Villány-Siklós

Tempranillo Válogatás 2006, Gere Attila, Villány

Gere Attila, Tempranillo Válogatás 2006 Das ist, soviel zumindest ich weiß, der einzige Tempranillo, den es in Ungarn gibt. Und wird derzeit von Gere auch nicht weiter reinsortig angeboten, findet aber Einzug in Cuvées. Laut Gesetz darf er nur als  Tafelwein verkauft werden. Braucht seine Zeit an der Luft, daher anfangs ziemlich verschlossen, recht verhaltene Nase, doch auch später etwas dünn wirkend,...

Serie – einfache Kékfrankos 2: Villányi Kékfrankos 2007, Grócz Pincészet, Villány

Das Etikett habe ich diesmal bewusst nicht abgelichtet. Das wollte ich meinen Lesern und meinem Blog nicht antun. Aber daran sieht man mal wieder, wie wenig die Aufmachung letztlich über den Inhalt aussagt. Denn was die kleine Familienkellerei Grócz da für nicht einmal fünf Euro bietet, ist richtig schön. Und besser, als der Blaufränkisch von Weninger, den ich zum Auftakt dieser Serie verkostet hatte! Recht...

Kleiner Kadarka Direktvergleich: Nagyapám Szekszárdi Kadarka 2006, Eszterbauer (Szekszárd) und Kadarka 2006, Polgár (Villány)

Ich bin ja nicht so leicht für Kadarka zu gewinnen. Aber ich lass mich da gerne eines besseren belehren und ganz langsam scheint sich das auch tatsächlch zu ändern. Ist schon in sich interessant, was für unterschieldiche Interpretationen reinsortiger Kadarka es inzwischen gibt. Zwangsläufig gibts da was für jeden, also auch für mich. Ich hatte spontan die Möglichkeit, zwei Kadarka aus zwei Anbaugebieten...

Kissvörös 2006, Kiss Gábor, Villány

Kiss Gábor, Kissvörös 2006 Kiss ist klein, der kleine Rote ist dementsprechend auch das Einstiegscuvée des Jungwinzers Kiss Gábor aus Villány. Purpurrot. Kräftiges Bukett: Röstaromen, Laub, Pfeffer in der Nase, ohne zu kitzeln. Grüne Kräuter, Eukalyptusaromen, nicht allzu dicht, leicht adstringierend, im Abgang ein Hauch Nougat. Schön ausgewogener, gut gelungener Rotwein für unter der Woche, vielleicht...

Pinot Noir 2004, Jekl Pincészet, Villány

Jekl, Pinot Noir 2004 Eine Pinot Noir Verkostung quer durchs ganze Ungarnland würde sich schon seit längerem lohnen. Die Rebe hat sich im Portfolio vieler Winzer fest etabliert und liefert zunehmend gute, teils erstaunlich gute Ergebnisse. Den Jekl Pinot Noir aus der vom Fekete hegy, Lage „Dobogó dűlő“, hatte ich vor seit einiger Zeit geschenkt bekommen. Ein eher durch Supermarkt-Besuche bekanntes,...

Gere Attila eröffnet 4-Sterne Wellness-Hotel in Villány

Einer der berühmtesten und erfolgreichsten Winzer Ungarns, Gere Attila aus Villány, folgt konsequent dem Trend der Zeit und erweitert seine wirtschaftlichen Aktivitäten. Anlässlich des Villányer Rotweinfestivals (3.-5. Oktober) wird er das 4-Sterne „Crocus Wine Spa“ eröffnen, als Wellness- und Wein-Hotel. Besucher des kleinen Städtchens Villány suchten bislang vergeblich nach modernen Unterkunftsmöglichkeiten...

Nachtrag zum Besuch beim Budapester Weinfestival

Bock, K.O. Cuvée 2004 Über Geschmack kann man sich bekanntlich streiten, der ist ab einem gewissen Punkt eine weitestgehend subjektive Angelegenheit. Und am Ende zählt, was in der Flasche ist, klar. Aber man sagt auch nicht ganz ohne Grund, das Auge isst mit. Genug Sprüche fürs Phrasen-Schwein, ich weiß. Aber unerträglich und daher erwähnenswert erscheint mir, dass einer der bekanntesten Winzer aus...

Besuch beim 17. Budapester Internationalen Wein- und Sektfestival – Teil 3, Luka Pincészet, Malatinszky Kúria, Gere Attila

Nunmehr also Rotweine. Dabei Konzentration auf drei Winzer, Luka Enikő aus Sopron und aus Villány Malatinszky und Gere Attila. Und auch da nur Stichproben, vor allem bei den besten Villányer sehe ich zunehmend das Problem, dass sie schlichtweg überteuert sind. Oder soll man es inzwischen als selbstverständlich hinnehmen, dass man zwischen 40 und 60 Euro hinblättern muss, um eine Flasche „Super-Villányer“...
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