02. März 2011
Wo auf dem Etikett das ganze Jahr Weihnachten gefeiert wird... Bene Pincészet - Portugieser 2009
Kaum angefangen spiele ich doch schon mit dem Gedanken, die kleine Portugieser-Reihe zu stoppen. Denn auch jetzt war das, was im Glas landete wenig erfreulich. Die unbekannte Bene Pincészet, eine jener unzähligen, kleinen, eigentlich gänzlich unbekannten Familienkellereien Villánys, hat mit dem 2009er jedenfalls...
02. März 2011
Kvassay - Kékfrankos Rosé 2010
Lieber etwas wärmer genießen als den Durchschnitts-Rosé. Dann zeigt sich der im Glas hell lachsfarbene und in der Nase – wie soll es anders sein – am ehesten an Himbeeren erinnernde Rosé aus Blaufränkisch von seine besten Seite. eben jene besteht in der klaren Erdbeerfrucht, die nicht allzu ausgeprägt ist und gerade deshalb zum Reinbeißen animiert. Die Säuren...
26. Februar 2011
Gere Attila - Kopár 1999
Es war eine der ersten Flaschen ungarischen Weines, für die ich mehr Geld liegen ließ. Das muss vor zehn Jahren gewesen sein. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es rund 30 Mark, die damals gefordert wurden und damit war der Bordeaux-Blend von Attila Gere einer der teuersten Rotweine überhaupt. Der Preis ist nach zwischenzeitlichen Hochs heute auf demselben Niveau, nur eben in...
21. Februar 2011
Kvassay - Sauvignon Blanc 2010
Mit Sauvignon Blanc ist es derzeit in Ungarn auch nicht anders als sonstwo. Man pflanzt ihn an und baut ihn aus, weil er in Mode ist. Das Endergebnis ist zumeist bescheiden, langweilig, allenfalls anständig.
Wenn die Flasche 800 Ft und damit gerade einmal knapp 3 EUR kostet, erwartet man nicht viel und kann dann immerhin positive Überraschungen erleben. Dazu gehört auch der...
01. Februar 2011
Der nächste niedrigpreisige Portugieser aus Villány. Von Lelovits Pince hatte ich zuvor nichts gehört. Macht ja nichts.
Für 4,70 EUR bekommt man jedenfalls einen Portugieser von Lelovits Tamás, der sich wegtrinken lässt wie nix. Wenn man denn möchte. Denn er schmeckt auch nach so wenig, fast nicht nach Wein, so leicht säuerlich und (wässrig) fein fruchtig kommt er daher, dass man sich gar fast verwundert...
20. Januar 2011
Teil II einer Artikelserie zu Villány-Siklos. Der Einstieg zur Serie “” findet sich hier.
Und Teil I über den Jungwinzer Ákos Ruppert findet sich hier.
Märchenhaft? Nein. Hier hat jemand sein eigenes Talent wachgeküsst. Ohne zuvor als Frosch daher zu kommen. Und dennoch: der Jungwinzer Gábor Kiss aus Villány hat allmählich Prinzenstatus.
Auf den ersten Blick wirkt er unbedarft, schüchtern....
20. Januar 2011
Tiffán - Olaszrizling 2010
Bloß schnell in die Flasche und auf den Markt! Helles Rubinrot. In der Ferne liegender Kirschkuchen aus künstlichen Aromen in der Nase, dazu etwas hefige Fäule. Am Gaumen dann ein erstaunlich gut trinkbares, aber nur schwach wahrnehmbares, leicht fruchtiges Tröpfchen. Mit etwas roten Kirschen und halbreifen Erdbeeren, logischerweise noch sehr frisch wirkenden Säuren und einer...
17. Januar 2011
Kvassay - Portugieser 2009
Sie hat es nicht leicht, die Rebsorte. Portugieser. Schlechter Ruf haftet an ihr. Masse statt Klasse. Trinkste einen, willste keinen mehr. Und an alledem ist viel Wahrheit dran. Portugieser hat sicher nicht das Zeug fürs ganz Große. Dennoch kann er bemerkenswerte, eigenständige Weine hervorbringen. Nur, dazu muss er eben entsprechend gefördert werden. Genau das geschieht vielfach...