und gipfelte in der noch heute unermüdlich für Marketingzwecke...
18. September 2009
Sauvignon Blanc Benchmarking 04: Friaul vs. Etyek
Nach der kleinen bis mittleren Kathastrophe beim letzten Benchmarking wollten wir, zumindest was Ungarn anbelangt, auf Nummer sicher gehen. Daher bot sich der Sauvignon Blanc von Debreczeni Szőlőbirtok aus Etyek an, der zu den besten seiner Gattung innerhalb der ungarischen Landesgrenzen zählt. Sein Gegenpart kam diesmal aus dem äußersten Nordosten Italiens,...