Alföld (Tiefebene)

Cserszegi Füszeres 2010, Gedeon Birtok, Alföld

Gedeon Birtok - Cserszegi fűszeres 2010 Einfacher Sommerwein an lauem Wintertag. Aus der Cserszegi Fűszeres, dem “Würzigen aus Cserszeg” gewonnen. Eine dieser Sozi-Züchtungen, von 1960, aus Irsai Olivér x  Rotem Traminer. Stets leicht und hell und duftend, nie nachhaltig oder gar tief.häufig aus der Tiefebene kommend, so auch dieser. Helles Stohgelb. In der Nase Ahoi Brause, ja eher Traubisoda...

Kövidinka 2010, Gedeon Birtok, Kunsag

Gedeon - Kövidinka 2010 Der 2010er ist bei weitem nicht so gelungen wie der 2009er. Denn auch wenn der Grad schmal ist, auf dem überhaupt etwas sich bewegen kann bei den doch recht einfachen Weinen, welche die Rebsorte Kövidinka hergibt: die Kühle von 2010 schlägt sich auch hier in deutlich mehr Säure nieder. Und das tut in diesem Fall gar nicht gut, weil zum Gegensteuern es kaum etwas gibt, keine Substanz,...

Kunsagi Ezerjo 2008, Font Pinceszet, Kun

Font - Kunsági Ezerjó 2008 Supermarktwein, die Dritte. Ezerjó, “Tausendgut” – und eigentlich doch immer schlecht. Nein, das ginge zu weit. Passte nur gut her. Aber einen nachhaltig beeindruckenden Ezerjó hatte ich noch nicht im Glas. Auch nicht aus dem kleinen Mór, der Mikroweinregion, aus reinsortige Weine mehrheitlich kommen. Der hier ist aus auf den sanigen Böden der Tiefebene gediehen...

Harslevelü 2009, Köpcös Pince (Leder Zoltan), Alföld

Köpcös - Hárslevelű 200 Dunkles Strohgelb. Viel Stoh und gebrauchtes Fass und auf der Fensterbank vertrocknete überreife gelbe Frucht und weiße Blüten. Am Gaumen für mich ein absolut klassischer, sortentypischer Hárslevelű. Die verhältnismäßig schwach ausgeprägte Säure verweist ein Stück weit auf seine Herkunft, in Richtung Tiefebene. Und auch so gibt es noch genug Säure, die sich schön in...

Kövidinka 2009, Gedeon Birtok, Kunsag

Gedeon Birtok, Kunsági Kövidinka 2009 In hellem Zitronengelb präsentiert sich dieser reduktiv ausgebaute Jungwein der autochthone Rebsorte Kövidinka im Glas, leicht, ganz fein perlend. Kühler Traubensaft in der Nase, leicht foral angehaucht, Gras. Am Gaumen mit klarer, feingliedriger Säure und leichter Fruchtsüße, kühl sandig, Frucht aus Quitten und Birnen, überwiegend aber traubenmostig wirkend, klar,...

Kadarka-Serie. Ein Resümee.

© Borigo Eine lange Serie ist zu Ende. Ich habe in den letzten Monaten in unregelmäßigen Abständen 24 reinsortige Kadarka verkostet. Vor der Serie hatte ich lediglich zwei drei Kadarka getrunken und die Rebsorte unbeachtet gelassen. Zu wenig einprägsam waren die ersten Eindrücke. Das hat sich maßgeblich geändert. Wobei man stets ausreichend Distanz und Selbstreflexion zum Gegenstand der eigenen „Untersuchungen“...

Kadarka – Stimmen von Winzern zur Rebe 4: Szentesi József und Vesztergombi József und Kadarka-Duell X: Prantner (Szekszárd) vs. Gedeon (Dél-Alföld)

Und noch einmal zwei Stimmen von Winzern zur Kadarka-Rebe: Szentesi József (Etyek-Buda) «Bei mir hat das Ganze so angefangen, dass ich in einem Buch las, dass der erfolgreichste Exportartikel in Zeiten der Monarchie der sogenannte „Budai Óvörös“ (Alter Roter aus Buda) war, der aus einem Drittel Csókaszőlő und zwei Drittel Kadarka bestand. Der jetzige Stand ist, dass ich 2010 ungefähr von 20 Rebsorten...

Serie – Riesling in Ungarn: Rajnai Rizling 2008, Gedeon Birtok, Kunság

Gedeon Birtok: Rajnai Rizling 2008 Auszeichnungen gibt, die wirklich keiner braucht: Wein der (Tiefebenen-)Stadt Kecskemét, wie aussageträchtig ist das denn? Auf der Flasche steht Dunántúli Borrégio, ein ziemlich unpräziser Herkunftshinweis, der die gesamte Große Tiefebene umfasst. Aber vermutlich damit zu tun hat, dass der deutsche Riesling dort nicht offiziell angebaut werden darf. Vom Weingut “Gedeon...
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