Sopron

So richtig schlau wird man aus Sopron nicht. Wie ein überdimensional großer Hemmschuh für die eigene Entwicklung wirkt die unmittelbare Nähe zum Burgenland. Während sich der direkt angrenzende österreichische Nachbar dynamisch entwickelt und gerade in Sachen Blaufränkisch echtes Benchmarking betreibt, scheint das westlichste Anbaugebiet Ungarns sich nur ganz allmählich von der Stelle zu bewegen.

Was am meisten erstaunt ist, dass trotz des (ähnlichen oder absolut identischen) Potentials kaum Bewegung wahrzunehmen ist unter den Erzeugern. Während zeitlich in Szekszárd, Tokaj oder Villány fast schon mit vorhersehbarer Stetigkeit neue Gesichter den Markt betreten, scheint in Sopron die Zeit still zu stehen. Auf die Frage, welche Namen einem im Zusammenhang mit Sopron spontan einfallen, dreht man sich gefühlt und faktisch seit Jahren wie ein Brummkreisel um sich selbst und kommt immer und immer wieder nur auf ein und dieselben Winzer.

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